Grüne · Ein Zukunftsplan für Bayern
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · Original
Das Programm enthält 80 von 891 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 80Forderungen zum Politikfeld
- 9 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 80
Bayern erhält einen an der Agenda 21 orientierten Umweltplan.
Wortlaut im Programm
Um die ökologische Zukunft Bayerns gestalten zu können, fordern Bündnis 90/Die Grünen einen an der Agenda 21 orientierten bayerischen Umweltplan. Link zum Original
Die natürlichen, sozialen und materiellen Lebensgrundlagen der Menschen werden dauerhaft gesichert.
Wortlaut im Programm
Die Politik von Bündnis 90/Die Grünen zielt darauf ab, die natürlichen, sozialen und materiellen Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern. Link zum Original
Innerhalb der Grenzen des Umweltraums werden alle Menschen gerecht an Gütern, Dienstleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten beteiligt.
Wortlaut im Programm
Es bleibt aber eine absolute Grenze des Umweltraumes. Innerhalb dieser Grenze müssen alle Menschen an Gütern, Dienstleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten gerecht beteiligt werden. Link zum Original
Jeder Mensch hat den gleichen Anspruch auf die Nutzung des Umweltraums.
Wortlaut im Programm
Die sozialen Lebensgrundlagen können nur gesichert werden, wenn jeder Mensch auf dieser einen Welt den gleichen Anspruch auf die Nutzung des Umweltraumes hat. Link zum Original
Energie- und Stoffumsätze werden auf ein risikoarmes Niveau reduziert.
Wortlaut im Programm
Ziel zukunftsfähiger Wirtschaftspolitik muss es sein, die Energie - und Stoffumsätze auf ein risikoarmes Niveau zu reduzieren. In einem Bayerischen Umweltplan muß dieses Ziel entsprechend den internationalen und nationalen Vorgaben für den Freistaat konkretisiert werden. Link zum Original
Ein Bayerischer Umweltplan konkretisiert das Ziel der Reduktion von Energie- und Stoffumsätzen nach internationalen und nationalen Vorgaben.
Wortlaut im Programm
Ziel zukunftsfähiger Wirtschaftspolitik muss es sein, die Energie - und Stoffumsätze auf ein risikoarmes Niveau zu reduzieren. In einem Bayerischen Umweltplan muß dieses Ziel entsprechend den internationalen und nationalen Vorgaben für den Freistaat konkretisiert werden. Link zum Original
Die Nutzung erneuerbarer Ressourcen übersteigt nicht deren Regenerationsrate.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung einer erneuerbaren Ressource darf nicht größer sein als ihre Regenerationsrate. Link zum Original
Die Freisetzung von Stoffen übersteigt nicht die Aufnahmefähigkeit der Umwelt.
Wortlaut im Programm
Die Freisetzung von Stoffen darf die Aufnahmefähigkeit der Umwelt nicht übersteigen. Link zum Original
Die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen wird minimiert.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen muss minimiert werden. Link zum Original
Menschliche Eingriffe stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Zeitmaß natürlicher Prozesse.
Wortlaut im Programm
Das Zeitmaß der menschlichen Eingriffe muss in einem ausgewogenen Verhältnis zum Zeitmaß der natürlichen Prozesse stehen. Link zum Original
Koordinationsstellen für Umweltbildung und -beratung werden vorrangig gefördert.
Wortlaut im Programm
Koordinationsstellen ‘Umweltbildung und -beratung’ Link zum Original
Leben und Wohlbefinden von Tieren werden geschützt.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung für Tiere, deren Leben und Wohlbefinden es zu schützen gilt, ist für uns Programm. Link zum Original
Ein staatlicher Tierschutzbeauftragter wird bestellt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auch für die Bestellung eines staatlichen Tierschutzbeauftragten ein. Link zum Original
Tierversuche werden ausnahmslos abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Als einzige Partei lehnen Bündnis 90/Die Grünen Tierversuche ausnahmslos ab. Link zum Original
Tierversuche werden durch vorhandene Alternativen ersetzt.
