Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Saarland 2009 · beschlossen 16.05.2009 · Original
Das Programm enthält 102 von 877 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 102Forderungen zum Politikfeld
- 12 %des Programms
- 73Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 102
Anstelle des von der Landesregierung verabschiedeten Naturnutzgesetzes soll ein echtes Naturschutzgesetz geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Anstelle eines von der Landesregierung verabschiedeten Naturnutzgesetzes brauchen wir ein echtes Naturschutzgesetz. Link zum Original
Tierschutzverbände sollen ein Verbandsklagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Tierschutzverbände brauchen ein Verbandsklagerecht, damit unseren Tieren zukünftig in rechtlichen Auseinandersetzungen auch eine eigene Stimme gegeben wird. Link zum Original
Zur Erreichung der Klimaziele werden die Treibhausgasemissionen verringert.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen verringert werden. Link zum Original
Kommunale Klimaschutz-Manager sollen die Umsetzung von Klimaschutzkonzepten vor Ort koordinieren und beraten.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig fordern wir kommunale Klimaschutz-Manager, die bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten koordinierende und beratende Funktion vor Ort übernehmen sollen. Link zum Original
Die Förderprogramme des Landes für den Klimaschutz sollen ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Die Förderkulisse des Landes ist stark ausbaufähig. Link zum Original
Der Einsatz erneuerbarer Energien wird mit den Vorgaben von Natur- und Landschaftsschutzgebieten abgeglichen.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich ist der Einsatz erneuerbarer Energien mit der Vorschriften und Ansprüchen eines Natur- und Landschaftsschutzgebietes abzugleichen. Link zum Original
Für die Erfassung und energetische Verwertung von Bioabfall wird eine gezielte Strategie entwickelt.
Wortlaut im Programm
Bioabfallerfassung und –verwertung fristen bislang ein Schattendasein und wurden nie ernsthaft betrieben. Der EVS (Entsorgungsverband Saar) sieht die Bioabfallerfassung als abfallrechtliche Verpflichtung und kümmert sich zu wenig um die Wertschöpfungs möglichkeiten. Angesichts nicht unendlich vermehrbarer Flächenpotenziale zur Gewinnung von Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft muss hier eine dezidierte Strategie entwickelt werden. Link zum Original
Über 2020 hinaus werden weitere Schritte in Richtung Klimaneutralität unternommen.
Wortlaut im Programm
Für uns bedeutet dies, dass über das Jahr 2020 hinaus weitere Schritte in Richtung Klimaneutralität unternommen werden müssen, um sowohl einem ökologischen als auch einem ökonomischen Kollaps entgegenzuwirken. Link zum Original
Die CO2-Freisetzung in der Stromerzeugung wird bis 2020 um 44 Prozent gegenüber 1990 gesenkt.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, die CO 2-Freisetzung in der Stromerzeugung bis 2020 um 44 % gegenüber 1990 zu senken und zugleich die Voraussetzungen für eine Verringerung der CO2-Emmissionen um mindestens 80% bis 2050 zu schaffen. Link zum Original
Die Voraussetzungen für eine Verringerung der CO2-Emissionen um mindestens 80 Prozent bis 2050 werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, die CO 2-Freisetzung in der Stromerzeugung bis 2020 um 44 % gegenüber 1990 zu senken und zugleich die Voraussetzungen für eine Verringerung der CO2-Emmissionen um mindestens 80% bis 2050 zu schaffen. Link zum Original
Klimaschutz ist eine ökologische und ökonomische Notwendigkeit.
Wortlaut im Programm
Klimaschutz ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit. Link zum Original
Die energetische Sanierung landeseigener und kommunaler Gebäude hat Priorität.
Wortlaut im Programm
Vor allem die energetische Sanierung von landeseigenen und kommunalen Gebäuden, die Dezentralisierung der Energieversorgung und der Ausbau erneuerbarer Energien müssen Priorität genießen. Link zum Original
Wertstoffhöfe oder Rückkonsum-Zentren stehen in fast jeder Kommune oder gemeindeübergreifend zur Verfügung.
