Grüne · Programm zur Landtagswahl Sachsen 2004
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Landtagswahl Sachsen 2004 · beschlossen 28.02.2004 · Original
Das Programm enthält 215 von 1.103 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 215Forderungen zum Politikfeld
- 19 %des Programms
- 132Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 215
Die Vorschule soll kostenfrei sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und deshalb die Revolution wagen – mit kostenfreier Vorschule, acht Jahren gemeinsamer Schulzeit, Abitur als anzustrebender Abschluss, mehr Selbstverantwortung an den Hochschulen und der Möglichkeit zum lebenslangen Lernen. Link zum Original
Kinder sollen acht Jahre gemeinsam zur Schule gehen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und deshalb die Revolution wagen – mit kostenfreier Vorschule, acht Jahren gemeinsamer Schulzeit, Abitur als anzustrebender Abschluss, mehr Selbstverantwortung an den Hochschulen und der Möglichkeit zum lebenslangen Lernen. Link zum Original
Das Abitur soll als anzustrebender Schulabschluss gelten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und deshalb die Revolution wagen – mit kostenfreier Vorschule, acht Jahren gemeinsamer Schulzeit, Abitur als anzustrebender Abschluss, mehr Selbstverantwortung an den Hochschulen und der Möglichkeit zum lebenslangen Lernen. Link zum Original
Die Hochschulen sollen mehr Selbstverantwortung erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und deshalb die Revolution wagen – mit kostenfreier Vorschule, acht Jahren gemeinsamer Schulzeit, Abitur als anzustrebender Abschluss, mehr Selbstverantwortung an den Hochschulen und der Möglichkeit zum lebenslangen Lernen. Link zum Original
Lebenslanges Lernen soll ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Chancengerechtigkeit in der Bildung erreichen und deshalb die Revolution wagen – mit kostenfreier Vorschule, acht Jahren gemeinsamer Schulzeit, Abitur als anzustrebender Abschluss, mehr Selbstverantwortung an den Hochschulen und der Möglichkeit zum lebenslangen Lernen. Link zum Original
Der Anteil ausländischer Studierender an den sächsischen Hochschulen soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein weltoffenes Sachsen im Herzen Europas und deshalb unser Leben mit Sprache, Kultur und Wirtschaft unserer Nachbarn bereichern, den Ausländeranteil an den sächsischen Hochschulen erhöhen und mit Flüchtlingen endlich menschenwürdig umgehen. Link zum Original
Umweltbildung in Schule und Weiterbildung soll einen deutlich höheren Stellenwert erhalten.
Wortlaut im Programm
Umweltbildung in der Schule und Weiterbildung sowie Umweltberatung für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen werden daher mit uns einen wesentlich höheren Stellenwert erhalten. Link zum Original
Tierversuchsfreie Forschungsvorhaben werden stärker gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen tierversuchsfreie Forschungsvorhaben stärker fördern und in Forschung und Lehre durchsetzen. Link zum Original
Tierversuchsfreie Verfahren werden in Forschung und Lehre durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen tierversuchsfreie Forschungsvorhaben stärker fördern und in Forschung und Lehre durchsetzen. Link zum Original
Schulabgänger sollen befähigt sein, die kulturellen und ökonomischen Potenziale Europas selbstbestimmt zu nutzen.
Wortlaut im Programm
Wer in Sachsen die Schule verlässt, soll fähig sein, alle kulturellen und ökonomischen Potenziale eines größeren Europas selbstbestimmt nutzen zu können. Link zum Original
Junge Menschen sollen in der Schule fachliche und soziale Kompetenzen zum Erkennen komplexer Zusammenhänge erwerben.
Wortlaut im Programm
Dazu müssen junge Menschen in den Schulen fachliche und soziale Kompetenzen erwerben, um komplexe Zusammenhänge erkennen und analysieren zu können. Link zum Original
Die Abiturquote in Sachsen soll mindestens verdoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Im Nachgang zur Realität in vielen europäischen Staaten streben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen an, die Abiturquote mindestens zu verdoppeln. Link zum Original
Langfristig sollen in Sachsen Abiturquoten wie in Finnland erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Langfristig muss es auch in Sachsen möglich sein, so hohe Abiturquoten wie beispielsweise in Finnland zu realisieren. Link zum Original
Alle Schulabgänger sollen zu einem Schulabschluss geführt werden.
Wortlaut im Programm
Alle sächsischen Schulabgängerinnen und Schulabgänger sind zu einem Schulabschluss zu führen. Link zum Original
Eine zweisprachige Erziehung soll bereits im Vorschulalter beginnen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine zweisprachige Erziehung, beginnend im Vorschulalter. Link zum Original
Bildung soll in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Veränderungen gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Eine Politik muss Bildung in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Veränderungen stellen, wenn sie sich an Ökologie und Solidarität, Demokratie und Gewaltfreiheit orientiert. Link zum Original
Alle Kinder sollen einen Rechtsanspruch ohne Zugangskriterien auf einen Platz in Krippe, Kindergarten und Hort erhalten.
Wortlaut im Programm
Weil Bildung nicht erst in der Schule anfängt, wollen wir für alle Kinder einen Rechtsanspruch ohne Zugangskriterien auf einen Platz in Krippe, Kindergarten und Hort festschreiben. Link zum Original
Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit werden als vereinbar angesehen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen bekennen sich zur Vereinbarkeit von Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit, zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler und zum Ausgleich defizitärer Bildungshintergründe. Link zum Original
Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen bekennen sich zur Vereinbarkeit von Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit, zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler und zum Ausgleich defizitärer Bildungshintergründe. Link zum Original
Defizitäre Bildungshintergründe sollen ausgeglichen werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen bekennen sich zur Vereinbarkeit von Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit, zur Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler und zum Ausgleich defizitärer Bildungshintergründe. Link zum Original
Das mehrgliedrige sächsische Schulwesen gilt als überholt und mit sozialer Gerechtigkeit unvereinbar.
Wortlaut im Programm
Der europäische Vergleich bestätigt diesen Befund: die Mehrgliedrigkeit des sächsischen Schulwesens ist auch im internationalen Maßstab überholt und mit sozialer Gerechtigkeit und einem gerechten Zugang zu Bildungsmöglichkeiten für alle unvereinbar. Link zum Original
Eine achtjährige gemeinsame Schulzeit soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen streben die achtjährige gemeinsame Schulzeit an, wie sie von den meisten erfolgreichen Ländern bereits praktiziert wird. Link zum Original
Nach der achtjährigen gemeinsamen Schulzeit sollen Mittelschulabschluss, Abitur im Kurssystem oder Berufsausbildung mit Abschluss wählbar sein.
