Grüne · Wenn du was ändern willst.
Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Sachsen 2009 · beschlossen 31.01.2009 · Original
Das Programm enthält 143 von 1.368 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 143Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 178Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 143
In Sachsen wird alles Mögliche getan, damit aus dem Klimawandel keine Klimakatastrophe wird.
Wortlaut im Programm
Alles, was in Sachsen getan werden kann, muss getan werden, damit aus dem Klimawandel keine Klimakatastrophe wird. Link zum Original
Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel wie verbesserter Hochwasserschutz und der Anbau trockenresistenter Nutzpflanzen werden ergriffen.
Wortlaut im Programm
Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel – von verbessertem Hochwasserschutz bis zum Anbau trockenresistenter Nutzpflanzen – sind notwendig. Link zum Original
Der Freistaat übernimmt in der internationalen Klimapolitik eine Vorreiterrolle.
Wortlaut im Programm
Wir dagegen wollen, dass der Freistaat in der internationalen Klimapolitik eine Vorreiterrolle übernimmt. Link zum Original
Die Landespolitik verpflichtet sich zur Einhaltung des 2-Grad-Ziels.
Wortlaut im Programm
Es ist deshalb notwendig, dass die Landespolitik zu ihrer Verantwortung steht und sich zur Einhaltung des 2-Grad-Zieles verpflichtet. Link zum Original
Sachsen hält sich an die Empfehlungen des Weltklimarats und senkt die CO2-Emissionen bereits mittelfristig deutlich.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet, sich an die Empfehlungen des Weltklimarates IPCC (Intergovernemental Panel on Climate Change) zu halten und bereits mittelfristig die CO2-Emssionen in Sachsen deutlich zu reduzieren sowie langfristig eine Reduktion um über 80 Prozent zu erreichen. Link zum Original
Sachsen senkt seine CO2-Emissionen langfristig um über 80 Prozent.
Wortlaut im Programm
Das bedeutet, sich an die Empfehlungen des Weltklimarates IPCC (Intergovernemental Panel on Climate Change) zu halten und bereits mittelfristig die CO2-Emssionen in Sachsen deutlich zu reduzieren sowie langfristig eine Reduktion um über 80 Prozent zu erreichen. Link zum Original
Der Freistaat senkt seinen CO2-Ausstoß mittelfristig von über 50 auf deutlich weniger als 10 Millionen Tonnen jährlich.
Wortlaut im Programm
Statt heute über 50 Millionen Tonnen jährlich soll der Freistaat mittelfristig deutlich weniger als 10 Mio. Tonnen CO 2 emittieren. Link zum Original
Die Staatsregierung plant ein Wassermanagement gegen die Folgen der Grundwasserabsenkung.
Wortlaut im Programm
Das erfordert von der Staatsregierung die Planung eines Wassermanagements, ökologische Anpassungsmaßnahmen und die Ablehnung aller Pläne für neue Tagebaue. Link zum Original
Die Staatsregierung ergreift ökologische Anpassungsmaßnahmen.
Wortlaut im Programm
Das erfordert von der Staatsregierung die Planung eines Wassermanagements, ökologische Anpassungsmaßnahmen und die Ablehnung aller Pläne für neue Tagebaue. Link zum Original
Ein Kriterienkatalog zum Umweltschutz im Beschaffungs- und Auftragswesen wird erarbeitet und dient bei staatlichen und staatlich geförderten Vorhaben als Leitlinie für Ausschreibungen.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir einen Kriterienkatalog zur Berücksichtigung des Umweltschutzes im Beschaffungs- und Auftragswesen erarbeiten lassen, der bei staatlichen und staatlich geförderten Vorhaben als Leitlinie für die Ausschreibung von Lieferungen und Bauleistungen dienen soll. Link zum Original
Beim Windkraftausbau werden Beeinträchtigungen von Naturschutzgebieten sowie Rast- und Zuggebieten von Vögeln und Fledermäusen vermieden.
Wortlaut im Programm
Beeinträchtigungen von Naturschutz- sowie Rast- und Durchzugsgebieten für Zugvögel und Fledermäuse sind dabei zu vermeiden. Link zum Original
Beim Windkraftausbau wird der Schutz geschützter Landschaften berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Landschaftliche Belange (Schutz vor „Verspargelung“ geschützter Landschaften) sind zu berücksichtigen. Link zum Original
Im gesamten Freistaat wird Naturschutz betrieben.
Wortlaut im Programm
Die Natur ist in ihrer Vielfältigkeit die Lebensgrundlage aller Menschen – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen Naturschutz im gesamten Freistaat. Link zum Original
Naturnahe Landschaften, Wälder und Flüsse werden wiederhergestellt und bewahrt, auch zum Schutz vor Hochwasser und Dürre.
Wortlaut im Programm
Die Wiederherstellung und Bewahrung naturnaher Landschaften, Wälder und Flüsse streben wir nicht nur um der Natur selbst willen an, sondern auch zum Schutz des Menschen vor Hochwasser und Dürre sowie zum Erhalt von sauberem Wasser und gesunden Lebensmitteln. Link zum Original
Der Lebensraum wild lebender Tiere und Pflanzen wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Lebensraum der wild lebenden Tiere und Pflanzen erhalten und ihre Wanderungs- und Ausbreitungswege (Biotopverbund) wieder herstellen, um das Artensterben aufzuhalten und umzukehren. Link zum Original
Die Wanderungs- und Ausbreitungswege von Tieren und Pflanzen werden als Biotopverbund wiederhergestellt, um das Artensterben aufzuhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Lebensraum der wild lebenden Tiere und Pflanzen erhalten und ihre Wanderungs- und Ausbreitungswege (Biotopverbund) wieder herstellen, um das Artensterben aufzuhalten und umzukehren. Link zum Original
Der Ausweisungsstopp für Naturschutzgebiete wird beendet.
