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Grüne · Hessen will den Wechsel

Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Landtagswahl Hessen 2013 · beschlossen 25.05.2013 · Original

Das Programm enthält 27 von 1.044 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.

Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 27
  1. Eine weltoffene Politik soll die Chancen der Vielfalt und der europäischen Gemeinschaft anerkennen und stärken.

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    Wortlaut im Programm
    • hin zu einer toleranten und weltoffenen Politik, die die Chancen der Vielfalt und der europäischen Gemeinschaft anerkennt und stärkt, Link zum Original
  2. Leitlinien der Integrationspolitik sind Vielfalt als Bereicherung, Teilhabe für alle und Integration als Aufgabe.

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    Wortlaut im Programm
    Leitlinien unserer Integrationspolitik sind deshalb: Vielfalt als Bereicherung, Teilhabe für Alle und Integration als Aufgabe zu verstehen. Link zum Original
  3. Unternehmensgründungen von Migranten und die Berufsausbildung in solchen Unternehmen werden gezielt gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Unternehmensgründungen von Migrantinnen und Migranten und die Ermöglichung von Berufsausbildung in solchen Unternehmen brauchen eine spezifische Förderung. Link zum Original
  4. Die interkulturelle Öffnung von Vereinen, Verbänden und Migrantenselbstorganisationen wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Zivilgesellschaftliche Akteure wie zum Beispiel Vereine, Verbände und Migrantenselbstorganisationen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung einer vielfältigen Gesellschaft. Die interkulturelle Öffnung dieser Arbeit gilt es ebenfalls zu unterstützen und zu stärken. Link zum Original
  5. Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse wird beschleunigt und erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse ist eine wichtige Errungenschaft sowohl für Hessen als auch für die Migrantinnen und Migranten. Jedoch muss die Anerkennung beschleunigt und erleichtert werden. Link zum Original
  6. Spezifische Weiterbildungsangebote, etwa zum Erwerb fachspezifischer Sprachkenntnisse, werden eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden spezifische Weiterbildungsangebote, etwa zum Erwerb fachspezifischer Sprachkenntnisse, einrichten. Link zum Original
  7. Der öffentliche Dienst wird stärker für interkulturelle Perspektiven geöffnet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den öffentlichen Dienst stärker für interkulturelle Perspektiven öffnen. Link zum Original
  8. Mehr Beschäftigte mit Migrationshintergrund werden für den Landesdienst gewonnen.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört es, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für das Land Hessen zu gewinnen. Link zum Original
  9. Für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes wird verstärkt interkulturelle Fortbildung angeboten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen verstärkt interkulturelle Fortbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes anbieten und den wertschätzenden Umgang auch mit Migrantinnen und Migranten in den Ämtern und Behörden zum guten Standard machen. Link zum Original
  10. Ein wertschätzender Umgang mit Migranten wird in Ämtern und Behörden zum Standard.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen verstärkt interkulturelle Fortbildung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes anbieten und den wertschätzenden Umgang auch mit Migrantinnen und Migranten in den Ämtern und Behörden zum guten Standard machen. Link zum Original
  11. Die Einbürgerung wird erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden uns dafür einsetzen, die Einbürgerung zu erleichtern. Link zum Original
  12. Mehrstaatigkeit wird zugelassen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten dafür ein, Mehrstaatigkeit zuzulassen und somit die Optionspflicht abzuschaffen, damit auch hier lebende Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten am politischen Geschehen teilhaben können. Link zum Original
  13. Die Optionspflicht im Staatsangehörigkeitsrecht wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten dafür ein, Mehrstaatigkeit zuzulassen und somit die Optionspflicht abzuschaffen, damit auch hier lebende Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten am politischen Geschehen teilhaben können. Link zum Original
  14. Falls verfassungsrechtlich ohne Grundgesetzänderung zulässig, wird in Hessen das kommunale Wahlrecht für Nicht-EU-Bürger eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Sollte das Bundesverfassungsgericht dem Antrag des Landes Bremen nachkommen und das kommunale Wahlrecht für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger doch ohne Grundgesetzänderung möglich machen, werden wir diese Form der politischen Partizipation in Hessen einführen. Link zum Original
  15. Integration wird in einem Integrations- und Teilhabegesetz als staatliche und kommunale Pflichtaufgabe festgeschrieben.

