Grüne · „... zu achten und zu schützen ...“ Veränderung schafft Halt. Grundsatzprogramm
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Grundsatzprogramm · Original
Das Programm enthält 68 von 1.365 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“, die meisten zum Schwerpunkt „Klimaziele“ (6).
- 68Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 138Seiten im Original
- 2020Beschlussjahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 68
Klimaziele 6
Wirtschaft und Lebensweise sollen grundlegend dekarbonisiert werden.
Wortlaut im Programm
Eine nachhaltige Wirtschaftsweise schützt nicht nur Lebensgrundlagen, sondern erhöht auch Wohlstand und Lebensqualität. Das erfordert eine grundlegende Dekarbonisierung unserer Wirtschaft und unserer Lebensweise, für die in den kommenden Jahrzehnten erhebliche Investitionen notwendig sind. Link zum Original
Das Pariser Klimaabkommen und der Bericht des Weltklimarates zum 1,5-Grad-Limit sind zentrale Grundlage der Politik.
Wortlaut im Programm
Zentrale Grundlage unserer Politik ist das Klimaabkommen von Paris sowie der Bericht des Weltklimarates zum 1,5- Grad-Limit, der verdeutlicht, dass jedes Zehntelgrad zählt, um das Überschreiten von relevanten Kipppunkten im Klimasystem zu verhindern. Link zum Original
Die Emissionen sollen auf den 1,5-Grad-Pfad gebracht werden.
Wortlaut im Programm
Es ist daher notwendig, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Link zum Original
Maßstab der Klimapolitik ist der globale Budget-Ansatz für Treibhausgasemissionen.
Wortlaut im Programm
Maßstab erfolgreicher Klimapolitik ist der globale Budget-Ansatz. Link zum Original
Die Daseinsvorsorge soll den Menschen ein klimaneutrales Leben ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Und es braucht eine Daseinsvorsorge, die es den Menschen ermöglicht, klimaneutral zu leben. Link zum Original
Der Staat soll unmittelbar an die international vereinbarten Klimaschutz- und Biodiversitätsziele und -verträge gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Die Verpflichtung auf eine starke Nachhaltigkeit muss durch die unmittelbare Bindung des Staates an die international vereinbarten Klimaschutz- und Biodiversitätsziele und -verträge ergänzt werden. Link zum Original
Biodiversität 6
Die Roten Listen und die planetaren Grenzen sollen Gradmesser politischer Handlungsleitlinien werden.
Wortlaut im Programm
Die Roten Listen und die planetaren Grenzen müssen als „Barometer des Lebens“ zum Gradmesser für politische Handlungsleitlinien werden, denn die biologische Vielfalt sichert das Leben auf dem Planeten. Link zum Original
Wertvolle Lebensräume sollen erhalten werden.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau, die Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft, flächensparendes Planen und Bauen, der Erhalt wertvoller Lebensräume, mehr Schutzgebiete und Biotope sowie mehr Wildnis und freie Natur an Land, in Flüssen, Seen und Meeren sind als wirksamer Schutz für Artenvielfalt und Umwelt zu betreiben und zu fördern. Link zum Original
Der Schutz von Ökosystemen soll auch Seuchen und Pandemien verhindern helfen.
Wortlaut im Programm
Der Schutz von Ökosystemen trägt auch dazu bei, Seuchen und Pandemien zu verhindern. Link zum Original
Nicht verantwortbare Risiken wie die Ausrottung von Populationen oder Arten durch gentechnische Methoden sollen ausgeschlossen werden.
Wortlaut im Programm
Bei Eingriffen in die Natur müssen nicht verantwortbare Risiken, wie die Ausrottung ganzer Populationen oder Arten durch gentechnische Methoden, ausgeschlossen werden. Link zum Original
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Artenschutz soll intensiviert werden.