Wortlaut im Programm
Bisher ordnet der Freistaat den Naturschutz pauschal den Investitionsinteressen unter und seit neun Jahren besteht ein rechtswidriger Ausweisungsstopp für Naturschutzgebiete. Dieser Zustand muss schnellstens beendet werden. Link zum Original
Der Auftrag des Bundesnaturschutzgesetzes zu einem großräumigen Biotopverbundsystem wird zügig umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Der Auftrag des neuen Bundesnaturschutzgesetzes zur Einrichtung eines großräumigen Biotopverbundsystems muss schleunigst umgesetzt werden. Link zum Original
Ein Biotopverbundsystem aus Schutzgebieten, FFH- und Vogelschutzgebieten sowie Gewässerrandstreifen wird entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen ein Biotopverbundsystem aus bestehenden und auszuweisenden Schutzgebieten, europäischen FFH- und Vogelschutzgebieten sowie Gewässerrandstreifen entwickeln. Link zum Original
Ein Prozent der Fläche wird wie die Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz unter Totalschutz gestellt.
Wortlaut im Programm
Ein Prozent soll unter Totalschutz gestellt werden, wie etwa in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz; zehn Prozent sollen den Status eines Naturschutzgebietes erhalten. Link zum Original
Zehn Prozent der Fläche erhalten den Status eines Naturschutzgebiets.
Wortlaut im Programm
Ein Prozent soll unter Totalschutz gestellt werden, wie etwa in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz; zehn Prozent sollen den Status eines Naturschutzgebietes erhalten. Link zum Original
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden vorrangig in Natura-2000-Gebieten der betroffenen Region durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft sollen vorrangig im Bereich von Natura- 2000-Gebieten der vom Eingriff betroffenen Region durchgeführt werden. Link zum Original
Sachsen legt eine regionale Mindestdichte von Hecken und Rainen nach dem Bundesnaturschutzgesetz fest.
Wortlaut im Programm
Wir werden darauf drängen, dass Sachsen die Festlegung einer regionalen Mindestdichte von Hecken und Rainen nach dem Bundesnaturschutzgesetz nicht versäumt. Link zum Original
Die sächsischen Großschutzgebiete werden dauerhaft nach internationalen IUCN-Standards entwickelt.
Wortlaut im Programm
Die sächsischen Großschutzgebiete sind dauerhaft so zu entwickeln, dass sie internationalen Standards (IUCN) gerecht werden. Link zum Original
Grenzüberschreitender Naturschutz im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet, etwa für Flussperlmuschel und Moore, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen alle Anstrengungen zum grenzüberschreitenden Schutz etwa der Flussperlmuschel oder der Moore im sächsischtschechischen Grenzgebiet. Link zum Original
Für die ehemaligen Tagebaue in der Lausitz und im mitteldeutschen Revier bleibt die staatliche Verantwortung auch des Bundes gewahrt.
Wortlaut im Programm
Die ehemaligen Tagebaue in der Lausitz und im mitteldeutschen Revier bieten eine große Chance für Natur und Mensch. Da sie weiterhin auf Grund fehlender Standsicherheit und existierender Altlasten sowie hinsichtlich des großflächigen Wasserhaushaltes erhebliche Risiken bergen, muss die staatliche Verantwortung auch des Bundes gewahrt bleiben. Link zum Original
Wasserflächen werden langfristig für den Naturschutz gesichert.
Wortlaut im Programm
Insbesondere Wasserflächen müssen langfristig für den Naturschutz gesichert werden. Link zum Original
Zehn Prozent der Landesfläche werden nach naturschutzfachlichen Maßstäben bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass zehn Prozent der Landesfläche nach naturschutzfachlichen Maßstäben bewirtschaftet werden. Link zum Original
Ein Renaturierungsprogramm macht Fließgewässer wieder zum Lebensraum für wandernde Tierarten wie Fischotter und Lachs.
Wortlaut im Programm
Wir wollen durch ein Renaturierungsprogramm Fließgewässer wieder zum Lebensraum für wandernde Tierarten wie Fischotter oder Lachs gestalten. Link zum Original
Kleine Wasserkraftwerke an Bächen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Kleine Wasserkraftwerke an Bächen lehnen wir ab. Link zum Original
Die Wasserentnahme bestehender Wasserkraftanlagen darf Flora und Fauna nicht beeinträchtigen.
Wortlaut im Programm
Die Wasserentnahme bei bestehenden Anlagen darf die Flora und Fauna nicht beinträchtigen. Sie sind durch Fischaufstiegshilfen zu ertüchtigen. Link zum Original
Bestehende Wasserkraftanlagen werden mit Fischaufstiegshilfen ausgestattet.
Wortlaut im Programm
Die Wasserentnahme bei bestehenden Anlagen darf die Flora und Fauna nicht beinträchtigen. Sie sind durch Fischaufstiegshilfen zu ertüchtigen. Link zum Original
In natürliche Gewässer dürfen nur heimische Fische eingebracht werden.
Wortlaut im Programm
In alle natürlichen Gewässer dürfen nur heimische Fische eingebracht werden. Link zum Original
Ein Teil der Ausgleichsmaßnahmen erfolgt durch Entsiegelung versiegelter Flächen.
Wortlaut im Programm
Zum Schutz des Bodens wollen wir durchsetzen, dass ein Teil der Ausgleichsmaßnahmen durch Entsiegelung total versiegelter Flächen erfolgen muss. Link zum Original
Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung gilt wieder auch im Innenbereich von Siedlungen.
