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Grüne · Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2004

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Brandenburg 2004 · Original

Das Programm enthält 68 von 690 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 68
  1. Die Bewahrung der Natur gilt als ökologische Herausforderung und als entscheidend für die ökonomische Zukunft des Landes.

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    Wortlaut im Programm
    Die Bewahrung unserer Natur ist nicht nur eine ökologische Herausforderung, sondern entscheidet über die ökonomische Zukunft des Landes. Link zum Original
  2. Nachhaltige Entwicklung soll als Kriterium der Landespolitik und als Planungsgrundlage festgeschrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leitidee der nachhaltigen Entwicklung zur Gewährleistung von wirtschaftlicher Entwicklung, sozialer Gerechtigkeit und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen muss als Kriterium für eine zukunftsfähige Landespolitik und Planungsgrundlage festgeschrieben werden. Link zum Original
  3. Der Schutz von Natur und Kultur soll Verfassungsziel sein.

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    Wortlaut im Programm
    Zu den für uns grundlegenden Verfassungszielen gehören die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse im ganzen Land, die Stärkung der demokratischen Rechte, eine bürgernahe und transparente Verwaltung, der Schutz der Natur und Kultur und eine Gesellschaft, die sich Flüchtlingen und Angehörigen von Minderheiten öffnet und sie stützt. Link zum Original
  4. Eine ambitionierte Umweltpolitik soll Motor für eine innovative und dynamische Wirtschaft sein.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen auf eine ambitionierte Umweltpolitik als Motor für eine Wirtschaft mit hoher Innovationskraft und Dynamik. Link zum Original
  5. Ökologisch schädliche Subventionen sollen auf Landesebene abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört auch der Abbau ökologisch schädlicher Subventionen, den wir auf Landesebene vorantreiben werden. Link zum Original
  6. Die Politik in Energieerzeugung, Landnutzung, Verkehr und Landschaftswasserhaushalt soll wegen des Klimawandels korrigiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb müssen wir die Politik in der Energieerzeugung und –umwandlung, der Landnutzung, im Verkehr und für den Landschaftswasserhaushalt korrigieren. Link zum Original
  7. Naturschutz soll mit den Menschen und nicht gegen sie betrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Naturschutz gibt es für BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN nur mit den Menschen und nicht gegen sie. Link zum Original
  8. Der von der Landesregierung betriebene Abbau von Demokratie und Transparenz im Naturschutz soll rückgängig gemacht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Deshalb werden wir den Demokratieabbau und Transparenzverlust, den die Landesregierung betreibt, rückgängig machen und dafür sorgen, dass alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger demokratisch an Planungen – seien es Bau- oder Naturschutzvorhaben – beteiligt werden. Link zum Original
  9. Das Ehrenamt im Naturschutz, etwa in Beiräten und Verbänden, soll wieder anerkannt und gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dem Ehrenamt im Naturschutz – beispielsweise in Naturschutzbeiräten und Naturschutzverbänden – wieder dem ihm gebührenden Platz einräumen: Als anerkennenswerte und fachliche Mitarbeit, die dem Land Nutzen bringt. Link zum Original
  10. Die Großschutzgebiete sollen personell und finanziell ausreichend ausgestattet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Für das Funktionieren der Großschutzgebiete ist eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung sowie der Erhalt der Naturwacht notwendig. Die Nutzung dieser Flächen muss dem jeweiligen Schutzzweck angepasst werden. Link zum Original
  11. Die Naturwacht soll erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Für das Funktionieren der Großschutzgebiete ist eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung sowie der Erhalt der Naturwacht notwendig. Die Nutzung dieser Flächen muss dem jeweiligen Schutzzweck angepasst werden. Link zum Original
  12. Die Nutzung der Flächen in Großschutzgebieten soll dem jeweiligen Schutzzweck angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Für das Funktionieren der Großschutzgebiete ist eine ausreichende personelle und finanzielle Ausstattung sowie der Erhalt der Naturwacht notwendig. Die Nutzung dieser Flächen muss dem jeweiligen Schutzzweck angepasst werden. Link zum Original
  13. Der Nationalpark Unteres Odertal soll qualitativ weiterentwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprechen sich für eine weitere qualitative Entwicklung des Nationalparks Unteres Odertal aus, als unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt unserer brandenburgischen Heimat. Link zum Original
  14. Einer Abschaffung des Nationalparks Unteres Odertal wird entgegengetreten.

