Grüne · Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2004
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Brandenburg 2004 · Original
Das Programm enthält 31 von 690 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 31Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 31
Die ländlichen Räume sollen die Chancen des Wandels in der Landwirtschaft nutzen.
Wortlaut im Programm
Die ländlichen Räume Brandenburgs müssen die sich bietenden Chancen durch den stattfindenden Wandel in der Landwirtschaft nutzen. Sie müssen attraktiv für TouristInnen sein und durch sinnvolle Förderprogramme und nicht durch beliebige Mittelvergabe wirtschaftlich fit gemacht werden. Link zum Original
Die Produktion und Verarbeitung unbelasteter und gentechnikfreier Lebens- und Futtermittel in regionalen Kreisläufen gilt als Modell für Brandenburg.
Wortlaut im Programm
In der Produktion und Verarbeitung unbelasteter und gentechnikfreier Lebens- und Futtermittel auf der Basis regionaler Kreisläufe sehen wir ein sicheres Modell für Brandenburg. Link zum Original
Die Wälder sollen nachhaltig nach den Kriterien der FSC-Zertifizierung bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Für die Wälder ist eine nachhaltige Bewirtschaftung von Vorteil, die sich nach den Kriterien der FSC-Zertifizierung (Forest Stuartship Council) richtet. Link zum Original
Die Jagd soll den Wildbestand so regulieren, dass er für Wald- und Landwirtschaft verträglich ist.
Wortlaut im Programm
Aufgabe der Jagd muss es sein, den Bestand von jagdbaren Wildtieren so zu regulieren, dass er für die Wald- und die Landwirtschaft verträglich ist. Link zum Original
Landwirtschaftliche Flächen in Überschwemmungsgebieten sollen möglichst extensiv als Grünland genutzt werden.
Wortlaut im Programm
Überschwemmungsflächen müssen weitgehend frei von Bebauung sein. Um der Belastung des Grundwassers durch Schadstoffe vorzubeugen, muss die Altlastensanierung in diesen Gebieten vorangetrieben werden. Landwirtschaftlich genutzte Flächen in diesen Gebieten sollten möglichst extensiv als Grünland genutzt werden. Link zum Original
Landwirte sollen Biotreibstoffe und Biogas für den Eigenbedarf und als Energielieferanten selbst erzeugen.
Wortlaut im Programm
Unser Vorschlag ist, dass die LandwirtInnen Biotreibstoffe und Biogas selbst erzeugen, um ihren eigenen Bedarf abzudecken und sich als EnergielieferantInnen neue Einnahmequellen zu erschließen. Link zum Original
Die ländlichen Räume in Brandenburg sollen entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für die Entwicklung der ländlichen Räume in Brandenburg. Link zum Original
Ländliche Gebiete sollen als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum attraktiv und vielfältig nutzbar sein.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel sind attraktive ländliche Gebiete mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum. Link zum Original
Die nationale Umsetzung der Agrarwende soll konsequent weiterverfolgt werden.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund werden wir die nationale Umsetzung der Agrarwende konsequent weiterverfolgen und uns dabei auch auf die Kompetenzen der Agrarforschungseinrichtungen in Brandenburg stützen. Link zum Original
Bei der Agrarwende soll auf die Kompetenzen der Brandenburger Agrarforschungseinrichtungen zurückgegriffen werden.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund werden wir die nationale Umsetzung der Agrarwende konsequent weiterverfolgen und uns dabei auch auf die Kompetenzen der Agrarforschungseinrichtungen in Brandenburg stützen. Link zum Original
Die Landbewirtschaftung soll ökologisiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Ökologisierung der Landbewirtschaftung ist eines unserer wichtigsten Ziele. Link zum Original
Die ökologische Landwirtschaft soll als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung besonders unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Auf dem Weg dahin kommt der ökologischen Landwirtschaft eine bedeutende Rolle zu. Wegen ihrer Vorbildwirkung wollen wir sie als die nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung besonders unterstützen. Link zum Original
Wettbewerbsnachteile für ökologische Betriebe sollen beseitigt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Wettbewerbsnachteile für ökologische Betriebe beseitigen und stattdessen Anreize für eine Umstellung auf ökologische Bewirtschaftungsformen schaffen. Link zum Original
Es sollen Anreize für die Umstellung auf ökologische Bewirtschaftung geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Wettbewerbsnachteile für ökologische Betriebe beseitigen und stattdessen Anreize für eine Umstellung auf ökologische Bewirtschaftungsformen schaffen. Link zum Original
Brandenburger Agrarprodukte sollen auf Qualität statt Masse setzen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf 'Klasse statt Masse' und sehen darin einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil für die Brandenburgischen Agrarprodukte. Link zum Original
Die Wertschätzung der Verbraucher für einheimische landwirtschaftliche Produkte und regionale Identität soll gesteigert werden.