Wortlaut im Programm
Die „Eingriffsregelung“ muss auch wieder im so genannten Innenbereich von Siedlungen gelten. Link zum Original
Zur Betreuung der Schutzgebiete und der Landschaft werden Naturschutzwarte eingesetzt, die Wissen vermitteln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zur Betreuung der Schutzgebiete und der Landschaft Naturschutzwarte einsetzen. Sie sollen den Bürgerinnen und Bürgern Wissen vermitteln, aber auch Verstöße gegen Festsetzungen zum Schutz der Natur ahnden. Dafür sollen auch hauptamtliche Stellen geschaffen werden. Link zum Original
Naturschutzwarte ahnden Verstöße gegen Naturschutzfestsetzungen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zur Betreuung der Schutzgebiete und der Landschaft Naturschutzwarte einsetzen. Sie sollen den Bürgerinnen und Bürgern Wissen vermitteln, aber auch Verstöße gegen Festsetzungen zum Schutz der Natur ahnden. Dafür sollen auch hauptamtliche Stellen geschaffen werden. Link zum Original
Für Naturschutzwarte werden auch hauptamtliche Stellen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen zur Betreuung der Schutzgebiete und der Landschaft Naturschutzwarte einsetzen. Sie sollen den Bürgerinnen und Bürgern Wissen vermitteln, aber auch Verstöße gegen Festsetzungen zum Schutz der Natur ahnden. Dafür sollen auch hauptamtliche Stellen geschaffen werden. Link zum Original
Das Verbandsklagerecht der Umweltverbände wird auf Bauleitpläne, Plangenehmigungen, immissionsschutzrechtliche Genehmigungen, Eingriffe in Schutzgebiete und mangelhafte Ausgleichsmaßnahmen erweitert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Möglichkeiten zur Verbandsklage erweitern. Das betrifft Eingriffe durch Bauleitpläne, Plangenehmigungen und immissionsschutzrechtliche Genehmigungen, Eingriffe in Landschaftsschutzgebiete und Flächennaturdenkmale sowie die mangelhafte Umsetzung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Link zum Original
Biotopverbunde, FFH- und Vogelschutzgebiete werden nicht wirtschaftlichen und verkehrlichen Interessen geopfert.
Wortlaut im Programm
Wichtige Biotopverbunde, FFH- und Vogelschutzgebiete dürfen nicht immer wieder durch Verwaltungen und Gerichte den wirtschaftlichen und verkehrlichen Interessen zum Opfer fallen. Link zum Original
Die Naturschutzverbände werden bei der Durchsetzung europarechtlicher Naturschutzbestimmungen in Sachsen unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen deshalb die Naturschutzverbände in ihrem Kampf um die Einhaltung der europarechtlichen Bestimmungen auch in Sachsen. Link zum Original
Die tägliche Neuinanspruchnahme von Land für Siedlungs- und Verkehrsflächen soll schnellstens verringert werden.
Wortlaut im Programm
Heute werden jeden Tag 8,8 ha Land für Siedlungs- und Verkehrsflächen neu in Anspruch genommen. Hier muss schnellstens umgesteuert werden. Link zum Original
Technischer Hochwasserschutz durch Deichbau und Deicherhöhung ist notwendig.
Wortlaut im Programm
Zugleich ist technischer Hochwasserschutz durch Deichbau und Deicherhöhung notwendig. Link zum Original
Die technischen Voraussetzungen für den Hochwasserschutz, etwa mobile Stahlwände, sollen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die technischen Voraussetzungen sind zu schaffen, z. B. durch Installation mobiler Stahlwände. Link zum Original
Ein vorsorgender ökologischer Hochwasserschutz, der auch Menschenleben und Vermögenswerte schützt, wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten dagegen für vorsorgenden ökologischen Hochwasserschutz ein, der nicht nur der Natur, sondern auch dem Schutz von Menschenleben und Vermögenswerten dient. Link zum Original
Den Flüssen soll schrittweise der in den letzten 150 Jahren genommene Raum zurückgegeben werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen daher den Flüssen Stück für Stück den Raum zurückgeben, der ihnen in den letzten 150 Jahren geraubt wurde. Link zum Original
Die Pläne zum Bau von Staustufen in der Tschechischen Republik werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns aber in aller Schärfe gegen die Pläne zum Bau von Staustufen in der Tschechischen Republik. Link zum Original
Die Auen sollen als natürliche Überschwemmungsgebiete wiederhergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Auen als natürliche Überschwemmungsgebiete wieder herstellen und Deiche zurück verlegen. Link zum Original
Deiche sollen zurückverlegt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Auen als natürliche Überschwemmungsgebiete wieder herstellen und Deiche zurück verlegen. Link zum Original
Äcker in Überschwemmungszonen sollen in Wiesen, Weiden oder Auwälder umgewandelt werden.