Wortlaut im Programm
Tierversuche sind durch längst vorhandene Alternativen zu ersetzen. Link zum Original
In der Waldbewirtschaftung wird auf Kahlschlagwirtschaft verzichtet.
Wortlaut im Programm
Die Bewirtschaftung des Waldes muss sich ökologischen Erkenntnissen öffnen. Das erfordert den Verzicht auf Kahlschlagwirtschaft und Pestizide. Link zum Original
In der Waldbewirtschaftung wird auf Pestizide verzichtet.
Wortlaut im Programm
Die Bewirtschaftung des Waldes muss sich ökologischen Erkenntnissen öffnen. Das erfordert den Verzicht auf Kahlschlagwirtschaft und Pestizide. Link zum Original
Die Schalenwildbestände werden auf eine ökologisch tragbare Größe reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Schalenwildbestände müssen auf eine ökologisch tragbare Größenordnung reduziert werden. Link zum Original
Ökologisch verarmte Wirtschaftsforste werden zu artenreichen Wäldern mit natürlichem Altersaufbau und ausreichendem Totholzanteil umgebaut.
Wortlaut im Programm
Ökologisch verarmte Wirtschaftsforste müssen wieder in artenreiche Wälder mit natürlichem Altersaufbau und ausreichendem Totholzanteil „umgebaut“ werden. Link zum Original
Die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald wird als Chance für Mensch und Natur begrüßt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald als einmalige Chance für Mensch und Natur im Herzen Europas. Link zum Original
Die waldgesetzlichen Schutzkategorien Schutzwald, Bannwald und Erholungswald werden konsequent genutzt und vollzogen.
Wortlaut im Programm
Die waldgesetzlichen Schutzkategorien wie Schutzwald, Bannwald und Erholungswald müssen endlich konsequent genutzt und vollzogen werden. Link zum Original
Die Nutzung des Waldes als Freizeit- und Erholungsgebiet wird stärker mit Natur- und Artenschutz in Einklang gebracht.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des Waldes als Freizeit- und Erholungsgebiet muss stärker mit Natur- und Artenschutz in Einklang gebracht werden: Der notwendige Rückbau des dichten Pisten- und Loipennetzes für den Wintersport, aber auch der Wege für WanderInnen und Radfahrerlnnen, wird von den BürgerInnen dann akzeptiert werden, wenn der Naturschutzgedanke stärker bewusst gemacht wird. Link zum Original
Das dichte Pisten- und Loipennetz sowie Wander- und Radwege im Wald werden zurückgebaut.
Wortlaut im Programm
Die Nutzung des Waldes als Freizeit- und Erholungsgebiet muss stärker mit Natur- und Artenschutz in Einklang gebracht werden: Der notwendige Rückbau des dichten Pisten- und Loipennetzes für den Wintersport, aber auch der Wege für WanderInnen und Radfahrerlnnen, wird von den BürgerInnen dann akzeptiert werden, wenn der Naturschutzgedanke stärker bewusst gemacht wird. Link zum Original
Die Wasserschutzgebiete werden zur flächendeckenden Grundwassersicherung von 3 auf mindestens 10 Prozent der Landesfläche ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen setzen sich für die flächendeckende Grundwassersicherung ein: durch Ausweitung der Schutzgebiete von heute 3% auf mindestens 10% der Landesfläche und durch die Extensivierung der Landwirtschaft. Link zum Original
Die natürliche Sanierung örtlicher Quellen und ihrer Einzugsbereiche hat Vorrang vor zentralen Lösungen.
