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FDP · Für ein starkes und freiheitliches Sachsen

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 01.11.2008 · Original

Das Programm enthält 69 von 1.010 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 69
  1. Sachsen erhält ein schlüssiges Museumskonzept.

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    Wortlaut im Programm
    Sachsen braucht dazu endlich ein schlüssiges Museumskonzept. Link zum Original
  2. Depots mit bisher verborgenen Kunstschätzen werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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    Wortlaut im Programm
    Ebenfalls ist es notwendig, Depots mit bisher verborgenen Kunstschätzen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, das Radwegenetz weiter auszubauen sowie Aktivitäten wie das Reiten, Jetski- und Motorschlittenfahren oder Gleitschirmfliegen nicht länger durch bürokratische Auflagen zu beschränken. Link zum Original
  3. Baudenkmale lassen sich auf Dauer nur durch wirtschaftliche Nutzung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Jeder Abriss bedeutet zwar einen unwiederbringlichen Verlust, klar ist aber auch: Nur eine wirtschaftliche Nutzung kann auf Dauer Baudenkmale erhalten. Link zum Original
  4. Die Sonderabschreibungsmöglichkeiten für die Instandsetzung von Denkmalen bleiben erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Instandsetzung und Bewahrung von Denkmalen liegt im öffentlichen Interesse. Allerdings ist sie auch finanziell wesentlich aufwendiger als bei anderen Bauten. Deshalb müssen die Sonderabschreibungsmöglichkeiten beibehalten werden. Link zum Original
  5. Ein Negativbescheid wird eingeführt, der Eigentümern Rechtssicherheit gibt, ob ihr Gebäude dem Denkmalschutz unterliegt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Möglichkeit eines Negativbescheides schaffen, damit der Bürger Rechtssicherheit drüber erhält, ob sein Gebäude denkmalschutzrechtlichen Beschränkungen unterliegt. Link zum Original
  6. Der Denkmalschutz kann in begründeten Einzelfällen einfacher aufgehoben werden.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig sind einfachere Möglichkeiten zu schaffen, in begründeten Einzelfällen eine Aufhebung des Denkmalschutzes zu erreichen. Link zum Original
  7. Die sächsische Kulturlandschaft soll größtmögliche Vielfalt und hohe Qualität erreichen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben eine größtmögliche Vielfalt und hohe Qualität für die sächsische Kulturlandschaft an. Link zum Original
  8. Der Freistaat soll in der Medienpolitik den Ordnungsrahmen für private und öffentliche Angebote gestalten.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig muss der Freistaat in der Medienpolitik den Ordnungsrahmen für private und öffentliche Angebote formen. Link zum Original
  9. Öffentliche Gelder und Gebühren in Kultur und Medien sollen transparent und abrechenbar eingesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Grundsätzlich gilt in beiden Politikfeldern: Der Einsatz von öffentlichen Geldern und Gebühren muss transparent und abrechenbar erfolgen. Link zum Original
  10. Die dichte Kulturlandschaft in Städten und ländlichem Raum soll gesichert und allen Bürgern zugänglich gemacht werden.

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    Wortlaut im Programm
    In den Städten wie im ländlichen Raum Sachsens finden wir eine hohe Dichte an kulturellen und künstlerischen Einrichtungen. Diesen Reichtum gilt es zu sichern und für alle Bürger zugänglich zu machen. Link zum Original
  11. Die Entfristung des Kulturraumgesetzes wird begrüßt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir begrüßen die Entfristung des Kulturraumgesetzes. Link zum Original
  12. Eine breite demokratische Mitbestimmung unter Einbeziehung der Kulturfachleute vor Ort soll gesichert bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Allerdings muss auch zukünftig eine breite demokratische Mitbestimmung unter Einbeziehung der Kulturfachleute vor Ort gesichert werden. Link zum Original
  13. Der Freistaat soll sich für die dauerhafte Mitfinanzierung der Stiftung für das sorbische Volk durch den Bund einsetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Freistaat Sachsen soll die ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um die dauerhafte Mitfinanzierung der Stiftung für das sorbische Volk durch den Bund zu sichern. Link zum Original
  14. Freistaat und Kommunen sollen den Erhalt und die Weiterentwicklung des kulturellen Erbes stärker als gemeinsame Pflichtaufgabe begreifen.

