FDP RP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1991
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 1991 · beschlossen 01.09.1990 · Original
Das Programm enthält 66 von 1.083 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 66Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 49Seiten im Original
- 1991Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 66
Das landwirtschaftliche Unternehmungs- und Beratungswesen wird weiter entstaatlicht.
Wortlaut im Programm
für die weitere Entstaatlichung u.a. im Vermessungswesen, im landwirtschaftlichen Unternehmungs- und Beratungswesen, im öffentlichen Gesundheitswesen und im Bereich der Abfallwirtschaft. Link zum Original
Der Verbraucherschutz im Lebensmittelbereich wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Im Lebensmittelbereich ist der Verbraucherschutz zu verstärken. Link zum Original
Die bestehenden Gesetze im Lebensmittelbereich werden konsequent vollzogen.
Wortlaut im Programm
Im Lebensmittelbereich ist der Verbraucherschutz zu verstärken. Die bestehenden Gesetze müssen konsequent vollzogen werden. Link zum Original
Die Lebensmittelüberwachung wird verstärkt, um Verfälschung und verdeckte Qualitätsminderung wie Arzneimittelrückstände im Fleisch oder irreführende Öko-Begriffe zu unterbinden.
Wortlaut im Programm
Das Überwachungssystem ist so zu verstärken, daß die Verfälschung und verdeckte Qualitätsminderung bei Lebensmitteln unterbunden werden kann, z.B. Arzneimittelrückstände im Fleisch oder die unberechtigte Verwendung von Begriffen wie "öko" oder "naturnah". Link zum Original
Es werden Rahmenbedingungen geschaffen, die der Landwirtschaft neue wirtschaftliche Perspektiven geben.
Wortlaut im Programm
Der EG-Binnenmarkt, aber auch Osteuropa nach der politischen Entwicklung der letzten Zeit, eröffnen den Landwirten neue Möglichkeiten durch größere Märkte. Dafür gilt es, einerseits Rahmenbedingungen herzustellen, die der Landwirtschaft neue wirtschaftliche Perspektiven geben und andererseits in der Bevölkerung eine realistische Einschätzung von der hohen Bedeutung der Landwirtschaft zu entwickeln. Link zum Original
In der Bevölkerung wird eine realistische Einschätzung der hohen Bedeutung der Landwirtschaft gefördert.
Wortlaut im Programm
Der EG-Binnenmarkt, aber auch Osteuropa nach der politischen Entwicklung der letzten Zeit, eröffnen den Landwirten neue Möglichkeiten durch größere Märkte. Dafür gilt es, einerseits Rahmenbedingungen herzustellen, die der Landwirtschaft neue wirtschaftliche Perspektiven geben und andererseits in der Bevölkerung eine realistische Einschätzung von der hohen Bedeutung der Landwirtschaft zu entwickeln. Link zum Original
Ziel der Agrarpolitik sind neben hochwertigen Produkten die Erhaltung der Kulturlandschaft und Leistungen für Natur- und Umweltschutz.
Wortlaut im Programm
Ziel ist dabei neben der Produktion von qualitativ hochwertigen und gesundhei tlich unbedenklichen Produkten zur Versorgung der Bevölkerung die Erhaltung der Kulturlandschaft sowie das Erbringen von Leistungen für Natur- und Umweltschutz, um letztendlich einen lebenswerten ländlichen Raum zu erhalten. Link zum Original
Der leistungsfähige bäuerliche Familienbetrieb steht an erster Stelle.
Wortlaut im Programm
Dabei steht für die F.D.P. an erster Stelle der leistungsfähige bäuerliche Familienbetrieb. Link zum Original
In der Landwirtschaft soll ein ausreichendes, am außerlandwirtschaftlichen Verdienst orientiertes Einkommen erzielbar sein.
Wortlaut im Programm
Vordringliche Aufgabe der Agrarpolitik muß es sein, daß in der Landwirtschaft ein ausreichendes, am außerlandwirtschaftlichen Verdienst orientiertes Einkommen bei vertretbarer Arbeitsbelastung erzielt werden kann. Link zum Original
Der weit überwiegende Teil des landwirtschaftlichen Einkommens stammt aus dem Verkauf landwirtschaftlicher Produkte.