Wortlaut im Programm
Äcker in der Überschwemmungszone sollen in Wiesen, Weiden oder Auwälder umgewandelt werden. Link zum Original
Für Neiße, Spree, Elbe, Mulde und Weiße Elster sowie deren wichtige Zuflüsse sollen Hochwasserschutzkonzepte erstellt werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen braucht Hochwasserschutzkonzepte für Neiße, Spree, Elbe, Mulde und Weiße Elster sowie deren wichtige Zuflüsse. Link zum Original
Sächsische Mittel sollen auch im Ausland eingesetzt werden, um Versiegelung und Flussbeschleunigung zu vermeiden und Rückhalteflächen zu schaffen.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, auch im Ausland sächsische Mittel einzusetzen, um Versiegelungen und Beschleunigungen der Flüsse zu vermeiden und Rückhalteflächen zu schaffen. Link zum Original
Dezentrale Abwasseranlagen sollen weitgehend gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die ungebremste Versiegelung von Böden fördert den schnellen Abfluss von Wasser und damit die Entstehung von Hochwasser. Daher treten wir für eine weitgehende Förderung dezentraler Abwasseranlagen und die ortsnahe Versickerung ein. Link zum Original
Die ortsnahe Versickerung von Wasser soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die ungebremste Versiegelung von Böden fördert den schnellen Abfluss von Wasser und damit die Entstehung von Hochwasser. Daher treten wir für eine weitgehende Förderung dezentraler Abwasseranlagen und die ortsnahe Versickerung ein. Link zum Original
Die Bemessung der Abwassergebühr nach der versiegelten Fläche soll gesetzlich verbindlich festgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Zugleich wollen wir die Ausrichtung der Abwassergebühr an der versiegelten Fläche verbindlich gesetzlich festschreiben. Link zum Original
Die Kommunen sollen verpflichtet werden, die Ableitung von Abwasser und Regenwasser zu trennen.
Wortlaut im Programm
Die Kommunen werden verpflichtet, die Ableitung echten Abwassers von der des Regenwassers zu trennen. Link zum Original
Der Freistaat soll eine umfassende Strategie zur Entsiegelung der Landschaft verfolgen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern im Freistaat eine umfassende Strategie zur Entsiegelung der Landschaft. Link zum Original
Sachsen soll zum Ziel beitragen, die bundesweite Neuversiegelung bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag zu senken.
Wortlaut im Programm
Sachsen muss seinen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung leisten, die Neuversiegelungsrate im Jahr 2020 auf bundesweit 30 ha pro Tag zu senken (derzeit 120 ha). Link zum Original
Wälder, Moore, Feuchtgebiete und Flussauen sollen wieder zu Wasserspeichern entwickelt werden.
Wortlaut im Programm
NIS 90/DIE GRÜNEN wollen Wälder und Moore, alte Feuchtgebiete und Flussauen wieder zum Wasserspeicher entwickeln. Link zum Original
Mit einer Novelle des Sächsischen Waldgesetzes soll ein naturnaher, altersgemischter Wald mit weniger Bäumen je Fläche und freien Strauchflächen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen mit einer Novelle des Sächsischen Waldgesetzes einen naturnahen Wald fördern, mit weniger Bäumen auf der Fläche aber verschiedenen Alters, durchsetzt von freibleibenden Flächen mit Sträuchern. Link zum Original
Das sächsische Aufforstungsprogramm für Laubmischwald wird begrüßt.
Wortlaut im Programm
Wir begrüßen das sächsische Aufforstungsprogramm für Laubmischwald. Link zum Original
Vorrangig sollen Flächen in den Quellgebieten der Mittelgebirge und stark erosionsgefährdete Flächen bewaldet werden.
Wortlaut im Programm
Vorrangig sollen Flächen in den Quellgebieten der Mittelgebirge (Hochwasserentstehungsgebiete) sowie stark erosionsgefährdete Flächen bewaldet werden. Link zum Original
In Braunkohlefolgelandschaften soll die natürliche Sukzession Vorrang haben.
Wortlaut im Programm
In den Braunkohlefolgelandschaften soll die Sukzession, das heißt der natürliche Wildaufwuchs von Bäumen und Sträuchern, Vorrang haben. Link zum Original
Eine Aufforstung artenreicher Bergwiesen des Erzgebirges wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Aufforstung auf artenreichen Bergwiesen des Erzgebirges lehnen wir ab. Link zum Original
Die Waldbewirtschaftung soll streng staatlich kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern aber auch eine strenge staatliche Kontrolle der derzeitigen Waldbewirtschaftung, Kahlschläge über 0,5 ha dürfen nicht mehr zugelassen werden. Link zum Original
Kahlschläge über 0,5 Hektar sollen nicht mehr zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern aber auch eine strenge staatliche Kontrolle der derzeitigen Waldbewirtschaftung, Kahlschläge über 0,5 ha dürfen nicht mehr zugelassen werden. Link zum Original
Mindestens zehn Prozent der Altbäume eines Schlages sollen stehen bleiben.
Wortlaut im Programm
Mindestens zehn Prozent der Altbäume eines Schlages sind zu belassen. Link zum Original
Die natürliche Waldverjüngung soll gegenüber Neupflanzungen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die natürliche Verjüngung ist gegenüber Neupflanzungen zu fördern. Link zum Original
Wegen des Klimawandels sollen nur standortgerechte und weitgehend klimagerechte Baumarten gepflanzt werden.
Wortlaut im Programm
Der Klimawandel mit seinen Folgen wie Zunahme von Wärme und Temperaturextremereignissen, starken Stürmen, Trockenperioden und Starkniederschlägen stellt neue Anforderungen an die Auswahl der Gehölze. Daher sollen nur standort- und weitestgehend klimagerechte Arten gepflanzt werden. Link zum Original
Die Staatsforste sollen umfassend nach dem FSC-Standard zertifiziert werden.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN streben eine umfassende Zertifizierung der umfangreichen Staatsforste nach dem international bedeutsamen FSC-Standard an. Link zum Original
Jagdinteressen dürfen die Lebensräume des Waldes und der Natur- und Kulturlandschaft nicht schädigen.