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    Wortlaut im Programm
    Freistaat und Kommunen müssen daher den Erhalt und Weiterentwicklung dieses reichen kulturellen Erbes noch stärker als gemeinsame Pflichtaufgabe im Sinne des Kulturraumgesetzes begreifen. Link zum Original
  15. Die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur soll besonders als gemeinsame Pflichtaufgabe von Freistaat und Kommunen gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Freistaat und Kommunen müssen daher den Erhalt und Weiterentwicklung dieses reichen kulturellen Erbes noch stärker als gemeinsame Pflichtaufgabe im Sinne des Kulturraumgesetzes begreifen. Dies gilt im Besonderen für die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur, denn die Zweisprachigkeit stellt auch im kulturellen Sinne einen einzigartigen Reichtum dar. Link zum Original
  16. Hoch- und Breitenkultur, Traditionspflege und alternative Kunstprojekte sollen gleichberechtigt gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen Hoch- und Breitenkultur ebenso gleichberechtigt fördern wie die Pflege kultureller Traditionen und die Entwicklung alternativer Kunstprojekte. Link zum Original
  17. Kulturelle Förderstrukturen sollen übersichtlich, durchsichtig und ressortübergreifend sein.

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    Wortlaut im Programm
    Förderstrukturen müssen übersichtlich, durchsichtig und ressortübergreifend sein. Link zum Original
  18. Für Bibliotheken, Theater, Museen und Orchester sollen alternative Rechts- und Organisationsformen oder Globalhaushalte geprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Für die Kernpunkte der kulturellen Infrastruktur wie Bibliotheken, Theater, Museen und Orchester sind für ihre Betreibung auch alternative Rechts- und Organisationsformen bzw. Globalhaushalte zu prüfen. Link zum Original
  19. Kulturangebote sollen in der Förderpolitik durch öffentliche Einrichtungen, gemeinnützige Vereine und kommerzielle Anbieter gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Förderpolitik ist zu beachten, dass die Kulturangebote sowohl durch Einrichtungen der öffentlichen Hand, durch gemeinnützige Vereine als auch durch kommerzielle Anbieter gesichert werden. Link zum Original
  20. Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen soll durch Angebote an Ganztagsschulen, Musik- und Kunstschulen, Schülerkonzerte und Theaterbesuche gefördert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen, durch vermehrte Angebote an Ganztagsschulen, durch Musik- und Kunstschulen, durch Schülerkonzerte und Theaterbesuche fördern. Link zum Original
  21. Der Freistaat soll eine Konzeption zur landesweiten Einführung des Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ erstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Um Chancengleichheit zu fördern soll der Freistaat eine Konzeption für die landesweite Einführung des Projektes „Jedem Kind ein Instrument“ erstellen. Link zum Original
  22. Die geplante Musikakademie Colditz soll endlich realisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um dem Ruf als Musikland besser gerecht zu werden, ist die seit Jahren geplante Musikakademie Colditz endlich zu realisieren. Link zum Original
  23. Das ehemalige Kaufhaus Schocken in Chemnitz soll zügig zum Haus der Archäologie und Landesarchäologiemuseum umgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die sächsische FDP setzt sich für einen zügigen Umbau des ehemaligen Kaufhauses „Schocken“ zum Haus der Archäologie und damit zur Einrichtung des Landesarchäologiemuseums in Chemnitz ein. Link zum Original
  24. Der Kulturwirtschaft soll größere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass der „Kulturwirtschaft“ eine größere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Link zum Original
  25. Regelmäßig soll ein Bericht über die wirtschaftlichen Effekte öffentlicher Kulturausgaben in Sachsen erstellt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ein erster Schritt ist dabei die regelmäßige Erstellung eines Berichts über die wirtschaftlichen Effekte öffentlicher Kulturausgaben in Sachsen. Link zum Original
  26. Für Sachsen soll ein Museumskonzept erstellt werden, um verlässlich zu planen und Finanzmittel gezielter einzusetzen.

