Grüne · „... zu achten und zu schützen ...“ Veränderung schafft Halt. Grundsatzprogramm
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Grundsatzprogramm · Original
Das Programm enthält 41 von 1.365 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“, die meisten zum Schwerpunkt „Stadtentwicklung“ (10).
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 138Seiten im Original
- 2020Beschlussjahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 41
Stadtentwicklung 10
Planen und Bauen soll flächensparend erfolgen.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau, die Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft, flächensparendes Planen und Bauen, der Erhalt wertvoller Lebensräume, mehr Schutzgebiete und Biotope sowie mehr Wildnis und freie Natur an Land, in Flüssen, Seen und Meeren sind als wirksamer Schutz für Artenvielfalt und Umwelt zu betreiben und zu fördern. Link zum Original
Bezahlbarer Wohnraum in der Nähe des Arbeitsplatzes soll Pendelwege vermeiden.
Wortlaut im Programm
Regionale Wirtschaft zu stärken und Menschen bezahlbaren Wohnraum in der Nähe ihres Jobs zu bieten, vermeidet unnötige Wege, Gütertransporte und Pendelwege. Link zum Original
Das Leitbild der autogerechten Stadt wird als überholt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Das überholte Leitbild der autogerechten Stadt kostet Lebensqualität und macht krank. Link zum Original
In den Städten soll mehr Platz für Grün, Stadtnatur, Freizeit und Begegnung entstehen.
Wortlaut im Programm
Mehr Wohnraum und mehr Platz für Grün und Stadtnatur, städtisches Leben, Freizeit, Begegnungen und Erholung schaffen lebenswerte Städte mit kurzen Wegen, in denen die Menschen gerne wohnen und arbeiten. Link zum Original
Die Stadt der Zukunft soll eine Null-Emissionen-Stadt sein.
Wortlaut im Programm
Die lebenswerte Stadt der Zukunft ist eine Null- Emissionen-Stadt. Dies gelingt, wenn erneuerbare Energien, saubere Mobilität und klimaneutrales Heizen verbunden werden. Dazu gehören Plusenergiehäuser, Gebäude, die Solarenergie ernten, begrünte Fassaden und Dächer sowie Gebäude, die mit kreislauffähigen, ökologischen Baustoffen errichtet, modernisiert und gedämmt werden und die vielfältigen erneuerbaren Wärmequellen gemeinsam nutzen. Link zum Original
Fassaden und Dächer sollen begrünt werden.
Wortlaut im Programm
Die lebenswerte Stadt der Zukunft ist eine Null- Emissionen-Stadt. Dies gelingt, wenn erneuerbare Energien, saubere Mobilität und klimaneutrales Heizen verbunden werden. Dazu gehören Plusenergiehäuser, Gebäude, die Solarenergie ernten, begrünte Fassaden und Dächer sowie Gebäude, die mit kreislauffähigen, ökologischen Baustoffen errichtet, modernisiert und gedämmt werden und die vielfältigen erneuerbaren Wärmequellen gemeinsam nutzen. Link zum Original
Eine gute Baukultur beteiligt Menschen an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt und Kulturlandschaft.
Wortlaut im Programm
Mit guter Baukultur, die Menschen an der Gestaltung ihrer gebauten Umwelt und ihrer Kulturlandschaft beteiligt und teilhaben lässt, schaffen wir Identifikation mit unseren Städten und Regionen. Link zum Original
Es wird nachhaltig und flächensparend und mit guter Baukultur gebaut.
Wortlaut im Programm
Es braucht nachhaltiges und flächensparendes Bauen, eine gute Baukultur und eine behutsame Nachverdichtung und Stadtentwicklung unter Wahrung urbaner wie ländlicher Grün- und Freiflächen. Link zum Original
Nachverdichtung und Stadtentwicklung erfolgen behutsam unter Wahrung urbaner und ländlicher Grün- und Freiflächen.