Wortlaut im Programm
Jagdinteressen dürfen die Lebensräume des Waldes und der Natur- und Kulturlandschaft nicht schädigen. Link zum Original
Regionale Jagdkommissionen aus Behörden, Eigentümern, Naturschützern und Jägern sollen die jährlichen Abschusszahlen festlegen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen regionale Jagdkommissionen aus Behördenvertretern, Eigentümern, Naturschützern und Jägern, welche die jährliche Abschusszahl unter Berücksichtigung der natürlichen Regulation, der Bestände sowie der Waldschutz- und Landwirtschaftsinteressen festsetzt. Link zum Original
Schalenwildbestände sollen so reguliert werden, dass die Artenvielfalt der Vegetation erhalten bleibt und Land- und Forstwirtschaft möglich sind.
Wortlaut im Programm
Schalenwildbestände müssen so reguliert werden, dass die Artenvielfalt der Vegetation nicht beeinträchtigt und Land- und Forstwirtschaft ermöglicht wird. Link zum Original
Die Ausbildung der Jäger soll sich stärker an ökologischen Erkenntnissen orientieren und Wissen über Naturschutz, Land- und Waldbau vermitteln.
Wortlaut im Programm
Die Ausbildung der Jägerschaft muss sich verstärkt an ökologischen Erkenntnissen orientieren und umfassendes Wissen im Naturschutz, Land- und Waldbau vermitteln. Link zum Original
Schwerpunkt der Aufforstung sollen nicht die ökologisch wertvollen Übergangsbereiche zwischen Wald und Wiese oder Landwirtschaft sein.
Wortlaut im Programm
Laut Landesentwicklungsplan ist der derzeitige Waldanteil auf 30 Prozent anzuheben, das heißt, dass nach Plan landesweit rund 44.000 ha aufgeforstet werden müssen. Schwerpunkt dieser Zielsetzung können aber nicht die meist aus Sicht des Naturschutzes wertvollen und artenreichen kleinflächigen Übergangsbereiche Wald/Wiese, Wald/Landwirtschaft sein, wo das Interesse der Landwirtschaft gering und deshalb der Aufforstungsdruck groß ist. Link zum Original
Ein landesweites Aufforstungsprogramm wird unterstützt und soll sich hauptsächlich auf landwirtschaftlich genutzte Gebiete konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Schwerpunkt eines landesweit relevanten Aufforstungsprogramms, das wir in der Zielsetzung mit Nachdruck unterstützen, müssen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzte Gebiete sein. Link zum Original
Eine beschleunigte Umsetzung der Aufforstungen des Landesentwicklungsplans soll als Beitrag zum Klimaschutz dienen.
Wortlaut im Programm
Mit einer beschleunigten Umsetzung des Landesentwicklungsplanes und den damit verbundenen Aufforstungen könnte auch ein wirksamer Betrag zum Klimaschutz geleistet werden, weil die Waldflächen als wichtiger Kohlendioxid-Speicher dienen. Link zum Original
Der bestehende Wald soll ökologisch und nachhaltig bewirtschaftet werden.
Wortlaut im Programm
Ein wichtiger Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung besteht darin, den bestehenden Wald ökologisch und nachhaltig zu bewirtschaften und gleichzeitig die bestehenden Grünstrukturen unseres unmittelbaren Lebensraumes mit aller Kraft zu schützen. Link zum Original
Die bestehenden Grünstrukturen im Wohnumfeld sollen mit aller Kraft geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Ein wichtiger Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung besteht darin, den bestehenden Wald ökologisch und nachhaltig zu bewirtschaften und gleichzeitig die bestehenden Grünstrukturen unseres unmittelbaren Lebensraumes mit aller Kraft zu schützen. Link zum Original
Beim Umgang mit Altbaumbeständen in Dörfern und Städten und mit Alleen ist ein radikales Umdenken erforderlich.
Wortlaut im Programm
Insbesondere im Umgang mit den wertvollen Altbaumbeständen in unseren Dörfern und Städten und den immer noch zahlreichen Alleen ist ein radikales Umdenken erforderlich. Link zum Original
Staat und Kommunen sollen Bäume und Gehölze im öffentlichen und privaten Raum schützen.
Wortlaut im Programm
Staatliche und kommunale Politiker haben die Aufgabe, Bäume und Gehölze im öffentlichen und privaten Raum zu schützen. Link zum Original
Der Altbaumbestand soll konsequent geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen den Altbestand konsequent schützen und den Grünbereich durch Schaffung neuer Parkanlagen, neuer Alleen und durch weitreichende Pflanzmaßnahmen an Straßen und auf Plätzen entscheidend vermehren. Link zum Original
Der Grünbereich soll durch neue Parkanlagen, Alleen und Pflanzungen an Straßen und Plätzen deutlich vermehrt werden.
Wortlaut im Programm
Wir müssen den Altbestand konsequent schützen und den Grünbereich durch Schaffung neuer Parkanlagen, neuer Alleen und durch weitreichende Pflanzmaßnahmen an Straßen und auf Plätzen entscheidend vermehren. Link zum Original
Die Jagd soll sich an ökologischen Notwendigkeiten und am Tierschutz als Staatsziel orientieren.
Wortlaut im Programm
Es wird Zeit, dass sich die Jagd sowohl an den ökologischen Notwendigkeiten orientiert als auch der neuen Bedeutung des Tierschutzes nach Aufnahme ins Grundgesetz Rechnung trägt. Link zum Original
Seltene oder stark im Bestand zurückgehende Arten sollen nicht mehr gejagt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb dürfen seltene oder in ihrem Bestand stark zurückgehende Arten nicht mehr gejagt werden. Link zum Original
In Sachsen soll ein Wildtiermanagement eingeführt werden, damit der Wildbestand den Waldumbau nicht behindert.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass der Wildbestand den notwendigen Waldumbau nicht behindert. Deshalb brauchen wir ein Wildtiermanagement in Sachsen. Link zum Original
Hunde und Katzen sollen in der freien Natur nicht ohne zwingende Notwendigkeit erschossen werden dürfen.