Wortlaut im Programm
Daher muß auch in Zukunft der weit überwiegende Teil des landwirtschaftlichen Einkommens aus dem Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten stammen. Link zum Original
Die Überschüsse auf den Agrarmärkten werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Dieses Ziel setzt angemessene Preise voraus, die nur erzielt werden können, wenn die Überschüsse auf den Agrarmärkten abgebaut werden. Link zum Original
Zum Abbau der Agrarüberschüsse werden Maßnahmen zur Mengenbegrenzung ergriffen.
Wortlaut im Programm
Dieses Ziel setzt angemessene Preise voraus, die nur erzielt werden können, wenn die Überschüsse auf den Agrarmärkten abgebaut werden. Dafür müssen Maßnahmen zur Mengenbegrenzung ergtiffen werden. Link zum Original
Neben Extensivierung und Flächenstilllegung werden alternative landwirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten entwickelt.
Wortlaut im Programm
Neben Extensivierung und Flächenstillegung müssen alternative Nutzungsmöglichkeiten entwickelt werden. Link zum Original
Der Anbau von Energie- und Faserpflanzen wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
die Ausweitung des Anbaus von Energie- und Faserpflanzen, Link zum Original
Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen werden anstelle der Finanzierung von Flächenstilllegung gefördert.
Wortlaut im Programm
die Förderung von Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (anstelle der Finanzierung einer Flächenstillegung), Link zum Original
Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen für mehr biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
die Schaffung der rechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für verstärkten Einsatz biologisch abbaubarer Verpackungsmaterialien. Link zum Original
Landwirtschaftliche Produktions- und Verwendungsalternativen werden durch Forschung weiterentwickelt und bis zur Anwendungsreife erprobt.
Wortlaut im Programm
Die Produktions- und Verwendungsalternativen müssen durch Forschung verstärkt weiterentwickelt und bis zur Anwendungsreife erprobt werden. Link zum Original
Die soziale Absicherung von Betriebsleitern und mitarbeitenden Familienangehörigen in der Landwirtschaft wird gewährleistet.
Wortlaut im Programm
Die soziale Absicherung des Betriebsleiters und der mitarbeitenden Familien-Arbeitskräfte muß gewährleistet sein; insbesondere muß die soziale Absicherung der Frau verbessert werden. Link zum Original
Die soziale Absicherung der Frauen in der Landwirtschaft wird verbessert.
Wortlaut im Programm
Die soziale Absicherung des Betriebsleiters und der mitarbeitenden Familien-Arbeitskräfte muß gewährleistet sein; insbesondere muß die soziale Absicherung der Frau verbessert werden. Link zum Original
Der Übergang zum Neben- oder Zuerwerb und das Ausscheiden aus der Landwirtschaft werden sozial ausreichend abgefedert.
Wortlaut im Programm
Aber auch der Übergang zum Neben- bzw. Zuerwerb sowie das völlige Ausscheiden aus der Landwirtschaft muß sozial ausreichend abgefedert sein. Link zum Original
Der Einkommensdruck auf Haupterwerbslandwirte durch den Strukturwandel wird mit direkten Einkommenshilfen gemildert.
Wortlaut im Programm
Der tiefgreifende Strukturwandel in der Landwirtschaft ist mit erheblichem Einkommensdruck für Haupterwerbslandwirte verbunden, der mit direkten Einkommenshilfen gemildert werden muß. Link zum Original
Die Betriebsstruktur der Landwirtschaft soll sich mit Blick auf den Binnenmarkt zu leistungsfähigen Familienbetrieben wandeln.
Wortlaut im Programm
Eine Strukturverbesserung, d.h., ein Wandel der Betriebsstruktur zu leistungsfähigen Familienbetrieben, ist mit Blick auf den Binnenmarkt dringend erforderlich. Link zum Original
In der Agrarpolitik sollen die Marktgesetze zur Geltung kommen.
Wortlaut im Programm
Dabei müssen die Marktgesetze zur Geltung kommen. Link zum Original
In der Agrarpolitik sind das Ziel einer gesunden Umwelt und die Funktionsfähigkeit des ländlichen Raums zu beachten.
