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Grüne · Ein Zukunftsplan für Bayern

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · Original

Das Programm enthält 36 von 891 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 36
  1. Der öffentliche Austausch zwischen Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen auf einen öffentlichen Austausch von Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Link zum Original
  2. Historische Gebäude bleiben erhalten, auch wenn sie nicht auf der Denkmalliste stehen.

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    Wortlaut im Programm
    Um die baugeschichtliche Identität der Regionen Bayerns zu bewahren und der baulichen Verödung in Städten und Dörfern entgegenzuwirken, müssen historische Gebäude erhalten bleiben - auch solche, die nicht auf der Denkmalschutzliste stehen. Link zum Original
  3. Besitzer privater Denkmäler werden durch staatliche Mittel stärker unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Bündnis 90/Die Grünen setzen sich dafür ein, dass BesitzerInnen privater Denkmäler durch staatliche Mittel stärker unterstützt werden und dass der Entschädigungsfonds aufgestockt wird. Link zum Original
  4. Der Entschädigungsfonds für den Denkmalschutz wird aufgestockt.

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    Wortlaut im Programm
    Bündnis 90/Die Grünen setzen sich dafür ein, dass BesitzerInnen privater Denkmäler durch staatliche Mittel stärker unterstützt werden und dass der Entschädigungsfonds aufgestockt wird. Link zum Original
  5. Staatliche Zuschüsse für kirchliche Denkmäler werden zugunsten privater Eigentümer umverteilt.

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    Wortlaut im Programm
    Die übermäßige staatliche Bezuschussung bei kirchlichen Denkmälern soll zugunsten privater Eigentümer umverteilt werden. Link zum Original
  6. Rundfunkrat und Medienrat werden neu zusammengesetzt, um den Einfluss der Parteien zurückzudrängen.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Aufsichtsgremien tatsächlich mit relevanten gesellschaftlichen Organisationen zu besetzen und den übermäßigen Einfluss der Parteien zurückzudrängen, treten Bündnis 90/Die Grünen dafür ein, Rundfunk- und Medienrat folgendermaßen neu zusammenzusetzen: Link zum Original
  7. Regierungsvertreter können nicht mehr Mitglied von Rundfunk- und Medienrat werden.

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    Wortlaut im Programm
    VertreterInnen der Regierung können nicht mehr als Mitglied benannt werden. Link zum Original
  8. Die Landtagsparteien erhalten in Rundfunk- und Medienrat nur noch je einen Sitz.

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    Wortlaut im Programm
    Die im Landtag vertretenen Parteien erhalten nur noch je einen Sitz, statt dessen rücken Organisationen nach, die enorm an Bedeutung gewonnen haben: Ausländerbeiräte, Kinderschutz- und Seniorenverbände, Verbraucherschutzverbände und die IG Medien. Link zum Original
  9. Ausländerbeiräte, Kinderschutz-, Senioren- und Verbraucherschutzverbände sowie die IG Medien erhalten Sitze in Rundfunk- und Medienrat.

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    Wortlaut im Programm
    Die im Landtag vertretenen Parteien erhalten nur noch je einen Sitz, statt dessen rücken Organisationen nach, die enorm an Bedeutung gewonnen haben: Ausländerbeiräte, Kinderschutz- und Seniorenverbände, Verbraucherschutzverbände und die IG Medien. Link zum Original
  10. 40 Prozent der digitalen Kanäle werden für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reserviert.

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    Wortlaut im Programm
    Bündnis 90/Die Grünen fordern, dass 40% der digitalen Kanäle für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk reserviert werden. Link zum Original
  11. Alle bisher über Kabel oder analog empfangbaren Programme bleiben ohne zusätzliches Entgelt nutzbar.

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    Wortlaut im Programm
    Alle bisher über Kabel oder analog zu empfangenden Programme müssen weiterhin ohne zusätzliches Entgelt nutzbar bleiben. Link zum Original
  12. Große Sport- und Kulturereignisse sind live frei empfangbar.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere große Sport- und Kulturereignisse müssen live frei zu empfangen sein. Link zum Original
  13. Digitale TV-Betreiber müssen einzelne Programme auch separat statt nur in Paketen verkaufen.

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    Wortlaut im Programm
    Es geht nicht an, dass digitale TV-Betreiber nur teure Programmpakete verkaufen. Sie müssen auch einzelne Programmangebote separat verkaufen. Link zum Original
  14. Kleinen und mittleren Anbietern wird diskriminierungsfreier Zugang zum digitalen Fernsehen gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    Kleinen und mittleren Anbietern ist ein Zugang ohne Diskriminierung zu gewährleisten. Link zum Original
  15. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert sich überwiegend aus Gebühren.

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    Wortlaut im Programm
    Bündnis 90/Die Grünen treten dagegen für ein klares „Duales System“ ein: Öffentlichrechtlicher Rundfunk finanziert sich zum größten Teil aus Gebühren, der kommerzielle Rundfunk aber ausschließlich über Werbeeinnahmen. Link zum Original
  16. Der kommerzielle Rundfunk finanziert sich ausschließlich über Werbung und erhält keine Gebührenmittel.

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    Wortlaut im Programm
    Bündnis 90/Die Grünen treten dagegen für ein klares „Duales System“ ein: Öffentlichrechtlicher Rundfunk finanziert sich zum größten Teil aus Gebühren, der kommerzielle Rundfunk aber ausschließlich über Werbeeinnahmen. Link zum Original
  17. Als Programmzulieferer für lokales und regionales Fernsehen kommt hauptsächlich der Bayerische Rundfunk in Betracht.

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    Wortlaut im Programm
    Als Programmzulieferer für das lokale und regionale Fernsehen kommt für uns hauptsächlich der Bayerische Rundfunk in Frage. Link zum Original
  18. Medienpolitik wird vorrangig als Demokratiepolitik und nicht als Wirtschaftspolitik verstanden.

