Grüne · Ein Zukunftsplan für Bayern
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · Original
Das Programm enthält 17 von 891 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 17Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 76Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 17
Eine ökologische Stadtentwicklung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
eine ökologische Innovations- und Investitionsoffensive zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Dadurch soll insbesondere der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, eine ökologische Stadtentwicklung, Energiesparen und die Erzeugung erneuerbarer Energien, ein sozial- und umweltverträglicher Tourismus und eine umweltschonende Landwirtschaft gefördert werden. Link zum Original
Häuser werden nach Prinzipien passiver Solararchitektur und mit optimaler Wärmedämmung als Niedrig- oder Nullenergiehäuser gebaut oder umgebaut.
Wortlaut im Programm
Mit einer „Solare Zeitenwende“ wollen wir den massenhaften Einstieg in die Nutzung der erneuerbaren Sonnenenergie in ihren verschiedenen Formen durchsetzen: Häuser werden nach den Prinzipien der passiven Solararchitektur - große sonnenseitige Fensterflächen und Wintergärten - und mit optimaler Wärmedämmung als Niedrig- oder Nullenergiehäuser gebaut oder umgebaut. Link zum Original
Die Vertreibung Obdachloser aus öffentlichen Räumen wird als Mittel gegen Obdachlosigkeit abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Obdachlosigkeit kann nicht „auf der Straße“ bekämpft werden, indem die Obdachlosen aus öffentlichen Räumen verjagt werden. Link zum Original
Besonders belastete Großstädte erhalten über den kommunalen Finanzausgleich mehr Mittel für sozialen und kommunalen Mietwohnungsbau mit langfristiger Bindung.
Wortlaut im Programm
Über den Kommunalen Finanzausgleich müssen den besonders belasteten großen Städten mehr Mittel für den sozialen und kommunalen Mietwohnungsbau zufließen - mit langfristiger Bindung und gezielt für betreute Obdachlosenprojekte. Link zum Original
Betreute Obdachlosenprojekte werden gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Über den Kommunalen Finanzausgleich müssen den besonders belasteten großen Städten mehr Mittel für den sozialen und kommunalen Mietwohnungsbau zufließen - mit langfristiger Bindung und gezielt für betreute Obdachlosenprojekte. Link zum Original
Der genossenschaftliche Wohnungsbau wird als dritte Säule neben Wohneigentum und Mietwohnungsbau gestärkt.
Wortlaut im Programm
Neben dem öffentlich geförderten Mietwohnungsbau muss der genossenschaftlich organisierte Wohnungsbau als dritte Säule zwischen Wohneigentumsbildung und Mietwohnungsbau wieder seinen Platz finden. Link zum Original
Die Bauordnung setzt deutliche ökologische Leitlinien.
Wortlaut im Programm
Eine zeitgemäße Bauordnung muss deshalb deutliche ökologische Leitlinien setzen. Link zum Original
Energieeinsparung und Sonnenenergienutzung werden beim Bau allgemeinverbindlicher Standard.
Wortlaut im Programm
Die Einsparung von Energie und Wasser, die Nutzung von Sonnenenergie, der Schutz des Grundwassers und die Verwendung wiederverwertbarer Stoffe müssen beim Bau allgemeinverbindlicher Standard werden. Link zum Original
Wassereinsparung, Grundwasserschutz und wiederverwertbare Baustoffe werden beim Bau allgemeinverbindlicher Standard.
Wortlaut im Programm
Die Einsparung von Energie und Wasser, die Nutzung von Sonnenenergie, der Schutz des Grundwassers und die Verwendung wiederverwertbarer Stoffe müssen beim Bau allgemeinverbindlicher Standard werden. Link zum Original
Regionale Informationsagenturen unterstützen Bauwillige und Handwerker bei der Umstellung auf ökologisches Bauen und Sanieren.
Wortlaut im Programm
Regionale Informationsagenturen können Bauwillige und Handwerker bei der Umstellung auf ökologisches Bauen und Sanieren unterstützen. Link zum Original
Freistaat und Kommunen gehen bei eigenen Bauprojekten mit gutem Beispiel voran.
Wortlaut im Programm
Freistaat und Kommunen müssen bei ihren eigenen Bauprojekten mit gutem Beispiel vorangehen. Link zum Original
Die Stellplatzpflicht wird statt an die Wohnung an den Fahrzeugbesitz gekoppelt.
Wortlaut im Programm
Wir schlagen vor, die Stellplatzpflicht statt an die Wohnung an den Fahrzeugbesitz zu koppeln. Link zum Original
Künftig wird mindestens ein Fünftel der Wohnungen barrierefrei gebaut.
Wortlaut im Programm
Ältere und behinderte Menschen sollen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können. Deswegen fordern wir, dass in Zukunft mindestens ein Fünftel der Wohnungen „barrierefrei“ erstellt werden muss. Link zum Original
Die Nutzung vorhandener Bausubstanz, erschlossener Grundstücke und maßvolle Verdichtung haben Vorrang vor neuem Bauland.
Wortlaut im Programm
Bündnis 90/Die Grünen geben daher der Nutzung vorhandener Bausubstanz und bereits erschlossener Grundstücke sowie einer maßvollen Verdichtung Vorrang vor der Neuausweisung von Bauland. Link zum Original
Der weiteren Zersiedelung der Landschaft wird Einhalt geboten.
Wortlaut im Programm
Der weiteren Zersiedelung unserer Landschaft muss Einhalt geboten werden. Link zum Original
Mischgebiete in Städten mit ausreichenden Freiflächen und ökologisch gestaltete wohnortnahe Erholungsgebiete sollen den Verlust dezentraler Versorgung stoppen.
Wortlaut im Programm
Derzeit gehen immer mehr dezentrale Versorgungseinrichtungen verloren, so dass notwendige Wege immer länger werden. Durch Mischgebiete in Städten mit ausreichenden Freiflächen und mit einer ökologischen Gestaltung vorhandener wohnortnaher Erholungsgebiete ließe sich diese negative Entwicklung stoppen. Link zum Original
Einkaufszentren auf der grünen Wiese werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Einkaufszentren auf der „grünen Wiese“ sind nicht nur ve rkehrspolitischer Unsinn, sie zersiedeln auch die Landschaft. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.