Wortlaut im Programm
Es braucht nachhaltiges und flächensparendes Bauen, eine gute Baukultur und eine behutsame Nachverdichtung und Stadtentwicklung unter Wahrung urbaner wie ländlicher Grün- und Freiflächen. Link zum Original
Leitbild sind lebendige, durchmischte, offene und barrierefreie Städte und Quartiere der kurzen Wege.
Wortlaut im Programm
(214) Lebendige, durchmischte, offene und barrierefreie Städte und Quartiere der kurzen Wege sind das Leitbild: Dort leben junge und alte sowie Menschen verschiedener Herkunft gern in ihren Wohnvierteln, haben es nicht weit zur Arbeit und zum nächsten Sportplatz. Link zum Original
Gebäudeenergie 8
Plusenergiehäuser und Gebäude, die Solarenergie erzeugen, sollen zur emissionsfreien Stadt beitragen.
Wortlaut im Programm
Die lebenswerte Stadt der Zukunft ist eine Null- Emissionen-Stadt. Dies gelingt, wenn erneuerbare Energien, saubere Mobilität und klimaneutrales Heizen verbunden werden. Dazu gehören Plusenergiehäuser, Gebäude, die Solarenergie ernten, begrünte Fassaden und Dächer sowie Gebäude, die mit kreislauffähigen, ökologischen Baustoffen errichtet, modernisiert und gedämmt werden und die vielfältigen erneuerbaren Wärmequellen gemeinsam nutzen. Link zum Original
Gebäude sollen mit kreislauffähigen, ökologischen Baustoffen errichtet, modernisiert und gedämmt werden.
Wortlaut im Programm
Die lebenswerte Stadt der Zukunft ist eine Null- Emissionen-Stadt. Dies gelingt, wenn erneuerbare Energien, saubere Mobilität und klimaneutrales Heizen verbunden werden. Dazu gehören Plusenergiehäuser, Gebäude, die Solarenergie ernten, begrünte Fassaden und Dächer sowie Gebäude, die mit kreislauffähigen, ökologischen Baustoffen errichtet, modernisiert und gedämmt werden und die vielfältigen erneuerbaren Wärmequellen gemeinsam nutzen. Link zum Original
Der gesamte Gebäudebestand soll CO₂-neutral geheizt, gekühlt, belüftet und beleuchtet werden.
Wortlaut im Programm
Der gesamte Gebäudebestand soll CO₂-neutral geheizt, gekühlt, belüftet und beleuchtet werden. Link zum Original
Für Neu- und Altbauten sollen klimagerechte Energiestandards gelten, die den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Baumaterialien berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Klimagerechte Energiestandards für Neu- und Altbauten, die den gesamten Lebenszyklus der Gebäude und Baumaterialien berücksichtigen, sowie Wärme- und Kühlsysteme, die auf erneuerbaren Energien basieren, geben den Weg dahin vor. Link zum Original
Energieeffizientes Wohnen soll für alle erschwinglich und barrierefrei zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass energieeffizientes Wohnen für alle erschwinglich und barrierefrei zur Verfügung steht. Link zum Original
Eine Bauwende soll den Rohstoff- und Energieverbrauch des Bauwesens senken und Flächen sparsam einsetzen.
Wortlaut im Programm
Es braucht eine Bauwende, damit das Bauwesen wegkommt vom hohen Rohstoff- und Energieverbrauch und Flächen sparsam einsetzt. Link zum Original
Nachwachsende und recycelte Baustoffe sollen Grundlage einer Kreislaufwirtschaft sein.
Wortlaut im Programm
Nachwachsende und recycelte Baustoffe sind Grundlage einer Kreislaufwirtschaft. Link zum Original
Gebäude sollen künftig mit gesunden und klimaneutralen Baustoffen errichtet, instand gesetzt und modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Gebäude werden in Zukunft mit gesunden und klimaneutralen Baustoffen errichtet, instand gesetzt und modernisiert. Link zum Original
Bodenpolitik 7
Renditen mit Grund und Boden sollen begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Grund und Boden unterliegen einer besonderen Sozialpflichtigkeit, weil sie un - vermehrbar und unverzichtbar sind. Deshalb müssen Renditen in diesem Bereich begrenzt sein sowie Grund und Boden verstärkt in öffentliches oder gemeinwohlorientiertes Eigentum überführt werden. Link zum Original
Grund und Boden sollen verstärkt in öffentliches oder gemeinwohlorientiertes Eigentum überführt werden.