Wortlaut im Programm
Und wir wollen nicht länger akzeptieren, dass Hunde und Katzen in der freien Natur ohne zwingende Notwendigkeit erschossen werden können. Link zum Original
Vermeidung und Verwertung von Abfall sollen Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Entsorger haben.
Wortlaut im Programm
Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen haben Vermeidung und Verwertung von Abfall Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Abfallentsorger. Link zum Original
Privat organisierte kommunale Abfallentsorgung soll öffentlich ausgeschrieben werden.
Wortlaut im Programm
Privat organisierte Abfallentsorgung der Kommunen muss öffentlich ausgeschrieben werden, Verträge mit Entsorgungsfirmen dürfen höchstens über fünf Jahre laufen. Link zum Original
Verträge mit Entsorgungsfirmen sollen höchstens fünf Jahre laufen.
Wortlaut im Programm
Privat organisierte Abfallentsorgung der Kommunen muss öffentlich ausgeschrieben werden, Verträge mit Entsorgungsfirmen dürfen höchstens über fünf Jahre laufen. Link zum Original
Abfallgebühren sollen die Vermeidung von Abfall belohnen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Abfallgebühren, welche die Vermeidung belohnen. Link zum Original
Die differenzierte Abfalltrennung in Haushalten soll zugunsten technischer Lösungen bei Verwertung und Entsorgung zurückgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen alle Bestrebungen, die differenzierte Abfalltrennung in den Haushalten zugunsten technischer Lösungen bei der Verwertung und Entsorgung zurückzunehmen. Link zum Original
Wertstoffe sollen getrennt gesammelt werden.
Wortlaut im Programm
Wertstoffe sollen getrennt gesammelt werden. Link zum Original
Mechanisch-biologische Behandlungsanlagen werden bevorzugt.
Wortlaut im Programm
Wir bevorzugen mechanisch-biologische Behandlungsanlagen sowie die Vergasung des anfallenden heizwertreichen Anteils. Link zum Original
Der heizwertreiche Abfallanteil soll bevorzugt vergast werden.
Wortlaut im Programm
Wir bevorzugen mechanisch-biologische Behandlungsanlagen sowie die Vergasung des anfallenden heizwertreichen Anteils. Link zum Original
Anlagen zur Verbrennung des gesamten Mülls werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Anlagen zur Verbrennung des gesamten Mülls lehnen wir ab. Link zum Original
Für Verbrennungsanlagen soll der tatsächliche Stand der Technik angeordnet werden.
Wortlaut im Programm
Wir treten für die Anordnung des tatsächlichen Stands der Technik bei Verbrennungsanlagen ein. Link zum Original
Müllimporte nach Sachsen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen Müllimporte nach Sachsen und unterstützen die örtlichen Bürgerinitiativen, die sich dagegen wehren. Link zum Original
Örtliche Bürgerinitiativen gegen Müllimporte werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns gegen Müllimporte nach Sachsen und unterstützen die örtlichen Bürgerinitiativen, die sich dagegen wehren. Link zum Original
Die staatliche Aufsicht über abfallrechtlich relevante Aktivitäten soll verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine verstärkte staatliche Aufsicht der abfallrechtlich relevanten Aktivitäten. Dazu gehört auch eine Kontrolle der vielen abfallrechtlichen Altanlagen (Deponien) auf sachgemäße Sanierung und Betreibung. Link zum Original
Deponien und andere abfallrechtliche Altanlagen sollen auf sachgemäße Sanierung und Betreibung kontrolliert werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine verstärkte staatliche Aufsicht der abfallrechtlich relevanten Aktivitäten. Dazu gehört auch eine Kontrolle der vielen abfallrechtlichen Altanlagen (Deponien) auf sachgemäße Sanierung und Betreibung. Link zum Original
Deponien, die nicht dem Stand der Technik entsprechen und das Grundwasser gefährden, sollen kurzfristig geschlossen und gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die kurzfristige Schließung und Sicherstellung aller Deponien ein, die nicht dem Stand der Technik gemäß Abfallablagerungsverordnung entsprechen und das Grundwasser gefährden. Link zum Original
Eine Gefährdung des Grundwassers soll zur Sicherung der Wasserversorgung verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Eine Gefährdung des Grundwassers ist angesichts der drohenden Klimaveränderung und der deshalb zu sichernden Wasserversorgung zu verhindern. Link zum Original
Restabfälle und Sortierreste sollen nach Umwelt- und Klimaschutzgesichtspunkten optimal verwertet werden.
Wortlaut im Programm
Restabfälle und die stofflich und energetisch zu verwertenden Sortierreste sind unter den Gesichtspunkten von Umwelt- und Klimaschutz optimal zu verwerten. Link zum Original
Müllverbrennungsanlagen einschließlich Ersatzbrennstoffanlagen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sprechen sich gegen Müllverbrennungsanlagen aus (dies schließt so genannte EBS – Ersatzbrennstoffe – ausdrücklich mit ein), weil sie gefährliche Luftschadstoffe ausstoßen, künftig günstigere Verwertungswege ausschließen und das energetische Potential der Abfälle nicht optimal nutzen. Link zum Original
Bei Standortsuche, -auswahl und -genehmigung von Anlagen soll die örtliche Vorbelastung untersucht werden.