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    Wortlaut im Programm
    Für den Freistaat Sachsen ist ein Museumskonzept zu erstellen, um verlässliche Planungen zu ermöglichen und Finanzmittel gezielter einsetzen zu können. Link zum Original
  27. Der Zweckverband Sächsische Industriemuseen soll als Landesmuseum organisiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Zweckverband Sächsische Industriemuseen als Landesmuseum organisieren und dessen Finanzierung durch den Freistaat Sachsen langfristig sicherstellen. Link zum Original
  28. Die Finanzierung der Sächsischen Industriemuseen soll durch den Freistaat langfristig gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen den Zweckverband Sächsische Industriemuseen als Landesmuseum organisieren und dessen Finanzierung durch den Freistaat Sachsen langfristig sicherstellen. Link zum Original
  29. Eine „Straße der sächsischen Industriekultur“ soll geschaffen werden.

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    Wortlaut im Programm
    In diesem Zusammenhang ist die Schaffung einer „Straße der sächsischen Industriekultur“ anzustreben. Link zum Original
  30. Die Kultureinrichtungen des Freistaates sollen über Zielvereinbarungen langfristige Planungssicherheit erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kultureinrichtungen des Freistaates Sachsen sollen auf dem Wege von Zielvereinbarungen langfristige Planungssicherheit erhalten. Link zum Original
  31. Landesausstellungen sollen auch künftig durchgeführt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 63 ·

    Wortlaut im Programm
    Weiterhin sollen in Zukunft auch Landesausstellungen durchgeführt werden, allerdings sind dafür klare Zuständigkeiten festzulegen und verstärkt Formen des Wettbewerbs zu finden. Link zum Original
  32. Für Landesausstellungen sollen klare Zuständigkeiten festgelegt und verstärkt Wettbewerbsformen genutzt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 63 ·

    Wortlaut im Programm
    Weiterhin sollen in Zukunft auch Landesausstellungen durchgeführt werden, allerdings sind dafür klare Zuständigkeiten festzulegen und verstärkt Formen des Wettbewerbs zu finden. Link zum Original
  33. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sollen durch einen Globalhaushalt mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir setzen uns dafür ein, dass die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden durch die Einführung eines Globalhaushaltes eine höhere Flexibilität bei der Mittelverwendung erhalten. Link zum Original
  34. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sollen alternative Rechtsformen prüfen und umsetzen dürfen.

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    Wortlaut im Programm
    Darüber hinaus muss den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden die Möglichkeit gegeben werden, alternative Rechtsformen zu prüfen und umzusetzen. Link zum Original
  35. Der Staatsbetrieb Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen soll in eine private Rechtsform überführt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen die Überführung des Staatsbetriebes „Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen“ in eine private Rechtsform. Link zum Original
  36. Eine vielfältige Medienlandschaft soll gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Daher setzen wir uns für eine vielfältige Medienlandschaft ein. Link zum Original
  37. Der Medienstandort Sachsen soll weiter ausgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der wirtschaftliche Erfolg wird sich zudem nur einstellen, wenn es gelingt, den Medienstandort Sachsen weiter auszubauen. Link zum Original
  38. Das duale Rundfunksystem wird bejaht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zum dualen Rundfunksystem. Link zum Original
  39. Die inhaltlichen und finanziellen Spielregeln des dualen Rundfunksystems sollen laufend überprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir bekennen uns zum dualen Rundfunksystem. Es sichert Vielfalt. Allerdings müssen die inhaltlichen und finanziellen Spielregeln für alle Beteiligten laufend überprüft werden. Link zum Original
  40. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich wieder auf seinen Grundversorgungsauftrag konzentrieren.

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    Wortlaut im Programm
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich wieder auf seinen Grundversorgungsauftrag konzentrieren. Link zum Original
  41. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll Sendungen für Kinder und kulturelle Minderheiten anbieten.