Wortlaut im Programm
Intensivierte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit erhöht das Bewusstsein für die Bedeutung des Artenschutzes und den respektvollen Umgang mit der Natur. Link zum Original
Der kommerzielle Wildtierhandel soll effektiv unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Zum Schutz von Arten gehört es auch, den kommerziellen Wildtierhandel und die Trophäenjagd effektiv zu unterbinden. Link zum Original
Kreislaufwirtschaft 6
Abfall darf nicht in Länder ohne strenge und kontrollierbare Umweltschutzauflagen ausgelagert werden.
Wortlaut im Programm
Abfall darf nicht in andere Länder ohne strenge und kontrollierbare Umweltschutzauflagen ausgelagert werden. Link zum Original
Der absolute Verbrauch natürlicher Ressourcen, auch importierter, soll substanziell und rasch reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Um den Raubbau an der Natur zu beenden, muss der absolute Verbrauch von natürlichen Ressourcen substanziell und rasch reduziert werden. Dies gilt auch für Ressourcen, die importiert werden. Link zum Original
Wohlstand und Lebensqualität sollen so weit wie möglich vom Ressourcenverbrauch entkoppelt werden.
Wortlaut im Programm
Die Achtung der planetaren Grenzen bedeutet, dass Wohlstand und Lebensqualität so weit wie möglich vom Ressourcenverbrauch entkoppelt und Ressourcen in eine vollständige Kreislaufwirtschaft überführt werden. Link zum Original
Ressourcen sollen in eine vollständige Kreislaufwirtschaft überführt werden.
Wortlaut im Programm
Die Achtung der planetaren Grenzen bedeutet, dass Wohlstand und Lebensqualität so weit wie möglich vom Ressourcenverbrauch entkoppelt und Ressourcen in eine vollständige Kreislaufwirtschaft überführt werden. Link zum Original
Die Dekarbonisierung von Produktion und Konsum soll in eine Kreislaufwirtschaft eingebettet werden.
Wortlaut im Programm
Entscheidend für eine Dekarbonisierung von Produktion und Konsum ist ihre Einbettung in eine Kreislaufwirtschaft. Link zum Original
Produktion und Konsum sollen möglichst in regionalen Kreislaufsystemen stattfinden, um endliche Ressourcen zu schonen.
Wortlaut im Programm
Produktion und Konsum finden dabei so weit wie möglich in einem regionalen Kreislaufsystem statt, sodass weniger endliche Ressourcen verwendet werden müssen. Link zum Original
Internationale Klimapolitik 4
Industriestaaten wie Deutschland sollen als historisch größte Verursacher eine Führungsrolle bei der Dekarbonisierung einnehmen.
Wortlaut im Programm
Industriestaaten wie Deutschland als historisch größte Verursacher von Treibhausgasen haben eine besondere Verantwortung und müssen deshalb eine Führungsrolle bei der Dekarbonisierung einnehmen. Link zum Original
Industriestaaten unterstützen ärmere Länder bei Klimaschutz, Klimaanpassung und der Bewältigung von Schäden und Verlusten.
Wortlaut im Programm
In der internationalen Klimafinanzierung stehen die Industriestaaten – auch aufgrund ihrer historischen Emissionen – gegenüber den ärmeren Ländern in der Verantwortung. Sie unterstützen bei Investitionen in Klimaschutz, bei der Anpassung an die Folgen der Klimakrise und bei der Bewältigung von Schäden und Verlusten. Link zum Original
Durch Klimaschutz, Klimafinanzierung und Klimaanpassung soll verhindert werden, dass Menschen wegen Klimafolgen ihre Heimat verlassen müssen.
Wortlaut im Programm
Ziel muss sein, durch Klimaschutz, -finanzierung und -anpassung zu verhindern, dass Menschen aufgrund der Klimafolgen ihre Heimat verlassen müssen. Link zum Original
Hauptverursacherstaaten von Treibhausgasen beteiligen sich an einem globalen Ausgleich von Klimaschäden und Verlusten.
