FDP · Für ein starkes und freiheitliches Sachsen
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 01.11.2008 · Original
Das Programm enthält 35 von 1.010 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 35
Erholungs- und Sportmöglichkeiten in sächsischen Wäldern wie Skiloipen und Wanderwege bleiben für die Bürger kostenlos nutzbar.
Wortlaut im Programm
Erholungs– und Sportmöglichkeiten in sächsischen Wäldern, wie beispielsweise Skiloipen und Wanderwege, müssen von den Bürgern weiterhin kostenlos genutzt werden können. Link zum Original
Landschaftliche Vielfalt, Naturräume und Artenvielfalt in Sachsen sollen bewahrt werden, ohne Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze durch Bürokratie und überzogene Schutzanforderungen zu gefährden.
Wortlaut im Programm
Wir möchten die bemerkenswerte landschaftliche Vielfalt, unsere Naturräume und die Vielfalt unserer Artenwelt in Sachsen bewahren – ohne durch Bürokratie und überzogene Schutzanforderungen Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu gefährden. Link zum Original
Angestrebt wird eine rationale Umweltpolitik statt Panikmache und Öko-Symbolik.
Wortlaut im Programm
Statt Panikmache und Öko-Symbolik vergangener Jahrzehnte wollen wir eine rationale Umweltpolitik. Link zum Original
Statt einzelner Umweltprobleme soll eine ganzheitliche Betrachtung mit Ökobilanzen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Umweltmanagement im Vordergrund stehen.
Wortlaut im Programm
Statt punktueller Konzentration auf einzelne Umweltprobleme fordern wir die ganzheitliche Betrachtung mit Hilfe von Ökobilanzen, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Umweltmanagement in den Vordergrund zu stellen. Link zum Original
Sämtliche Umweltkosten sollen bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Sämtliche Umweltkosten müssen bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden, um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Link zum Original
Das Verursacherprinzip im Umweltschutz soll konsequenter umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Das Verursacherprinzip muss noch konsequenter umgesetzt werden. Link zum Original
Die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur, Tourismus und Landwirtschaft sollen weiter erforscht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur aber auch auf Tourismus und Landwirtschaft weiter erforschen und abmildern. Link zum Original
Die biologische Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und Landschaftsformen soll mit Rücksicht auf spätere Generationen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Mit Rücksicht auf spätere Generationen gilt es, die biologische Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und Landschaftsformen zu schützen. Link zum Original
Der Mensch soll nicht aus der Natur ausgesperrt, sondern Natur und Kulturlandschaft sollen für alle erlebbar gemacht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Menschen nicht aus der Natur aussperren, sondern die Schönheiten und den Wert von Natur und Kulturlandschaft für alle erlebbar machen. Link zum Original
Naturschutz soll stärker als bisher in Abstimmung mit Eigentümern und Nutzern wie Landwirten, Förstern, Jägern und Erholungssuchenden gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Naturnutzer – wie beispielsweise Landwirte, Förster, Jäger, Fischer, Wanderer, Reiter, Sportler und Erholungssuchende - sind Partner und nicht Gegner im Naturschutz. Dieser soll mehr als bisher in Abstimmung mit den Eigentümern und Nutzern gestaltet werden, denn sie haben ein ureigenes Interesse an einer nachhaltigen Nutzung. Link zum Original
Vertragsnaturschutz und freiwillige Maßnahmen im Naturschutz sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet für uns die Stärkung des Vertragsnaturschutz sowie freiwilliger Maßnahmen. Link zum Original
Naturschutzbeschränkungen sollen überprüft und wo nötig an die Schutzziele angepasst werden.
Wortlaut im Programm
Naturschutzbeschränkungen sind zu überprüfen und - wo nötig - an die Schutzziele anzupassen. Link zum Original
Beschränkungen aus EU-Naturschutzregelungen sollen auf Landesebene nicht zusätzlich verschärft werden.
Wortlaut im Programm
Beschränkungen aufgrund von EU-Naturschutzregelungen dürfen auf Landesebene nicht zusätzlich verschärft werden. Link zum Original
Natur- und Artenschutz soll mit den sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Region im Einklang stehen.
Wortlaut im Programm
Der Natur- und Artenschutz muss mit den sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Region im Einklang stehen – über bestehende Beschränkungen hinaus wollen wir keine weiteren artenschutzbedingten Beschränkungen in Sachsen. Link zum Original
Über bestehende Beschränkungen hinaus soll es in Sachsen keine weiteren artenschutzbedingten Beschränkungen geben.
Wortlaut im Programm
Der Natur- und Artenschutz muss mit den sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Region im Einklang stehen – über bestehende Beschränkungen hinaus wollen wir keine weiteren artenschutzbedingten Beschränkungen in Sachsen. Link zum Original
Luftverunreinigungen sollen gar nicht erst entstehen oder konsequent verringert werden.