Wortlaut im Programm
Es müssen Wertstoffhöfe oder Rückkonsum-Zentren in „fast“ jeder Kommune im Landkreis oder bezogen auf eine bestimmte Einwohnerzahl auch für mehrere Gemeinden übergreifend zur Verfügung stehen. Link zum Original
Es gibt eine Abfallberatung vor Ort.
Wortlaut im Programm
Eine vernünftige Abfallberatung vor Ort ist unabdingbar. Link zum Original
Das Restmüllaufkommen wird konsequent gesenkt.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, eine konsequente Senkung des Restmüllaufkommens sowie eine konsequente Steigerung der Müllverwertung zu erreichen. Link zum Original
Die Müllverwertung wird konsequent gesteigert.
Wortlaut im Programm
Ziel muss es sein, eine konsequente Senkung des Restmüllaufkommens sowie eine konsequente Steigerung der Müllverwertung zu erreichen. Link zum Original
Für organischen Abfall werden dezentrale Kompostierungsanlagen in den Gemeinden oder kreisweite Biogasanlagen genutzt.
Wortlaut im Programm
Dazu gehören auch dezentrale Kompostierungsanlagen in den Gemeinden bzw. je nach Menge und Stand der Technik auch gemeindeübergreifend in kreisweiten Biogasanlagen zur Nutzung von organischem Abfall. Link zum Original
Sperr-, Holz- und Sondermüll kann kostengünstig über die Wertstoffhöfe geholt oder gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Für die Bürgerinnen und Bürger muss es kostengünstige Hol- und Bringmöglichkeiten von Sperr-, Holz- und Sondermüll aller Art durch eine Integration in die Wertstoffhöfe geben. Link zum Original
Die Abfallverwaltung wird kostengünstig gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine kostengünstige Verwaltung sowie eine soziale und ökologische Gestaltung der Gebühren erreichen. Link zum Original
Die Gebühren werden sozial und ökologisch gestaltet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine kostengünstige Verwaltung sowie eine soziale und ökologische Gestaltung der Gebühren erreichen. Link zum Original
Im Bereich des Bioabfalls besteht Handlungsbedarf.
Wortlaut im Programm
Handlungsbedarf besteht unter anderem im Bereich des Bioabfalls. Link zum Original
Für die Bioabfallbehandlung wird die Anlage in Lockweiler umgerüstet oder eine neue Anlage errichtet.
Wortlaut im Programm
Hier sind dringend Alternativen gefordert: sei es die Umrüstung der Anlage in Lockweiler oder eine neu zu errichtende Anlage. Dabei sind aufgrund der in diesem Bereich herrschenden Größenvorteile auch grenzüberschreitende Lösungen in Betracht zu ziehen. Link zum Original
Bei der Bioabfallbehandlung werden auch grenzüberschreitende Lösungen erwogen.
Wortlaut im Programm
Hier sind dringend Alternativen gefordert: sei es die Umrüstung der Anlage in Lockweiler oder eine neu zu errichtende Anlage. Dabei sind aufgrund der in diesem Bereich herrschenden Größenvorteile auch grenzüberschreitende Lösungen in Betracht zu ziehen. Link zum Original
Alternativen Konzepten einer ökologischen Abfallentsorgung wird offen begegnet.
Wortlaut im Programm
Auch wenn der EVS sich unter dem Druck der Öffentlichkeit und der Umweltverbände in jüngster Zeit in manchen Bereichen bewegt hat, stehen wir Grüne ebenso alternativen Konzepten einer ökologischen Abfallentsorgung offen gegenüber. Link zum Original
Bei der Abfallgebühr wird zur Müllverwiegung übergegangen.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört insbesondere der Übergang zur Müllverwiegung. Link zum Original
Zusätzliche Umweltbelastungen durch Müllimporte von außerhalb des Saarlandes werden den Anwohnern nicht mehr zugemutet.
Wortlaut im Programm
Wir sind der Auffassung, dass den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere in Saarbrücken, Völklingen, Neunkirchen und Großrosseln, die sich gegen die Schaffung dieser Überkapazitäten in Velsen und Neunkirchen gewandt haben, keine zusätzlichen Umweltbelastungen durch Müllimporte von weit außerhalb des Saarlandes mehr zugemutet werden können. Link zum Original
Die Erhaltung der biologischen Vielfalt wird als Querschnittsaufgabe in allen Politikbereichen verankert.