Wortlaut im Programm
Insbesondere Staaten, die historisch wie aktuell den Großteil klimaschädlicher Gase emittieren, müssen sich an einem globalen Ausgleich der Klimafolgen, Schäden und Verluste sowie der Schaffung sicherer und würdevoller Migrationswege beteiligen. Link zum Original
Schutzgebiete 3
Es soll mehr Schutzgebiete und Biotope geben.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau, die Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft, flächensparendes Planen und Bauen, der Erhalt wertvoller Lebensräume, mehr Schutzgebiete und Biotope sowie mehr Wildnis und freie Natur an Land, in Flüssen, Seen und Meeren sind als wirksamer Schutz für Artenvielfalt und Umwelt zu betreiben und zu fördern. Link zum Original
Es soll mehr Wildnis und freie Natur an Land, in Flüssen, Seen und Meeren geben.
Wortlaut im Programm
Ökologischer Landbau, die Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft, flächensparendes Planen und Bauen, der Erhalt wertvoller Lebensräume, mehr Schutzgebiete und Biotope sowie mehr Wildnis und freie Natur an Land, in Flüssen, Seen und Meeren sind als wirksamer Schutz für Artenvielfalt und Umwelt zu betreiben und zu fördern. Link zum Original
Ein vernetzter Verbund von Schutzflächen soll auf- und ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Ziel ist der Auf- und Ausbau eines vernetzten Verbundes von Schutzflächen sowie eine naturgerechte Land- und Waldwirtschaft. Link zum Original
Wälder und Moore 3
Wiederbewaldung und Waldumbau hin zu naturnahen, klimaresilienten Mischwäldern sollen nach ökologischen Kriterien beschleunigt werden.
Wortlaut im Programm
Damit Wälder, Moore und Auen ihren unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung der Biodiversität, zur Grundwasserneubildung und zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes leisten können, müssen Wiederbewaldung und Waldumbau – weg von Monokulturen und hin zu naturnahen, klimaresilienten Mischwäldern – nach ökologischen Kriterien beschleunigt werden. Link zum Original
Die Trockenlegung von Mooren soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich ist es dringend nötig, die Trockenlegung von Mooren zu stoppen, ihre Wiedervernässung und die Auenrenaturierung zu fördern. Link zum Original
Die Wiedervernässung von Mooren und die Renaturierung von Auen sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich ist es dringend nötig, die Trockenlegung von Mooren zu stoppen, ihre Wiedervernässung und die Auenrenaturierung zu fördern. Link zum Original
Flächen und Böden 3
Die Bodenversiegelung soll minimiert werden.
Wortlaut im Programm
Das Stadtklima wird verbessert, die Bodenversiegelung minimiert und das Recht auf saubere Luft sichergestellt. Link zum Original
Die Flächeninanspruchnahme soll begrenzt werden.
Wortlaut im Programm
Die Flächeninanspruchnahme ist zu begrenzen. Link zum Original
Der Flächenverbrauch soll auf netto null gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist, den Flächenverbrauch auf netto null zu senken, und der Staat muss für vielfältige Besitzstrukturen sorgen und eine gerechte Verteilung fördern. Link zum Original
Schadstoffe 2
Schadstoffe sollen nicht Teil von Produkten und Produktionsverfahren sein.
Wortlaut im Programm
Schadstoffe sollen nicht Teil von Produkten und Produktionsverfahren sein, da sich ihre Umweltauswirkungen nachträglich in der Regel nur unvollständig und zu hohen Kosten begrenzen lassen. Link zum Original
Das Recht auf saubere Luft soll sichergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Das Stadtklima wird verbessert, die Bodenversiegelung minimiert und das Recht auf saubere Luft sichergestellt. Link zum Original
Klimaanpassung 2
Das Stadtklima soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Das Stadtklima wird verbessert, die Bodenversiegelung minimiert und das Recht auf saubere Luft sichergestellt. Link zum Original
Städte sollen durch klimagerechte Planung, mehr Grün und Wassermanagement widerstandsfähig gegen Hitze, Dürre, Stürme und Starkregen werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich müssen die Städte durch klimagerechte Planung, mehr Grün und ein ausgeklügeltes Wassermanagement widerstandsfähig gegen Hitze, Dürre, Stürme und Starkregen gestaltet werden. Link zum Original
Sozialer Ausgleich 2
Preispolitik einschließlich CO₂-Preis soll stets mit Maßnahmen für mehr Verteilungsgerechtigkeit kombiniert werden.
