Grüne · Ein Zukunftsplan für Bayern
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · Original
Das Programm enthält 20 von 891 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 20Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 20
Eine umweltschonende Landwirtschaft wird gefördert.
Wortlaut im Programm
eine ökologische Innovations- und Investitionsoffensive zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dadurch soll insbesondere der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, eine ökologische Stadtentwicklung, Energiesparen und die Erzeugung erneuerbarer Energien, ein sozial- und umweltverträglicher Tourismus und eine umweltschonende Landwirtschaft gefördert werden. Link zum Original
Bayern nutzt seine landwirtschaftspolitischen Handlungsspielräume trotz der Zuständigkeit Brüssels konsequent.
Wortlaut im Programm
Auch wenn die Agrarpolitik zum größten Teil in Brüssel bestimmt wird, hat Bayern doch Möglichkeiten, die Landwirtschaftspolitik selbst zu gestalten. Grüne Landwirtschaftspolitik will diese Handlungsspielräume konsequent nutzen. Link zum Original
Die Einkommen der bayerischen Landwirte werden vor allem durch den Absatz qualitativ hochwertiger Produkte gesichert.
Wortlaut im Programm
Die Einkommen der bayerischen Bauern und Bäuerinnen müssen vor allem durch den Absatz qualitativ hochwertiger Produkte gesichert werden. Link zum Original
Das Kulturlandschaftsprogramm orientiert sich vor allem an den ökologischen Leistungen der Landwirte.
Wortlaut im Programm
Das Kulturlandschaftsprogramm als zentrales Instrument der bayerischen Landwir tschaftsförderung muss sich vor allem an den ökologischen Leistungen der Landwirte orientieren. Link zum Original
Dem ruinösen Wettbewerb auf EU-Ebene wird mit dem Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe in der Landwirtschaft begegnet.
Wortlaut im Programm
Einem zunehmend ruinösen Wettbewerb auf EU-Ebene, dem Bayerns Bauern und Bäuerinnen auf Dauer nicht standhalten werden, wollen wir mit dem Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe begegnen. Link zum Original
Mittel werden als Anschubfinanzierung für regionale Vermarktungskonzepte eingesetzt.
Wortlaut im Programm
In Form einer Anschubfinanzierung sollen Mittel für die Erstellung und Umsetzung regionaler Vermarktungskonzepte eingesetzt werden. Link zum Original
Öffentliche Einrichtungen kaufen vorbildhaft regionale Produkte mit höherer Wertschöpfung für die Landwirtschaft ein.
Wortlaut im Programm
Öffentliche Einrichtungen müssen durch den Einkauf regionaler Produkte, bei denen eine höhere Wertschöpfung seitens der Landwirtschaft gewährleistet ist, eine Vorbildfunktion übernehmen. Link zum Original
Ein Gütesiegel für regionale Produkte wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die Einführung eines Gütesiegels für regionale Produkte kann den VerbraucherInnen Sicherheit über die Herkunft der Produkte geben. Link zum Original
Nachwachsende Rohstoffe werden nachhaltig entwickelt, wobei die Wertschöpfung vorrangig bei den Landwirten bleibt.
Wortlaut im Programm
Nachwachsende Rohstoffe wie etwa Fasern und Energie bieten der Landwirtschaft dann neue Chancen, wenn sie im Sinne der Nachhaltigkeit entwickelt sind und die Wertschöpfung vorrangig bei den Landwirten bleibt. Link zum Original
Eine Regionalvermarktung mit verbraucherorientierten Marketingkonzepten und regionaler Logistik wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Eine Regionalvermarktung mit neuen, an Ver-braucherInnen orientierten Marketingkonzepten und einer regionalen Logistik nützt vor allem ökologisch ausgerichteten bäuerlichen Betrieben. Link zum Original
Der Einsatz der Gentechnologie in Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen sind die einzige der im Landtag vertretenen Parteien, die sich konsequent gegen den Einsatz der Gentechnologie in der Landwirtschaft und in der Lebensmittelerzeugung einsetzt. Link zum Original
Die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen und die Freilassung von Tieren, deren Gene künstlich verändert wurden, lehnen wir ab. Link zum Original
Die Freilassung gentechnisch veränderter Tiere wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Freisetzung von genmanipulierten Pflanzen und die Freilassung von Tieren, deren Gene künstlich verändert wurden, lehnen wir ab. Link zum Original
Verbraucherinnen und Verbraucher entscheiden selbst über den Lebensmittelmarkt der Zukunft.
Wortlaut im Programm
Die VerbraucherInnen haben das Recht, selbst über den Lebensmittelmarkt der Zukunft zu entscheiden. Link zum Original
Gentechnikfreie Lebensmittel werden in Bayern gekennzeichnet.
Wortlaut im Programm
In Bayern setzen wir uns für die Kennzeichnung gentechnikfreier Lebensmittel ein: Wir haben zusammen mit Kirchen und Umweltverbänden das Volksbegehren „Gentechnikfrei aus Bayern“ auf den Weg gebracht. Link zum Original
Die Lebensmittelerzeugung in Bayern wird ökologisch, regional und gentechnikfrei ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Aus einer ökologischen, regionalen und gentechnikfreien Erzeugung von Lebensmitteln wird die bayerische Ernährungs- und Landwirtschaft große Vorteile ziehen. Link zum Original
Die EU-Subventionen für Lebendschlachttiertransporte werden beendet.
Wortlaut im Programm
Immerhin hat der Bayerische Landtag aufgrund unserer Initiative mittlerweile die Streichung aller Subventionen für den Lebendschlachttiertransport gefordert. Wir werden aber in der nächsten Legislaturperiode weiterkämpfen müssen, damit auf EU-Ebene diese mit jährlich über 500 Mio. DM subventionierte Tierquälerei endlich beendet wird. Link zum Original
Staat und Kommunen setzen einheimisches Holz bevorzugt als Energieträger und Baustoff ein.
Wortlaut im Programm
Damit sich die Waldbewirtschaftung wieder lohnt, sollten Staat und Kommunen einheimisches Holz bevorzugt als Energieträger und Baustoff einsetzen. Link zum Original
Die Landwirtschaft wird zum Schutz des Grundwassers extensiviert.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen setzen sich für die flächendeckende Grundwassersicherung ein: durch Ausweitung der Schutzgebiete von heute 3% auf mindestens 10% der Landesfläche und durch die Extensivierung der Landwirtschaft. Link zum Original
Nachhaltiger ökologischer Landbau gilt als wichtiger Schritt für bessere Bodenqualität und Trinkwasserschutz.
Wortlaut im Programm
Nachhaltiger ökologischer Landbau ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Bodenqualität und zum Trinkwasserschutz. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.