Wortlaut im Programm
Andererseits sind aber auch das Ziel einer gesunden Umwelt und die Funktionsfähigkeit des ~ändlichen Raums zu beachten. Link zum Original
Die Förderung einer umweltschonenden Landwirtschaft hat große Bedeutung.
Wortlaut im Programm
Die Förderung einer umweltschonenden Landwirtschaft hat deshalb große Bedeutung. Link zum Original
Die Landwirtschaft soll gesunde, hochwertige Nahrungsmittel erzeugen, ohne die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden.
Wortlaut im Programm
Eine ökologisch ausgerichtete Landwirtschaft verlangt die Erzeugung gesunder und qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel, bei der die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Link zum Original
Umwelt- und Naturschutz dürfen nicht zu Lasten der Landwirtschaft verwirklicht werden.
Wortlaut im Programm
Umwelt- und Naturschutz dürfen aber nicht auf dem Rücken der Landwirtschaft realisiert werden. Link zum Original
Bewirtschaftungsauflagen und daraus folgende Wettbewerbsnachteile werden finanziell ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Bewirtschaftungsauflagen und daraus resultierende Wettbewerbsnachteile müssen finanziell ausgeglichen werden. Link zum Original
Integrierter und ökologischer Landbau werden durch Forschung, Beratung und Weiterbildung gleichrangig gefördert.
Wortlaut im Programm
Integrierter und ökologischer Landbau sind durch Forschung, Beratung und Weiterbildung gleichrangig zu fördern. Link zum Original
Die landwirtschaftliche Beratung berücksichtigt die wachsenden Anforderungen an Umweltschutz und Produktion sowie die Entwicklung von Marktstrategien.
Wortlaut im Programm
Den zunehmenden Anforderungen an den Umweltschutz und an die Produktion sowie bei der Entwicklung von Marktstrategien muß durch die Beratung Rechnung getr~gen werden. Link zum Original
Bis zur gemeinsamen Währung werden alle währungsbedingten Nachteile ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Vorrangiges Ziel ist eine gemeinsame europäische Währung. Bis dahin müssen alle währungsbedingten Nachteile ausgeglichen werden. Link zum Original
Wettbewerbsrelevante Bestimmungen wie Tierschutz, Pflanzenschutz, Veterinär- und Lebensmittelrecht werden in der EG harmonisiert, bei hohem Verbraucherschutzniveau.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen alle wettbewerbsbeeinflussenden Bestimmungen wie zum Beispiel Tierschutz, Pflanzenschutz, Veterinär- und Lebensmittelrecht in der EG so weit harmonisiert werden, daß unerträgliche Benachteiligungen vermieden werden, jedoch ein hohes Schutzniveau für den Verbraucher erhalten bleibt. Link zum Original
Langfristig soll die Landwirtschaft möglichst wenig von staatlichen Subventionen abhängen und möglichst auf Verbraucherwünsche eingehen.
Wortlaut im Programm
Langfristig müssen wir zu einer Landwirtschaft kommen, die so wenig wie möglich von staatlichen Subventionen abhängig ist und soweit wie möglich auf Verbraucherwünsche eingeht. Link zum Original
Wettbewerbsverzerrende Gebühren und Abgaben in der Landwirtschaft werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
Wettbewerbsverzerrende Gebühren und Abgaben müssen gesenkt werden. Link zum Original
Angestrebt wird eine vielfältige Landwirtschaft mit leistungsfähigen bäuerlichen Familienbetrieben, die ein am außerlandwirtschaftlichen Lohnniveau orientiertes Einkommen erzielen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. will eine vielfältige Landwirtschaft, in der an erster Stelle der leistungsfähige bäuerliche Familienbetrieb steht, der ein ausreichendes, am außerlandwirtschaftlichen Lohnniveau orientiertes Einkommen erzielt. Link zum Original
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird sozial verträglich gestaltet.