Wortlaut im Programm
Eine Politik, welche die ökologischen Kosten der Produktion in den Preisen abbildet, ist ökonomisch effizient, sie kann aber auch zu sozialen Schieflagen führen. Deswegen gilt es, Preispolitik – auch einen anzustrebenden transnationalen CO₂-Preis – immer mit Maßnahmen zu kombinieren, die zu mehr Verteilungsgerechtigkeit führen. Link zum Original
Die Kosten des ökologischen Übergangs sollen gerecht und solidarisch getragen werden.
Wortlaut im Programm
Die Kosten des Übergangs sollen gerecht und solidarisch getragen werden. Link zum Original
Produkthaltbarkeit 2
Es soll ein umfassendes Gebot für ressourcensparendes und kreislauftaugliches Produktdesign geben.
Wortlaut im Programm
Zentral dabei ist ein umfassendes Gebot für ressourcensparendes und kreislauftaugliches Produktdesign. Link zum Original
Produkte sollen langlebiger, reparierbar und wiederaufbereitbar werden.
Wortlaut im Programm
So wird die Zahl der neu produzierten Waren und Güter minimiert, Produkte werden langlebiger und können repariert oder wiederaufbereitet werden. Link zum Original
Europäische Klimapolitik 1
Europäische Klimaneutralität soll deutlich vor Mitte des Jahrhunderts erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Mehr erneuerbare Energien zu nutzen, ist nicht nur günstiger und nachhaltiger, sondern führt auch schneller zu europäischer Klimaneutralität – die deutlich vor Mitte des Jahrhunderts erreicht werden muss. Link zum Original
CO2-Abscheidung 1
Negativemissionen gelten nicht als Ersatz für Emissionsreduktionen.
Wortlaut im Programm
Ebenso sind Negativemissionen kein Ersatz für Emissionsreduktionen. Link zum Original
Meeresschutz 1
Die Weltmeere sollen durch wirksame Meeresschutzgebiete geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Insbesondere die Weltmeere sind durch Versauerung, Überhitzung und Überfischung massiv bedroht. Als größte Sauerstoffproduzenten müssen sie durch wirksame Meeresschutzgebiete, umweltgerechte Land- und Fischereiwirtschaft geschützt werden. Link zum Original
Wildtiermanagement 1
Die Trophäenjagd soll effektiv unterbunden werden.
Wortlaut im Programm
Zum Schutz von Arten gehört es auch, den kommerziellen Wildtierhandel und die Trophäenjagd effektiv zu unterbinden. Link zum Original
Emissionshandel 1
Ein transnationaler CO₂-Preis wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Eine Politik, welche die ökologischen Kosten der Produktion in den Preisen abbildet, ist ökonomisch effizient, sie kann aber auch zu sozialen Schieflagen führen. Deswegen gilt es, Preispolitik – auch einen anzustrebenden transnationalen CO₂-Preis – immer mit Maßnahmen zu kombinieren, die zu mehr Verteilungsgerechtigkeit führen. Link zum Original
Weitere Forderungen 24
Der Schutz und Erhalt der Umwelt gilt als Voraussetzung für ein Leben in Würde und Freiheit.
Wortlaut im Programm
Die Umwelt zu schützen und zu erhalten, ist Voraussetzung für ein Leben in Würde und Freiheit. Link zum Original
Die planetaren Grenzen sind Leitlinie der Politik.
