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FW BY · Leitlinien zur Landtagswahl Bayern 1998

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · beschlossen 15.03.1998 · Original

Das Programm enthält 40 von 403 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 40
  1. Bauern mit betriebswirtschaftlichen Mindestvoraussetzungen, die Bauer bleiben wollen, erhalten eine Perspektive.

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    Wortlaut im Programm
    - eine Perspektive für all die Bauern in Bayern, die Bauer bleiben wollen und ein Mindestmaß an betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen mitbringen Link zum Original
  2. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten eine Grundsicherung durch Bezahlung ihrer kulturschaffenden Tätigkeit.

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    Wortlaut im Programm
    - eine Grundsicherung dieser Betriebe durch Bezahlung der kulturschaffenden Tätigkeit Link zum Original
  3. Der ländliche Raum funktioniert im Zusammenhang mit der Landwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    - ein „Funktionieren“ des ländlichen Raums im Zusammenhang mit der Landwirtschaft Link zum Original
  4. Der regulierte Agrarmarkt bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    1. Marktgestaltung - Prinzip: der regulierte Markt soll aufrechterhalten bleiben. Link zum Original
  5. Die kulturschaffende Tätigkeit der Landwirte wird zum Erhalt der Kulturlandschaft bezahlt.

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    Wortlaut im Programm
    2. Erhalt der Kulturlandschaft und Bezahlung der kulturschaffenden Tätigkeit Link zum Original
  6. Bei staatlichen Eingriffen erhalten landwirtschaftliche Betriebe einen gerechten Ausgleich.

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    Wortlaut im Programm
    3. Sicherung des landwirtschaftlichen Wirtschaftsraums durch gerechten Ausgleich bei staatlichen Eingriffen Link zum Original
  7. Zuerwerb aus landwirtschaftlicher Produktion und alle Formen von Verbundwirtschaft werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    4. Förderung des Zuerwerbs aus landwirtschaftlicher Produktion und aller Formen vonVerbundwirtschaft Link zum Original
  8. Landwirtschaftliche Betriebe erhalten eine einzelbetriebliche Strukturförderung.

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    Wortlaut im Programm
    5. Einzelbetriebliche Strukturförderung: Link zum Original
  9. Tierschutz wird durch artgerechte Tierhaltung gewährleistet.

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    Wortlaut im Programm
    6. Tierschutz - Prinzip: Verantwortung gegenüber der Kreatur = Artgerechtigkeit Link zum Original
  10. Eine Forstreform gibt den Forstämtern Selbstverwaltung.

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    Wortlaut im Programm
    7. Forstwirtschaft: Forstreform (Selbstverwaltung Forstämter), Holz als Baustoff und Energieträger Link zum Original
  11. Holz wird als Baustoff und Energieträger gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    7. Forstwirtschaft: Forstreform (Selbstverwaltung Forstämter), Holz als Baustoff und Energieträger Link zum Original
  12. Verbundsysteme im ländlichen Raum aus arbeitsteiliger Nutzung und Produktion werden geschaffen und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Schaffung bzw. Förderung von Verbundsystemen, die z.B.bestehen aus: - arbeitsteiliger Nutzung und Produktion (Kooperationen) Link zum Original
  13. Der Verbund verschiedener Produktionssparten, etwa Biogas und Viehzucht, wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    - Verbund verschiedener Produktionssparten (z.B. Biogas und Viehzucht, ) Link zum Original
  14. Ein dörflicher Verbund von Erzeugung, Veredelung, Vermarktung und Fremdenverkehr wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    - gemeinschaftlicher Verbund (im Dorf) von Erzeugung, Veredelung, Vermarktung, Fremdenverkehr etc. Link zum Original
  15. Ein Strukturwandel hin zu immer weniger und größeren Höfen wird kritisch gesehen.

