Grüne · Programm zur Landtagswahl Sachsen 2004
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Sachsen 2004 · beschlossen 28.02.2004 · Original
Das Programm enthält 45 von 1.103 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 45Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 132Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 45
Das Programm Stadtumbau Ost soll genutzt werden, um die Lebens- und Umweltqualität der Städte zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Programm „Stadtumbau Ost“, das auf die Initiative der Grünen zurückgeht, nutzen, um die Lebens- und Umweltqualität unserer Städte zu verbessern und damit zum Bleiben einladen. Link zum Original
Ein reines Abrissprogramm im Stadtumbau wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Ein reines Abrissprogramm lehnen wir ab. Link zum Original
Es sollen mehr Anreize für ökologische Standards bei Sanierung und Hausbau gesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mehr Anreize zur Beachtung ökologischer Standards bei Rekonstruktion und Hausbau setzen. Link zum Original
Für öffentliche und staatlich geförderte Neubauten soll der Passivhausstandard zum Regelstandard werden.
Wortlaut im Programm
Für öffentliche und staatlich geförderte Neubauten wollen wir den Passivhausstandard als Regelstandard einführen. Link zum Original
Für Sanierung und Umbau öffentlicher Gebäude und staatlich geförderte Vorhaben soll der Niedrigenergiestandard gelten.
Wortlaut im Programm
Für die Sanierung und den Umbau öffentlicher Gebäude sowie für Vorhaben, die staatlich gefördert werden, soll der Niedrigenergiestandard gelten. Link zum Original
Mit der Novellierung der Sächsischen Bauordnung soll ein sächsischer Energiepass für Neu- und Altbauten eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Der sächsische Energiepass soll für Neu- und Altbauten mit der Novellierung der Sächsischen Bauordnung eingeführt werden. Dabei soll neben Wärmedämmung und Wärmeerzeugung auch die Art der Energieerzeugung gewertet werden. Link zum Original
Der Energiepass soll neben Wärmedämmung und Wärmeerzeugung auch die Art der Energieerzeugung bewerten.
Wortlaut im Programm
Der sächsische Energiepass soll für Neu- und Altbauten mit der Novellierung der Sächsischen Bauordnung eingeführt werden. Dabei soll neben Wärmedämmung und Wärmeerzeugung auch die Art der Energieerzeugung gewertet werden. Link zum Original
Die Bauordnung soll zugunsten solaren Bauens novelliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns außerdem für eine Novelle der Bauordnung und für Förderprogramme für solares Bauen ein. Link zum Original
In stark hochwassergefährdeten Räumen sollen für gewerbliche Bauten keine Genehmigungen mehr erteilt werden, auch nicht nach Zerstörung 2002.
Wortlaut im Programm
In stark von Hochwasser bedrohten Räumen sollen für gewerbliche Bauten auch dann keine Genehmigungen mehr erteilt werden, wenn die Anlagen beim Hochwasser 2002 zerstört wurden. Link zum Original
Bauaufsichtsbehörden sollen alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um aus Hochwasserschutzgründen Baugenehmigungen auch in Bebauungsplangebieten zu versagen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Bauaufsichtsbehörden auf, mutiger vorzugehen und alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Baugenehmigungen gegebenenfalls auch in geltenden Bebauungsplangebieten aus Gründen des Hochwasserschutzes nicht mehr zu erteilen. Link zum Original
Die Neuausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten in überschwemmungsgefährdeten Gebieten soll sofort gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Die Neuausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten in überschwemmungsbedrohten Gebieten muss sofort gestoppt werden. Link zum Original
Die Städte bereiten sich auf einen geordneten Rückbau vor.
Wortlaut im Programm
Auch wenn wir uns mit dem Trend zur Abwanderung nicht abfinden werden, müssen wir uns heute schon auf den geordneten Rückbau von Städten vorbereiten. Link zum Original
Fördergelder für den Abriss von Häusern werden an ein qualifiziertes Integriertes Stadtentwicklungskonzept gebunden.
Wortlaut im Programm
Die CDU-Landesregierung gibt in vollständiger Kehrtwendung ihrer verfehlten Fördermittelpolitik nun fast wahllos Gelder zum Abriss von Häusern aus. Die Vergabe dieser Gelder soll an ein qualifi - ziertes Integriertes Stadtentwicklungskonzept (InSEK) gebunden werden, wie z.B. in Plauen. Link zum Original
Das Programm Stadtumbau Ost wird stärker für eine städtebaulich und ökologisch sinnvolle Schrumpfung genutzt.