Wortlaut im Programm
Bei zukünftig stärkerer Marktorientierung der Agrarwirtschaft ist es für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN besonders wichtig, das Verständnis für die Wertschätzung unserer einheimischen landwirtschaftlichen Produkte und der regionalen Identität bei den VerbraucherInnen zu steigern und auf Konsequenzen des Preisdumpings für Lebensmittel aufmerksam zu machen. Link zum Original
Auf die Folgen von Preisdumping bei Lebensmitteln soll aufmerksam gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Bei zukünftig stärkerer Marktorientierung der Agrarwirtschaft ist es für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN besonders wichtig, das Verständnis für die Wertschätzung unserer einheimischen landwirtschaftlichen Produkte und der regionalen Identität bei den VerbraucherInnen zu steigern und auf Konsequenzen des Preisdumpings für Lebensmittel aufmerksam zu machen. Link zum Original
Berlin wird als Absatzmarkt für Brandenburger Agrarprodukte besser erschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen das Potential von mehr als 3,5 Mio. KonsumentInnen in Berlin als Absatzmarkt für Brandenburger Agrarprodukte besser als bisher erschließen. Link zum Original
Effiziente Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für landwirtschaftliche Erzeuger werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Dafür werden wir effiziente Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für die ErzeugerInnen gezielt fördern. Link zum Original
Die Wege der Lebensmittel vom Acker bis zur Ladentheke sollen transparent und rückverfolgbar sein.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig werden wir den Wünschen der Verbraucherinnen und Verbraucher nach transparenten und rückverfolgbaren Wegen der Lebensmittel vom Acker bis zur Ladentheke Rechnung tragen. Link zum Original
Alle Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf gesunde und unbelastete Nahrung.
Wortlaut im Programm
Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben alle Verbraucherinnen und Verbraucher ein Recht auf gesunde und unbelastete Nahrung. Link zum Original
Die Wahlfreiheit zwischen gentechnisch veränderten und gentechnikfreien Lebensmitteln wird garantiert.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört auch die garantierte Wahlfreiheit zwischen gentechnisch veränderten und gentechnikfreien Lebensmitteln. Link zum Original
Freiwillige Zusammenschlüsse landwirtschaftlicher Betriebe in Brandenburg zu gentechnikfreien Regionen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Aus diesem Grund unterstützen wir besonders die freiwilligen Zusammenschlüsse von landwirtschaftlichen Betrieben in Brandenburg zu gentechnikfreien Regionen. Link zum Original
Artgerechte Tierhaltungsformen sollen in Brandenburg weiter verbreitet werden.
Wortlaut im Programm
Artgerechte Tierhaltungsformen in Brandenburg weiter zu verbreiten ist unser erklärtes Ziel. Link zum Original
Die Käfighaltung von Legehennen wird schnellstmöglich abgeschafft.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb für die schnellstmögliche Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen und eine nationale Verordnung für die Schweinehaltung eintreten, die über den Mindeststandard der Europäischen Union hinausgeht. Link zum Original
Eine nationale Verordnung für die Schweinehaltung geht über den Mindeststandard der Europäischen Union hinaus.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb für die schnellstmögliche Abschaffung der Käfighaltung von Legehennen und eine nationale Verordnung für die Schweinehaltung eintreten, die über den Mindeststandard der Europäischen Union hinausgeht. Link zum Original
Die Errichtung industrieller Mastanlagen wie der in Haßleben geplanten wird verhindert.
Wortlaut im Programm
Die Errichtung von industriellen Mastanlagen, wie in Haßleben geplant, wollen wir verhindern. Link zum Original
Transportzeiten und vorgeschriebene Versorgung bei Tiertransporten werden schärfer kontrolliert.
Wortlaut im Programm
Wir fordern schärfere Kontrollen der Transportzeiten und der vorgeschriebenen Versorgung der Tiere. Link zum Original
EU-Subventionen für den Transport lebender Tiere werden ersatzlos gestrichen.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus werden wir uns für die ersatzlose Streichung der EU-Subventionen für den Transport von lebenden Tieren einsetzen. Link zum Original
Industrielle Tiermastanlagen wie die in Haßleben geplante Anlage für 85.000 Schweine werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Industrielle Tiermastanlagen, wie sie in Haßleben für 85.000 Schweine geplant wird, lehnen wir ab. Link zum Original
Die gesetzlichen Bestimmungen zur Pelztierhaltung werden zugunsten der Tiere geändert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Veränderungen der gesetzlichen Bestimmungen in der Haltung von Pelztieren ein, um eine Verbesserung für die Tiere zu erreichen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.