Wortlaut im Programm
Der Strukturwandel muß insgesamt sozial verträglich gestaltet werden. Link zum Original
Für die Weinwirtschaft in Rheinland-Pfalz sollen zukunftsorientierte Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die Weinbaupolitik der F.D.P. bemüht sich, für die Weinwirtschaft in Rheinland-Pfalz zukunftsorientierte Rahmenbedingungen zu schaffen, die der großen Bedeutung dieses Wirtschaftszweiges Rechnung tragen. Link zum Original
Die Wertschätzung rheinland-pfälzischer Weine bei Verbrauchern im In- und Ausland und ihre Wettbewerbsfähigkeit sollen gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Grundsätzlich gilt es, den Weinen aus Rheinland-Pfalz - die unter den Weinen der Welt eine besondere Spezialität sind - die gebührende Wertschätzung beim Verbraucher im In- und Ausland zu verschaffen und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf einem hart umkämpften Markt zu stärken. Link zum Original
Die Durchführung der qualitätsorientierten Mengenregulierung im Weinbau wird vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Rechtsvorschriften, Meldeverpflichtungen und Verwaltungsabläufe sind auf ihre Notwendigkeit und Gestaltung hin zu überprüfen mit dem Ziel, zu deutlichen Vereinfachungen zu kommen. Hierbei lassen sich besondere Schwerpunkte setzen bei der Durchführung der qualitätsorientierten Mengenregulierung, der amtlichen Qualitätsweinprüfung, der Gestaltung des Bezeichnungsrechts, der Kontroll- und Überwachungspraxis. Link zum Original
Die amtliche Qualitätsweinprüfung wird vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Rechtsvorschriften, Meldeverpflichtungen und Verwaltungsabläufe sind auf ihre Notwendigkeit und Gestaltung hin zu überprüfen mit dem Ziel, zu deutlichen Vereinfachungen zu kommen. Hierbei lassen sich besondere Schwerpunkte setzen bei der Durchführung der qualitätsorientierten Mengenregulierung, der amtlichen Qualitätsweinprüfung, der Gestaltung des Bezeichnungsrechts, der Kontroll- und Überwachungspraxis. Link zum Original
Das Bezeichnungsrecht für Wein wird vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Rechtsvorschriften, Meldeverpflichtungen und Verwaltungsabläufe sind auf ihre Notwendigkeit und Gestaltung hin zu überprüfen mit dem Ziel, zu deutlichen Vereinfachungen zu kommen. Hierbei lassen sich besondere Schwerpunkte setzen bei der Durchführung der qualitätsorientierten Mengenregulierung, der amtlichen Qualitätsweinprüfung, der Gestaltung des Bezeichnungsrechts, der Kontroll- und Überwachungspraxis. Link zum Original
Die Kontroll- und Überwachungspraxis im Weinbereich wird vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Rechtsvorschriften, Meldeverpflichtungen und Verwaltungsabläufe sind auf ihre Notwendigkeit und Gestaltung hin zu überprüfen mit dem Ziel, zu deutlichen Vereinfachungen zu kommen. Hierbei lassen sich besondere Schwerpunkte setzen bei der Durchführung der qualitätsorientierten Mengenregulierung, der amtlichen Qualitätsweinprüfung, der Gestaltung des Bezeichnungsrechts, der Kontroll- und Überwachungspraxis. Link zum Original
Nach Einführung der Eingangs- und Ausgangskontrolle wird geprüft, ob die amtliche Qualitätsweinprüfung in bisheriger Form beibehalten werden soll.
Wortlaut im Programm
Nach der Einführung der Mengenregulierungsvorschriften mit entsprechender Eingangskontrolle und der bereits im Weingesetz festgelegten Ausgangskontrolle muß geprüft werden, ob das Verfahren der amtlichen Qualitätsweinprüfung in der bisherigen Form beibehalten werden soll. Link zum Original
Qualitätssicherung und Verbrauchergarantie beim Wein können auch ohne ein hochbürokratisches amtliches Prüfverfahren erfolgen.
Wortlaut im Programm
Die Qualitätssicherung und Garantiefunktion gegenüber dem Verbraucher kann auch auf anderen Wegen als über ein hochbürokratisches, amtliches Prüfverfahren vorgenommen werden. Link zum Original
Das Verfahren der Mengenregulierung im Weinbau und ihre Rahmendaten werden überprüft.