Wortlaut im Programm
Bei der Standortsuche, -auswahl und -genehmigung sind die örtlichen Bedingungen mit einer Untersuchung der Vorbelastung zu verbinden. Link zum Original
Müllimporte aus dem Ausland werden strikt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Müllimporte aus dem Ausland lehnen wir strikt ab. Link zum Original
Gegen illegale Müllimporte soll mit aller Härte vorgegangen werden.
Wortlaut im Programm
Gegen illegale Müllimporte muss mit aller Härte vorgegangen werden. Link zum Original
Die Forschung zu zukunftsfähiger Abfallverwertung soll verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern verstärkte Forschungsanstrengungen für eine zukunftsfähige Abfallverwertung. Link zum Original
Die Kommunen sollen für Einsammeln und Verwerten der Abfälle sowie für die Beratung zur Abfallvermeidung verantwortlich bleiben.
Wortlaut im Programm
Die Verantwortung für das Einsammeln und Verwerten der Abfälle, sowie für eine bürgernahe Beratung und Aufklärung zur Abfallvermeidung durch die Kommunen soll erhalten bleiben. Link zum Original
Die Belastung der Bevölkerung durch Mobilfunkstrahlung und Felder von Stromleitungen soll kontinuierlich überprüft werden.
Wortlaut im Programm
Die Belastung der Bevölkerung durch Strahlen im Mikrowellenbereich und niederfrequente elektrische Felder, hervorgerufen durch Mobilfunkstationen bzw. durch Stromleitungen, muss kontinuierlich überprüft werden. Link zum Original
Bei der Errichtung neuer Mobilfunk- und Stromanlagen soll eine verbindliche Bürgerbeteiligung gelten.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die verbindliche Bürgerbeteiligung bei der Errichtung neuer Anlagen. Link zum Original
Die Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung sollen gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für die Senkung der Grenzwerte ein und orientieren uns am vorsorgenden Umwelt- und Gesundheitsschutz. Link zum Original
Sendeanlagen auf öffentlichen Gebäuden sollen den geltenden Grenzwert um den Faktor 10 unterschreiten.
Wortlaut im Programm
Sendeanlagen auf öffentlichen Gebäuden müssen den jetzt geltenden Grenzwert um den Faktor 10 unterschreiten. Link zum Original
Im Umkreis von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern sollen keine Sendeanlagen errichtet werden.
Wortlaut im Programm
Sendeanlagen im Umkreis von Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern dürfen nicht errichtet werden. Link zum Original
Für Stromversorgungs- und Sendefunknetze soll eine Genehmigungspflicht eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Genehmigungspflicht für Stromversorgungs- und Sendefunknetze. Link zum Original
Die Emissionen in Sachsen sollen drastisch gesenkt werden.
Wortlaut im Programm
Sachsen ist Energieland – das bedeutet für uns, Energie- und Material zu sparen, die Emissionen drastisch herunterzufahren und den Wirtschaftsstandort ökologisch aufzuwerten. Link zum Original
Die leichtfertige Erschließung neuer Lagerstätten für Gesteinsabbau und die Erweiterung vorhandener Standorte werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Doch oftmals wirken erhebliche Staubbelastungen, Sprengerschütterungen sowie die Zerstörung der Landschaft bis direkt in die Siedlungsflächen. Diese Probleme sprechen gegen die leichtfertige Erschließung neuer Lagerstätten und die Erweiterung vorhandener Standorte. Link zum Original
Beim Gesteinsabbau soll das Verursacherprinzip angewendet werden.
Wortlaut im Programm
Um die Rechte der Bürgerinnen und Bürger zu wahren, fordern BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen die Anwendung des Verursacherprinzips. Link zum Original
Bergbaubetriebe sollen an ein engmaschiges Netz umweltrechtlicher Auflagen gebunden werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb müssen die Bergbaubetriebe an ein engmaschiges Netz umweltschutzrechtlicher Maßnahmen gebunden werden. Link zum Original
Erzabbau soll nur genehmigt werden, wenn Vergiftungen von Wasser, Boden und Luft, Gefahren für die Biodiversität, Gesundheitsschäden und Schäden für Fischerei, Land- und Waldwirtschaft sowie Tourismus ausgeschlossen sind.
Wortlaut im Programm
Ein Abbau ist nur genehmigungsfähig, wenn eine Vergiftung und Verseuchung von Wasser, Boden und Luft ausgeschlossen werden kann, es keine Bedrohung der Biodiversität gibt, wenn gesundheitliche Schäden ausgeschlossen sind und sichergestellt ist, dass keine Schäden in den Branchen Fischerei, Land- und Waldwirtschaft sowie Tourismus entstehen können. Link zum Original
Der Treibhausgasausstoß im Verkehr soll zur Erreichung der Klimaschutzziele schnellstmöglich umgekehrt werden.
Wortlaut im Programm
Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss beim Treibhausgasausstoß im Verkehr schnellstmöglich die Kehrtwende gelingen. Link zum Original
Die verbleibenden Ölvorkommen sollen vorrangig zur Produktion unersetzbarer Kunststoffe verwendet werden.
