Grüne · Programm zur Landtagswahl Brandenburg 2004
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Brandenburg 2004 · Original
Das Programm enthält 10 von 690 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 10Forderungen zum Politikfeld
- 1 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 10
Das Interesse an polnischer Sprache und Kultur wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Neugier auf die polnische Sprache und Kultur sowie regionale, grenzüberschreitende Vermarktungsstrategien gemeinsam mit den regionalen Wirtschaftsakteurinnen und -akteuren gezielt fördern. Link zum Original
Kultur wird in allen Landesteilen davor bewahrt, als verzichtbarer Luxus oder historisches Beiwerk abgewertet zu werden.
Wortlaut im Programm
Um Brandenburg lebens- und liebenswert zu machen, muss neben der Natur auch die Kultur in allen Teilen des Landes davor bewahrt werden, als verzichtbarer Luxus ihrer Bedeutung beraubt oder auf historisches Beiwerk reduziert zu werden. Link zum Original
Städte und Gemeinden benötigen eine stärkere Unterstützung des Landes, um ihre Kultureinrichtungen zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Städte und Gemeinden sind ohne eine stärkere Unterstützung des Landes nicht mehr in der Lage, ihre kulturellen Einrichtungen zu halten. Link zum Original
Im Landeshaushalt werden Mittel zugunsten einer verstärkten Kulturförderung umgeschichtet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern eine Umschichtung im Landeshaushalt zugunsten einer verstärkten Kulturförderung, und dies ist auch möglich, weil in Kultur investierte Mittel in regionale Wirtschaftskreisläufe zurückfließen. Link zum Original
Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler in den ländlichen Regionen Brandenburgs werden auf neuen Wegen gefördert.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen neue Wege gehen, diese Künstlerinnen und Künstler zu fördern. Link zum Original
Gemeinsam mit Künstlerverbänden werden Möglichkeiten geschaffen, dass Künstler sich mit Kunstprojekten im Sozialbereich, in Jugendprojekten, in der schulischen Ganztagsbetreuung, im Tourismus und bei der Resozialisierung von Strafgefangenen engagieren.
Wortlaut im Programm
Gemeinsam mit Künstlerverbänden sollen Möglichkeiten geschaffen werden, sich mit Kunstprojekten im sozialen Bereich, in Jugendprojekten, bei der Ganztagsbetreuung in Schulen, im Tourismus und bei der Resozialisierung von Strafgefangenen zu engagieren. Link zum Original
Die Pflege der kulturellen Identität der Sorben und Wenden ist gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auch eine Verpflichtung der Landesregierung.
Wortlaut im Programm
Die Pflege der kulturellen Identität der SorbenInnen/WendenInnen ist nicht nur Aufgabe der Kommunen, sondern, wie es die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen vorsieht, eine Verpflichtung der Landesregierung. Link zum Original
Der Erhalt der sorbischen Sprache wird durch Kinderbetreuung, Schulunterricht, Schulbücher, Zeitungen, Rundfunksendungen, Literatur und Kulturveranstaltungen in niedersorbischer Sprache gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Erhalt der sorbischen Sprache durch Kinderbetreuung und Schulunterricht, Schulbücher, Zeitungen, Rundfunksendungen, Literatur und Kulturveranstaltungen in niedersorbischer Sprache sichern. Link zum Original
Der Schutz des sorbisch-wendischen Siedlungsraums hat Vorrang vor ökonomischen Interessen.
Wortlaut im Programm
Der Verfassungsauftrag, den sorbisch/wendischen Siedlungsraum zu schützen, muss Vorrang vor ökonomischen Interessen haben. Link zum Original
Der Brandenburger Anteil an den Zuwendungen für die Stiftung für das sorbische Volk bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN treten für eine Beibehaltung des Brandenburger Anteils an den Zuwendungen für die Stiftung des Sorbischen Volkes ein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.