Wortlaut im Programm
Das wesentlich von uns Bündnisgrünen entwickelte Programm „Stadtumbau Ost“ muss stärker für eine städtebaulich und ökologisch sinnvolle Schrumpfung genutzt werden. Link zum Original
Leitbild ist die europäische Stadt mit verdichteter Bebauung, kurzen Wegen und aufgewerteten Stadtteilen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die „europäische Stadt“ mit verdichteter Bebauung, kurzen Wegen und einer Aufwertung der Stadtteile. Link zum Original
Die Förderung wird auf den Erhalt der Altbausubstanz konzentriert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Förderung auf den Erhalt der Altbausubstanz konzentrieren, um diese attraktiver als den Neubau zu machen. Link zum Original
Mieterinitiativen, die bestehende Wohnungen erwerben und aufwerten, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Mieterinitiativen, die bestehende Wohnungen erwerben und aufwerten wollen, werden wir fördern. Link zum Original
Abrisse werden nur gefördert, wenn städtebauliche, soziale und ökologische Verbesserungen erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen darf nur dann einen Abriss fördern, wenn städtebauliche, soziale und ökologische Verbesserungen erreicht werden. Die Förderung soll auch privaten Eigentümern zugute kommen. Link zum Original
Die Abrissförderung steht auch privaten Eigentümern offen.
Wortlaut im Programm
Sachsen darf nur dann einen Abriss fördern, wenn städtebauliche, soziale und ökologische Verbesserungen erreicht werden. Die Förderung soll auch privaten Eigentümern zugute kommen. Link zum Original
Städtebauliche Aufwertungsmaßnahmen sind beim Stadtumbau ebenso wichtig wie der Rückbau.
Wortlaut im Programm
Stadtumbau ist aber mehr als Rückbau, weshalb städtebauliche Aufwertungsmaßnahmen für die Erhöhung der Stadt- und Wohnqualität genauso wichtig sind. Link zum Original
Frischluftschneisen und Grünzüge erhalten in der Bauleitplanung größeres Gewicht.
Wortlaut im Programm
Der Stadtumbau bietet die Chance, das Stadtklima durch Frischluftschneisen zu verbessern, durch Grünzüge den Einwohnern Erholung und der Tier- und Pflanzenwelt mehr Lebensraum zu geben. Diese Belange müssen größeres Gewicht bei der Bauleitplanung erhalten. Link zum Original
Das Leitbild des ökologischen, gesunden und nachhaltigen Bauens und Wohnens wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen uns am Leitbild des ökologischen, gesunden und nachhaltigen Bauens und Wohnens orientieren und diesen Maßstab durchsetzen. Link zum Original
Innerhalb von fünf Jahren erreicht der Anteil ökologischen und baubiologischen Bauens 20 Prozent.
Wortlaut im Programm
Wir wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre 20 % ökologisches und baubiologisches Bauen erreichen. Wir setzen dabei auf Verbraucherinformation, Vorbildfunktion und gezielte Förderung. Link zum Original
Ökologisches Bauen wird durch Verbraucherinformation, Vorbildfunktion der öffentlichen Hand und gezielte Förderung vorangebracht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre 20 % ökologisches und baubiologisches Bauen erreichen. Wir setzen dabei auf Verbraucherinformation, Vorbildfunktion und gezielte Förderung. Link zum Original
Ein Ökosiegel für Bauprodukte wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Ähnlich dem Ökosiegel für landwirtschaftliche Produkte aus Sachsen wollen wir ein Ökosiegel für Bauprodukte einführen. Link zum Original
Ein eigenes Landesprogramm nach dem ressortübergreifenden Ansatz der Sozialen Stadt wird aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen diesen Ansatz aufgreifen, fortentwickeln und ein eigenes Landesprogramm anbieten, um das Engagement der Bürgerinnen und Bürger besser zu unterstützen. Link zum Original
Die Innenstädte werden wieder zu lebenswerten Orten für Wohnen, Handel und Gewerbe.
Wortlaut im Programm
Die Innenstädte müssen wieder zu lebenswerten Orten für Wohnen, Handel und Gewerbe werden. Link zum Original
Die Eigenheimzulage für Neubauten am Stadtrand wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Darum setzen wir uns für die schrittweise Absenkung der Pendlerpauschale und die Abschaffung der Eigenheimzulage für Neubauten am Stadtrand ein. Link zum Original
Der Wegzug von Familien aus den Innenstädten wird aufgehalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Wegzug von Familien aufhalten und den innerstädtischen Einzelhandel und das kleine und mittlere Gewerbe unterstützen. Link zum Original
Die Wohnungsbauförderung des Landes wird auf Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert.
