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FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Brandenburg 2009

Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum

Landtagswahl Brandenburg 2009 · beschlossen 04.04.2009 · Original

Das Programm enthält 23 von 397 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.

Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 23
  1. Die Landwirtschaft soll sich unternehmerisch am Markt und an den Verbrauchern orientieren und nachhaltig wirtschaften.

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    Wortlaut im Programm
    den Einsatz für eine sich unternehmerisch an den Erfordernissen des Marktes, insbesondere den Endverbrauchern, orientierende und an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgerichtete Landwirtschaft. Link zum Original
  2. Die fortlaufenden Forstreformen werden beendet.

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    Wortlaut im Programm
    eine Beendigung des jahrelangen Chaos sich permanent ablösender Forstreformen und eine Forstpolitik, die in entschlossenes Handeln für einen zukunftsfähigen Wald einmündet. Link zum Original
  3. Die Forstpolitik zielt entschlossen auf einen zukunftsfähigen Wald.

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    Wortlaut im Programm
    eine Beendigung des jahrelangen Chaos sich permanent ablösender Forstreformen und eine Forstpolitik, die in entschlossenes Handeln für einen zukunftsfähigen Wald einmündet. Link zum Original
  4. Der ländliche Raum wird als Arbeits-, Lebens- und Erholungsraum bedarfsgerecht weiterentwickelt und gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP setzt sich dafür ein, den ländlichen Raum bedarfsgerecht in all seinen Funktionen als Arbeits-, Lebens- und Erholungsraum weiter zu entwickeln und zu stärken. Link zum Original
  5. Die Landwirtschaft hat neben der Nahrungsmittelerzeugung die Aufgabe, die Kulturlandschaft zu pflegen und offenzuhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wichtige Aufgabe der Landwirtschaft ist neben der Erzeugung von Nahrungsmitteln auch die Pflege und Offenhaltung unserer Kulturlandschaft. Link zum Original
  6. Land- und Forstwirtschaft sollen sich unternehmerisch am Markt und zugleich an Nachhaltigkeit ausrichten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir treten ein für eine sich unternehmerisch an den Erfordernissen des Marktes, insbesondere den Anforderungen der Endverbraucher, orientierende, andererseits aber auch an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgerichtete Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
  7. Die Forstwirtschaft gilt für die ländlichen Räume als gleichrangig mit der Landwirtschaft.

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    Wortlaut im Programm
    Der Forstwirtschaft kommt neben der Landwirtschaft eine gleichrangige Bedeutung für die Entwicklung und Erhaltung der ländlichen Räume zu. Link zum Original
  8. Die ständigen Forstreformen werden beendet zugunsten entschlossenen Handelns für einen zukunftsfähigen Wald.

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    Wortlaut im Programm
    Das jahrelange Chaos sich permanent ablösender Forstreformen muss ein Ende finden und in entschlossenes Handeln für einen zukunftsfähigen Wald einmünden. Link zum Original
  9. Die Landeswälder werden durch eine geeignete Betriebsform effizient und kostendeckend bewirtschaftet.

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    Wortlaut im Programm
    Künftig muss eine effiziente und kostendeckende Bewirtschaftung der Landeswälder durch die geeignete Betriebsform erreicht werden. Link zum Original
  10. Die verschiedenen Eigentumsformen bei Wäldern sollen gleichberechtigt nebeneinander bestehen können.

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    Wortlaut im Programm
    Künftig muss eine effiziente und kostendeckende Bewirtschaftung der Landeswälder durch die geeignete Betriebsform erreicht werden. Dabei müssen die verschiedenen Eigentumsformen hinsichtlich der Wälder gleichberechtigt nebeneinander existieren können. Link zum Original
  11. Nutzungsarten wie Binnenfischerei, Teichwirtschaft und Jagd werden nicht länger vernachlässigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vernachlässigung von Nutzungsarten wie Binnenfischerei, Teichwirtschaften und Jagd muss ein Ende haben. Link zum Original
  12. Leitbild ist der mündige Verbraucher, dessen umfassende Information sichergestellt wird.

