Grüne · Programm zur Landtagswahl Sachsen 2004
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Sachsen 2004 · beschlossen 28.02.2004 · Original
Das Programm enthält 44 von 1.103 Forderungen zu „Energie“.
- 44Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 132Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 44
Zum Klimaschutz soll Sachsen aus der Braunkohle aussteigen.
Wortlaut im Programm
Um Sachsen vor Hochwasser und Dürre zu schützen, wollen wir den Klimaschutz durch Ausstieg aus der Braunkohle, Energiesparen, Einsatz erneuerbarer Energien und umweltfreundlichen Verkehr stürmisch vorantreiben. Link zum Original
Energiesparen und der Einsatz erneuerbarer Energien sollen zum Schutz vor Hochwasser und Dürre stark vorangetrieben werden.
Wortlaut im Programm
Um Sachsen vor Hochwasser und Dürre zu schützen, wollen wir den Klimaschutz durch Ausstieg aus der Braunkohle, Energiesparen, Einsatz erneuerbarer Energien und umweltfreundlichen Verkehr stürmisch vorantreiben. Link zum Original
Die Nutzung erneuerbarer Energien soll drastisch ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Emissionen können nur sinken, wenn wir die Nutzung der erneuerbaren Energien drastisch ausbauen und den Braunkohleausstieg einleiten. Link zum Original
Der Ausstieg aus der Braunkohle soll eingeleitet werden.
Wortlaut im Programm
Die Emissionen können nur sinken, wenn wir die Nutzung der erneuerbaren Energien drastisch ausbauen und den Braunkohleausstieg einleiten. Link zum Original
Keine sächsische Gemeinde soll mehr dem Braunkohleabbau weichen müssen.
Wortlaut im Programm
Mit uns wird keine sächsische Gemeinde mehr dem Bagger weichen müssen. Link zum Original
Der Atomausstieg soll durch den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Der Atom-Ausstieg setzt der gefährlichen Nutzung der Atomenergie ein Ende. Gerade weil uns der Ausstieg zu lange dauert, wollen wir ihn durch den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen. Link zum Original
Sachsen soll seine Blockade gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Kraft-Wärme-Kopplung im Bundesrat aufgeben.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss seine Blockadepolitik im Bundesrat gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Kraft-Wärme-Kopplung aufgeben sowie die Verteufelung der Windenergie beenden. Es muss eigenes Geld zur Förderung der Energiewende einsetzen und darf dies nicht nur der Bundesregierung überlassen. Link zum Original
Sachsen soll die Ablehnung der Windenergie beenden.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss seine Blockadepolitik im Bundesrat gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Kraft-Wärme-Kopplung aufgeben sowie die Verteufelung der Windenergie beenden. Es muss eigenes Geld zur Förderung der Energiewende einsetzen und darf dies nicht nur der Bundesregierung überlassen. Link zum Original
Sachsen soll eigene Mittel zur Förderung der Energiewende einsetzen.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss seine Blockadepolitik im Bundesrat gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Kraft-Wärme-Kopplung aufgeben sowie die Verteufelung der Windenergie beenden. Es muss eigenes Geld zur Förderung der Energiewende einsetzen und darf dies nicht nur der Bundesregierung überlassen. Link zum Original
Innovative Anlagenbauer sollen unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für innovative Anlagenbauer einsetzen. Link zum Original
Dem Beispiel der Solarstadt Freiberg sollen weitere Städte folgen.
Wortlaut im Programm
Die „Solarstadt Freiberg“ soll kein Einzelbeispiel bleiben. Link zum Original
Ein Ausstieg aus der Braunkohle ist der größte mögliche Beitrag Sachsens zum Klimaschutz.
Wortlaut im Programm
Der größte Beitrag Sachsens zum Klimaschutz wäre ein Ausstieg aus der Braunkohle. Link zum Original
Der Anteil der Braunkohle an der Stromversorgung soll bis 2020 auf höchstens 40 % sinken.
Wortlaut im Programm
Der Anteil der Braunkohle an der Stromversorgung soll bis 2020 auf höchstens 40 % (die Staatsregierung plant 80 %) reduziert werden. Link zum Original
Die Braunkohlekraftwerke sollen spätestens ab 2020 auf Gasfeuerung umgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Spätestens ab 2020 wollen wir die Kraftwerke auf Gasfeuerung umstellen. Link zum Original
Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist eine gute Grundlage für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung.