Wortlaut im Programm
Die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine Querschnittsaufgabe und muss auf regionaler, nationaler und globaler Ebene in allen Politikbereichen eingebunden werden. Link zum Original
Natur- und Artenschutz werden in Land-, Forst-, Jagd- und Fischereiwirtschaft sowie in Verkehrs-, Klima- und Energiepolitik integriert.
Wortlaut im Programm
Natur und Artenschutz sind nicht nur in die Land-, Forst-, Jagd- und Fischerei- Wirtschaft, sondern auch in die Verkehrs-, Klima- und Energiepolitik zu integrieren. Link zum Original
Das Saarland ergreift konkrete Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt.
Wortlaut im Programm
Die dramatische Situation erfordert umgehend, sich auch auf der Ebene des Saarlandes mit konkreten Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt nach dem Grundsatz: „Global denken – Lokal handeln“ zu befassen. Link zum Original
Der Netto-Flächenverbrauch wird drastisch reduziert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Netto-Flächenverbrauch drastisch zurückfahren. Link zum Original
Ein konsequentes Flächenrecycling bzw. nachhaltiges Flächenmanagement wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein konsequentes Flächenrecycling bzw. ein nachhaltiges Flächenmanagement einrichten und eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung mit dem Schwerpunkt auf Renovierung und Ausbau, anstatt auf ausschließlichen Neubau zu setzen. Link zum Original
Ein wirksamer Biotopverbund für den Austausch der Arten wird erreicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dem entgegensteuern, um einen wirksamen Biotopverbund zu erreichen, der dem Austausch der Arten dient. Link zum Original
Das Land erarbeitet ein landesweites Biotopverbundkonzept, das vorhandene Lebensräume mit neuen Verbundelementen vernetzt.
Wortlaut im Programm
Die Landesregierung muss dazu verpflichtet werden, ein landesweites Biotop-Verbund- Konzept zu erarbeiten, in dem die vorhandenen Lebensräume mit neuen Verbundelementen vernetzt werden. Link zum Original
Der Biotopverbund umfasst statt 10 Prozent künftig 15 Prozent der Landesfläche.
Wortlaut im Programm
Die Vorgabe aus dem Bundesnaturschutzgesetz von 10% der Landesfläche ist nicht nur zu erfüllen, sondern aufgrund der besonderen Situation im Saarland auf 15 % zu erhöhen. Link zum Original
Das Land entwickelt ein Konzept für Entwicklungsräume des Biotopverbunds, in denen Ausgleichsmaßnahmen konzentriert werden.
Wortlaut im Programm
Ebenso muss die Landesregierung ein Konzept für Entwicklungsräume für einen Biotop-Verbund entwickeln, in dem zukünftig Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur und Landschaft konzentriert werden. Link zum Original
Viele Bereiche des praktischen Naturschutzes werden vom Umweltministerium und Landesamt an Gemeindeverbände und Kommunen verlagert.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus sind viele Bereiche des praktischen Naturschutzes aus der Zuständigkeit des Umweltministeriums und des Landesamtes für Umweltschutz herauszulösen und an die Gemeindeverbände sowie an die Kommunen zu verweisen. Link zum Original
Das saarländische Naturschutzgesetz wird zu einem echten Naturschutzgesetz novelliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das saarländische Naturschutzgesetz novellieren, damit aus einem Naturnutz- ein echtes Naturschutzgesetz wird. Link zum Original
Der ehrenamtliche Naturschutz wird nicht parteipolitisch missbraucht.
