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FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1991

Forderungen zu Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1991 · beschlossen 01.09.1990 · Original

Das Programm enthält 22 von 1.083 Forderungen zu „Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit“.

Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit 22
  1. Ausgrenzung und pauschale Ablehnung von Minderheiten ausländischer Herkunft werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale wenden sich deshalb gegen die Ausgrenzung und pauschale Ablehnung von Minderheiten ausländischer Herkunft. Sie setzen sich für eine Versachlichung der Diskussion ein und kämpfen für den Abbau von Vorurteilen. Link zum Original
  2. Die Diskussion über Zuwanderung soll versachlicht und Vorurteile sollen abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale wenden sich deshalb gegen die Ausgrenzung und pauschale Ablehnung von Minderheiten ausländischer Herkunft. Sie setzen sich für eine Versachlichung der Diskussion ein und kämpfen für den Abbau von Vorurteilen. Link zum Original
  3. Integrationspolitik richtet sich unterschiedslos an alle Zuwanderer und ist Bestandteil aller Politikfelder.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert eine Integrationspolitik, die sich unterschiedslos an alle Zuwanderer richtet und integraler Bestandteil der verschiedenen Politikfelder z.B. auch der Frauen- und Jugendpolitik ist. Link zum Original
  4. Interkulturelles Lernen in Kindergärten, Schulen und Jugendarbeit wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung des interkulturellen Lernens inbesondere in Kindergärten, Schulen und in der Jugendarbeit, das ein auf gegenseitiger AChtung und Akzeptanz beruhendes Miteinander ermöglicht, Link zum Original
  5. Ausländische Mitbürger werden besonders auf kommunaler Ebene in das öffentliche Kulturleben einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    die Einbeziehung ausländischer Mitbürger in das öffentliche Kulturleben insbesondere auf kommunaler Ebene, Link zum Original
  6. Wo Ausländer und Deutsche zusammenwohnen, werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten vor allem da, wo Ausländer und Deutsche miteinander wohnen und unterschiedliche Lebensformen sich direkt berühren, Link zum Original
  7. Es werden Ausländerbeiräte eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    die Einbeziehung ausländischer Mitbürger in die politische Willensbildung z.B. auch durch die Einrichtung von Ausländerbeiräten und die Einführung eines Kommunalwahlrechts für EG-Ausländer auf Gegenseitigkeit, Link zum Original
  8. Ein Kommunalwahlrecht für EG-Ausländer auf Gegenseitigkeit wird eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    die Einbeziehung ausländischer Mitbürger in die politische Willensbildung z.B. auch durch die Einrichtung von Ausländerbeiräten und die Einführung eines Kommunalwahlrechts für EG-Ausländer auf Gegenseitigkeit, Link zum Original
  9. Die berufliche Bildung junger Ausländer wird zur Erweiterung des Berufswahlspektrums verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    die Verbesserung der beruflichen Bildung junger Ausländer mit dem Ziel einer Verbreiterung des Berufswahlspektrums, insbesondere auch die gezielte Qualifizierung junger Ausländer der 2. Generation für Tätigkeiten im sozialen Bereich, Link zum Original
  10. Junge Ausländer der zweiten Generation werden gezielt für Tätigkeiten im sozialen Bereich qualifiziert.

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    Wortlaut im Programm
    die Verbesserung der beruflichen Bildung junger Ausländer mit dem Ziel einer Verbreiterung des Berufswahlspektrums, insbesondere auch die gezielte Qualifizierung junger Ausländer der 2. Generation für Tätigkeiten im sozialen Bereich, Link zum Original
  11. Behördenmitarbeiter erhalten Informations- und Weiterbildungsangebote über Migrationsprobleme und soziokulturelle Hintergründe.

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    Wortlaut im Programm
    gezielte Informations- und Weiterbildungsangebote über Migiationsprobleme und soziokulturelle Hintergründe der Menschen ausländischer Herkunft für die Mitarbeiter von Behörden (z.B. Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsverwaltung, Ausländerbehörde), Link zum Original
  12. Initiativen zur Entwicklung von Selbsthilfepotentialen von Zuwanderern werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    die Förderung von Initiativen, die der Entwicklung von Selbsthilfepotentialen dienen, Link zum Original
  13. Die Wohnraumversorgung berücksichtigt die Schwierigkeiten von Zuwanderern und verhindert Ghettobildung.