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    Wortlaut im Programm
    Integrationspolitik ist eine staatliche und kommunale Pflichtaufgabe. Dies möchten wir in einem Integrations- und Teilhabegesetz formulieren. Link zum Original
  16. Hessen erhält einen verbindlichen Integrationsplan mit klaren Zielen.

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    Wortlaut im Programm
    Hessen braucht einen verbindlichen Integrationsplan mit klaren Zielen. Über die Ergebnisse und die Fortschreibung dieses Plans wollen wir in einer jährlichen Integrationskonferenz beraten. Link zum Original
  17. Eine jährliche Integrationskonferenz berät über Ergebnisse und Fortschreibung des Integrationsplans.

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    Wortlaut im Programm
    Hessen braucht einen verbindlichen Integrationsplan mit klaren Zielen. Über die Ergebnisse und die Fortschreibung dieses Plans wollen wir in einer jährlichen Integrationskonferenz beraten. Link zum Original
  18. Im Umgang mit Flüchtlingen gilt der Grundsatz Humanität statt Härte.

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    Wortlaut im Programm
    Humanität statt Härte – das ist unser Grundsatz im Umgang mit Flüchtlingen. Link zum Original
  19. Migranten und Flüchtlinge erhalten von Beginn an Informationsangebote auch in ihrer Muttersprache.

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    Wortlaut im Programm
    Allen Menschen, die nach Deutschland kommen – Migrantinnen und Migranten wie Flüchtlingen – wollen wir von Anfang ihres Aufenthalts an Informationsangebote auch in der jeweiligen Muttersprache machen, die es ihnen erleichtern, sich hier zurechtzufinden. Link zum Original
  20. Standards für Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen werden in einem Landesaufnahmegesetz geregelt.

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    Wortlaut im Programm
    Standards bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen wollen wir in einem modernen Landesaufnahmegesetz regeln. Link zum Original
  21. Abschiebungen und asylrechtliche Entscheidungen werden nach humanitären und menschenrechtlichen Kriterien abgewogen, inhumane Abschiebungen gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten dafür ein, Abschiebungen und asylrechtliche Entscheidungen anhand humanitärer und menschenrechtlicher Kriterien abzuwägen, so dass inhumane Abschiebungen gestoppt werden. Link zum Original
  22. Das Zwei-Drittel-Quorum der Härtefallkommission wird abgeschafft.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hürden in der aktuellen Härtefallkommission sind zu hoch. Wir wollen das Zwei-Drittel-Quorom abschaffen und einen Härtefallfonds einführen, der Unterstützung in besonders schwierigen Situationen gewährt. Link zum Original
  23. Ein Härtefallfonds für besonders schwierige Situationen wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hürden in der aktuellen Härtefallkommission sind zu hoch. Wir wollen das Zwei-Drittel-Quorom abschaffen und einen Härtefallfonds einführen, der Unterstützung in besonders schwierigen Situationen gewährt. Link zum Original
  24. Für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund wird ein faires Aufenthaltsrecht gefordert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 105 ·

    Wortlaut im Programm
    Damit Frauen und Mädchen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte besser unterstützt werden, braucht es ein faires Aufenthaltsrecht, Beratungsstrukturen und Schutzprogramme. Link zum Original
  25. Für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund werden Beratungsstrukturen geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Frauen und Mädchen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte besser unterstützt werden, braucht es ein faires Aufenthaltsrecht, Beratungsstrukturen und Schutzprogramme. Link zum Original
  26. Für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund werden Schutzprogramme geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Damit Frauen und Mädchen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte besser unterstützt werden, braucht es ein faires Aufenthaltsrecht, Beratungsstrukturen und Schutzprogramme. Link zum Original
  27. Ein eigenes Integrationsprogramm soll die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund erleichtern.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 105 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir werden ein eigenes Integrationsprogramm auflegen, um die Teilhabe von Frauen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft zu erleichtern. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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