Wortlaut im Programm
Im „Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz“ der Bundesregierung sehen wir eine gute Grundlage für den Ausbau des Anteils der Kraft- Wärme-Kopplung (KWK). Link zum Original
Im Rahmen der Stadtentwicklung sollen Anreize für Erhalt und Ausbau der KWK-Fernwärmenetze geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Im Rahmen von Konzepten zur Stadtentwicklung wollen wir spezielle Anreize für den Erhalt und den Ausbau der vorhandenen KWK-Fernwärmenetze schaffen. Link zum Original
An Standorten lokaler Heizwerke soll möglichst auch Strom erzeugt werden.
Wortlaut im Programm
An den Standorten lokaler Heizwerke soll möglichst immer auch Stromerzeugung etabliert werden. Link zum Original
Die Vermeidung von Energieverbrauch hat Vorrang vor ökologischer Energieerzeugung.
Wortlaut im Programm
Dabei lassen wir uns von dem Grundsatz leiten: Vermeidung von Energieverbrauch vor ökologischer Erzeugung. Link zum Original
Durch Abkehr von fossilen Brennstoffen und Hinwendung zu erneuerbaren Energien soll in Sachsen eine Energiewende herbeigeführt werden.
Wortlaut im Programm
Mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Zuwendung zu regenerativen Energien wollen wir auch in Sachsen eine Energiewende herbeiführen. Link zum Original
Der Primärenergieverbrauch bei Errichtung und Betrieb von Gebäuden soll durch Einsparung, Effizienz und erneuerbare Energien sinken.
Wortlaut im Programm
Mit Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien wollen wir die Reduzierung des Primärenergieverbrauchs bei der Errichtung und beim Betrieb von Gebäuden erreichen. Link zum Original
Eine unabhängige Landesagentur und regionale Agenturen sollen über Energiefragen informieren und Kompetenznetzwerke unterstützen.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen wollen eine unabhängige Landesagentur sowie regionale Agenturen für die umfassende Information der Bürgerinnen und Bürger zu Energiefragen und zur Unterstützung von Kompetenznetzwerken einrichten. Link zum Original
Bei Ansiedlungen sollen spezifische Lösungen zur Energieeinsparung angeboten werden.
Wortlaut im Programm
Bei Ansiedlungen sollen spezifische Lösungen zur Energieeinsparung angeboten werden. Link zum Original
Zur energetischen Sanierung landeseigener und kommunaler Gebäude sollen Contracting und Intracting genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Moderne Finanzierungsinstrumente (contracting und intracting) sind zur energetischen Sanierung landeseigener und kommunaler Gebäude anzuwenden. Link zum Original
Bei öffentlichen Neuanschaffungen sollen Geräte mit dem geringsten Energieverbrauch gewählt werden.
Wortlaut im Programm
Bei allen öffentlichen Neuanschaffungen sind Geräte mit dem geringsten Energieverbrauch zu wählen. Link zum Original
Erneuerbare Energien wie Solarenergie, Biomasse, Windkraft und Erdwärme sollen massiv ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen den massiven Ausbau erneuerbarer Energien wie Solarwärme und Solarstrom, Biomasse, Windkraft und Erdwärme, um den Rückstand Sachsens in Deutschland aufzuholen. Link zum Original
Der Anteil erneuerbarer Energien an der sächsischen Stromerzeugung soll bis 2010 auf 12,5 % und bis 2050 auf 50 % steigen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Anteil der erneuerbaren Energien an der sächsischen Stromerzeugung von derzeit 3 % auf 12,5 % im Jahr 2010 und auf 50 % im Jahr 2050 steigern. Link zum Original
Forschungsförderung ist ein Schwerpunkt der Energiepolitik.
Wortlaut im Programm
Die Forschungsförderung ist ein weiterer Schwerpunkt bei der Umsetzung einer zukunftsfähigen Energiepolitik. Link zum Original
Solarwärme und Photovoltaik sollen in 10 bis 15 Jahren einen schnell wachsenden Anteil der erneuerbaren Energien stellen.