Wortlaut im Programm
Der ehrenamtliche Naturschutz, eine wichtige Säule des Natur- und Artenschutzes in der Fläche und Bindeglied zur Bevölkerung, darf nicht weiter parteipolitisch „missbraucht“ werden. Link zum Original
Naturschutzorganisationen werden in einer Form unterstützt, die nicht der Willkür der Landesregierung unterliegt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Form der Unterstützung von Naturschutzorganisationen, die nicht wie bisher der Willkür der Landesregierung unterliegt. Link zum Original
Die saarländischen Wälder werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen wir uns dafür ein, dass die saarländischen Wälder nicht nur erhalten bleiben, sondern deren Zustand und Bedeutung im Sinne einer lokalen und damit auch globalen Verantwortung durch eine entsprechende Bewirtschaftung verbessert wird. Link zum Original
Zustand und Bedeutung der Wälder werden durch entsprechende Bewirtschaftung verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen wir uns dafür ein, dass die saarländischen Wälder nicht nur erhalten bleiben, sondern deren Zustand und Bedeutung im Sinne einer lokalen und damit auch globalen Verantwortung durch eine entsprechende Bewirtschaftung verbessert wird. Link zum Original
Der öffentliche Wald hat eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion.
Wortlaut im Programm
Der öffentliche Wald hat hier eine besondere Verantwortung und Vorbildfunktion. Link zum Original
Die naturnahe Bewirtschaftung des Saarwalds wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen ausdrücklich die bisherigen Initiativen, den Saarwald möglichst naturnah zu bewirtschaften. Link zum Original
Die waldpolitischen Ziele werden über die Holzlieferung hinaus angepasst.
Wortlaut im Programm
Die geänderten Rahmenbedingungen, denen unser Wald ausgesetzt ist und in Zukunft sein wird und die neuen Herausforderungen an seine Wohlfahrtsleistungen erfordern jedoch Anpassungen der waldpolitischen Zielsetzungen, die weit über die Funktion als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz hinausgehen müssen. Link zum Original
Der CO2-Ausstoß wird insgesamt reduziert.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ziel den CO 2-Ausstoß insgesamt zu reduzieren, ist es erforderlich das Potenzial der natürlichen CO2-Bindung zu optimieren. Link zum Original
Das Potenzial der natürlichen CO2-Bindung wird optimiert.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ziel den CO 2-Ausstoß insgesamt zu reduzieren, ist es erforderlich das Potenzial der natürlichen CO2-Bindung zu optimieren. Link zum Original
Auf den Klimawandel wird im Wald durch gezieltes Nutzen heimischer Baumarten reagiert.
Wortlaut im Programm
Wir sehen dabei in dem gezielten Ausnutzen des heimischen Baumartenspektrums die waldbaulich und wirtschaftlich sinnvollste Möglichkeit, auf die bereits laufenden klimatischen Rahmenbedingungen zu reagieren. Link zum Original
Die Waldentwicklung stellt sich langfristig auf anpassungsfähige Wälder ein.
Wortlaut im Programm
Wir müssen uns langfristig auf andere Wälder einstellen, Wälder, die sich am ehesten einer durch Menschen verursachten Veränderung der Umweltbedingungen anpassen können. Link zum Original
Energieextensive Formen der Waldbewirtschaftung werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu energieextensiven Formen der Waldbewirtschaftung. Link zum Original
Eine weitere maschinelle Aufrüstung der Waldarbeit wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die weitere maschinelle „Aufrüstung“ der Waldarbeit ist auch ein falsches Signal in unsere Gesellschaft, die zu einem sparsamen und effizienten Umgang mit Energie angehalten wird. Link zum Original
Energieholzmobilisierung unterliegt strengsten ökologischen Standards und darf Naturnähe und Holzvorräte nicht beeinträchtigen.
Wortlaut im Programm
Eine Energieholzmobilisierung muss strengsten ökologischen Standards unterworfen werden und darf dem Ziel nach Steigerung der Naturnähe und der Holzvor räte in unseren Wäldern nicht widersprechen. Link zum Original
Die Forsttechnik wird dem schonenden Umgang mit dem Wald angepasst und garantiert einen ungestörten Abfluss des Oberflächenwassers.