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    Wortlaut im Programm
    Medienpolitik ist für uns nicht vorrangig Wirtschaftspolitik, sondern zuallererst Demokratiepolitik. Link zum Original
  19. Die kommunikative Vielfalt wird gewahrt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für die Wahrung der „kommunikativen Artenvielfalt“ und die Förderung nicht-medialer Erfahrung ein. Link zum Original
  20. Nicht-mediale Erfahrung wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten für die Wahrung der „kommunikativen Artenvielfalt“ und die Förderung nicht-medialer Erfahrung ein. Link zum Original
  21. Kulturpolitik eröffnet Handlungsräume für unkonventionelle künstlerische und wissenschaftliche Prozesse und sichert deren freie Entfaltung.

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    Wortlaut im Programm
    Um zukünftigen Herausforderungen gerecht werden zu können, muss Kulturpolitik Handlungsräume für unkonventionelle, künstlerische und wissenschaftliche Prozesse eröffnen und ihre freie Entfaltung absichern. Link zum Original
  22. Kulturpolitik fördert Projekte mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturpolitik muss Projekte mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen fördern, die Förderung ist dezentral und transparent zu organisieren. Link zum Original
  23. Die Kulturförderung wird dezentral und transparent organisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturpolitik muss Projekte mit aktuellen gesellschaftlichen Bezügen fördern, die Förderung ist dezentral und transparent zu organisieren. Link zum Original
  24. Experimentelle Kulturvorhaben werden in der Förderung stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sind experimentelle Vorhaben, die - wie immer verstörend - auf die veränderten Bedingungen reagieren, stärker zu berücksichtigen. Link zum Original
  25. Eigeninitiativen und soziokulturelle Projekte haben Vorrang vor dem Aufwand repräsentativer Kultureinrichtungen.

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    Wortlaut im Programm
    Eigeninitiativen und soziokulturelle Projekte sind wichtiger als der Bau -, Betriebs- und Verwaltungsaufwand repräsentativer Einrichtungen, die bislang den L öwenanteil des Kulturetats verbrauchen. Link zum Original
  26. Für den Bayerischen Kulturfonds werden demokratisch legitimierte, transparente Vergaberichtlinien mit Eigenbewerbung entwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen demokratisch legitimierte und transparente Vergaberichtlinien entwickeln, die nach dem Vorbild der Kunstfonds des Bundes Möglichkeiten zu Eigenbewerbung von Kunst- und Kulturprojekten eröffnen. Link zum Original
  27. Unabhängige Fachgremien statt der Ministerialbürokratie entscheiden über die Kulturförderung.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht die Ministerialbürokratie, sondern unabhängige Fachgremien sollten über die Förderung entscheiden. Link zum Original
  28. Kunst- und Kunst-am-Bau-Kommissionen veröffentlichen ihre Protokolle und Künstlerlisten.

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    Wortlaut im Programm
    In allen Kunst- und „Kunst am Bau“-Kommissionen muss Veröffentlichungspflicht für Protokolle und für KünstlerInnenlisten gelten. Link zum Original
  29. Die Mitarbeit in Kulturförderungsgremien wird befristet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Befristung von Gremienarbeit, damit Vielfalt in der Kulturförderung gewährleistet ist. Link zum Original
  30. Gesetzliche Voraussetzungen für Kulturstiftungen mit öffentlicher Zielsetzung werden geschaffen, die für private Geldgeber attraktiv sind.

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    Wortlaut im Programm
    Durch gesetzliche Voraussetzungen müssen Kulturstiftungen mit öffentlich relevanter Zielsetzung geschaffen und für private Geldgeber attraktiv gemacht werden. Link zum Original
  31. Die Öffentlichkeit hat Anspruch auf einen nicht von Sponsoren manipulierten Kulturbetrieb.

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    Wortlaut im Programm
    Die Öffentlichkeit hat ein Recht auf einen nicht manipulierten Kulturbetrieb. Link zum Original
  32. Die Teilhabe von Künstlerinnen am kulturellen Geschehen wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Entsprechend der staatlichen Anerkennung des Frauenanteils im Wissenschaftsbereich ist die Teilhabe von Künstlerinnen am kulturellen Geschehen zu stärken. Link zum Original
  33. Kulturelle Projektförderungen und Stipendien werden quotiert vergeben.

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    Wortlaut im Programm
    Sowohl Projektförderungen als auch die Vergabe von Stipendien sollten quotiert werden. Link zum Original
  34. Kulturmittler wie das Goethe-Institut und internationaler Schüler- und Studentenaustausch gelten als Teil einer nicht nur ökonomisch orientierten Außenpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Interkulturelle Institutionen, die wie das Goethe -Institut für die Vermittlung deutscher Sprache, Geschichte und Kultur sorgen, sind ebenso wie internationaler SchülerInnen- und StudentInnen-Austausch Bestandteil einer Außenpolitik, die nicht ausschließlich ökonomisch orientiert ist. Link zum Original
  35. Unterschiedliche kulturelle Traditionen entwickeln sich kooperativ und erhalten öffentliche Unterstützung.

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    Wortlaut im Programm
    Innenpolitisch zielt unser interkulturelles Konzept darauf ab, dass sich unterschiedliche Orientierungen und kulturelle Traditionen kooperativ entwickeln und auf öffentliche Unterstützung rechnen können. Link zum Original
  36. Kulturpolitik achtet kulturelle Vielfalt und verzichtet auf Assimilationsdruck.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturpolitik hat die bereichernde Wirkung kultureller Vielfalt zu beachten, statt sie durch Assimilationsdruck auszulösen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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