Wortlaut im Programm
Das Wissen um die planetaren Grenzen ist Leitlinie unserer Politik. Link zum Original
Gesellschaft und Wirtschaft sollen sich durch sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt so nachhaltig entwickeln, dass die Lebensgrundlagen bewahrt werden.
Wortlaut im Programm
Es ist unsere Aufgabe, uns durch sozialen, wirtschaftlichen und technologischen Fortschritt zum Wohle der Menschen so nachhaltig weiterzuentwickeln, dass wir unsere Lebensgrundlagen bewahren. Link zum Original
Das Wohl von Tieren und die gesamte lebendige Natur sind um ihrer selbst willen zu schützen.
Wortlaut im Programm
Wir haben nur diese eine Erde, in ihrer Schönheit und natürlichen Vielfalt. Menschen sind nicht die einzigen Lebewesen, die fühlen und empfinden. Daher ist es Pflicht für uns Menschen, das Wohl von Tieren und die gesamte lebendige Natur um ihrer selbst willen zu schützen. Link zum Original
Nachhaltige Entwicklung zielt auch auf ökologische Gerechtigkeit zwischen den Generationen.
Wortlaut im Programm
Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist auch die ökologische Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Link zum Original
Nachfolgenden Generationen sollen faire Handlungsspielräume und Entscheidungsfreiheiten erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Es ist unsere Verpflichtung, nachfolgenden Generationen faire Handlungsspielräume und Entscheidungsfreiheiten zu ermöglichen. Link zum Original
Frauen und marginalisierte Gruppen wie indigene Bevölkerungen sollen ökologische Maßnahmen mitgestalten.
Wortlaut im Programm
Ökologische Maßnahmen müssen von Frauen und marginalisierten Gruppen wie zum Beispiel der indigenen Bevölkerung mitgestaltet werden. Link zum Original
Nachhaltigkeitspolitik soll mit Geschlechtergerechtigkeit und inklusiver Beteiligung verbunden werden.
Wortlaut im Programm
Nachhaltigkeit braucht Geschlechtergerechtigkeit und inklusive Beteiligung. Link zum Original
Umwelt- und Klimapolitik gelten als Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit.
Wortlaut im Programm
Umwelt- und Klimapolitik sind eine Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit. Jedoch können ökologische Maßnahmen in Widerspruch zu sozialen Interessen geraten. Daher muss ökologische Politik soziale Interessen immer miteinbeziehen. Link zum Original
Ökologische Politik soll soziale Interessen stets einbeziehen.
Wortlaut im Programm
Umwelt- und Klimapolitik sind eine Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit. Jedoch können ökologische Maßnahmen in Widerspruch zu sozialen Interessen geraten. Daher muss ökologische Politik soziale Interessen immer miteinbeziehen. Link zum Original
Die ökologischen und sozialen Kosten des Wirtschaftens sollen reduziert statt in andere Weltregionen verlagert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb sind wir in der Pflicht, die ökologischen und sozialen Kosten unseres Wirtschaftens zu reduzieren, statt sie in andere Weltregionen zu verlagern, sowie diejenigen zu unterstützen, die schon heute stark von Umweltzerstörungen betroffen sind und das in Zukunft noch stärker sein werden. Link zum Original
Für die Dekarbonisierung sind in den kommenden Jahrzehnten erhebliche Investitionen vorgesehen.
Wortlaut im Programm
Eine nachhaltige Wirtschaftsweise schützt nicht nur Lebensgrundlagen, sondern erhöht auch Wohlstand und Lebensqualität. Das erfordert eine grundlegende Dekarbonisierung unserer Wirtschaft und unserer Lebensweise, für die in den kommenden Jahrzehnten erhebliche Investitionen notwendig sind. Link zum Original
Natürliche Ressourcen sollen nur in dem Maße genutzt werden, wie sie sich erneuern können.