Wortlaut im Programm
Grund und Boden unterliegen einer besonderen Sozialpflichtigkeit, weil sie un - vermehrbar und unverzichtbar sind. Deshalb müssen Renditen in diesem Bereich begrenzt sein sowie Grund und Boden verstärkt in öffentliches oder gemeinwohlorientiertes Eigentum überführt werden. Link zum Original
Vergesellschaftung und Enteignung werden als letzte Möglichkeit befürwortet, wo Bodenmärkte aus dem Ruder geraten.
Wortlaut im Programm
Zum Wohl der Allgemeinheit bietet das Grundgesetz als letzte Möglichkeit die Vergesellschaftung sowie die Enteignung, wo Märkte aus dem Ruder geraten. Link zum Original
Bodenwertsteigerungen sollen gedämpft werden.
Wortlaut im Programm
Bodenwertsteigerungen werden gedämpft und bei Planungsrechtsänderungen wird die öffentliche Hand beteiligt. Link zum Original
Bei Änderungen des Planungsrechts soll die öffentliche Hand an Wertsteigerungen beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Bodenwertsteigerungen werden gedämpft und bei Planungsrechtsänderungen wird die öffentliche Hand beteiligt. Link zum Original
Der Staat soll für vielfältige Besitzstrukturen an Boden sorgen und eine gerechte Verteilung fördern.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, den Flächenverbrauch auf netto null zu senken, und der Staat muss für vielfältige Besitzstrukturen sorgen und eine gerechte Verteilung fördern. Link zum Original
Die zunehmende Vermögenskonzentration über den Immobilienmarkt wird bekämpft.
Wortlaut im Programm
Es braucht Maßnahmen gegen Spekulation mit Wohnraum und eine entschlossene Bekämpfung der Geldwäsche mit Immobilien sowie der zunehmenden Vermögenskonzentration über den Immobilienmarkt. Link zum Original
Mieterschutz 3
Ein soziales Gewerbemietrecht schützt kleine Selbstständige sowie soziale und kulturelle Angebote vor Verdrängung durch steigende Mieten.
Wortlaut im Programm
Auch kleine Selbstständige sowie soziale und kulturelle Angebote und deren Orte brauchen ein soziales Gewerbemietrecht, damit sie durch steigende Mieten nicht aus ihren Vierteln verdrängt werden. Link zum Original
Das Mietrecht wird stark und sozial ausgestaltet und den unterschiedlichen Wohnungsmärkten gerecht.
Wortlaut im Programm
Es braucht ein starkes und soziales Mietrecht, das den unterschiedlichen Wohnungsmärkten gerecht wird, und bessere Instrumente für eine gesetzliche Begrenzung der Miethöhe und eine gesetzlich verankerte Mieter*innen-Mitbestimmung. Link zum Original
Eine Mitbestimmung von Mieterinnen und Mietern wird gesetzlich verankert.
Wortlaut im Programm
Es braucht ein starkes und soziales Mietrecht, das den unterschiedlichen Wohnungsmärkten gerecht wird, und bessere Instrumente für eine gesetzliche Begrenzung der Miethöhe und eine gesetzlich verankerte Mieter*innen-Mitbestimmung. Link zum Original
Wohnungsneubau 2
In den Städten soll mehr Wohnraum geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Mehr Wohnraum und mehr Platz für Grün und Stadtnatur, städtisches Leben, Freizeit, Begegnungen und Erholung schaffen lebenswerte Städte mit kurzen Wegen, in denen die Menschen gerne wohnen und arbeiten. Link zum Original
Wo viele Menschen zuziehen, wird gebaut.