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    Wortlaut im Programm
    Den Versuchen, den Nationalpark abzuschaffen, werden wir entschieden entgegentreten. Link zum Original
  15. Der Wald soll als Lebens-, Erholungsraum, Holzlieferant und Wasserspeicher erhalten und entwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Den Wald wollen wir als Lebensraum für Mensch und Tier, als Frischluft- und Holzlieferant, als Erholungsraum und Wasserspeicher sowie als landschaftsprägendes Element erhalten und entwickeln. Link zum Original
  16. Die Wälder sollen in artenreiche Wälder mit natürlichem Altersklassenaufbau und Totholzanteil umgewandelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Umwandlung in artenreiche Wälder mit natürlichem Altersklassenaufbau und Totholzanteil ist notwendig, weil natürliche Artenvielfalt den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln überflüssig macht. Link zum Original
  17. Naturschutzstiftungen und -verbände sollen Landeswald erwerben können.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erwerb von Landeswald soll insbesondere Naturschutzstiftungen und -verbänden ermöglicht werden. Link zum Original
  18. Für Wanderer, Radfahrer und Reiter sollen getrennte Wege in Feld und Flur geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    WandererInnen, RadfahrerInnen und ReiterInnen haben unterschiedliche Nutzungsansprüche an die Wege in Feld und Flur. Dem sollte mitgesonderter Wegeführung Rechnung getragen werden, um Konflikte zu vermeiden. Link zum Original
  19. Die Liste der jagdbaren Tierarten soll reduziert und neuen naturschutzfachlichen Erkenntnissen angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Liste der jagdbaren Tierarten wollen wir reduzieren und neuen naturschutzfachlichen Erkenntnissen anpassen. Link zum Original
  20. Der Jagdtourismus soll eingestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Jagdtourismus, Wildfütterung und die Verwendung von Bleischrot müssen endlich eingestellt werden. Link zum Original
  21. Die Wildfütterung soll eingestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Jagdtourismus, Wildfütterung und die Verwendung von Bleischrot müssen endlich eingestellt werden. Link zum Original
  22. Die Verwendung von Bleischrot soll eingestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Jagdtourismus, Wildfütterung und die Verwendung von Bleischrot müssen endlich eingestellt werden. Link zum Original
  23. Das Landesjagdgesetz soll novelliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Sinne wollen BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN das Landesjagdgesetzes novellieren. Link zum Original
  24. Die Zuwanderung von Wolf und Elch nach Brandenburg soll ermöglicht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die mittelfristig zu erwartende Zuwanderung von Wolf und Elch nach Brandenburg ist auf Grund ihrer ökologischen Schlüsselfunktion in unseren Wäldern zu ermöglichen. Link zum Original
  25. Konflikten mit Land- und Forstwirtschaft sowie Jagd durch Wolf und Elch soll rechtzeitig vorgebeugt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Konflikten mit Land- und Forstwirtschaft sowie der Jagd muss rechtzeitig vorgebeugt werden. Link zum Original
  26. Die landschaftsprägenden Alleen sollen erhalten werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die landschaftsprägenden Alleen erhalten und überalterte Bestände erneuern. Link zum Original
  27. Überalterte Alleebestände sollen erneuert werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen die landschaftsprägenden Alleen erhalten und überalterte Bestände erneuern. Link zum Original
  28. Unterlassene Nachpflanzungen und falsche Pflege von Alleen sollen abgestellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Den schleichenden Tod der Alleen durch unterlassene Nachpflanzungen und falsche Pflege wollen wir abstellen. Link zum Original
  29. Streusalz soll nur noch zur Vermeidung katastrophaler Straßenzustände eingesetzt werden dürfen.