Wortlaut im Programm
Im ökologischen Zeitalter ist das Prinzip der Nachhaltigkeit leitend. Die natürlichen Ressourcen dürfen demnach nur in dem Maße genutzt werden, wie sie sich auch wieder erneuern können. Link zum Original
Politische Entscheidungen sollen daran gemessen werden, ob ihre Folgen mit den planetaren Grenzen vereinbar sind.
Wortlaut im Programm
Politische Entscheidungen müssen daran gemessen werden, ob ihre Folgen mit der Einhaltung der planetaren Grenzen vereinbar sind. Link zum Original
Technologische Lösungen, insbesondere großtechnische Eingriffe in das Klimasystem, müssen dem Vorsorgeprinzip folgen und rückholbar sein.
Wortlaut im Programm
Technologische Lösungen müssen immer dem Vorsorgeprinzip folgen und Maßgaben zur Rückholbarkeit unterliegen, denn großtechnische Eingriffe in das Klimasystem bergen unkalkulierbare Risiken. Link zum Original
Das Vollzugsdefizit im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Das Vollzugsdefizit im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz gehört beendet. Link zum Original
Die Verschmutzung der Erde mit Luft- und Wasserschadstoffen, Plastik, Müll, giftigen Chemikalien und Pestiziden soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Ein Ende der Verschmutzung der Erde mit Luft- und Wasserschadstoffen, Plastik, Müll, giftigen Chemikalien und Pestiziden ist essenziell für Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschutz. Link zum Original
Vorsorge- und Verursacherprinzip sind Leitlinien für die Regulierung von Umweltverschmutzungen.
Wortlaut im Programm
Leitlinien für die Regulierung von Umweltverschmutzungen sind das Vorsorge- und das Verursacherprinzip. Link zum Original
Umweltschädliche Produkte und Produktionsverfahren sollen durch Gebote, starke Anreize und gesetzliche Regelungen durch umweltverträgliche ersetzt werden.
Wortlaut im Programm
Vorrang hat daher der Ersatz umweltschädlicher durch umweltverträgliche Produkte und Produktionsverfahren mittels entsprechender Gebote, starker Anreize und gesetzlicher Regelungen. Link zum Original
Umweltpolitik soll klare Regeln setzen und vollziehen, statt sich auf Appelle zu beschränken.
Wortlaut im Programm
Sinnvolle Umweltpolitik begnügt sich nicht mit Appellen, sondern setzt klare Regeln und vollzieht diese. Sie fördert neue Technologien und investiert in neue Infrastrukturen. Link zum Original
Umweltpolitik soll neue Technologien fördern und in neue Infrastrukturen investieren.
Wortlaut im Programm
Sinnvolle Umweltpolitik begnügt sich nicht mit Appellen, sondern setzt klare Regeln und vollzieht diese. Sie fördert neue Technologien und investiert in neue Infrastrukturen. Link zum Original
Wasser, Luft, Boden und Artenvielfalt sollen als globale Gemeingüter jenseits reiner Verwertungslogik allen Menschen zugutekommen.
Wortlaut im Programm
Wasser, Luft, Boden und Artenvielfalt sind globale Gemeingüter, die abseits einer reinen Verwertungslogik allen Menschen zugutekommen müssen. Link zum Original
Verursacherinnen und Verursacher ökologischer und sozialer Schäden sollen deren Kosten tragen.
Wortlaut im Programm
Klimafreundliche und soziale Alternativen können sich nur dann durchsetzen, wenn die Verursacher*innen von ökologischen und sozialen Schäden die Kosten für diese tragen. Link zum Original
Die Staatengemeinschaft soll eine internationale Gerichtsbarkeit schaffen, die Umweltverbrechen grenzüberschreitend verfolgt.
Wortlaut im Programm
Da Verbrechen gegen die Umwelt nicht vor Ländergrenzen Halt machen, ist es im globalen Interesse, dass die internationale Staatengemeinschaft eine Gerichtsbarkeit schafft, die diese Verbrechen unabhängig und grenzüberschreitend verfolgt. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.