Wortlaut im Programm
Dort, wo viele Menschen zuziehen, muss auch gebaut werden. Link zum Original
Miethöhe 2
Die Instrumente zur gesetzlichen Begrenzung der Miethöhe werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Es braucht ein starkes und soziales Mietrecht, das den unterschiedlichen Wohnungsmärkten gerecht wird, und bessere Instrumente für eine gesetzliche Begrenzung der Miethöhe und eine gesetzlich verankerte Mieter*innen-Mitbestimmung. Link zum Original
Gegen Spekulation mit Wohnraum werden Maßnahmen ergriffen.
Wortlaut im Programm
Es braucht Maßnahmen gegen Spekulation mit Wohnraum und eine entschlossene Bekämpfung der Geldwäsche mit Immobilien sowie der zunehmenden Vermögenskonzentration über den Immobilienmarkt. Link zum Original
Gemeinnütziger Wohnungsbau 2
Ein hoher Bestand an öffentlichem oder gemeinnützigem, langfristig sozial gebundenem Wohnraum wird geschaffen und möglichst dauerhaft gebunden.
Wortlaut im Programm
Um das Recht auf Wohnen zu verwirklichen, ist ein hoher Bestand an öffentlichem oder gemeinnützigem, langfristig sozial gebundenem Wohnraum nötig, der möglichst dauerhaft in der Bindung bleiben sollte. Link zum Original
Projekte, Initiativen und Gesellschaften des gemeinschaftlichen, genossenschaftlichen, alternativen oder generationsübergreifenden Wohnens werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Projekte, Initiativen und Gesellschaften des gemeinschaftlichen, genossenschaftlichen, alternativen oder generationsübergreifenden Wohnens sollen unterstützt werden. Link zum Original
Wohnungslosigkeit 1
Kein Mensch bleibt ohne Obdach und dauerhafte würdevolle Unterbringung.
Wortlaut im Programm
Kein Mensch soll ohne Obdach und eine dauerhafte würdevolle Unterbringung sein. Link zum Original
Barrierefreies Wohnen 1
Es gibt einen ausreichenden Bestand an barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen sowie Möglichkeiten für ältere Menschen, aktiv zu leben.
Wortlaut im Programm
Ein ausreichender Bestand an barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen und Möglichkeiten für ältere Menschen, ein aktives Leben zu führen, sind entscheidend. Link zum Original
Weitere Forderungen 5
Für gleichberechtigte Teilhabe braucht es leistbaren Wohnraum.
Wortlaut im Programm
Eine gerechte Gesellschaft ermöglicht, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das verlangt starke öffentliche Räume und Institutionen – gute Kitas, Kindergärten und Schulen, Hochschulen, Schwimmbäder und Sportplätze, Bibliotheken und Theater, einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, Breitbandanschlüsse für alle, leistbaren Wohnraum, gute gesundheitliche Versorgung und gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land. Link zum Original
Jeder Mensch hat ein Recht auf Wohnen.
Wortlaut im Programm
Jeder Mensch hat das Recht auf Wohnen. Link zum Original
Eine sozial-ökologische Wohnungspolitik soll jedem Menschen ein würdiges Zuhause innerhalb der planetaren Grenzen garantieren.
Wortlaut im Programm
Eine sozial-ökologische Wohnungspolitik garantiert jedem Menschen ein würdiges Zuhause innerhalb der planetaren Grenzen. Link zum Original
Das Recht auf Wohnen wird im Grundgesetz verankert.
Wortlaut im Programm
Das Recht auf Wohnen soll im Grundgesetz verankert werden. Link zum Original
Diskriminierung bei der Wohnungssuche, etwa wegen Name, Herkunft, sexueller Identität, Behinderung oder Familienstand, wird unterbunden.
Wortlaut im Programm
Eine Diskriminierung bei der Wohnungssuche aufgrund von Kriterien wie Name, Herkunft, sexueller Identität, Behinderung, Familien- oder Bildungstand oder trotz ausreichendem Einkommen darf es nicht geben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.