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    Wortlaut im Programm
    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat eine besondere Verantwortung, Sendungen für Kinder und kulturelle Minderheiten anzubieten. Link zum Original
  42. Beim MDR sollen die Sendungen der Landesfunkhäuser für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stärkeres Gewicht erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Beim Mitteldeutschen Rundfunk sollen die Sendungen der Landesfunkhäuser speziell für die einzelnen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein stärkeres Gewicht erhalten. Link zum Original
  43. Die Berichterstattung über regionale Ereignisse wie Landtagssitzungen soll ausgeweitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Berichterstattung von regionalen Ereignissen, zum Beispiel auch Landtagssitzungen, ist auszuweiten. Link zum Original
  44. Sächsische Medienpolitik soll faire Wettbewerbsbedingungen für alle Medienanbieter herstellen.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Ziel sächsischer Medienpolitik muss die Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter sein. Link zum Original
  45. Alle Medien sollen zur Offenlegung ihrer Eigentumsverhältnisse verpflichtet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern die Pflicht zur Offenlegung der Eigentumsverhältnisse in allen Medien. Link zum Original
  46. Einschränkungen von Werbemöglichkeiten in privaten Medien werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einschränkung von Werbemöglichkeiten in privaten Medien lehnen wir ab, allerdings muss für die Nutzer jederzeit erkennbar sein, wann es sich bei Inhalten um Werbung handelt. Link zum Original
  47. Werbung soll für Nutzer jederzeit als solche erkennbar sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einschränkung von Werbemöglichkeiten in privaten Medien lehnen wir ab, allerdings muss für die Nutzer jederzeit erkennbar sein, wann es sich bei Inhalten um Werbung handelt. Link zum Original
  48. Die Landesmedienanstalten von Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sollen zu einer Mitteldeutschen Medienanstalt fusionieren.

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    Wortlaut im Programm
    Wir streben eine Fusion der Landesmedienanstalten Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu einer gemeinsamen Mitteldeutschen Medienanstalt an. Link zum Original
  49. Eine Bundesmedienanstalt mit Länderbeteiligung soll den Rundfunk bundesweit beaufsichtigen.

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    Wortlaut im Programm
    In einem zweiten Schritt sollte eine Bundesmedienanstalt mit Länderbeteiligung gebildet werden, die den Rundfunk bundesweit beaufsichtigt. Link zum Original
  50. Die Mitteldeutsche Medienanstalt soll alle privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter der drei Länder kontrollieren.

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    Wortlaut im Programm
    Hauptaufgabe der Mitteldeutschen Medienanstalt ist die Kontrolle aller Rundfunkanbieter aus den drei Bundesländern, private wie öffentlich-rechtliche Sender. Link zum Original
  51. Die Kontrollaufgaben des MDR-Rundfunkrates sollen auf die Mitteldeutsche Medienanstalt übergehen können.

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    Wortlaut im Programm
    Die Kontrollaufgaben des MDR-Rundfunkrates kann auf die Mitteldeutsche Medienanstalt übergehen. Link zum Original
  52. Der faktische Einfluss der Parteien in der Medienaufsicht soll zurückgedrängt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der faktische Einfluss der Parteien in der Medienaufsicht muss zurückgedrängt werden. Link zum Original
  53. Der Auftrag der Medienanstalt soll auf Medienaufsicht und Verbraucherschutz begrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der Auftrag der Mitteldeutschen Medienanstalt muss inhaltlich auf Medienaufsicht und Verbraucherschutz begrenzt werden. Link zum Original
  54. Projektförderung, Medienerziehung und Rundfunkpreise sollen nicht mehr Aufgabe der Aufsichtsgremien sein.