Wortlaut im Programm
Im Anschluss an die achtjährige gemeinsame Schulzeit können der Mittelschulabschluss, ein Abitur im Kurssystem oder eine Kombination von Berufsausbildung mit Mittelschulabschluss oder Abitur gewählt werden. Link zum Original
Ein dichtes und bedarfsgerechtes Netz von Ganztagsschulen soll geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die Bündnisgrünen in Sachsen setzen sich für die Schaffung eines dichten und bedarfsgerechten Netzes von Ganztagsschulen ein. Link zum Original
Die halbherzige Umsetzung des Ganztagsschulkonzepts im Freistaat soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Die halbherzige Umsetzung des Ganztagsschulkonzeptes im Freistaat wollen wir beenden. Link zum Original
Eine bloße Ausweitung klassischen Unterrichts auf den ganzen Tag wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung klassischer Unterrichtsformen auf den ganzen Tag wird von uns ebenso abgelehnt wie das Anschließen von einfacher Betreuung. Link zum Original
Ganztagsschule als bloßes Anhängen einfacher Betreuung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Ausweitung klassischer Unterrichtsformen auf den ganzen Tag wird von uns ebenso abgelehnt wie das Anschließen von einfacher Betreuung. Link zum Original
Für Lehrkräfte soll eine Kernarbeitszeit mit Präsenzpflicht gelten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für Lehrkräfte eine Kernarbeitszeit mit Präsenzpflicht, gut ausgestattete Arbeitsplätze in der Schule und einen Klassenteiler von 24 bei gleichzeitiger Herabsetzung der wöchentlichen Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrer auf 24. Link zum Original
Lehrkräfte sollen gut ausgestattete Arbeitsplätze in der Schule erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für Lehrkräfte eine Kernarbeitszeit mit Präsenzpflicht, gut ausgestattete Arbeitsplätze in der Schule und einen Klassenteiler von 24 bei gleichzeitiger Herabsetzung der wöchentlichen Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrer auf 24. Link zum Original
Der Klassenteiler soll bei 24 liegen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für Lehrkräfte eine Kernarbeitszeit mit Präsenzpflicht, gut ausgestattete Arbeitsplätze in der Schule und einen Klassenteiler von 24 bei gleichzeitiger Herabsetzung der wöchentlichen Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrer auf 24. Link zum Original
Die wöchentlichen Pflichtstunden von Lehrkräften sollen auf 24 gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern für Lehrkräfte eine Kernarbeitszeit mit Präsenzpflicht, gut ausgestattete Arbeitsplätze in der Schule und einen Klassenteiler von 24 bei gleichzeitiger Herabsetzung der wöchentlichen Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrer auf 24. Link zum Original
An Schulen soll eine individualisierte Lernkultur jenseits pauschaler Leistungszuschreibungen etabliert werden.
Wortlaut im Programm
Chancengleichheit in Schulen erfordert die Etablierung einer neuen, individualisierten Lernkultur jenseits pauschaler Leistungszuschreibungen. Link zum Original
Jahrgangsübergreifendes, selbstständiges Lernen mit Methodenmix soll den reinen Frontalunterricht ablösen.
Wortlaut im Programm
Jahrgangsübergreifendes, selbstständiges Lernen in Lerngruppen mit einem wirkungsvollen Methodenmix aus Projektunterricht, selbstständigem Lernen, Einsatz von Medien und klassischen Lehrformen muss den reinen Frontalunterricht ablösen. Link zum Original
Eine Klassenleiter- oder Tutorenstunde mit persönlicher Vertrauensperson für jedes Kind soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Die so genannte Klassenleiterstunde/Tutorenstunde halten wir für dringend notwendig: Jeder Schüler und jede Schülerin braucht eine direkte und persönliche Vertrauensperson zur Einschätzung seiner und ihrer Lernentwicklung. Link zum Original
Helferteams aus Lehrkräften, Sozialpädagogen und Schulpsychologen sollen befugt werden, Probleme früh zu erkennen und Lösungen aufzuzeigen.
Wortlaut im Programm
Helferteams aus Lehrerinnen und Lehrern, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sollen befähigt und befugt werden, Probleme frühzeitig zu erkennen und angemessene Lösungswege und Lösungsalternativen aufzuzeigen. Link zum Original
Von der ersten Klasse bis zum Schulabschluss sollen Logbücher geführt werden, um den Kontakt zwischen Eltern und Schule zu sichern.
Wortlaut im Programm
Das Führen von Logbüchern von der 1. Klasse an bis zum Verlassen der Schule halten wir für einen sinnvollen Weg, um den Kontakt zwischen Eltern und Schule über die gesamte Schulzeit sicherzustellen. Link zum Original
Das Sitzenbleiben soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen das Sitzenbleiben abschaffen. Link zum Original
Unterricht soll auch in altersübergreifenden Modulen statt nur im starren Klassenverband stattfinden.
Wortlaut im Programm
In der von uns geforderten neuen Lernkultur soll Unterricht nicht mehr im starren Klassenverband stattfinden, sondern auch in Modulen, die für mehrere Altersstufen zugänglich sind. Link zum Original
Grundschüler sollen von der 1. bis zur 4. Klasse dieselbe Klassenlehrkraft für Deutsch und Mathematik haben.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen machen sich dafür stark, dass Grundschülerinnen und Grundschüler grundsätzlich durchgehend von der 1. bis zur 4. Klasse die gleiche Klassenlehrerin oder den gleichen Klassenlehrer haben, welche die beiden Hauptfächer Deutsch und Mathematik unterrichten. Link zum Original
Wertevermittlung soll nicht allein Aufgabe des Ethik- oder Religionsunterrichts sein.
Wortlaut im Programm
Die Vermittlung von Werten soll nicht allein Aufgabe des Ethik- oder Religionsunterrichts allein sein. Link zum Original
Schule soll ein Ort sozialen, ökologischen und gewaltfreien Lernens werden.
Wortlaut im Programm
Schule in Sachsen soll ein Ort des sozialen, ökologischen und gewaltfreien Lernens werden. Link zum Original
Das Konzept „Schule ohne Rassismus und Gewalt“ soll an Schulen verpflichtend werden.
Wortlaut im Programm
Die Konzepte „Schule ohne Rassismus und Gewalt“ sowie die Ausbildung von Streitschlichterinnen und Streitschlichtern an jeder Schule sollen obligatorisch werden. Link zum Original
An jeder Schule sollen verpflichtend Streitschlichter ausgebildet werden.
Wortlaut im Programm
Die Konzepte „Schule ohne Rassismus und Gewalt“ sowie die Ausbildung von Streitschlichterinnen und Streitschlichtern an jeder Schule sollen obligatorisch werden. Link zum Original
Schulen sollen dabei unterstützt werden, soziale Probleme mit Beratungsstellen und Wissenschaft im Schulkonzept aufzugreifen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus soll Schulen geholfen werden, ihre sozialen Probleme vor Ort in Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Wissenschaft im Schulkonzept aufzugreifen. Link zum Original
Anstelle der Schulaufsicht soll ein Beratungs- und Evaluationssystem die Leistung der Schulen unter Berücksichtigung ihres Umfelds erfassen.
Wortlaut im Programm
Ein umfangreiches Beratungs- und Evaluationssystem – anstelle der bisherigen Schulaufsicht – muss die Leistungsstärke von Schulen im Zusammenhang ihres kulturellen und sozialen Umfelds erfassen. Link zum Original
Die Trennung von vorschulischer, schulischer und Hochschulbildung soll überwunden werden.
Wortlaut im Programm
Die in Sachsen heute immer noch herrschende starre Trennung von vorschulischer, schulischer und Hochschulbildung ist zu überwinden. Link zum Original
Alle bildungspolitischen Zuständigkeiten sollen in einem Landesbildungsministerium zusammengefasst werden.
Wortlaut im Programm
In einem Landesbildungsministerium ist die administrative Einheit aller bildungspolitischen Entscheidungen herzustellen. Link zum Original
Der Bildungsauftrag der Kindertagesstätten soll tatsächlich eingelöst werden.
Wortlaut im Programm
Der allseits bekundete Bildungsauftrag von Kindertagesstätten muss nicht nur formuliert, sondern auch eingelöst werden. Link zum Original
Beim Aufbau eines Lehrstuhls für Frühpädagogik soll mit anderen Bundesländern zusammengearbeitet werden.