Wortlaut im Programm
Die natürliche Sanierung der örtlichen Quellen und der Einzugsbereiche muss Vorrang vor zentralen Scheinlösungen haben wie Fernwasser (s. Lechmündungsgebiet und Loisachtal) und Trinkwassertalsperrenbau (s. Hafenlohrtal in Unterfranken). Link zum Original
Fernwasserversorgung und der Bau von Trinkwassertalsperren wie im Hafenlohrtal werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die natürliche Sanierung der örtlichen Quellen und der Einzugsbereiche muss Vorrang vor zentralen Scheinlösungen haben wie Fernwasser (s. Lechmündungsgebiet und Loisachtal) und Trinkwassertalsperrenbau (s. Hafenlohrtal in Unterfranken). Link zum Original
Die örtlichen Trinkwassernetze werden saniert, um Leitungsverluste zu verringern.
Wortlaut im Programm
Unabdingbar ist auch die Sanierung der örtlichen Trinkwassernetze, damit die oft hohen Leitungsverluste reduziert werden können. Link zum Original
Technologien zur Mehrfachverwendung von Wasser in Industrie und Haushalten werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zudem Technologien zur Mehrfachverwendung von Wasser in der Industrie und in Haushalten fördern. Link zum Original
Trinkwasser wird nur dort verwendet, wo Trinkwasserqualität unbedingt erforderlich ist.
Wortlaut im Programm
Trinkwasser darf nur dort verwendet werden, wo Trinkwasserqualität unbedingt erforderlich ist. Link zum Original
Ein sozial abgefederter, progressiver Wassertarif belohnt geringen Wasserverbrauch.
Wortlaut im Programm
Trinkwasser darf nur dort verwendet werden, wo Trinkwasserqualität unbedingt erforderlich ist. Diesem Ziel dient auch ein sozial abgefederter, progressiver Wasser -tarif: Wer wenig Wasser verbraucht, soll belohnt werden! Link zum Original
Niederschlagswasser wird, wo möglich, dem Grundwasser zugeführt.
Wortlaut im Programm
Niederschlagwasser muss, wo dies möglich ist, dem Grundwasser zugeführt werden. Deshalb müssen unnütz zubetonierte Flächen entsiegelt werden. Link zum Original
Unnötig versiegelte Flächen werden entsiegelt.
Wortlaut im Programm
Niederschlagwasser muss, wo dies möglich ist, dem Grundwasser zugeführt werden. Deshalb müssen unnütz zubetonierte Flächen entsiegelt werden. Link zum Original
Die Umweltforen zur Agenda 21 in bayerischen Städten, Kreisen und Gemeinden werden nachdrücklich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen nehmen die Beschlüsse von Rio und insbesondere die Agenda 21 - für ein Zusammenleben im 21. Jahrhundert - sehr ernst. Daher unterstützen wir nachdrücklich die vielen Umweltforen in den bayerischen Städten, Kreisen und Gemeinden. Link zum Original
Eine ökologische Reform vereinbart individuelle Freiheit mit dem Gemeinwohl und wird von einer Politik der sozialen Gerechtigkeit begleitet.
Wortlaut im Programm
Eine ökologische Reform muss die individuelle Freiheit mit dem Gemeinwohl vereinbaren und von einer Politik der sozialen Gerechtigkeit begleitet werden. Link zum Original
Ein flächendeckendes Biotop-Verbundsystem soll Luft, Boden und Wasser nachhaltig sichern.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb für ein flächendeckendes Verbundsystem ein, das Luft, Boden und Wasser nachhaltig sichert. Dazu gehört die Einbeziehung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen ebenso wie die Ausweisung von neuen Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Link zum Original
Land- und forstwirtschaftliche Flächen werden in das Naturschutz-Verbundsystem einbezogen.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb für ein flächendeckendes Verbundsystem ein, das Luft, Boden und Wasser nachhaltig sichert. Dazu gehört die Einbeziehung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen ebenso wie die Ausweisung von neuen Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Link zum Original
Neue Natur- und Landschaftsschutzgebiete werden ausgewiesen.