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    Wortlaut im Programm
    Aufgaben wie Projektförderung, Medienerziehung und die Verleihung von Rundfunkpreisen sollten nicht länger in den Aufgabenbereich von Aufsichtsgremien fallen. Link zum Original
  55. Der Einsatz von Steuergeldern für die Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle und das sächsische Digitalradio soll beendet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Der umstrittene Einsatz von Steuergeldern in Förderprojekten wie der "Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanäle (SAEK)" und dem sächsischen Digitalradio ist zu beenden. Link zum Original
  56. Eine Aufsicht des Internets durch die Medienanstalt wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Aufsicht des Internets durch die Medienanstalt lehnen wir ab. Link zum Original
  57. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll seinen Auftrag möglichst kostengünstig erfüllen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Auftrag erfüllt, allerdings möglichst kostengünstig. Link zum Original
  58. Das bisherige Gebührenerhöhungsverfahren über die KEF wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Das bisherige Gebührenerhöhungsverfahren über die Gebührenkommission (KEF) tragen wir nicht länger mit. Link zum Original
  59. Programmausweitungen der öffentlich-rechtlichen Sender sollen nicht zu steigender Belastung der Gebührenzahler führen.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist nicht zu akzeptieren, dass mit jede Programmexpansion der öffentlich-rechtlichen Sender die Belastung der Gebührenzahler steigt. Link zum Original
  60. Eine Ausweitung der öffentlich-rechtlichen Anstalten ins Internet über programmbegleitende Inhalte hinaus wird abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Die ungebremste Expansion der öffentlich-rechtlichen Anstalten ins Internet über Programm begleitende Inhalte hinaus lehnen wir ab. Link zum Original
  61. Öffentlich-rechtliche Sender sollen privaten Informationsanbietern im Internet keine Konkurrenz machen.

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    Wortlaut im Programm
    Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Sender, privaten Informationsanbietern im Internet, wie zum Beispiel Verlagen, Konkurrenz zu machen. Link zum Original
  62. Die haushaltsgebundene Rundfunkgebühr soll durch eine personenbezogene Abgabe ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Um bei der notwendigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mehr Transparenz zu erreichen, streben wir den Wechsel von der haushaltsgebundenen Rundfunkgebühr zu einer personenbezogenen Abgabe an. Link zum Original
  63. Die Rundfunkgebühren sollen durch eine Medienabgabe ersetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rundfunkgebühren (GEZ) sollten durch eine Medienabgabe ersetzt werden, die nicht mehr für Beherbergungsbetriebe gilt. Link zum Original
  64. Beherbergungsbetriebe sollen von der Medienabgabe ausgenommen sein.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rundfunkgebühren (GEZ) sollten durch eine Medienabgabe ersetzt werden, die nicht mehr für Beherbergungsbetriebe gilt. Link zum Original
  65. Die Medienabgabe soll von allen steuerpflichtigen Bürgern gezahlt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rundfunkgebühren (GEZ) sollten durch eine Medienabgabe ersetzt werden, die nicht mehr für Beherbergungsbetriebe gilt. Diese soll von allen steuerpflichtigen Bürgern gezahlt werden und nicht mehr als rund 10 Euro pro Monat betragen. Link zum Original
  66. Die Medienabgabe soll höchstens rund 10 Euro pro Monat betragen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Rundfunkgebühren (GEZ) sollten durch eine Medienabgabe ersetzt werden, die nicht mehr für Beherbergungsbetriebe gilt. Diese soll von allen steuerpflichtigen Bürgern gezahlt werden und nicht mehr als rund 10 Euro pro Monat betragen. Link zum Original
  67. Das Finanzamt soll die Medienabgabe im Auftrag der Rundfunkanstalten einziehen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Finanzamt könnte die Medienabgabe im Auftrag der Rundfunkanstalten einziehen. Link zum Original
  68. Die gesetzliche Einstellung analoger Rundfunkübertragung bis spätestens 2014 soll gestoppt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Nach dem sächsischen Privatrundfunkgesetz werden analoge Rundfunkübertragungen schrittweise eingestellt und spätestens ab 2014 Programme nur noch digital empfangbar sein. Das wollen wir stoppen. Link zum Original
  69. Die technische Entwicklung der Sendetechnik soll nicht staatlich reglementiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die technische Entwicklung der Sendetechnik nicht staatlich reglementieren. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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