Wortlaut im Programm
Eine Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern, etwa des mitteldeutschen Raumes, ist bei den erheblichen finanziellen und wissenschaftlichen Kosten des Aufbaus eines solchen ersten deutschen Lehrstuhls für Frühpädagogik anzustreben. Link zum Original
Tätige Erzieherinnen und Erzieher sollen durch Beratungs- und Weiterbildungsangebote unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Bereits tätige Erzieherinnen und Erzieher müssen mit einem umfangreichen Beratungs- und Weiterbildungsangebot bei der Einlösung des Bildungsauftrages unterstützt werden. Link zum Original
Regionale pädagogische Zentren zur Betreuung der Kindertagesstätten sollen aufgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wie in anderen Bundesländern auch sollen dafür regionale pädagogische Zentren aufgebaut werden, die eine intensivere Betreuung der Kindertagesstätten erlauben. Link zum Original
Für Kitas sollen landesweit verbindliche pädagogische, personelle und finanzielle Mindeststandards gelten.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen landesweit verbindliche pädagogische, personelle und finanzielle Mindeststandards für Kindertageseinrichtungen und den kostenfreien Zugang zur Vorschule festschreiben. Link zum Original
Der Zugang zur Vorschule soll kostenfrei sein.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen landesweit verbindliche pädagogische, personelle und finanzielle Mindeststandards für Kindertageseinrichtungen und den kostenfreien Zugang zur Vorschule festschreiben. Link zum Original
Kindern arbeitsloser Eltern oder von Sozialhilfeempfängern darf der Kita-Zugang nicht verwehrt werden.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen es ab, Kindern, deren Eltern arbeitslos oder Sozialhilfeempfänger sind, den Zugang zu Kindertagesstätten zu verwehren. Link zum Original
Kita-Gebühren sollen einkommensabhängig erhoben werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen setzen sich für eine einkommensabhängige Erhebung von Kita-Gebühren ein. Link zum Original
Jede Kita soll ein pädagogisches Konzept als Basis für Zielvereinbarungen mit Träger und Kommune erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Jede Kindertagesstätte soll ein eigenes pädagogisches Konzept erarbeiten, das die Basis für überprüfbare Zielvereinbarungen zwischen Träger, Einrichtung und Kommune bildet. Link zum Original
Die Schuleingangsphase soll flexibilisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Schuleingangsphase ist zu flexibilisieren. Link zum Original
Partnerschaften, abgestimmte Konzepte und Hospitationen sollen den Übergang von der Kita zur Schule erleichtern.
Wortlaut im Programm
Partnerschaften zwischen Schulen und Kindertagesstätten, die Abstimmung pädagogischer Konzepte und regelmäßige Hospitationen sollen einen möglichst reibungsarmen Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Schule gewährleisten. Link zum Original
Die räumliche Vereinigung von Schulen und Kitas zu Häusern des Lernens soll Vorrang vor Schulneubauten erhalten.
Wortlaut im Programm
Die räumliche Vereinigung von Schule und Kindertagesstätten zu Häusern des Lernens sollen Vorrang vor der Förderung vor Schulneubauten erhalten. Link zum Original
Vorschulunterricht soll in der Grundschule von qualifizierten Lehrkräften nach verbindlichem Lehrplan erteilt werden.
Wortlaut im Programm
Der Vorschulunterricht soll in der Grundschule von ausgebildeten und besonders qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern nach einem verbindlichen Lehrplan durchgeführt werden. Link zum Original
Die Vorschule soll in das pädagogische Konzept der Kitas eingebunden werden.
Wortlaut im Programm
Die Vorschule ist in das pädagogische Konzept der Kindertagesstätten einzubinden. Link zum Original
Für Kitas sollen Elternmitwirkungsverordnungen wie an Grundschulen eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Auch für Kindertagesstätten sollen Elternmitwirkungsverordnungen entwickelt und in Kraft gesetzt werden, die denen in Grundschulen vergleichbar sind. Link zum Original
Selbstständigkeit der Schulen, Chancengleichheit und eine Reform der Lehrerbildung gelten als zentrale bildungspolitische Aufgaben.
Wortlaut im Programm
Die zentralen Herausforderungen einer neuen sächsischen Bildungspolitik sind die Selbstständigkeit von Schulen, die Herstellung von Chancengleichheit und eine Reform der Lehrerinnen- und Lehrerbildung. Link zum Original
Die Verantwortung für schulisches Handeln soll bei Lehrkräften, Schülern und Eltern liegen.
Wortlaut im Programm
Bündnisgrüne Bildungspolitik in Sachsen will die Verantwortung für schulisches Handeln in die Hände der unmittelbar Beteiligten legen, also der Lehrer-, Schüler- und Elternschaft. Link zum Original
Schulen sollen größere Entscheidungsspielräume mit gestärkten Beteiligungs- und Mitspracherechten erhalten.
Wortlaut im Programm
Ein deutlich größerer Entscheidungsspielraum von Schulen soll durch eine Stärkung der Entscheidungs-, Beteiligungs- und Mitspracherechte legitimiert werden. Link zum Original
Schule soll ein Ort gelebter und erlernter Demokratie werden.
Wortlaut im Programm
Schule muss ein Ort werden, an dem Demokratie gelebt und erlernt wird. Link zum Original
Die Drittelparität bei Beschlüssen des Schulvorstands wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Deshalb begrüßen wir die Einführung der Drittel-Parität für die Beschlussfassung des Schulvorstandes (bisher Schulkonferenz). Link zum Original
Schulen sollen über ein vom Freistaat zugewiesenes, sozial und pädagogisch differenziertes Budget finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung der Schule erfolgt über ein vom Freistaat zugewiesenes Budget, das die spezifischen sozialen und pädagogischen Voraussetzungen der einzelnen Schulen berücksichtigt. Link zum Original
Rechtliche Voraussetzungen, insbesondere Haftungsfragen, sollen in einem sächsischen Schulgesetz neu geregelt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen setzen sich dafür ein, rechtliche Voraussetzungen, insbesondere Haftungsfragen, in einem sächsischen Schulgesetz neu zu regeln. Link zum Original
Der Schulvorstand soll über die Verwendung der Finanzmittel entscheiden.
Wortlaut im Programm
Der Schulvorstand soll über die Verwendung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sowie die Einstellung und Entlassung von Lehrkräften entscheiden. Link zum Original
Der Schulvorstand soll über Einstellung und Entlassung von Lehrkräften entscheiden.
Wortlaut im Programm
Der Schulvorstand soll über die Verwendung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sowie die Einstellung und Entlassung von Lehrkräften entscheiden. Link zum Original
Bezahlung und Arbeitszeit der Lehrkräfte sollen in einem Flächentarifvertrag für sächsische Schulen geregelt werden.
Wortlaut im Programm
Fragen über Entlohnung und Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer sollen Bestandteil normaler tariflicher Auseinandersetzungen über einen Flächentarifvertrag für sächsische Schulen werden. Link zum Original
Lehrkräfte sollen nicht zu Teilzeit gezwungen werden.
Wortlaut im Programm
Keine Lehrerin und kein Lehrer soll zu Teilzeittätigkeit gezwungen werden. Link zum Original
Tariflich geregelte Flexibilisierungen der Lehrerarbeit sollen zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Tariflich geregelte Flexibilisierungen sollen zugelassen werden. Link zum Original
Die Schule soll Arbeitsplatz der Lehrkräfte mit Kernarbeitszeit über den Unterricht hinaus werden.
Wortlaut im Programm
Die Schule als Arbeitsplatz mit einer Kernarbeitszeit über die reine Unterrichtszeit hinaus soll die Regel werden. Link zum Original
An jeder Schule sollen Schulsozialpädagogen und Schulpsychologen beschäftigt sein.
Wortlaut im Programm
An jeder Schule sollen Schulsozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Schulpsychologinnen und -psychologen zum selbstverständlichen Personal gehören. Link zum Original
Schulen sollen sich für Jugendhilfe, Medien- und Kulturpädagogen, Handwerker und Künstler öffnen.