Wortlaut im Programm
Solarwärme- und Photovoltaikanlagen sollen in ca. 10 bis 15 Jahren einen schnell wachsenden Anteil im Rahmen der erneuerbaren Energien übernehmen. Link zum Original
Es soll Förderprogramme für solares Bauen geben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns außerdem für eine Novelle der Bauordnung und für Förderprogramme für solares Bauen ein. Link zum Original
Eine landesweite Potenzialstudie zur Solarnutzung von Dächern und Fassaden öffentlicher Gebäude soll erstellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine landesweite Potenzialstudie für die Solarenergienutzung von Dächern und Fassaden öffentlicher Gebäude. Link zum Original
Dächer staatlicher und kommunaler Gebäude sollen Bürgerkraftwerken kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Dächer staatlicher und kommunaler Gebäude sollen Bürgerkraftwerken kostenfrei und privaten Investoren gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Dächer staatlicher und kommunaler Gebäude sollen privaten Investoren gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden.
Wortlaut im Programm
Dächer staatlicher und kommunaler Gebäude sollen Bürgerkraftwerken kostenfrei und privaten Investoren gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Die Windkraft soll an natur- und menschenverträglichen Standorten geordnet ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für den geordneten Ausbau der Windkraft an natur- und menschenverträglichen Standorten ein. Link zum Original
Anwohner sollen finanziell an den Erträgen von Windkraftanlagen beteiligt werden können, um die Akzeptanz zu erhöhen.
Wortlaut im Programm
Die Akzeptanz kann mit der finanziellen Beteiligung der Anwohner an den Erträgen erhöht werden. Link zum Original
Ausschlusskriterien wie Abstand zu Autobahnen oder militärischen Anlagen für Windkraftanlagen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
schlusskriterien wie „Abstand von Autobahnen“ oder „Militärische Anlagen“ lehnen wir dagegen ab. Link zum Original
Für neue Anlagen sollen vorzugsweise Autobahnränder, ausgeräumte Agrarlandschaften sowie ehemalige Tagebaue und Halden genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Für neue Anlagen sind vorzugsweise die Ränder der Autobahnen, stark ausgeräumte Agrarlandschaften sowie ehemalige Tagebaue und Halden zu nutzen. Link zum Original
Kleine Wasserkraftwerke an Bächen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kleine Wasserkraftwerke an Bächen lehnen wir ab. Link zum Original
Neue Wasserkraftanlagen werden nur genehmigt, wenn sie die ökologische Situation nicht verschlechtern.
Wortlaut im Programm
Neue Wasserkraftanlagen dürfen nur genehmigt werden, wenn sie die ökologische Situation nicht verschlechtern. Link zum Original
Die Verwendung von Schwachholz zur Energieerzeugung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Damit naturnahe Waldbewirtschaftung zusätzliche Arbeitsplätze schafft, wollen wir den Aufbau eines regionalen, effizienten Vertriebes und die Verwendung von Schwachholz zur Energieerzeugung fördern. Link zum Original
Ministerien, Rathäuser und Schulen erhalten Solaranlagen.
Wortlaut im Programm
Die Dächer sollen es zeigen, dass in Sachsen eine Energiewende stattfindet, denn die Ministerien, Rathäuser und Schulen sollen Solaranlagen tragen. Link zum Original
Der Abtransport der Castor-Behälter aus Rossendorf nach Ahaus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Den geplanten Abtransport der Castor-Behälter nach Ahaus lehnen wir ab, weil damit keine Erhöhung der Sicherheit erreicht wird. Link zum Original
Die abgebrannten Brennstäbe des Rossendorfer Forschungsreaktors bleiben bis zur Verfügbarkeit eines Bundesendlagers sicher vor Ort gelagert.
Wortlaut im Programm
Die abgebrannten Kernbrennstäbe des Forschungsreaktors müssen in Rossendorf verbleiben und dort sicher gelagert werden, bis ein Bundesendlager zur Verfügung steht. Link zum Original
Rossendorf wird Zwischenlager nach Atomgesetz.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass Rossendorf Zwischenlager nach Atomgesetz wird. Link zum Original
Die erfolgversprechenden Ansätze bei erneuerbaren Energien in Sachsen sollen gestärkt und zu dauerhaftem Wachstum geführt werden.
Wortlaut im Programm
Bei erneuerbaren Energien hat die deutsche Industrie einen weltweit beachteten Boom ausgelöst. Sachsen dagegen ist bei der eigenen Förderung in diesem Bereich Schlusslicht und gefährdet damit nicht nur die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Anwendung, sondern gleichzeitig auch bei der Herstellung. Wir wollen die auch in Sachsen vorhandenen erfolgversprechenden Ansätze stärken und zu dauerhaftem Wachstum führen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.