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    Wortlaut im Programm
    1. Ein Strukturwandel, bei dem immer weniger Höfe immer mehr landwirtschaftliche Produkte produzieren, ist kritisch. Link zum Original
  16. Die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft in Haupt-, Zuerwerb und Nebenerwerb bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft in Form von Haupt-, Zuerwerbs- und Nebenerwerbs-Landwirtschaftlichen-Betrieben muß erhalten bleiben. Link zum Original
  17. Praktizierende Landwirte werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    2. Der praktizierende Landwirt muß unterstützt werden. Link zum Original
  18. In der Milchwirtschaft wird der Abfluss von Mitteln an Nichtlandwirte gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    Insbesondere in der Milchwirtschaft muß der Mittelabfluß an Nichtlandwirte gestoppt werden, weil die Mittel zum Ausbau und zur Rationalisierung der Betriebe benötigt werden. Link zum Original
  19. Die Landwirtschaft in Bayern wird gestützt.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Landwirtschaft in Bayern aufrechtzuerhalten, muß sie gestützt werden. Link zum Original
  20. Die Landwirtschaft wird nicht dem freien Wettbewerb unterworfen, wie es die Agenda 2000 vorsieht.

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    Wortlaut im Programm
    Auf keinen Fall darf sie dem freien Wettbewerb unterworfen werden, wie es die Agenda 2.000 vorsieht. Link zum Original
  21. Eine zusätzliche Exportoption zu Weltmarktpreisen wird angestrebt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine zusätzliche Exportoption zu Weltmarktpreisen ist anzustreben. Link zum Original
  22. Der EU-Binnenmarkt bleibt durch Außenschutz frei von Milchprodukt-Importen vom Weltmarkt.

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    Wortlaut im Programm
    4. Dazu muß der EU-Binnenmarkt ohne Importe von Milchprodukten aus dem Weltmarkt bleiben, der Außenschutz muß aufrechterhalten werden. Link zum Original
  23. Die Milchquote wird gegen den Widerstand anderer EU-Staaten erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Der Erhalt der Milchquote muß gegen Großbritannien, Irland, Griechenland, Spanien und Portugal durchgesetzt werden. Link zum Original
  24. Die Verteilung der Milchquote auf die Bauern bleibt den einzelnen Ländern vorbehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Der Verteilungsmodus der Quote auf die Bauern muß den einzelnen Ländern vorbehalten bleiben. Link zum Original
  25. In Bayern wird ein Verteilungssystem der Milchquote geschaffen, das die Lizenz zur Milcherzeugung nicht zum teuren Handelsgut macht.

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    Wortlaut im Programm
    In Bayern ist dafür Sorge zu tragen, daß ein Verteilungssystem gefunden wird, welches die Lizenz zur Milcherzeugung nicht zum teuren Handelsgut macht. Link zum Original
  26. Die Unterstützungsmaßnahmen im Getreide- und Zuckerrübenbereich bleiben erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    - Auch die Unterstützungmaßnahmen im Getreide- und Zuckerrübenbereich sind aufrechtzuerhalten. Link zum Original
  27. Die staatliche Agrarförderung wird vereinfacht und stärker auf regionale Einheiten delegiert.

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    Wortlaut im Programm
    5. Das Prinzip staatlicher Förderung der Landwirtschaft muß vereinfacht und mehr auf regionale politische Einheiten delegiert werden. Link zum Original
  28. Flächen- und verbrauchsbezogene Förderungen werden zugunsten einer betriebsbezogenen Förderung umgeschichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die flächen- und verbrauchsbezogenen Förderungen sind zugunsten einer betriebsbezogenen Förderung umzuschichten. Link zum Original
  29. Förderung des ländlichen Raums und soziale Absicherung des Strukturwandels sind Schwerpunkt der Politik für den ländlichen Raum.

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    Wortlaut im Programm
    6. Die Förderung des ländlichen Raumes und die soziale Absicherung des nicht aufzuhaltendenen Strukturwandels müssen Schwerpunkt der Politik für den ländlichen Raum sein. Link zum Original
  30. Die Lebensmittelerzeugung erzielt angemessene Preise, auch gegenüber Großhandelsketten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Lebensmittelerzeugung muß adäquate Preise bringen, auch bei Großhandelsketten helfen keine billigen Schnäppchen. Link zum Original
  31. Kulturlandschaftspflege durch Landwirte wird als Gegenleistung entlohnt.