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    Wortlaut im Programm
    Streusalz soll nur noch zur Vermeidung katastrophaler Straßenzustände eingesetzt werden dürfen. Link zum Original
  30. Ein Alleenschutzfonds soll eingerichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns für die Einrichtung eines Alleenschutzfonds ein. Link zum Original
  31. Die Sanierung der Bergbaufolgelandschaft in der Niederlausitz soll zügig abgeschlossen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Sanierungsarbeiten müssen zügig abgeschlossen werden und die Finanzierung über das Bund-Länder-Abkommen weiterhin gesichert bleiben. Link zum Original
  32. Die Finanzierung der Bergbausanierung über das Bund-Länder-Abkommen soll weiterhin gesichert bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Sanierungsarbeiten müssen zügig abgeschlossen werden und die Finanzierung über das Bund-Länder-Abkommen weiterhin gesichert bleiben. Link zum Original
  33. Maßnahmen zur Sicherung einer hohen Wasserqualität in der Bergbaufolgelandschaft sollen nicht an Finanzengpässen scheitern.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Maßnahmen zur Gewährleistung einer hohen Wasserqualität dürfen nicht an finanziellen Engpässen scheitern. Link zum Original
  34. Entstehende Tagebauseen über 200 Hektar sollen von Land, Gemeinden, Naturschutzverbänden oder Naturschutzstiftungen übernommen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Übernahme der entstehenden Seen, die größer als 200 Hektar sind, soll durch das Land, die Gemeinden, Naturschutzverbände oder Naturschutzstiftungen geschehen. Link zum Original
  35. Das Land soll sich an der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung orientieren.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass das Land Brandenburg sich an die von der Bundesregierung beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie anlehnt und den Flächenverbrauch erheblich reduziert. Link zum Original
  36. Der Flächenverbrauch soll erheblich reduziert werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass das Land Brandenburg sich an die von der Bundesregierung beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie anlehnt und den Flächenverbrauch erheblich reduziert. Link zum Original
  37. Ein landesweites Entsiegelungs- und Flächenrecyclingprogramm soll aufgelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Darum setzen wir uns für ein landesweites Entsiegelungs- und Flächenrecyclingsprogramm ein. Link zum Original
  38. Ein Brandenburger Bodenschutzgesetz soll auf den Weg gebracht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist an der Zeit, das Brandenburger Bodenschutzgesetz auf den Weg zu bringen. Link zum Original
  39. Die Wasserwirtschaftskonzepte der Wasser- und Bodenverbände sollen stärker darauf ausgerichtet werden, Wasser in der Landschaft zu halten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wasserwirtschaftskonzepte der Wasser- und Bodenverbände müssen stärker darauf ausgerichtet werden, mehr Wasser in der Landschaft zu halten. Link zum Original
  40. Die gesetzlichen Grundlagen der Gewässerunterhaltung sollen an eine nachhaltige Entwicklung angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dafür sorgen, dass die gesetzlichen Grundlagen der Gewässerunterhaltung an eine nachhaltige Entwicklung angepasst werden und das Landeswassergesetz novellieren. Link zum Original
  41. Das Landeswassergesetz soll novelliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden dafür sorgen, dass die gesetzlichen Grundlagen der Gewässerunterhaltung an eine nachhaltige Entwicklung angepasst werden und das Landeswassergesetz novellieren. Link zum Original
  42. Private Kleinkläranlagen und dezentrale Abwassersysteme sollen in ländlichen Räumen neben zentralen Kläranlagen bestehen können.