Wortlaut im Programm
In Verbindung mit der Erarbeitung von Schulkonzepten wollen wir eine Öffnung von Schulen beispielsweise für Träger der Jugendhilfe, Medien- und Kulturpädagoginnen und -pädagogen, Handwerkerinnen und Handwerker oder Künstlerinnen und Künstler ermöglichen. Link zum Original
Berufliche Schulen sollen berufliche und allgemeine Bildung auf höchstem Niveau bieten.
Wortlaut im Programm
Die beruflichen Schulen in Sachsen sollen berufliche und allgemeine Bildung auf höchstem Niveau gewährleisten. Link zum Original
Zwischen den beruflichen Schulen soll Wettbewerb herrschen.
Wortlaut im Programm
Ein Wettbewerb unter den beruflichen Schulen ist unser Ziel. Link zum Original
Die Schulaufsicht soll zugunsten eines Beratungs- und Evaluationssystems aufgehoben werden.
Wortlaut im Programm
Die häufig bürokratische, einengende Funktion der Schulaufsicht wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen zu Gunsten eines effizienten Beratungs- und Evaluationssystems aufheben. Link zum Original
Die Regionalschulämter sollen abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Die bisherigen Regionalschulämter sollen abgeschafft und das Kultusministerium soll deutlich schlanker werden. Link zum Original
Die Bildungspolitik soll sich auf Bildungsstandards, Kerncurricula und die Bewertung der Schulergebnisse konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung der Bildungspolitik soll sich künftig darauf konzentrieren, Bildungsstandards und Kerncurricula zu formulieren und die an den einzelnen Schulen erreichten Ergebnisse zu bewerten. Link zum Original
Die von der Staatsregierung geplanten Orientierungsarbeiten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Orientierungsarbeiten, wie sie die jetzige Staatsregierung plant, sind dazu ungeeignet. Link zum Original
Schulen sollen unangemeldet inspiziert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen orientieren vielmehr auf unangemeldete Inspektionen sowie Tests der Fähigkeiten und des Wissens nach Beispiel wissenschaftlich begleiteter Tests wie TIMSS, PISA und IGLU. Link zum Original
Wissen und Fähigkeiten sollen mit wissenschaftlich begleiteten Tests nach Art von TIMSS, PISA und IGLU geprüft werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen orientieren vielmehr auf unangemeldete Inspektionen sowie Tests der Fähigkeiten und des Wissens nach Beispiel wissenschaftlich begleiteter Tests wie TIMSS, PISA und IGLU. Link zum Original
Nach erfolgloser Beratung soll die Schulaufsicht in Schulen eingreifen oder sie schließen dürfen.
Wortlaut im Programm
Nach problemorientierter, erfolgloser Beratung von solchen Schulen, die ihre gesteckten Ziele nicht erreichen konnten, ist der Schulaufsicht das Recht einzuräumen, in Schulen zu intervenieren oder sie gegebenenfalls auch zu schließen. Link zum Original
Eine unabhängige Kommission soll jährlich einen sächsischen Bildungsbericht veröffentlichen.
Wortlaut im Programm
Die sächsischen Bündnisgrünen fordern die jährliche Publikation eines sächsischen Bildungsberichtes, erstellt von einer unabhängigen Kommission. Link zum Original
Die freie Schulwahl soll von Anfang an gelten.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen setzen sich – entgegen der bisherigen Praxis im Freistaat – für die freie Schulwahl von Anfang an ein. Link zum Original
Eltern sollen ein Hospitationsrecht an den Schulen erhalten.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört selbstverständlich ein individuell zu gestaltendes Hospitationsrecht der Eltern an den Schulen. Link zum Original
Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft sollen gleichgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft sind grundsätzlich gleichzustellen. Link zum Original
Die vierjährige Vorfinanzierungsfrist für Ersatzschulen soll abgeschafft werden.
Wortlaut im Programm
Die derzeit im Freistaat geltende vierjährige Vorfi - nanzierungsfrist von Ersatzschulen stellt eine Diskriminierung des Elternwillens dar und muss abgeschafft werden. Link zum Original
Schulen in freier Trägerschaft sollen bei Erfüllung der Standards sofort voll vom Freistaat finanziert werden.
Wortlaut im Programm
Bei Vorliegen eines den Bildungsstandards und Kerncurricula entsprechenden pädagogischen Konzepts, qualifizierter Lehrerschaft und der notwendigen Nachfrage bei Schülerinnen und Schülern soll der Freistaat verpflichtet werden, eine Sofort- und Vollfinanzierung von Schulen in freier Trägerschaft zu gewährleisten. Link zum Original
Schulgeld an Schulen in freier Trägerschaft soll ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Die oft notwendige Erhebung von Schulgeld durch Schulen in freier Trägerschaft soll dadurch ausgeschlossen werden. Link zum Original
Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft sollen denselben Standards und Bewertungsinstanzen unterliegen.
Wortlaut im Programm
Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft unterliegen danach denselben Standards, Beratungs- und Bewertungsinstanzen. Link zum Original
Der Übergang zu selbstständigen Schulen soll Hauptaufgabe der nächsten Legislaturperiode sein.
Wortlaut im Programm
Der Transformationsprozess hin zu selbständigen Schulen wird die Hauptaufgabe in der nächsten Legislaturperiode sein. Link zum Original
Neue Schulen sollen nach einem umfangreichen Zertifizierungsverfahren zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Neue Schulen, wie wir sie uns vorstellen, sollen nach einem umfangreichen Zertifizierungsverfahren zugelassen werden. Link zum Original
Lehrkräfte sollen leistungsgerecht bezahlt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört neben einer leistungsgerechten Entlohnung auch eine Neuausrichtung der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, die auf die sich wandelnden Erfordernisse reagiert. Link zum Original
Die Lehrerausbildung soll neu ausgerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört neben einer leistungsgerechten Entlohnung auch eine Neuausrichtung der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung, die auf die sich wandelnden Erfordernisse reagiert. Link zum Original
Bildung soll Benachteiligungen abbauen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen, dass Bildung im Freistaat Benachteiligungen abbaut. Link zum Original
Die diagnostischen Fähigkeiten von Erziehern und Lehrkräften sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb setzen wir uns dafür ein, die diagnostischen Fähigkeiten der Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer auszubauen. Link zum Original
Der pädagogische Teil der Lehrerbildung soll deutlich erweitert werden.
Wortlaut im Programm
Aus diesen Gründen ist der bisher zu geringe pädagogische Teil der Lehrerinnen- und Lehrerbildung deutlich zu erweitern. Link zum Original
Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sollen in Lehrerbildungszentren zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen unterstützen die institutionelle Zusammenführung von Aus- und Weiterbildung in Lehrerbildungszentren. Link zum Original
Bildungsstandards, Kerncurricula und Evaluationsergebnisse sollen unmittelbar in die Lehrerbildung einfließen.
Wortlaut im Programm
Bildungsstandards, Kerncurricula und die Evaluationsergebnisse der Schulen müssen unmittelbar Eingang in die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer finden. Link zum Original
Die Ressourcen von pädagogischen Fakultäten, Lehrerfortbildung, Comenius-Institut, Regionalschulämtern und Kultusministerium sollen gebündelt werden.
Wortlaut im Programm
Dazu sollen die finanziellen und personellen Ressourcen von pädagogischen Fakultäten, Lehrerfortbildung, Comenius-Institut, Regionalschulämtern und Kultusministerium gebündelt werden. Link zum Original
Neben dem Lehramtsstudium soll ein Fachstudium mit zweijährigem pädagogischem Aufbaustudium und Referendariat den Weg in den Lehrberuf öffnen.