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    Wortlaut im Programm
    Kulturlandschaftspflege muß entlohnt werden, die Zuwendungen des Staates sind keine Spenden, sie sind der Gegenwert für erbrachte Leistungen. Link zum Original
  32. Anschubfinanzierungen für Erzeugung und Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe sind ein besonderes Förderziel.

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    Wortlaut im Programm
    Ein besonderes staatliches Förderziel müssen Anschubfinanzierungen sein, die Hilfe zur Selbsthilfe bieten: Förderung und Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe, Verbundsysteme landwirtschaftlicher und außerlandwirtschaftlicher Produktion und Dienstleistungen. Link zum Original
  33. Anschubfinanzierungen für Verbundsysteme landwirtschaftlicher und außerlandwirtschaftlicher Produktion und Dienstleistungen sind ein besonderes Förderziel.

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    Wortlaut im Programm
    Ein besonderes staatliches Förderziel müssen Anschubfinanzierungen sein, die Hilfe zur Selbsthilfe bieten: Förderung und Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe, Verbundsysteme landwirtschaftlicher und außerlandwirtschaftlicher Produktion und Dienstleistungen. Link zum Original
  34. Der Tierschutz wird bei Tiertransporten, Viehhaltung und Viehzucht wesentlich stärker berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Tierschutz als Respekt vor der Kreatur ist sowohl bei Tiertransporten als auch in der Viehhaltung und der Viehzucht wesentlich stärker zu berücksichtigen. Link zum Original
  35. Bei der Ausweisung von Schutzgebieten werden die Belange der Landwirtschaft angemessen berücksichtigt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei planerischen Eingriffen wie z.B. der Ausweisung von Schutzgebieten sind die Belange der Landwirtschaft angemessen zu berücksichtigen: Insbesondere ist ein gerechter Ausgleich zwischen den Eigentumsrechten der Bauern einerseits und den naturschutzrechtlichen sowie sonstigen öffentlichen Belangen andererseits herbeizuführen. Link zum Original
  36. Zwischen den Eigentumsrechten der Bauern und naturschutzrechtlichen Belangen wird ein gerechter Ausgleich herbeigeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei planerischen Eingriffen wie z.B. der Ausweisung von Schutzgebieten sind die Belange der Landwirtschaft angemessen zu berücksichtigen: Insbesondere ist ein gerechter Ausgleich zwischen den Eigentumsrechten der Bauern einerseits und den naturschutzrechtlichen sowie sonstigen öffentlichen Belangen andererseits herbeizuführen. Link zum Original
  37. Die Unabhängigkeit der privaten und kommunalen Forstwirtschaft bleibt unangetastet.

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    Wortlaut im Programm
    11. Die Unabhängigkeit der privaten und kommunalen Forstwirtschaft muß unangetastet bleiben. Link zum Original
  38. Die Koordinierung mit der staatlichen Forstwirtschaft erfolgt auf dem Beratungsweg.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Koordinierung mit der staatlichen Forstwirtschaft soll auf dem Beratungsweg erfolgen. Link zum Original
  39. Eine Reform der staatlichen Forstverwaltung schafft funktionsfähige und selbständige Wirtschaftseinheiten auf Forstamtsebene.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Reform der staatlichen Forstverwaltung muß als Ziel möglichst funktionsfähige und selbständige Wirtschaftseinheiten auf Forstamtsebene haben. Link zum Original
  40. Die Verwendung von Holz als nachwachsender Rohstoff und Baustoff wird staatlich durch Pilotprojekte, Forschung und Aufklärung unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verwendung von Holz als nachwachsender Rohstoff und als Baustoff ist von staatlicher Seite mit allem Nachdruck zu unterstützen und durch Pilotprojekte, Forschung und Aufklärung voran zu bringen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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