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    Wortlaut im Programm
    Auch private Kleinkläranlagen mit anschließender Versickerung und dezentrale Abwasserentsorgungssysteme leisten einen Beitrag dazu, Wasser in der Landschaft zu halten. Wir werden mehr dafür tun, dass sie in ländlichen Räumen neben zentralen Kläranlagen bestehen können. Link zum Original
  43. Die Grundwasservorräte sollen vor Verunreinigungen geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Da uns die gesellschaftliche Verantwortung für die Trinkwassersicherung als elementare natürliche Ressource und unverzichtbare Lebensgrundlage bewusst ist, werden wir uns dafür einsetzen, dass die Grundwasservorräte vor Verunreinigungen bewahrt werden und die Wasserbereitstellung eine öffentliche Dienstleistung zur Erhaltung des Gemeinwohls bleibt. Link zum Original
  44. Die Wasserversorgung soll eine öffentliche Dienstleistung bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Da uns die gesellschaftliche Verantwortung für die Trinkwassersicherung als elementare natürliche Ressource und unverzichtbare Lebensgrundlage bewusst ist, werden wir uns dafür einsetzen, dass die Grundwasservorräte vor Verunreinigungen bewahrt werden und die Wasserbereitstellung eine öffentliche Dienstleistung zur Erhaltung des Gemeinwohls bleibt. Link zum Original
  45. Die Fließgewässer sollen wieder zu Lebensadern in der Landschaft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass unsere Fließgewässer wieder zu Lebensadern in der Landschaft werden. Link zum Original
  46. Die Flüsse sollen ihre natürlichen Auen so weit zurückerhalten, dass sie Hochwasser aufnehmen können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Flüsse müssen ihre natürlichen Auen so weit wiedererhalten, dass sie Hochwasser aufnehmen und zurückhalten können. Link zum Original
  47. Die Pflicht zur Schaffung von Hochwasserrückhalteräumen soll im Brandenburgischen Wassergesetz verankert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verpflichtung zur Schaffung solcher Hochwasserrückhalteräume wollen wir im Brandenburgischen Wassergesetz verankern. Link zum Original
  48. Überschwemmungsflächen sollen weitgehend frei von Bebauung bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Überschwemmungsflächen müssen weitgehend frei von Bebauung sein. Um der Belastung des Grundwassers durch Schadstoffe vorzubeugen, muss die Altlastensanierung in diesen Gebieten vorangetrieben werden. Link zum Original
  49. Die Altlastensanierung in Überschwemmungsgebieten soll vorangetrieben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Überschwemmungsflächen müssen weitgehend frei von Bebauung sein. Um der Belastung des Grundwassers durch Schadstoffe vorzubeugen, muss die Altlastensanierung in diesen Gebieten vorangetrieben werden. Link zum Original
  50. Bäche und Flüsse sollen schrittweise renaturiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bäche und Flüsse sind schrittweise zu renaturieren, um den Abfluss der Wassermassen zu verlangsamen. Link zum Original
  51. Die Renaturierung der Unteren Havel soll umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Renaturierung der Unteren Havel muss endlich umgesetzt werden. Link zum Original
  52. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie soll um den Hochwasserschutz erweitert werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg wollen die Wasserrahmenrichtlinie der EU um die Aspekte des Hochwasserschutzes erweitern und dann zügig umsetzen. Link zum Original
  53. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie soll zügig umgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Brandenburg wollen die Wasserrahmenrichtlinie der EU um die Aspekte des Hochwasserschutzes erweitern und dann zügig umsetzen. Link zum Original
  54. Die Wasserqualität von Flüssen und Seen soll so gut werden, dass man bedenkenlos baden kann.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wasserqualität muss wieder so gut werden, dass man in unseren Flüssen und Seen bedenkenlos baden kann. Link zum Original
  55. Brandenburg soll die Ziele des Kyoto-Protokolls umsetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Auch in Brandenburg stehen wir vor der Aufgabe, die Ziele des Kyoto-Protokolls umzusetzen. Link zum Original
  56. Der Pro-Kopf-Ausstoß an CO2 soll bis 2020 halbiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass unser Land im Jahr 2020 mindestens ein Viertel seines Elektroenergie-Bedarfes aus erneuerbaren Quellen bezieht und den Pro-Kopf-Ausstoß an C02-Emissionen halbiert. Link zum Original
  57. Brandenburg soll Vorreiter im Klimaschutz werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass Brandenburg zum Vorreiter im Klimaschutz wird. Link zum Original
  58. Die polnischen Pläne zur weiteren Kanalisierung der Oder mit Staustufen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die polnischen Pläne 'Odra 2006', die eine weitere Kanalisierung der Oder mit dem Bau von Staustufen bis hin in den Bereich des Nationalparks Unteres Odertal vorsehen, lehnen wir ab. Link zum Original
  59. Im Dialog mit Polen soll eine umweltfreundliche Alternative zum Oderausbau entwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die polnischen Pläne 'Odra 2006', die eine weitere Kanalisierung der Oder mit dem Bau von Staustufen bis hin in den Bereich des Nationalparks Unteres Odertal vorsehen, lehnen wir ab. Wir wollen im Dialog mit Polen eine umweltfreundliche Alternative entwickeln. Link zum Original
  60. Truppenübungsplätze werden renaturiert.