Wortlaut im Programm
Wir treten deshalb für ein flächendeckendes Verbundsystem ein, das Luft, Boden und Wasser nachhaltig sichert. Dazu gehört die Einbeziehung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen ebenso wie die Ausweisung von neuen Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Link zum Original
Die letzten 70 Kilometer frei fließender Donau zwischen Straubing und Vilshofen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Die letzten 70 Kilometer freifließender Donau zwischen Straubing und Vilshofen müssen erhalten bleiben. Link zum Original
Naturschutz hat Vorrang vor vermeintlichen ökonomischen Vorteilen.
Wortlaut im Programm
Naturschutz muss Vorrang vor vermeintlichen ökonomischen Vorteilen haben. Link zum Original
Die Umweltverwaltung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Bestandteile eines flächendeckenden Naturschutzkonzeptes sind eine Stärkung der Umweltverwaltung und der Aufbau von Naturschutzzentren. Link zum Original
Naturschutzzentren werden aufgebaut.
Wortlaut im Programm
Bestandteile eines flächendeckenden Naturschutzkonzeptes sind eine Stärkung der Umweltverwaltung und der Aufbau von Naturschutzzentren. Link zum Original
Naturschutzverbände werden bei allen Naturschutzmaßnahmen stärker beteiligt, etwa bei der Pflege von Schutzgebieten.
Wortlaut im Programm
Bei allen Maßnahmen im Naturschutz wollen wir die Naturschutzverbände stärker als bisher beteiligen, etwa bei der Pflege von Naturschutzgebieten und beim Aufbau von Naturschutzzentren. Link zum Original
Die naturschutzrechtlichen Eingriffs- und Ausgleichsregelungen werden zugunsten der Natur verbessert.
Wortlaut im Programm
Die Eingriffs - und Ausgleichsregelungen sollen zugunsten der Natur verbessert werden. Link zum Original
Ein Verbandsklagerecht für Naturschutzverbände wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir fordern darüber hinaus die Einführung eines Verbandsklagerechts. Link zum Original
Im Mittelpunkt der Abfallpolitik steht die Vermeidung von Müll.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt Grüner Abfallpolitik steht die Vermeidung von Müll. Link zum Original
Zur Müllvermeidung werden Stoff- und Energieströme verringert.
Wortlaut im Programm
Entscheidend für eine wirksame Müllvermeidung ist die Verringerung von Stoff- und Energieströmen. Link zum Original
Die Produktverantwortung der Hersteller endet nicht am Ladentisch.
Wortlaut im Programm
Die Produktverantwortung darf nicht am Ladentisch enden. Link zum Original
Produkte müssen reparaturfreundlich und möglichst wiederverwendbar sein.
Wortlaut im Programm
Die Produkte müssen reparaturfreundlich und möglichst wiederverwendbar sein. Link zum Original
Mehrwegsysteme werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen wollen alle Instrumente zur Vermeidung von Abfall konsequent nutzen. Dazu gehören der Ausbau der Mehrwegsysteme, eine Pfandpflicht auf Getränkedosen und eine kommunale Verpackungsteuer. Link zum Original
Auf Getränkedosen wird eine Pfandpflicht eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen wollen alle Instrumente zur Vermeidung von Abfall konsequent nutzen. Dazu gehören der Ausbau der Mehrwegsysteme, eine Pfandpflicht auf Getränkedosen und eine kommunale Verpackungsteuer. Link zum Original
Eine kommunale Verpackungsteuer wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen wollen alle Instrumente zur Vermeidung von Abfall konsequent nutzen. Dazu gehören der Ausbau der Mehrwegsysteme, eine Pfandpflicht auf Getränkedosen und eine kommunale Verpackungsteuer. Link zum Original
Ein Gewerbeabfallkataster wird erstellt.
Wortlaut im Programm
Die Erstellung eines Gewerbeabfallkatasters ist eine notwendige Grundlage für die Abfallvermeidung und -verwertung im Gewerbe und in der Kleinindustrie. Link zum Original
Betriebe erhalten Hilfen für die Umstellung auf abfall- und schadstoffarme Produktion.