Wortlaut im Programm
Der bisherige Lehramtsstudiengang soll ergänzt werden durch die Kombination eines herkömmlichen Master- oder Diplomstudiums mit einem zweijährigen pädagogischem Aufbaustudium an einem Lehrerbildungszentrum mit umfangreichen Referendariatszeiten. Link zum Original
Jede Schule soll zur Aufnahme von Praktikanten verpflichtet werden.
Wortlaut im Programm
Zur Aufnahme von Praktikantinnen und Praktikanten soll jede Schule verpflichtet werden. Link zum Original
Lehrkräfte sollen zu mindestens zehn Weiterbildungstagen pro Schuljahr verpflichtet werden.
Wortlaut im Programm
Die bisher ungenügende Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer muss auf eine verpflichtende Weiterbildung von mindestens 10 Arbeitstagen pro Schuljahr angehoben werden. Link zum Original
Die Lehrerweiterbildung soll mindestens zur Hälfte diagnostische, psychologische und sozialpädagogische Inhalte haben.
Wortlaut im Programm
Das Weiterbildungsangebot muss mindestens zur Hälfte problemorientierte diagnostische, psychologische und sozialpädagogische Anteile enthalten und sollte mit den Ausbildungsangeboten der Lehrerbildungszentren vernetzt werden. Link zum Original
Die Lehrerweiterbildung soll mit den Angeboten der Lehrerbildungszentren vernetzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Weiterbildungsangebot muss mindestens zur Hälfte problemorientierte diagnostische, psychologische und sozialpädagogische Anteile enthalten und sollte mit den Ausbildungsangeboten der Lehrerbildungszentren vernetzt werden. Link zum Original
Bildungsgerechtigkeit soll hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen hingegen Bildungsgerechtigkeit herstellen und Bildungsautonomie fördern. Link zum Original
Die Autonomie der Bildungseinrichtungen soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen hingegen Bildungsgerechtigkeit herstellen und Bildungsautonomie fördern. Link zum Original
Der wissenschaftliche Diskurs der Universitäten soll in die Gesellschaft hineinwirken und umgekehrt.
Wortlaut im Programm
Gleichwohl sollte der an den Universitäten geführte Diskurs über das Verständnis der Grundlagen und das Wesen unserer Gesellschaft offen in die Gesellschaft hineinwirken und umgekehrt. Link zum Original
Eine rein ökonomische Funktionalisierung der Hochschulen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Umgekehrt greift die rein ökonomische Funktionalisierung der Wissenschafts- und Hochschullandschaft durch die CDU-Staatsregierung bei weitem zu kurz. Link zum Original
Grundlegende Strukturentscheidungen über Hochschulen sollen bei Staatsregierung und Landtag liegen.
Wortlaut im Programm
Staatsregierung und Landtag müssen weit reichende Strukturentscheidungen treffen und hierfür die Verantwortung tragen; im Alltag ist den Hochschulen mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung einzuräumen. Link zum Original
Hochschulen sollen im Alltag mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung erhalten.
Wortlaut im Programm
Staatsregierung und Landtag müssen weit reichende Strukturentscheidungen treffen und hierfür die Verantwortung tragen; im Alltag ist den Hochschulen mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung einzuräumen. Link zum Original
Mit Globalhaushalten soll mehr Kontrolle und Transparenz innerhalb der Hochschulen einhergehen.
Wortlaut im Programm
Mit der Zuweisung von Globalhaushalten ist eine größere Kontrolle und Transparenz innerhalb der Hochschulen zwingend erforderlich. Link zum Original
Der gesamte Hochschulhaushalt soll der Kontrolle der zuständigen Gremien unterliegen.
Wortlaut im Programm
Der gesamte Haushalt einer Hochschule muss der Kontrolle entsprechender Gremien unterliegen. Link zum Original
Die Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb der Hochschulen sollen erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Die Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb von Hochschulen sind zu erhöhen: So ist die Wahl der Dekane wieder ausschließlich in die Hand der Fakultäten zu geben. Link zum Original
Die Dekane sollen wieder ausschließlich von den Fakultäten gewählt werden.
Wortlaut im Programm
Die Mitwirkungsmöglichkeiten innerhalb von Hochschulen sind zu erhöhen: So ist die Wahl der Dekane wieder ausschließlich in die Hand der Fakultäten zu geben. Link zum Original
Die Hochschulleitung soll nicht an der Auswahl der Dekane beteiligt sein.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulleitung, die de facto von den Dekanen gewählt wird, sollte mit der Auswahl der Dekane nicht befasst sein. Link zum Original
Die Amtszeit von Rektoren soll auf höchstens zwei Amtsperioden begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Amtszeit von Rektoren ist wieder auf maximal zwei Amtsperioden zu begrenzen. Link zum Original
Die Finanzierung von Wissenschaft und Hochschulen ist Aufgabe von Staat und Gesellschaft.
Wortlaut im Programm
Die Finanzierung von Wissenschaft und Hochschulen ist Aufgabe von Staat und Gesellschaft. Link zum Original
Studiengebühren als Ausgleich sinkender staatlicher Finanzierung werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lehnen Studiengebühren als Ausgleich für sinkende staatliche Finanzierung ab. Link zum Original
Hochschulbildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.
Wortlaut im Programm
Hochschulbildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wenn dies gewährleistet ist, sind wir offen für neue Finanzierungsmodelle wie Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite, solange keine direkten oder versteckten Studiengebühren damit verbunden sind. Link zum Original
Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite werden ohne direkte oder versteckte Studiengebühren für möglich gehalten.
Wortlaut im Programm
Hochschulbildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wenn dies gewährleistet ist, sind wir offen für neue Finanzierungsmodelle wie Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite, solange keine direkten oder versteckten Studiengebühren damit verbunden sind. Link zum Original
Chancengerechtigkeit in der Bildung soll gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es hingegen, Chancengerechtigkeit in der Bildung zu gewährleisten und mehr Menschen in Sachsen studieren zu lassen. Link zum Original
Mehr Menschen in Sachsen sollen studieren.
Wortlaut im Programm
Ziel von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es hingegen, Chancengerechtigkeit in der Bildung zu gewährleisten und mehr Menschen in Sachsen studieren zu lassen. Link zum Original
Lehre und Ausstattung der Hochschulen sollen durch steigende staatliche Finanzierung statt durch Studiengebühren verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Eine Verbesserung der Qualität von Lehre und Ausstattung der Hochschulen muss statt über Studiengebühren durch steigende staatliche Finanzierung und durch effizienteres Wirtschaften der Hochschulen gewährleistet werden. Link zum Original
Hochschulen sollen effizienter wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Eine Verbesserung der Qualität von Lehre und Ausstattung der Hochschulen muss statt über Studiengebühren durch steigende staatliche Finanzierung und durch effizienteres Wirtschaften der Hochschulen gewährleistet werden. Link zum Original
Sächsische Hochschulen sollen sich für ausländische Studierende öffnen.
Wortlaut im Programm
In Zeiten der Europäisierung und Globalisierung müssen sich die sächsischen Universitäten und Fachhochschulen für ausländische Studierende öffnen und im innerdeutschen Wettbewerb bestehen. Link zum Original
Die hohen Gebühren für studienvorbereitende Sprachkurse und -prüfungen ausländischer Studierender werden kritisiert.
Wortlaut im Programm
Die von der CDU-Staatsregierung beschlossenen überhöhten Gebühren bereits für die ersten studiumsqualifizierenden Sprachkurse und -prüfungen stellen dagegen eine kaum zu überwindende Barriere für viele ausländische Studierende dar. Link zum Original
Die Studienbedingungen sollen an der Spitze wie in der Breite verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Die Studienbedingungen müssen sowohl an der Spitze als auch in der Breite verbessert werden. Link zum Original
Statt Elite-Hochschulen sollen vernetzte Hochschulen flächendeckend erstklassige Studienbedingungen bieten.