Wortlaut im Programm
Unsere Wälder dürfen nicht länger an die Mechanisierung angepasst werden, die Technik muss sich dem schonenden Umgang mit unserem Öko-System Wald anpassen und einen ungestörten Abfluss des Oberflächenwassers garantieren. Link zum Original
Eine Forsttechnik, die Bodenstruktur und Wasserfunktion des Waldbodens nicht beeinträchtigt, wird eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Forsttechnik, die die Bodenstruktur und auch die Bedeutung des Waldbodens als Wasserfilter und –speicher nicht beeinträchtigt und lehnen das Ausbringen von Pestiziden und Klärschlamm im Wald ab. Link zum Original
Das Ausbringen von Pestiziden und Klärschlamm im Wald wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Forsttechnik, die die Bodenstruktur und auch die Bedeutung des Waldbodens als Wasserfilter und –speicher nicht beeinträchtigt und lehnen das Ausbringen von Pestiziden und Klärschlamm im Wald ab. Link zum Original
Das saarländische Wassergesetz wird zur besseren Renaturierung der Fließgewässer novelliert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Novellierung des saarländischen Wassergesetzes zur Verbesserung der Renaturierung der Fließgewässer. Link zum Original
Gewässerregulierungen im Wald werden zurückgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rückbau von Gewässerregulierung im Wald, die Schaffung von ausgedehnten Waldretentionsräumen und eine auf diese Zielsetzung abgestimmte Wirtschaftsweise. Link zum Original
Ausgedehnte Waldretentionsräume werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rückbau von Gewässerregulierung im Wald, die Schaffung von ausgedehnten Waldretentionsräumen und eine auf diese Zielsetzung abgestimmte Wirtschaftsweise. Link zum Original
Die Waldwirtschaft wird auf Gewässerrenaturierung und Retention abgestimmt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rückbau von Gewässerregulierung im Wald, die Schaffung von ausgedehnten Waldretentionsräumen und eine auf diese Zielsetzung abgestimmte Wirtschaftsweise. Link zum Original
Der freie Zugang zum Wald bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für die Erhaltung des freien Zugangs zum Wald und die Erhaltung siedlungsnaher Wälder als Erholungsgebiet durch eine kontinuierliche Raumordnungspolitik. Link zum Original
Siedlungsnahe Wälder werden durch Raumordnungspolitik als Erholungsgebiete erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für die Erhaltung des freien Zugangs zum Wald und die Erhaltung siedlungsnaher Wälder als Erholungsgebiet durch eine kontinuierliche Raumordnungspolitik. Link zum Original
Grundsätze naturnaher Waldbewirtschaftung werden als überprüfbare Kriterien in einem Waldkodex festgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Grundsätze einer naturnahen Waldbewirtschaftung als einfache, für jedermann überprüfbare Kriterien festlegen und als Waldkodex für eine neue Umgangsform mit dem Wald verwenden. Link zum Original
Das saarländische Wald- und Jagdgesetz wird nach ökologischen Gesichtspunkten reformiert und auf naturnahe Waldbewirtschaftung ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Das saarländische Wald- und Jagdgesetz ist nach neuesten ökologischen Gesichtspunkten und neuen Ansprüchen an den Wald und seinen Erzeugnissen zu reformieren und noch stärker auf eine naturnahe Waldbewirtschaftung auszurichten. Link zum Original
Die Jagd ist außerhalb besonderer Schutzgebiete legitim.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung wildlebender Ressourcen (also auch heimische jagdbare Tierarten) ist außerhalb besonderer Schutzgebiete, wie Naturschutzgebiete, Kernzonen des geplanten Biosphärenreservats legitim. Link zum Original
Bedrohte jagdbare Tierarten werden durch wirksamen Schutz ihrer Lebensräume geschützt.
Wortlaut im Programm
Der Schutz bedrohter jagdbarer Tierarten und ein verantwortungsvoller Umgang mit den übrigen jagdbaren Tierarten muss durch einen wirksamen Schutz ihrer Lebensräume und eine möglichst ungestörte Entwicklung realisiert werden. Link zum Original
Ein artenreicher, an die Tragfähigkeit des Biotops angepasster Wildbestand wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Sicherstellung eines artenreichen, an die Tragfähigkeit des Biotops angepassten Wildbestandes. Link zum Original
Abschusspläne werden an Waldzustandsinventuren gebunden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Bindung der Abschusspläne an Waldzustandsinventuren, die Einführung effektiver Jagdmethoden und ein Verbot der Verabreichung jeglicher Futtermittel. Link zum Original
Effektive Jagdmethoden werden eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Bindung der Abschusspläne an Waldzustandsinventuren, die Einführung effektiver Jagdmethoden und ein Verbot der Verabreichung jeglicher Futtermittel. Link zum Original
Das Füttern von Wild wird vollständig verboten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Bindung der Abschusspläne an Waldzustandsinventuren, die Einführung effektiver Jagdmethoden und ein Verbot der Verabreichung jeglicher Futtermittel. Link zum Original
Die ökologische Schulung der Jäger wird forciert.