Wortlaut im Programm
Durch Hilfen für Produktionsumstellungen, durch eine prinzipielle Ausrichtung auf abfall- und schadstoffarme Produktion und durch Optimierung der Rohstoffverwertung könnten die heute anfallenden Gewerbeabfälle drastisch reduziert werden. Link zum Original
Gewerbeabfälle werden durch abfallarme Produktion und bessere Rohstoffverwertung drastisch reduziert.
Wortlaut im Programm
Durch Hilfen für Produktionsumstellungen, durch eine prinzipielle Ausrichtung auf abfall- und schadstoffarme Produktion und durch Optimierung der Rohstoffverwertung könnten die heute anfallenden Gewerbeabfälle drastisch reduziert werden. Link zum Original
Vor der Abfallbehandlung wird die Wiederverwendbarkeit einzelner Materialien geprüft.
Wortlaut im Programm
Vor der Behandlung von Abfällen muss die Wiederverwendbarkeit einzelner Materialien geprüft werden: Tausch- und Sperrmüllbörsen können die Lebensdauer von Gütern ebenso verlängern wie die Wiederverwendung verschiedener Materialien aus Abrisshäusern. Link zum Original
Tausch- und Sperrmüllbörsen sowie die Wiederverwendung von Materialien aus Abrisshäusern verlängern die Lebensdauer von Gütern.
Wortlaut im Programm
Vor der Behandlung von Abfällen muss die Wiederverwendbarkeit einzelner Materialien geprüft werden: Tausch- und Sperrmüllbörsen können die Lebensdauer von Gütern ebenso verlängern wie die Wiederverwendung verschiedener Materialien aus Abrisshäusern. Link zum Original
Abfallverwertung richtet sich am Prinzip der Minimierung von Stoff- und Energieströmen aus.
Wortlaut im Programm
Verwertung ist dann sinnvoll, wenn sie sich am Prinzip der Minimierung von Stoff- und Energieströmen orientiert. Sie ist abzulehnen, wenn sie einen großen Einsatz von Energie erfordert, z. B. bei der Gewinnung von Öl aus Kunststoff. Link zum Original
Energieintensive Verwertung wie die Gewinnung von Öl aus Kunststoff wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Verwertung ist dann sinnvoll, wenn sie sich am Prinzip der Minimierung von Stoff- und Energieströmen orientiert. Sie ist abzulehnen, wenn sie einen großen Einsatz von Energie erfordert, z. B. bei der Gewinnung von Öl aus Kunststoff. Link zum Original
Abfälle werden qualifiziert eingesammelt, sodass die Stoffqualität hoch bleibt und der Restabfall frei von Problemstoffen ist.
Wortlaut im Programm
Eine wesentliche Voraussetzung für die Verminderung problematischen Restmülls ist die qualifizierte Einsammlung der Abfälle, bei der die Qualität der Stoffe möglichst hoch bleibt und der Restabfall von Problemstoffen freigehalten wird. Link zum Original
Restmüll wird in möglichst homogene Fraktionen zerlegt und stoffgerecht behandelt.
Wortlaut im Programm
Die geringen Restmüllmengen sollten in möglichst homogene Fraktionen zerlegt und dann stoffgerecht behandelt werden. Link zum Original
Der organische Anteil des Restmülls wird flächendeckend getrennt erfasst und kompostiert.
Wortlaut im Programm
Der organische Anteil des Restmülls muß flächendeckend gesondert erfaßt und kompostiert werden. Link zum Original
Restabfall wird vor der Deponierung behandelt.
Wortlaut im Programm
Auch Bündnis 90/Die Grünen fordern eine Behandlung des Restabfalls vor der Deponierung. Link zum Original
Müllverbrennung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen Müllverbrennung ab. Link zum Original
Abfall wird in biologisch-mechanischen Abfallbehandlungsanlagen vergoren.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir auf die Vergärung des Abfalls in biologisch-mechanischen Abfallbehandlungsanlagen (BMA) und auf die energetische Verwertung des anfallenden Methangases. Link zum Original
Das bei der Abfallvergärung anfallende Methangas wird energetisch verwertet.