Wortlaut im Programm
Statt ausgewählter „Elite-Hochschulen“ wollen wir vernetzte Hochschulen in Sachsen, die flächendeckend erstklassige Studienbedingungen und akademische Bildung auf hohem Niveau garantieren. Link zum Original
Der Übergang von der Schule zur Hochschule soll reformiert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN halten Reformen beim Übergang von der Schule zur Hochschule in Sachsen für dringend erforderlich. Link zum Original
Die Studien- und Berufsberatung an Schulen soll ausgeweitet und professionalisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Studien- und Berufsberatung in der Schule ist auszuweiten, zu professionalisieren und muss verpflichtender Bestandteil der schulischen Ausbildung werden. Link zum Original
Studien- und Berufsberatung soll verpflichtender Teil der Schulausbildung werden.
Wortlaut im Programm
Die Studien- und Berufsberatung in der Schule ist auszuweiten, zu professionalisieren und muss verpflichtender Bestandteil der schulischen Ausbildung werden. Link zum Original
Schule, Hochschule und Arbeitsverwaltung sollen enger kooperieren und gemeinsame Beratungsangebote entwickeln.
Wortlaut im Programm
Schule, Hochschule und Arbeitsverwaltung müssen weit intensiver kooperieren und gemeinsame Beratungsangebote entwickeln. Link zum Original
An Schulen soll es Studien- und Berufsberater geben.
Wortlaut im Programm
An Schulen ist die Funktion eines Studien- und Berufsberaters zu etablieren. Link zum Original
Hochschulen sollen eigene Auswahlverfahren für ihre Studiengänge durchführen dürfen.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen müssen künftig aktiver an der Zulassung mitwirken und eigene Auswahlverfahren für ihre Studiengänge durchführen dürfen. Link zum Original
Studierende sollen auf die Umwälzungen durch EU-Erweiterung und Globalisierung vorbereitet werden.
Wortlaut im Programm
Die Studierenden von heute müssen bei aller fachlichen Spezialisierung auf die Umwälzung in Arbeitswelt und Gesellschaft im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung und der Globalisierung vorbereitet sein. Link zum Original
Die Durchlässigkeit zwischen Studiengängen und Hochschultypen soll national und international gewährleistet werden.
Wortlaut im Programm
Bei den anstehenden Studienreformen muss die Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Studiengängen und Hochschultypen national und international gewährleistet werden. Link zum Original
Forschung und Lehre sollen eng verzahnt bleiben.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig sollen Forschung und Lehre eng ineinander verzahnt bleiben. Link zum Original
Studieninhalte sollen modularisiert werden.
Wortlaut im Programm
Studieninhalte sind deshalb zu modularisieren und sollten durchgängig zu Bachelor- bzw. Master-Abschlüssen führen. Link zum Original
Studiengänge sollen durchgängig zu Bachelor- oder Master-Abschlüssen führen.
Wortlaut im Programm
Studieninhalte sind deshalb zu modularisieren und sollten durchgängig zu Bachelor- bzw. Master-Abschlüssen führen. Link zum Original
Interdisziplinäres und vernetztes Denken soll als Studienziel gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
In der Studienreform sind interdisziplinäres und vernetztes Denken als Studienziel zu stärken. Link zum Original
Der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium darf nicht eingeschränkt werden.
Wortlaut im Programm
Der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudiengang darf entgegen den jetzigen Absichten der Staatsregierung nicht eingeschränkt werden. Link zum Original
Die Staatsregierung soll Sondermittel für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen bereitstellen.
Wortlaut im Programm
Zur Akkreditierung der Bachelor- und Masterstudiengänge muss die Staatsregierung die notwendigen Sondermittel bereitstellen. Link zum Original
Ein Studium generale als Schnuppersemester mit Leistungsscheinen soll flächendeckend möglich sein.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist die flächendeckende Möglichkeit eines studium generale in Form eines Schnuppersemesters in den verschiedenen Fachrichtungen mit Leistungsscheinen, ein stärkerer Praxisbezug in einigen Studiengängen und der Ausbau von Beratungsangeboten zur Senkung der hohen Zahl von Studienabbrechern. Link zum Original
Einige Studiengänge sollen stärker praxisbezogen sein.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist die flächendeckende Möglichkeit eines studium generale in Form eines Schnuppersemesters in den verschiedenen Fachrichtungen mit Leistungsscheinen, ein stärkerer Praxisbezug in einigen Studiengängen und der Ausbau von Beratungsangeboten zur Senkung der hohen Zahl von Studienabbrechern. Link zum Original
Beratungsangebote sollen ausgebaut werden, um Studienabbrüche zu senken.
Wortlaut im Programm
Notwendig ist die flächendeckende Möglichkeit eines studium generale in Form eines Schnuppersemesters in den verschiedenen Fachrichtungen mit Leistungsscheinen, ein stärkerer Praxisbezug in einigen Studiengängen und der Ausbau von Beratungsangeboten zur Senkung der hohen Zahl von Studienabbrechern. Link zum Original
Entscheidungen über die Hochschullandschaft sollen unter breiter demokratischer Beteiligung der Betroffenen fallen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Entscheidungsprozesse zur Zukunft der sächsischen Hochschullandschaft unter breiter demokratischer Beteiligung – auch der Betroffenen – stattfinden. Link zum Original
Ein Landeskuratorium ohne studentische Beteiligung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein von der Staatsregierung eingesetztes Landeskuratorium ohne studentische Beteiligung lehnen wir ab. Link zum Original
Der Frauenanteil in Führungspositionen in Wissenschaft und Hochschule soll deutlich erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Nach wie vor sind die Berufschancen für Frauen mit Familienaufgaben in Wissenschaft und Hochschule schlecht. Hier gilt es, über die Frauenförderung mit rein appellativem Charakter hinaus zu gehen und den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Link zum Original
Altersgrenzen bei Einstellungen und Fördermaßnahmen in der Wissenschaft sollen für Eltern überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Altersgrenzen bei Einstellungen oder Fördermaßnahmen sind für Väter oder Mütter mit Kindern zu überprüfen. Link zum Original
Die Kürzung der Landeszuschüsse für Studentenwerke wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Studentenwerke finanzieren sich auch durch Zuschüsse aus dem Landeshaushalt. Die CDU- Staatsregierung ist dabei, diese Landesfinanzierung jährlich um zwei Millionen Euro zu kürzen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen halten diesen Rückzug der Staatsregierung aus ihrer sozialen und bildungspolitischen Pflicht für absolut inakzeptabel. Link zum Original
Das wissenschaftliche Dienstrecht soll zugunsten junger Wissenschaftler und von Frauen reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir machen uns stark für eine Reform des wissenschaftlichen Dienstrechts, um die frühe Selbstständigkeit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Verbesserung der Chancen von Frauen in Wissenschaft und Hochschule zu erreichen. Link zum Original
Professoren müssen nicht verbeamtet sein.
Wortlaut im Programm
Professorinnen und Professoren müssen nicht Beamte sein. Link zum Original
Der Status von Promovierenden soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Der unklare Status von Promovierenden an den Universitäten ist zu verbessern; sie dürfen nicht weiterhin als Notnagel für fehlendes Lehrpersonal missbraucht werden. Link zum Original
Promovierende dürfen nicht als Ersatz für fehlendes Lehrpersonal eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Der unklare Status von Promovierenden an den Universitäten ist zu verbessern; sie dürfen nicht weiterhin als Notnagel für fehlendes Lehrpersonal missbraucht werden. Link zum Original
Ein eigener Wissenschaftstarifvertrag soll eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Bestrebungen, einen eigenen Wissenschaftstarifvertrag einzuführen. Link zum Original
Sachsen soll wieder die besten Studierenden und innovativsten Unternehmensgründungen hervorbringen.