Wortlaut im Programm
Die noch verbleibenden Ölvorkommen unserer Erde sollten vorrangig zur Produktion von unersetzbaren Kunststoffen u. ä. verwendet werden. Link zum Original
Weitere Elbvertiefungen werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Weitere Elbvertiefungen sind ökologisch nicht zu verantworten; darüber hinaus würden sie dem Tourismus in Sachsen und Böhmen schaden. Link zum Original
Staustufen in der Elbe werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Staustufen in der Elbe lehnen wir entschieden ab. Link zum Original
Zur Lärmminderung sollen telematikgestützte Verkehrslenkungsmaßnahmen eingesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Verkehrsverlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger befürworten wir deshalb Lenkungsmaßnahmen auf Basis der Telematik (die Verknüpfung von Telekommunikation und Informatik), das Einrichten von Umweltzonen sowie Tempolimits. Link zum Original
Zur Lärmminderung sollen Umweltzonen eingerichtet werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Verkehrsverlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger befürworten wir deshalb Lenkungsmaßnahmen auf Basis der Telematik (die Verknüpfung von Telekommunikation und Informatik), das Einrichten von Umweltzonen sowie Tempolimits. Link zum Original
Zur Lärmminderung sollen Tempolimits eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Neben der Verkehrsverlagerung auf umweltfreundliche Verkehrsträger befürworten wir deshalb Lenkungsmaßnahmen auf Basis der Telematik (die Verknüpfung von Telekommunikation und Informatik), das Einrichten von Umweltzonen sowie Tempolimits. Link zum Original
Bei allen baulichen Planungen und Investitionen sollen die Anforderungen an den Lärmschutz berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus fordern wir, dass bei allen baulichen Planungen und Investitionen die Anforderungen an den Lärmschutz berücksichtigt werden. Link zum Original
Wirkungsvolle Aktions- und Luftreinhaltepläne sollen die Bevölkerung vor Feinstaub, Stickoxiden und anderen Abgasen schützen.
Wortlaut im Programm
Durch wirkungsvolle Aktions- und Luftreinhaltepläne wollen wir die Bevölkerung vor Feinstaub, Stickoxiden und anderen Abgasen schützen. Link zum Original
Dieselfahrzeuge sollen mit Rußfiltern ausgestattet werden.
Wortlaut im Programm
Schutzmaßnahmen wie Rußfilter bei Dieselfahrzeugen, Nachtflugverbote und die Reduzierung der Strahlung, beispielsweise bei Mobilfunkanlagen, beugen Gesundheitsschäden vor. Link zum Original
Zum Gesundheitsschutz sollen Nachtflugverbote gelten.
Wortlaut im Programm
Schutzmaßnahmen wie Rußfilter bei Dieselfahrzeugen, Nachtflugverbote und die Reduzierung der Strahlung, beispielsweise bei Mobilfunkanlagen, beugen Gesundheitsschäden vor. Link zum Original
Die Strahlung etwa von Mobilfunkanlagen soll reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Schutzmaßnahmen wie Rußfilter bei Dieselfahrzeugen, Nachtflugverbote und die Reduzierung der Strahlung, beispielsweise bei Mobilfunkanlagen, beugen Gesundheitsschäden vor. Link zum Original
Die CO2-Emissionen im Verkehr sollen bis 2020 um mindestens 30 Prozent sinken.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist es, die CO 2-Emissionen im Verkehrsbereich bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu senken. Link zum Original
Auf Bundesebene soll eine Neuversiegelungsabgabe eingeführt werden, die bei Entsiegelung anderer Flächen sinkt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen treten auf der Bundesebene für die Einführung einer Neuversieglungsabgabe ein, die je nach Entsiegelung einer anderen Fläche gesenkt wird. Link zum Original
Mittelfristig soll ein Handel mit Versiegelungsrechten eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Mittelfristig wollen wir nach dem Vorbild des Handels mit CO 2- Emissionsrechten den Handel mit Versiegelungsrechten einführen, um ein wirksames ökonomisches Instrument zur Verminderung des gesamten Flächenverbrauchs zu erhalten. Link zum Original
Die Belange von Kindern werden im Umweltschutz besser berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
Kinder sind von Umweltbelastungen wie Lärm, Feinstaub und Umweltgiften stärker betroffen als Erwachsene. Wir kämpfen deshalb darum, dass ihre Belange im Umweltschutz besser berücksichtigt werden. Link zum Original
Eine landesweite Umweltbehörde mit ausreichender Ausstattung und klaren fachlichen Kompetenzen wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern daher die Wiedereinführung einer landesweiten Umweltbehörde mit ausreichender Ausstattung und klaren fachlichen Kompetenzen. Link zum Original
Umweltbehörden werden verpflichtet, Rechtsverstöße bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Umweltbehörden verpflichten, Rechtsverstöße bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Link zum Original
Umweltgrenzwerte für Wasser, Luft und Boden werden verschärft.
Wortlaut im Programm
Daher ist vor allem bei der Verschärfung der Grenzwerte und der Durchsetzung staatlicher Kontrolle anzusetzen; die Wiedereinführung einer landesweiten Umweltfachbehörde und einheitlicher Umweltstandards in Sachsen sind unabdingbar. Link zum Original
Die staatliche Umweltkontrolle wird durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Daher ist vor allem bei der Verschärfung der Grenzwerte und der Durchsetzung staatlicher Kontrolle anzusetzen; die Wiedereinführung einer landesweiten Umweltfachbehörde und einheitlicher Umweltstandards in Sachsen sind unabdingbar. Link zum Original
Eine landesweite Umweltfachbehörde wird wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Daher ist vor allem bei der Verschärfung der Grenzwerte und der Durchsetzung staatlicher Kontrolle anzusetzen; die Wiedereinführung einer landesweiten Umweltfachbehörde und einheitlicher Umweltstandards in Sachsen sind unabdingbar. Link zum Original
In Sachsen gelten einheitliche Umweltstandards.
Wortlaut im Programm
Daher ist vor allem bei der Verschärfung der Grenzwerte und der Durchsetzung staatlicher Kontrolle anzusetzen; die Wiedereinführung einer landesweiten Umweltfachbehörde und einheitlicher Umweltstandards in Sachsen sind unabdingbar. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.