Wortlaut im Programm
Die ökologische und waldökologische Schulung der Jäger muss forciert werden, ebenso brauchen wir ein Wildtiermanagement, das an Klima-, Natur- und Artenschutzerfordernisse angepasst ist, anstatt der herkömmlichen, trophäenorientierten Jagd. Link zum Original
Ein an Klima-, Natur- und Artenschutz angepasstes Wildtiermanagement ersetzt die trophäenorientierte Jagd.
Wortlaut im Programm
Die ökologische und waldökologische Schulung der Jäger muss forciert werden, ebenso brauchen wir ein Wildtiermanagement, das an Klima-, Natur- und Artenschutzerfordernisse angepasst ist, anstatt der herkömmlichen, trophäenorientierten Jagd. Link zum Original
Die Jagdgesetze werden reformiert, auch um die Klimaschutzziele im Wald zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir die Jagdgesetze reformieren, insbesondere auch damit die Klimaschutzziele im Wald gewährleistet werden. Link zum Original
Bürgerinnen und Bürger sollen selbst Verantwortung für die Wälder übernehmen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes dazu gewinnen, dass sie selbst Verantwortung für unsere Wälder übernehmen, denn es sind ihre Wälder und nicht die von Förstern und Jägern. Link zum Original
Das Staatsziel Tierschutz wird in konkreten Regelungen der Fachgesetze von Bund und Ländern umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Viele konkrete Regelungen mit dem übergeordneten Ziel des Tierschutzes müssen jedoch auch in den unserer Verfassung untergeordneten Fachgesetzen des Bundes und der Länder umgesetzt werden. Link zum Original
Die Jagd trägt künftig verstärkt tierschutzrechtlichen Aspekten Rechnung.
Wortlaut im Programm
Neben der Landwirtschaft muss insbesondere aber auch die Jagd zukünftig verstärkt tierschutzrechtlichen Aspekten Rechnung tragen. Link zum Original
Der weitere Abschuss nicht nutzbarer und im Bestand bedrohter Tierarten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
So wenden wir uns entschieden gegen den weiteren Abschuss nicht nutzbarer und im Bestand bedrohter Tierarten Link zum Original
Die Unterhaltung von Tierheimen, Tierauffangstationen und Gnadenhöfen wird öffentliche Pflichtaufgabe unter Einbindung Ehrenamtlicher.
Wortlaut im Programm
Die Unterhaltung von Tierheimen, Tierauffangstationen und Gnadenhöfen muss eine öffentliche Pflichtaufgabe unter Einbindung ehrenamtlich tätiger Menschen werden. Link zum Original
Die Zuständigkeit für alle Einrichtungen zur Aufnahme und Versorgung von Tieren wird dem Land übertragen.
Wortlaut im Programm
Da das Land in der Vergangenheit die tierschutzrechtliche Zuständigkeit an sich gezogen hat und da der Tierschutz Verfassungsrang besitzt, fordern wir die Zuständigkeit für alle Einrichtungen, in denen Tiere aufgenommen und versorgt werden, dem Land zu übertragen. Link zum Original
Der Handel mit exotischen Tieren wird geächtet.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Ächtung des Handels mit Exoten, Initiativen zur Beendigung des Handels mit Exoten für private Zwecke, Sachkundenachweise beim Handel von Exoten und ein Verkauf- und Kaufverbot für giftige Tiere. Link zum Original
Es gibt Initiativen zur Beendigung des Handels mit Exoten für private Zwecke.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Ächtung des Handels mit Exoten, Initiativen zur Beendigung des Handels mit Exoten für private Zwecke, Sachkundenachweise beim Handel von Exoten und ein Verkauf- und Kaufverbot für giftige Tiere. Link zum Original
Beim Handel mit Exoten werden Sachkundenachweise verlangt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Ächtung des Handels mit Exoten, Initiativen zur Beendigung des Handels mit Exoten für private Zwecke, Sachkundenachweise beim Handel von Exoten und ein Verkauf- und Kaufverbot für giftige Tiere. Link zum Original
Verkauf und Kauf giftiger Tiere werden verboten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Ächtung des Handels mit Exoten, Initiativen zur Beendigung des Handels mit Exoten für private Zwecke, Sachkundenachweise beim Handel von Exoten und ein Verkauf- und Kaufverbot für giftige Tiere. Link zum Original
Die Artenschutzbehörden kontrollieren den Handel mit Exoten schärfer.