Wortlaut im Programm
Die besten Studenten und die innovativsten Unternehmensgründungen sollten schon bald wieder aus Sachsen kommen – aus Studienplätzen werden Arbeitsplätze. Link zum Original
Die Studierfähigkeit soll auf europäisches Niveau gehoben werden.
Wortlaut im Programm
Ziel bündnisgrüner Bildungspolitik in der Wissensgesellschaft ist der Anschluss an europäische Realitäten und damit ein wesentlich höherer Grad an Studierfähigkeit. Link zum Original
Schüler sollen Hochschulseminare belegen und angerechnet bekommen können.
Wortlaut im Programm
Dazu kann sowohl das Belegen und Anrechnen von Hochschulseminaren durch Schüler gehören, wie auch das Unterrichten von Hochschullehrerinnen und -lehrern an Schulen. Die rechtlichen und institutionellen Voraussetzungen dafür müssen geschaffen werden. Link zum Original
Hochschullehrer sollen an Schulen unterrichten können.
Wortlaut im Programm
Dazu kann sowohl das Belegen und Anrechnen von Hochschulseminaren durch Schüler gehören, wie auch das Unterrichten von Hochschullehrerinnen und -lehrern an Schulen. Die rechtlichen und institutionellen Voraussetzungen dafür müssen geschaffen werden. Link zum Original
Beschäftigte sollen während des Arbeitslebens Zugang zu Weiter- und Fortbildung erhalten.
Wortlaut im Programm
Zum einen gilt es, frühzeitig die Grundlagen zu legen, zum anderen sind die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer während des Arbeitslebens Zugang zu Weiterbildung und Fortbildung erhalten. Link zum Original
Sachsen soll die Förderung von Weiterbildung deutlich verbessern.
Wortlaut im Programm
Schließlich muss Sachsen endlich die Rote Laterne abgeben, wenn es um die Förderung von Weiterbildung geht. Noch immer ist es eines der Bundesländer, das keinen Bildungsurlaub zulässt. Gerade in Hinblick auf die geburtenschwachen Jahrgänge nach der Wende und die Altersstruktur der sächsischen Betriebe sollte Sachsen hier Vorreiter sein. Link zum Original
Sachsen soll Bildungsurlaub ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Schließlich muss Sachsen endlich die Rote Laterne abgeben, wenn es um die Förderung von Weiterbildung geht. Noch immer ist es eines der Bundesländer, das keinen Bildungsurlaub zulässt. Gerade in Hinblick auf die geburtenschwachen Jahrgänge nach der Wende und die Altersstruktur der sächsischen Betriebe sollte Sachsen hier Vorreiter sein. Link zum Original
Berufsbegleitende Studiengänge sollen ausgebaut und eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen sind besonders der Ausbau und die Einführung von berufsbegleitenden Studiengängen notwendig. Link zum Original
Der Freistaat soll die finanzielle Unabhängigkeit der Volkshochschulen garantieren.
Wortlaut im Programm
Wir fordern deshalb, dass der Freistaat endlich die finanzielle Unabhängigkeit der Volkshochschulen garantiert. Link zum Original
Vor Ort soll geprüft werden, wie Schulen und Volkshochschulen gemeinsame Potenziale nutzen können.
Wortlaut im Programm
Dabei muss jeweils vor Ort geprüft werden, inwiefern Schulen und Volkshochschulen gemeinsame Potentiale nutzen können. Link zum Original
Kindergärten, Vorschulen, Schulen und Volkshochschulen sollen zu gemeinsamen Lernorten zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Die bessere Zusammenarbeit von Kindergärten, Vorschulen, Schulen und Volkshochschulen soll wirkliche Lernorte schaffen – mit Impulsfunktion für das lokale Kulturleben. Link zum Original
Der Staat soll ausreichend Geld in Bildung investieren.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen einen Staat, der vorausschauend in die Zukunft des Freistaates blickt und damit auch ausreichend Geld in die Bildung investiert. Link zum Original
Das Schulsystem soll deutlich mehr Menschen für hochqualifizierte Tätigkeiten befähigen.
Wortlaut im Programm
Dem sächsischen Schulsystem muss es gelingen, wesentlich mehr Menschen in hoch qualifizierte Tätigkeiten zu bringen. Link zum Original
Durch sinkende Schülerzahlen frei werdende Mittel sollen im Bildungsbereich gezielt eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Sondersituation zurückgehender Schülerzahlen muss daher genutzt werden, um die frei werdenden Mittel pro Schüler intelligent einzusetzen. Link zum Original
Der sächsische Bildungsetat soll sich an skandinavischen Verhältnissen orientieren.
Wortlaut im Programm
Maßstab für einen sächsischen Bildungsetat müssen die skandinavischen Verhältnisse sein. Link zum Original
Hochschulbildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.
Wortlaut im Programm
Überdies gilt auch hier: Hochschulbildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Ist dies gewährleistet, sind wir offen für die Diskussion neuer Finanzierungsmodelle wie Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite. Link zum Original
Neue Finanzierungsmodelle wie Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite werden unter dieser Bedingung zur Diskussion gestellt.
Wortlaut im Programm
Überdies gilt auch hier: Hochschulbildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Ist dies gewährleistet, sind wir offen für die Diskussion neuer Finanzierungsmodelle wie Studienkonten, Bildungssparen oder Bildungskredite. Link zum Original
Mittel sollen vom Gymnasialbereich in den Vorschul- und Grundschulbereich umgeschichtet werden.
Wortlaut im Programm
Innerhalb des Bildungsetats müssen mittelfristig Umschichtungen vom relativ überfinanzierten Gymnasialbereich in den Vorschul- und Grundschulbereich erfolgen, damit europäische Verhältnisse erreicht werden. Link zum Original
Schulen sollen von der Bürokratie der Regionalschulämter befreit werden.
Wortlaut im Programm
Schulen müssen von der Bürokratie der Regionalschulämter befreit werden. Link zum Original
Schulen sollen innerhalb eines Budgets selbst über die Mittelverwendung entscheiden.
Wortlaut im Programm
Über die Verwendung der Mittel muss innerhalb eines Budgets in den Schulen entschieden werden. Link zum Original
Schulen sollen mit Beratung zu einer effizienten Haushaltsführung befähigt werden.
Wortlaut im Programm
Mit Hilfe umfangreicher Beratung müssen so auch Schulen lernen, eine betriebswirtschaftlich effiziente Haushaltsführung zu betreiben, ohne das Primat chancengleicher Bildung zu vernachlässigen. Link zum Original
Bildungsgutscheine sollen als Instrument bedarfsgerechter Mittelverteilung geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Das Instrument der Bildungsgutscheine ist zu prüfen, um eine bedarfsgerechte Verteilung der Mittel zu gewährleisten. Link zum Original
Neue Finanzmittel sollen für alle Bildungsbereiche, insbesondere den Vorschulbereich, erschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus müssen neue finanzielle Mittel erschlossen und in allen bildungspolitischen Feldern eingesetzt werden, nicht zuletzt im Vorschulbereich. Link zum Original
In Bildungseinrichtungen von der Schule bis zur Universität sollen Kenntnis und Verständnis für die Vielfalt sexueller Orientierungen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Vorurteile gegen Lesben und Schwule in der Gesellschaft führen zu Diskriminierung und Gewalt. Daher muss in den Bildungseinrichtungen von der Schule bis zur Universität die Kenntnis und das Verständnis für die Vielfalt sexueller Orientierungen gefördert werden. Link zum Original
Eine formale Gleichsetzung sorbischer mit anderen Einrichtungen, etwa in der Schulnetzplanung, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die den Sorben in Verfassung und Gesetzen zugesicherten Rechte verwirklichen und wenden uns deshalb gegen jede formale Gleichsetzung wie etwa in der Schulnetzplanung. Link zum Original
Die Entwicklung und der Transfer neuer Technologien werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Grüne Politik fördert deshalb die Entwicklung und den Transfer neuer Technologien und setzt sich für die Freiheit der Forschung ein, wenn sie sich im Einklang mit der Menschenwürde und dem Nachhaltigkeitsgedanken befindet. Link zum Original
Die Freiheit der Forschung wird verteidigt, sofern sie mit Menschenwürde und Nachhaltigkeit im Einklang steht.