Wortlaut im Programm
Das Verfahren der Mengenregulierung ist ebenso zu überprüfen wie die Rahmendaten dieser Regelung insgesamt. Link zum Original
Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit der Winzer sind nur gerechtfertigt, wenn sie zu besserer Qualität, stetigerem Angebot und höherer Wertschätzung des Weins führen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. mißt die Berechtigung solch massiver Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit der Winzer weiterhin daran, ob es gelingen wird, zur Qualitätsverbesserung, Verstetigung des Angebots und verbesserter Wertschätzung des rtteinland-pfälzischen Weines beim Verbraucher zu kommen. Link zum Original
Das europäische Bezeichnungsrecht für Wein wird fortentwickelt und vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Das europäische Bezeichnungsrecht muß fortentwickelt und vereinfacht werden. Die Änderungen müssen zum einen einer besseren Darstellung der tatsächlichen Produktqualität förderlich, zum anderen den Bedürfnissen des Verbrauchers nach klarer Information dienlich sein. Link zum Original
Änderungen des Bezeichnungsrechts sollen die tatsächliche Produktqualität besser darstellen und die Verbraucher klar informieren.
Wortlaut im Programm
Das europäische Bezeichnungsrecht muß fortentwickelt und vereinfacht werden. Die Änderungen müssen zum einen einer besseren Darstellung der tatsächlichen Produktqualität förderlich, zum anderen den Bedürfnissen des Verbrauchers nach klarer Information dienlich sein. Link zum Original
Wettbewerbsverzerrende Handelshemmnisse der EG, etwa ungleiche Pflanzenschutz- und Weinkontrollregeln, werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Handelshemmnisse durch wettbewerbsverzerrende Maßnahmen der EG wie zum Beispiel unterschiedliche Voraussetzungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, ungleiche Weinkontrollverfahren oder die Einführung der Weinsteuer - müssen unter allen Umständen verhindert werden. Link zum Original
Die Einführung einer Weinsteuer wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Handelshemmnisse durch wettbewerbsverzerrende Maßnahmen der EG wie zum Beispiel unterschiedliche Voraussetzungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, ungleiche Weinkontrollverfahren oder die Einführung der Weinsteuer - müssen unter allen Umständen verhindert werden. Link zum Original
Weinwerbung und Absatzförderung sind wichtige Ansätze für die Weinwirtschaft, wobei in erster Linie Eigenengagement gefordert ist.
Wortlaut im Programm
Ein besonders wichtiger Ansatz für die Verbesserung der Situation der rheinland-pfälzischen Weinwirtschaft sind Weinwerbung und Absatzförderung. Gefordert ist hier in erster Linie das Eigenengagement. Neue Ideen und Konzepte sind zu entwickeln. Erhöhte Mittel eröffnen bei effektivem Einsatz hierzu die Möglichkeit. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Exportmärkte - vor allem auf sich neu entwickelnde Märkte im Osten - zu richten. Link zum Original
Für Weinwerbung und Absatzförderung werden neue Ideen und Konzepte entwickelt.
Wortlaut im Programm
Ein besonders wichtiger Ansatz für die Verbesserung der Situation der rheinland-pfälzischen Weinwirtschaft sind Weinwerbung und Absatzförderung. Gefordert ist hier in erster Linie das Eigenengagement. Neue Ideen und Konzepte sind zu entwickeln. Erhöhte Mittel eröffnen bei effektivem Einsatz hierzu die Möglichkeit. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Exportmärkte - vor allem auf sich neu entwickelnde Märkte im Osten - zu richten. Link zum Original
Die Absatzförderung für Wein richtet sich besonders auf Exportmärkte, vor allem auf neue Märkte im Osten.
Wortlaut im Programm
Ein besonders wichtiger Ansatz für die Verbesserung der Situation der rheinland-pfälzischen Weinwirtschaft sind Weinwerbung und Absatzförderung. Gefordert ist hier in erster Linie das Eigenengagement. Neue Ideen und Konzepte sind zu entwickeln. Erhöhte Mittel eröffnen bei effektivem Einsatz hierzu die Möglichkeit. Besonderes Augenmerk ist hierbei auf die Exportmärkte - vor allem auf sich neu entwickelnde Märkte im Osten - zu richten. Link zum Original
Die Anbaupolitik im Weinbau wird weiterhin restriktiv gehandhabt.