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    Wortlaut im Programm
    eine Wohnraumversorgung, die den besonderen Schwierigkeiten der Zuwanderer bei der Wohnungssuche Rechnung trägt und Ghettosituationen verhindert. Link zum Original
  14. Ziel eines Asylverhältnisses ist die Rückkehr ins Heimatland nach Ende der Krise.

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    Wortlaut im Programm
    Endziel eines Asylverhältnisses sollte die Rückkehr in das Heimatland nach Beendigung der Krisensituation sein und die Familienzusammenführung dort und nicht in Deutschland. In den Fällen, in denen dieses Ziel auf absehbare Zeit nicht erreichbar ist, sollen Jugendliche in der Bundesrepublik eine fundierte Ausbi Idung erhalten. Link zum Original
  15. Die Familienzusammenführung von Asylsuchenden soll im Heimatland und nicht in Deutschland stattfinden.

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    Wortlaut im Programm
    Endziel eines Asylverhältnisses sollte die Rückkehr in das Heimatland nach Beendigung der Krisensituation sein und die Familienzusammenführung dort und nicht in Deutschland. In den Fällen, in denen dieses Ziel auf absehbare Zeit nicht erreichbar ist, sollen Jugendliche in der Bundesrepublik eine fundierte Ausbi Idung erhalten. Link zum Original
  16. Ist eine Rückkehr absehbar nicht möglich, erhalten jugendliche Asylsuchende in Deutschland eine fundierte Ausbildung.

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    Wortlaut im Programm
    Endziel eines Asylverhältnisses sollte die Rückkehr in das Heimatland nach Beendigung der Krisensituation sein und die Familienzusammenführung dort und nicht in Deutschland. In den Fällen, in denen dieses Ziel auf absehbare Zeit nicht erreichbar ist, sollen Jugendliche in der Bundesrepublik eine fundierte Ausbi Idung erhalten. Link zum Original
  17. Ausbildungsinhalte werden an ihrer Verwendbarkeit im jeweiligen Heimatland ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Inhalte der Ausbildung sind an ihrer Verwendbarkeit im jeweiligen Heimatland auszurichten. Link zum Original
  18. Die heimische Sprache und Kultur jugendlicher Asylsuchender wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Dem Ziel der Rückkehr dient auch eine Förderung der heimischen Sprache und Kultur, was zugleich eine Bereicherung des deutschen Kulturlebens ist. Link zum Original
  19. Jungen Menschen werden in ihrer jeweiligen Heimat Lebensbedingungen und Chancen geboten, die ihnen das Bleiben sinnvoll erscheinen lassen.

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    Wortlaut im Programm
    Erstes Ziel ist dabei, jungen Menschen in ihrer jeweiligen Heimat Lebensbedingungen und Chancen zu bieten, die ihnen das Bleiben sinnvoll erscheinen lassen. Link zum Original
  20. Junge Aus- und Übersiedler, die Rheinland-Pfalz als neuen Wohnort gewählt haben, erhalten vielfältige Unterstützung für einen guten Start.

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    Wortlaut im Programm
    Gleichzeitig muß jedOch jungen Aus- und Übersiedlern, die Rheinland-pfalz als neuen Wohnort gewählt haben, vielfältige Unterstützung gewährt werden, um ihnen im Interesse aller einen guten start zu ermöglichen. Link zum Original
  21. Defizite in der Kenntnis demokratischer Rechte, Pflichten und Strukturen werden bei Aus- und Übersiedlern schon bei der Ankunft durch geeignete Maßnahmen abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Die Wahrnehmung der Mitwirkungsmöglichkeiten einer Demokratie setzt die Kenntnis demokratischer Strukturen, Rechte und Verwaltungsabläufe des demokratischen Rechtsstaates voraus. Defizite in dieser Kenntnis von Rechten und Pflichten sollten schon bei der Ankunft durch geeignete Maßnahmen abgebaut werden. Link zum Original
  22. Kultur- und Vereinsarbeit wird als Brücke zur gegenseitigen Annäherung und Integration genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen, daß Kultur- und Vereinsarbeit als Brücke zur gegenseitigen Annäherung und Integration genutzt wird. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

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