Wortlaut im Programm
Grüne Politik fördert deshalb die Entwicklung und den Transfer neuer Technologien und setzt sich für die Freiheit der Forschung ein, wenn sie sich im Einklang mit der Menschenwürde und dem Nachhaltigkeitsgedanken befindet. Link zum Original
Allen Bürgern werden angemessene Bedingungen und Freiräume für lebenslanges Lernen eingeräumt.
Wortlaut im Programm
Die „Wissensgesellschaft Sachsen“ ist für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dann erfolgreich, wenn sie allen Bürgern angemessene Bedingungen und Freiräume für lebenslanges Lernen und die permanente Neuorientierung einräumen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie garantieren kann. Link zum Original
Kontakte zwischen ausbildenden Unternehmen und Schulen werden früh geknüpft und ausgebaut, damit sich Jugendliche ein Bild von Berufen machen können.
Wortlaut im Programm
Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, müssen Kontakte zwischen ausbildenden Unternehmen und Schulen früh geknüpft bzw. ausgebaut werden, damit sich interessierte Mädchen und Jungen ein Bild von Berufen und Unternehmen machen können. Link zum Original
Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung werden besser aufeinander abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb überall im Land für zusätzliche Bolzplätze, Skateranlagen oder Streetballkörbe ein. Zu diesem Zweck ist eine bessere Abstimmung der Schulentwicklungs- und der Jugendhilfeplanung erforderlich. Link zum Original
Das Netz an Kindertagesstätten bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Um die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Erwerbsarbeit zu verbessern, muss das Netz an Kindertagesstätten erhalten und eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden. Link zum Original
Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kinderbetreuung wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Um die Vereinbarkeit von Kindererziehung und Erwerbsarbeit zu verbessern, muss das Netz an Kindertagesstätten erhalten und eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden. Link zum Original
Im Kindertagesstättengesetz wird für alle Kinder ein Rechtsanspruch ohne Zugangskriterien auf einen Platz in Krippe, Kindergarten und Hort festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir im Kindertagesstättengesetz für alle Kinder einen Rechtsanspruch ohne Zugangskriterien auf einen Platz in Krippe, Kindergarten und Hort festschreiben. Link zum Original
Elternbeiträge für Kindertagesstätten können einkommensabhängig gestaffelt werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich wollen wir durchsetzen, dass gestaffelte Elternbeiträge in Abhängigkeit vom Einkommen erhoben werden können. Link zum Original
Die Verantwortung für ein ausreichendes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen liegt bei den Arbeitgebern.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung für ein ausreichendes Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen liegt bei den Arbeitgebern. Link zum Original
Eine Stiftung „Betriebliche Bildungschance“ wird dort eingesetzt, wo es keine tariflichen und regionalen Ausbildungslösungen gibt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen deshalb das Modell einer Stiftung „Betriebliche Bildungschance“. Sie soll dort greifen, wo es keine tariflichen und regionalen Lösungen gibt. Link zum Original
Eine Umlage für mehr duale Ausbildung wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen damit eine Umlage für mehr duale Ausbildung einführen. Link zum Original
Im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen entstehen mehr Ausbildungsplätze.
Wortlaut im Programm
Der ländliche Raum muss wieder attraktiver werden. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen sich dafür stark machen, dass gerade in diesen Regionen mehr Ausbildungsplätze entstehen. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe stärken und Schule dadurch attraktiver machen. Link zum Original
Für die Kooperation von Schule und Jugendhilfe werden verbindliche Richtlinien eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe stärken und Schule dadurch attraktiver machen. Dabei darf Jugendarbeit nicht einfach in Schule integriert werden, sondern soll ihr spezifisches Profil wahren. Für die Kooperation wollen wir verbindliche Richtlinien einführen. Link zum Original
Gemeinsame Programme entstehen im Dialog zwischen Jugendarbeit und Schule.
Wortlaut im Programm
Gemeinsame Programme müssen im Dialog zwischen Jugendarbeit und Schule entstehen und ausreichend ausgestattet werden. Link zum Original
Gemeinsame Programme von Jugendarbeit und Schule werden ausreichend ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Gemeinsame Programme müssen im Dialog zwischen Jugendarbeit und Schule entstehen und ausreichend ausgestattet werden. Link zum Original
Angebote für das Lernen im Alter werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass ansprechende Angebote für das Lernen im Alter ausgebaut werden. Link zum Original
Universitäten und Hochschulen in Sachsen öffnen sich für ein Seniorenstudium.
Wortlaut im Programm
Die Universitäten und Hochschulen in Sachsen sollen für ein Seniorenstudium offen sein. Link zum Original
Prinzipien und Funktionsweisen der EU sowie Geschichte und Kultur der Nachbarländer sollen in den Schulen stärker vermittelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, dass die Prinzipien und Funktionsweisen der Europäischen Union sowie die Geschichte und Kultur unserer Nachbarn stärker in den Schulen vermittelt wird. Link zum Original
Das Erlernen der Nachbarsprache soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Daher treten wir für das Erlernen der Nachbarsprache und die Förderung des Englischen ein. Link zum Original
Das Erlernen des Englischen soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Daher treten wir für das Erlernen der Nachbarsprache und die Förderung des Englischen ein. Link zum Original
Die Überwindung der Sprachbarriere soll bereits im Vorschulalter gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die Überwindung der Sprachbarriere soll bereits im Vorschulalter gefördert werden. Link zum Original
An grenznahen Schulen soll zweisprachige Bildung in Mutter- und Grenzsprache selbstverständlich werden.
Wortlaut im Programm
Für grenznahe Schulen soll eine zweisprachige Bildung in Mutter- und Grenzsprache selbstverständlich werden. Link zum Original
Gemeinsames Lernen und Austausch von Schülern und Lehrern sollen von schulrechtlichen Hürden befreit werden.
Wortlaut im Programm
Gemeinsames Lernen und Austausch von Schülern und Lehrern muss von schulrechtlichen Hürden befreit werden. Link zum Original
Die Hochschulen sollen grenzübergreifende Lehrangebote und internationale Studiengänge schaffen.
Wortlaut im Programm
Die Hochschulen sollen grenzübergreifende Lehrangebote und internationale Studiengänge schaffen. Link zum Original
Abschlüsse sollen wechselseitig anerkannt werden.
Wortlaut im Programm
Abschlüsse müssen wechselseitig anerkannt werden. Link zum Original
Sachsen soll ein attraktiver Arbeits- und Lebensort für ausländische Studierende und Lehrende werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss ein attraktiver Arbeits- und Lebensort für ausländische Studierende und Lehrende werden. Link zum Original
Für alle Kinder soll Schulpflicht gelten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die Schulpflicht aller Kinder ein. Link zum Original
Kinder von Flüchtlingen, die länger in Deutschland leben, sollen Zugang zur Kita erhalten.
Wortlaut im Programm
Kinder von Flüchtlingen, die länger bei uns leben, brauchen den Zugang zur Kita. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.