Wortlaut im Programm
Die Anbaupolitik ist weiter restriktiv zu handhaben. Link zum Original
Das Weinbergsareal wird erfasst und in einem Flächennutzungsplan fortgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Das Weinbergsareal ist zu erfassen und in Form eines Flächennutzungsplanes fortzuschreiben. Link zum Original
Anreize zur Extensivierung der Weinerzeugung werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Anreize zur Extensivierung der Erzeugung sind als Schritt in die richtige Richtung anzusehen. Deshalb muß auch die Begrenzung der Brache auf acht Jahre entfallen. Link zum Original
Die Begrenzung der Brache auf acht Jahre entfällt.
Wortlaut im Programm
Anreize zur Extensivierung der Erzeugung sind als Schritt in die richtige Richtung anzusehen. Deshalb muß auch die Begrenzung der Brache auf acht Jahre entfallen. Link zum Original
Umweltfreundliche Weinerzeugung wird gleichwertig gefördert.
Wortlaut im Programm
Die Bestrebungen zu einer umweltfreundlichen Erzeugung sind gleichwertig zu fördern. Link zum Original
Die Gruppen der Weinwirtschaft, insbesondere der Berufsstand, werden stärker an Entscheidungen beteiligt.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fördert Bestrebungen, die verschiedenen Gruppen der Weinwirtschaft, insbesondere das berufsständische Element, stärker an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Für entsprechende interprofessionelle Komitees, wie in anderen europäischen Ländern, müssen allerdings noch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Link zum Original
Für interprofessionelle Komitees der Weinwirtschaft werden rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. fördert Bestrebungen, die verschiedenen Gruppen der Weinwirtschaft, insbesondere das berufsständische Element, stärker an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Für entsprechende interprofessionelle Komitees, wie in anderen europäischen Ländern, müssen allerdings noch die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Link zum Original
Waldwirtschaft ist eine landeskulturelle Aufgabe, die vor allem Wasserhaushalt, Klimaausgleich und Kulturlandschaft dient.
Wortlaut im Programm
Waldwirtschaft ist eine landeskulturelle Aufgabe. Sie dient in erster Linie dem Wasserhaushalt, dem Klimaausgleich und der Kulturlandschaft. Link zum Original
Sturmgeschädigte Waldflächen werden nach der Räumung sehr schnell wieder bepflanzt.
Wortlaut im Programm
Die Wiederbepflanzung muß nach der Räumung der Flächen aus ökonomischer wie auch ökologischer Sicht sehr schnell erfolgen, wobei die Aufforstung von Laub- oder Mischwald von der F.D.P. gefordert wird. Link zum Original
Kommunale und private Waldbesitzer werden bei der Bewältigung der Sturmschäden mit Landes- und Bundesmitteln unterstützt.
Wortlaut im Programm
Kommunale wie auch private Waldbesitzer können die Belastungen. nicht allein tragen und müssen deshalb finanziell durch Landes- und Bundesmittel unterstützt werden. Link zum Original
Das Land übernimmt im Bundesrat eine stärkere Rolle bei der forstlichen Ausbildung und der Vergabe von Forschungsmitteln zur Vermeidung von Waldschäden.
Wortlaut im Programm
Dem Land Rheinland-Pfalz fällt wegen der großen Waldflächen bei der Erforschung zur Vermeidung von waldschäden eine große Aufgabe zu. Zur Ausbildung des forstlichen Nachwuchses und bei der Vergabe von Forschungsmitteln muß das Land im Bundesrat eine stärkere Rolle übernehmen. Link zum Original
Der Regulierung des Wildbestands wird wegen der großen Neubepflanzungsflächen besondere Bedeutung beigemessen.
Wortlaut im Programm
Der Wildbestandsregulierung muß auch wegen der großen Neubepflanzungsflächen eine besondere Bedeutung zugemessen werden. Link zum Original
Die Infrastruktur auf dem Land wird verbessert, um das Wohnen dort für Familien attraktiver zu machen.
Wortlaut im Programm
Wichtig ist aber auch eine Verbesserung der Infrastruktur auf dem Land, um das Wohnen dort unter Berufs- und Freizeitaspekten für Familien attraktiver zu machen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.