Wortlaut im Programm
Insgesamt brauchen wir schärfere Kontrollen durch die für die Überwachung des Artenschutzrechtes zuständigen Behörden und effiziente Instrumente, die den Schutz von Exoten, erhöhen können. Link zum Original
Es werden effiziente Instrumente zum Schutz von Exoten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Insgesamt brauchen wir schärfere Kontrollen durch die für die Überwachung des Artenschutzrechtes zuständigen Behörden und effiziente Instrumente, die den Schutz von Exoten, erhöhen können. Link zum Original
Alle Tierversuche werden verpflichtend veröffentlicht.
Wortlaut im Programm
Verpflichtende Veröffentlichungen aller Tierversuche, die Einführung einer Negativliste mit ethisch unzulässigen Tierversuchen und die Förderung der Entwicklung von Alternativverfahren sowie die Anerkennung von bereits existierenden Ersatzmethoden zum Tierversuch können hier Abhilfe schaffen. Link zum Original
Eine Negativliste ethisch unzulässiger Tierversuche wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Verpflichtende Veröffentlichungen aller Tierversuche, die Einführung einer Negativliste mit ethisch unzulässigen Tierversuchen und die Förderung der Entwicklung von Alternativverfahren sowie die Anerkennung von bereits existierenden Ersatzmethoden zum Tierversuch können hier Abhilfe schaffen. Link zum Original
Die Entwicklung von Alternativverfahren zum Tierversuch wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Verpflichtende Veröffentlichungen aller Tierversuche, die Einführung einer Negativliste mit ethisch unzulässigen Tierversuchen und die Förderung der Entwicklung von Alternativverfahren sowie die Anerkennung von bereits existierenden Ersatzmethoden zum Tierversuch können hier Abhilfe schaffen. Link zum Original
Bereits existierende Ersatzmethoden zum Tierversuch werden anerkannt.
Wortlaut im Programm
Verpflichtende Veröffentlichungen aller Tierversuche, die Einführung einer Negativliste mit ethisch unzulässigen Tierversuchen und die Förderung der Entwicklung von Alternativverfahren sowie die Anerkennung von bereits existierenden Ersatzmethoden zum Tierversuch können hier Abhilfe schaffen. Link zum Original
Ein ehrenamtlicher Landesbeauftragter für Tierschutz wird berufen.
Wortlaut im Programm
Ähnlich wie im Naturschutz, wo diesem Prinzip durch die Berufung eines Landesbeauftragten für Naturschutz bereits entsprochen wird, fordern wir schon lange die Berufung eines ehrenamtlichen Landesbeauftragten für Tierschutz. Link zum Original
Tierschutzverbände erhalten ein Verbandsklagerecht.
Wortlaut im Programm
Auch wenn die CDU-Landesregierung unsere Anstrengungen für ein Verbandsklagerecht für tierschutztreibende Verbände abgelehnt hat, bleibt dies eine unserer zentralen Forderungen. Link zum Original
Qualifizierte anerkannte Tierschutzverbände können im Saarland an tierschutzrelevanten Verfahren mitwirken.
Wortlaut im Programm
Unser erklärtes Ziel ist es deshalb, qualifizierten anerkannten Tierschutzverbänden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen, im Saarland die Mitwirkung an tierschutzrelevanten Verfahren zu ermöglichen. Link zum Original
Im Saarland soll ein umfassender Tierschutz gelten.