Wortlaut im Programm
Luftverunreinigungen dürfen daher gar nicht erst entstehen oder sind zumindest konsequent zu verringern. Link zum Original
Neben dem Straßenverkehr sollen auch andere Schadstoffquellen verringert werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Luftverschmutzung durch den Straßenverkehr müssen wir auch die anderen Quellen von Schadstoffen verringern. Link zum Original
Wirksame Mittel zur Luftreinhaltung sollen überall eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Wirksame Mittel zur Luftreinhaltung müssen überall eingesetzt werden - Fahrverbote zählen jedoch nicht dazu. Link zum Original
Fahrverbote werden als Mittel zur Luftreinhaltung abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wirksame Mittel zur Luftreinhaltung müssen überall eingesetzt werden - Fahrverbote zählen jedoch nicht dazu. Link zum Original
Umweltzonen in sächsischen Städten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Deswegen lehnen wir Umweltzonen in unseren Städten ab. Link zum Original
Luftreinhaltung soll grenzüberschreitend durchgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Schließlich müssen wir grenzüberschreitend Luftreinhaltung durchsetzen. Link zum Original
Die bestehenden EU-Auflagen zur Luftreinhaltung sollen auch in Tschechien vollständig umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Ein erheblicher Schadstoffeintrag im Grenzbereich kommt aus der Tschechischen Republik. Hier müssen die bestehenden EU-Auflagen auch in Tschechien vollständig umgesetzt werden. Link zum Original
Rückhalteflächen für den Hochwasserschutz sollen geschützt und ausgeweitet werden, um neue Gefährdungen zu verhindern.
Wortlaut im Programm
Durch den Schutz und die Ausweitung von Rückhalteflächen gilt es die Auswirkungen der Besiedelung von Hochwassergebieten auf Hochwasserereignisse besser zu kompensieren und das Entstehen neuer Gefährdungen zu verhindern. Link zum Original
Die Bebauung von Hochwasser-Rückhalteflächen soll nicht mehr zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Die Bebauung von Rückhalteflächen darf nicht mehr zugelassen werden. Ihre landwirtschaftliche Nutzung darf nur insoweit möglich sein, als die Funktion dieser Flächen für den Hochwasserschutz nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Nutzung von Rückhalteflächen soll nur zulässig sein, soweit ihre Funktion für den Hochwasserschutz nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Wortlaut im Programm
Die Bebauung von Rückhalteflächen darf nicht mehr zugelassen werden. Ihre landwirtschaftliche Nutzung darf nur insoweit möglich sein, als die Funktion dieser Flächen für den Hochwasserschutz nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Link zum Original
In besonders hochwassergefährdeten Bereichen soll ein Bauverbot gelten.
Wortlaut im Programm
Neben einem Bauverbot in besonders gefährdeten Bereichen müssen die Flüsse wieder mehr Ausdehnungsflächen in der Landschaft erhalten. Link zum Original
Flüsse sollen wieder mehr Ausdehnungsflächen in der Landschaft erhalten.
Wortlaut im Programm
Neben einem Bauverbot in besonders gefährdeten Bereichen müssen die Flüsse wieder mehr Ausdehnungsflächen in der Landschaft erhalten. Link zum Original
Die Versiegelung großer Flächen soll vermieden oder verringert werden.
Wortlaut im Programm
Die Versiegelung großer Flächen soll vermieden oder zumindest verringert werden. Link zum Original
Die beschlossenen Hochwasserschutzmaßnahmen sollen weiterhin konsequent umgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Die beschlossenen Hochwasserschutzmaßnahmen sind weiterhin konsequent umzusetzen. Link zum Original
Bei Konflikten mit dem Naturschutz soll im Zweifel der Hochwasserschutz Vorrang haben.
Wortlaut im Programm
Wenn diese Maßnahmen mit den Interessen des Naturschutzes kollidieren, ist im Zweifel dem Hochwasserschutz der Vorrang zu geben. Link zum Original
Das Schutzziel HQ 100 zur Abwehr eines Jahrhunderthochwassers soll schnellstmöglich erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Die schnellstmögliche Erlangung des Schutzzieles HQ 100 (Schutzniveau zur Abwehr eines Jahrhunderthochwassers) besitzt höchste Priorität. Link zum Original
Staatliche Auflagen und Verbote beim Hochwasserschutz gelten nur bei zusätzlicher Gefährdung des Allgemeinwohls als akzeptabel.
Wortlaut im Programm
Staatliche Auflagen und Verbote sind in solchen Fällen akzeptabel, in denen zusätzlich eine Gefährdung des Allgemeinwohls zu befürchten ist. Link zum Original
Der Bau weiterer Staustufen, insbesondere in der Elbe, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Außerdem sprechen wir uns gegen einen Bau von weiteren Staustufen insbesondere in der Elbe aus. Link zum Original
Landes- und Bundesregierung sollen bei der tschechischen Regierung auf einen Verzicht auf Staustufen im tschechischen Teil der Elbe hinwirken.
Wortlaut im Programm
Landes- und Bundesregierung müssen sich bei der Regierung Tschechiens dafür einsetzen, dass diese auf den Bau von Staustufen im tschechischen Teil der Elbe verzichtet. Link zum Original
Deutschland und Tschechien sollen ein gemeinsames Flusskonzept zur Bewahrung der natürlichen Elblandschaft erarbeiten.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, dass die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik ein gemeinsames Flusskonzept erarbeiten, um die Elblandschaft in ihrer Natürlichkeit zu bewahren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.