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    Wortlaut im Programm
    Truppenübungsplätze müssen renaturiert und für die Schaffung von Arbeitsplätzen im Tourismusbereich genutzt werden. Link zum Original
  61. Die Bundeswehr befreit das von ihr genutzte Gelände zügig von Munitionsresten und Altlasten.

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    Wortlaut im Programm
    Unabhängig von Planungen zur künftigen Nutzung muss die Bundeswehr als derzeitige Nutzerin zügig das Gelände von Munitionsresten und anderen Altlasten aus der langjährigen militärischen Nutzung befreien. Link zum Original
  62. Umweltschädliche Subventionen werden abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Steuermehreinnahmen im Bund, Abbau von umweltschädlichen Subventionen und überflüssiger Bürokratie, eine Reform der Sozialversicherungssysteme und die Senkung der Lohnnebenkosten verbessern auch für Brandenburg die finanzielle Ausstattung. Link zum Original
  63. Abwasserentsorgung hält das Wasser in der Landschaft, wozu die dezentrale Abwasserentsorgung beiträgt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 37 ·

    Wortlaut im Programm
    Umweltgerechte Abwasserentsorgung muss das Wasser in der Landschaft halten. Dazu leistet die dezentrale Abwasserentsorgung einen wichtigen Beitrag. Link zum Original
  64. Die Satzungen der Abwasserzweckverbände werden so geändert, dass Gebiete generell und dauerhaft vom Anschlusszwang befreit werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern, dass die Satzungen der Abwasserzweckverbände so geändert werden, dass Gebiete generell und dauerhaft vom Anschlusszwang befreit werden. Link zum Original
  65. Der Tierschutz als Staatsziel wird auch in der Heimtierhaltung und der Haltung von Wildtieren umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Grundgesetz für Tiere muss auch in der Heimtierhaltung und der Haltung von Wildtieren umgesetzt werden. Link zum Original
  66. Die Geschäftemacherei mit Wildtieren wird abgelehnt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wenden uns auch gegen die Geschäftemacherei mit 'wilden' Tieren. Link zum Original
  67. Wildtiere werden nicht im Zirkus gehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wildtiere gehören nicht in den Zirkus, da eine artgerechte Haltung hier nicht möglich ist. Link zum Original
  68. Tierversuche werden grundsätzlich auf das unbedingt notwendige Maß reduziert.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 40 ·

    Wortlaut im Programm
    Tierversuche müssen grundsätzlich auf das allernötigste Maß reduziert werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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