Wortlaut im Programm
Wir treten im Saarland für einen umfassenden Tierschutz ein. Link zum Original
Ein Gutachten soll die Auswirkungen des militärischen Fluglärms auf die betroffenen Regionen im Saarland, insbesondere auf Lebensqualität und Tourismus, feststellen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass ein Gutachten erstellt wird, das feststellt, wie sich der Fluglärm auf die entsprechenden Regionen im Saarland auswirkt – insbesondere auf die Lebensqualität der Menschen und den Tourismus, von dem viele Saarländerinnen und Saarländer zwischenzeitlich leben. Link zum Original
Die vom Fluglärm betroffenen Bürger sollen stärker in den Fokus der Diskussion rücken.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger stärker in den Fokus der Diskussion gerückt werden, als das bisher der Fall war. Link zum Original
Alle politischen Maßnahmen werden ergriffen, um die Zahl der militärischen Flüge zu verringern.
Wortlaut im Programm
Es müssen alle denkbaren politischen Maßnahmen ergriffen werden, um eine Verringerung der Anzahl der Flüge zu erreichen. Link zum Original
Die Flughöhe militärischer Flüge soll so hoch sein, dass keine spürbare Beeinträchtigung der Betroffenen mehr entsteht.
Wortlaut im Programm
Es ist dafür Sorge zu tragen, dass die Flughöhe so hoch ist, dass es zu keiner spürbaren Beeinträchtigungen der Betroffenen mehr kommt. Link zum Original
Der Einsatz sogenannter Täuschkörper wird wirkungsvoll unterbunden.
Wortlaut im Programm
Ebenso muss der Einsatz sogenannter Täuschkörper wirkungsvoll unterbunden werden. Link zum Original
Ein Runder Tisch mit Bundesregierung, US-Streitkräften, den Landesregierungen des Saarlands und von Rheinland-Pfalz und Betroffenenvertretern wird zur Verringerung des Fluglärms eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Dazu wollen wir einen Runden Tisch einrichten unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, der US-Streitkräfte, der saarländischen und rheinland-pfälzischen Landesregierung und der Interessenvertretung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, um endlich eine Lösung zur Verringerung der Lärmbelastung zu erreichen. Link zum Original
Für militärische Flüge gilt ein konsequentes Nachtflugverbot zwischen 19 und 7 Uhr.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein konsequentes militärisches Nachtflugverbot zwischen 19 Uhr und 7 Uhr morgens ein und wollen auf Bundesebene niedrigere und strengere Grenzwerte im Hinblick auf die zulässige Lärmbelastung durch den Flugverkehr erreichen, damit die Bürgerinnen und Bürger eine bessere rechtliche Grundlage zum Schutz ihrer Gesundheit erhalten. Link zum Original
Auf Bundesebene werden niedrigere und strengere Grenzwerte für die zulässige Lärmbelastung durch den Flugverkehr festgelegt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein konsequentes militärisches Nachtflugverbot zwischen 19 Uhr und 7 Uhr morgens ein und wollen auf Bundesebene niedrigere und strengere Grenzwerte im Hinblick auf die zulässige Lärmbelastung durch den Flugverkehr erreichen, damit die Bürgerinnen und Bürger eine bessere rechtliche Grundlage zum Schutz ihrer Gesundheit erhalten. Link zum Original
Zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Neuordnung der Weltwirtschaft wird ein Green New Deal verfolgt.
Wortlaut im Programm
Für die Herkules-Aufgaben der Bekämpfung des Klimawandels und der Neuordnung der Weltwirtschaft braucht es den Green New Deal, die GRÜNE Antwort auf die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise. Link zum Original
Ein neuer Gesellschaftsvertrag soll Klimaschutz und Wirtschaftsförderung mit den Interessen der Menschen verbinden.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen einen neuen Gesellschaftsvertrag, der Klimaschutz und Wirtschaftsförderung mit den Interessen der Menschen verbindet Link zum Original
Die EU soll Vorreiterin einer grünen Entwicklung und das Saarland Vorbild für den Green New Deal sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass die EU Vorreiterin ist für diese grüne Entwicklung und das Saarland Leuchtfeuer für den Green New Deal. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.