Wortlaut im Programm
Die Wohnungsbauförderung des Landes muss auf die Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert werden. Sie ist an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien zu knüpfen. Link zum Original
Die Wohnungsbauförderung wird an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien geknüpft.
Wortlaut im Programm
Die Wohnungsbauförderung des Landes muss auf die Erhaltung und Erneuerung des Bestandes konzentriert werden. Sie ist an langfristige Belegungs- und Mietpreisbindungen sowie ökologische Kriterien zu knüpfen. Link zum Original
Genossenschaftsgründungen in Innenstadtquartieren werden besonders unterstützt.
Wortlaut im Programm
Genossenschaftsgründungen in Innenstadtquartieren gilt unsere besondere Unterstützung. Link zum Original
Die Privatisierungspflicht nach dem Altschuldenhilfegesetz wird aufgehoben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen bundespolitisch eine Aufhebung der Privatisierungspflicht nach dem Altschuldenhilfegesetz erreichen, um die Wohnungsbaugesellschaften zu entlasten. Link zum Original
Kindertagesstätten, Jugendclubs, Schulen und Freizeiteinrichtungen in Großsiedlungen werden bedarfsgerecht erhalten und erneuert.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, dass Kindertagesstätten, Jugendclubs, Schulen und Freizeiteinrichtungen bedarfsgerecht erhalten und erneuert werden. Link zum Original
Die Lebensqualität in Wohnungen und Wohngebieten wird für alle Altersgruppen verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Lebensqualität in den Wohnungen und Wohngebieten soll entsprechend der Bedürfnisse aller Altersgruppen verbessert werden. Link zum Original
Kinderfreundliche Außengestaltung wird Voraussetzung für Wohnungsbauförderung.
Wortlaut im Programm
Kinderfreundliche Außengestaltung muss zur Fördervoraussetzung werden. Link zum Original
Modellprojekte für autofreies Wohnen werden besonders unterstützt.
Wortlaut im Programm
Modellprojekte für autofreies Wohnen werden wir besonders unterstützen. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Ein Hauptziel unserer Wohnungspolitik ist die Sicherung bezahlbaren Wohnraumes. Link zum Original
Preiswerte kleinere Wohnungen für ältere Menschen werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dabei geht es uns um die Schaffung preiswerter kleinerer Wohnungen für ältere Menschen, die ihre selbstständige Lebensführung sichern und zugleich um Wohnformen, die das Zusammenleben verschiedener Altergruppen ermöglichen. Link zum Original
Wohnformen für das Zusammenleben verschiedener Altersgruppen werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Dabei geht es uns um die Schaffung preiswerter kleinerer Wohnungen für ältere Menschen, die ihre selbstständige Lebensführung sichern und zugleich um Wohnformen, die das Zusammenleben verschiedener Altergruppen ermöglichen. Link zum Original
Angesichts des Wohnungsleerstands werden keine neuen Wohnsiedlungen erschlossen.
Wortlaut im Programm
Angesichts des Wohnungsleerstandes vermeidet kluge Politik auch die Neuerschließung von Wohnsiedlungen. Link zum Original
Die Eigenheimzulage wird vom Neubau auf die Altbausanierung umgestellt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grunde unterstützen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Forderung nach dem Wegfall der Entfernungspauschale und die Umsteuerung der Eigenheimzulage vom Neubau auf die Altbausanierung. Link zum Original
Das Programm Stadtumbau Ost wird für verdichtete Siedlungsstrukturen trotz Bevölkerungsrückgang genutzt.
Wortlaut im Programm
Das Bundesprogramm „Stadtumbau Ost“ nutzen wir, um dem ökonomischen „Zwang zur Dichte“ auch unter den aktuellen Bedingungen abnehmender Bevölkerungszahlen gerecht zu werden. Link zum Original
Wohnen, Arbeiten und Freizeit werden räumlich wieder enger zusammengeführt.
Wortlaut im Programm
Unsere Politik zielt darauf ab, die Bereiche Wohnen, Arbeiten und Freizeit wieder enger zusammenzuführen. Link zum Original
Anpassungen von Wohnungen und dezentrale Dienstleistungen unterstützen ältere Menschen in ihrer bisherigen Wohnumwelt.
Wortlaut im Programm
Anpassungen von Wohnungen und dezentrale Bereitstellung von Dienstleistungen unterstützen ältere Menschen in ihrer bisherigen Wohnumwelt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.