Wortlaut im Programm
Stattdessen setzen wir auf die Vergärung des Abfalls in biologisch-mechanischen Abfallbehandlungsanlagen (BMA) und auf die energetische Verwertung des anfallenden Methangases. Link zum Original
Die Zuordnungskriterien der TA Siedlungsabfall werden geändert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns auch weiterhin für eine Änderung der Zuordnungskriterien in der TA Siedlungsabfall ein. Link zum Original
Die Mittel des Altlasten-Sanierungsfonds werden für die Sanierung der bekannten Altlasten in Bayern aufgestockt.
Wortlaut im Programm
Für die Sanierung der bekannten 12.405 Altlasten in Bayern müssen die Mittel des Altlasten-Sanierungsfonds aufgestockt werden. Link zum Original
Industrieabfälle werden durch entsprechende Produktionsprozesse weitgehend vermieden.
Wortlaut im Programm
Industrieabfälle müssen durch entsprechende Produktionsprozesse weitgehend vermieden werden. Link zum Original
Unvermeidbare Abfälle werden bereits beim Verursacher getrennt erfasst.
Wortlaut im Programm
Unvermeidbare Abfälle müssen bereits vom Verursacher getrennt erfasst werden. Link zum Original
Abfälle werden in nach Stoffgruppen getrennten Kammern rückholbar deponiert.
Wortlaut im Programm
Die Deponierung erfolgt in nach Stoffgruppen getrennten Kammern, so dass die Abfälle nach Entwicklung neuer Verfahren zur Wiederverwendung oder Behandlung rückholbar sind. Link zum Original
Sondermüllverbrennung wird auf Stoffe beschränkt, die anders nicht unschädlich gemacht werden können.
Wortlaut im Programm
Die Sondermüllverbrennung ist auf solche Stoffe zu beschränken, die mit anderen Verfahren nicht unschädlich gemacht werden können. Link zum Original
Alle Müllimporte nach Bayern werden sofort gestoppt.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen fordern den sofortigen Stop aller bayerischen Müllimporte. Link zum Original
Die Verbrennung von Fremdmüll zur Auslastung überdimensionierter Müllverbrennungsanlagen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verbrennung von außerbayerischem Fremdmüll zur Kapazitätsauslastung von überdimensionierten Müllverbrennungsanlagen ist grundsätzlich abzulehnen. Dies gilt auch für Müllexporte. Link zum Original
Müllexporte werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die Verbrennung von außerbayerischem Fremdmüll zur Kapazitätsauslastung von überdimensionierten Müllverbrennungsanlagen ist grundsätzlich abzulehnen. Dies gilt auch für Müllexporte. Link zum Original
Unbelasteter Klärschlamm und Kompost gelten als wertvolle Dünger.
Wortlaut im Programm
Klärschlamm und Kompost sind wertvolle Dünger, sofern sie nicht mit Schwermetallen oder anderen Giftstoffen belastet sind. Link zum Original
Die Belastung mit Schwermetallen wird flächendeckend reduziert.
Wortlaut im Programm
Die Verseuchung mit Schwermetallen muss flächendeckend reduziert werden. Link zum Original
Abwasser wird beim Verursacher entgiftet.
Wortlaut im Programm
Abwasser muss beim Verursacher entgiftet werden. Link zum Original
Dezentrale Abwasserreinigung soll die Klärschlammmenge verringern.
Wortlaut im Programm
Dezentrale Abwasserreinigung kann zur Reduzierung des Klärschlamms beitragen. Link zum Original
Im ländlichen Raum erhalten Pflanzenkläranlagen den Vorzug.
Wortlaut im Programm
Im ländlichen Raum wollen wir Pflanzenkläranlagen den Vorzug geben. Link zum Original
Die Bundesregierung soll ein nationales Agenda-21-Programm erstellen.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, ein nationales Agenda-Programm zu erstellen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.