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    Wortlaut im Programm
    Wir orientieren uns am Leitbild des mündigen Verbrauchers, dessen umfassende Information sicherzustellen ist. Link zum Original
  13. Ein generelles Verbot bestimmter Lebensmittel wird als Bevormundung abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Bevormundung von Verbrauchern durch ein generelles Verbot bestimmter Lebensmittel lehnen wir ab. Link zum Original
  14. Chancen und Risiken der grünen Gentechnik werden vorurteilsfrei abgewogen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei modernen Entwicklungen, wie der grünen Gentechnologie, müssen die Chancen und Risiken vorurteilsfrei gegeneinander abgewogen werden. Link zum Original
  15. Die Regelungsdichte in der Landwirtschaft wird unter Beibehaltung erforderlicher Standards abgebaut, um die Eigenverantwortung der Landwirte zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der landwirtschaftlichen Unternehmer durch Abbau der Regelungsdichte in der Landwirtschaft unter gleichzeitiger Beibehaltung der erforderlichen Standards. Link zum Original
  16. Landwirtschaftspolitik erkennt Landwirte als Unternehmer an und begleitet den Weg in neue Technologien vorurteilsfrei.

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    Wortlaut im Programm
    eine Landwirtschaftspolitik, die die Landwirte als Unternehmer anerkennt und dabei den Weg in neue Technologien vorurteilsfrei begleitet. Link zum Original
  17. Forstpolitik beendet die unkoordinierten Forstreformen zugunsten entschlossenen Handelns für einen zukunftsfähigen Wald.

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    Wortlaut im Programm
    eine Forstpolitik, die die jahrelangen Irrwege permanenter und unkoordinierter Forstreformen in entschlossenes Handeln für einen zukunftsfähigen Wald münden lässt. Link zum Original
  18. Landnutzungspolitik nimmt sich vernachlässigter Nutzungen wie Binnenfischerei, Teichwirtschaft und Jagd an.

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    Wortlaut im Programm
    eine Landnutzungspolitik, die sich auch der oftmals zu Unrecht vernachlässigten Nutzungen wie der Binnenfischerei, den Teichwirtschaften und der Jagd annimmt. Link zum Original
  19. Bei den Landeswäldern wird die Verbindung von Bewirtschaftung und hoheitlichen Funktionen in einer Organisationseinheit aufgehoben.

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    Wortlaut im Programm
    Hinsichtlich der Landeswälder Abschaffung der derzeitigen Verbindung von Bewirtschaftung und hoheitlichen Funktionen in einer Organisationseinheit. Link zum Original
  20. Landeswälder mit vorrangigen Schutzfunktionen werden in einer Landesstiftung zusammengefasst.

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    Wortlaut im Programm
    Zusammenfassung der Landeswälder, die zum Zweck der Daseinsvorsorge primär mit Schutzfunktionen belegt sind, in einer Landesstiftung, um die Dauerhaftigkeit ihrer Allgemeinfunktionen zu garantieren. Link zum Original
  21. Landeseigener Splitterwald und Exklaven werden an ortsansässige Interessenten oder Waldnachbarn mit ordnungsgemäßer Bewirtschaftung verkauft.

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    Wortlaut im Programm
    Verkauf von landeseigenem Splitterwald und Exklaven an ortsansässige Interessenten oder Waldnachbarn, die eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung gewährleisten. Link zum Original
  22. Ein Lizenzmodell wird entwickelt, bei dem benachbarte Privatforstbetriebe oder örtliche Forstdienstleister landeseigenen Wald bewirtschaften.

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    Wortlaut im Programm
    die Entwicklung eines Lizenzmodells, bei dem landeseigener Wald von benachbarten Privatfortsbetrieben oder örtlichen Forstdienstleistern bewirtschaftet wird. Link zum Original
  23. Privatwaldeigentümer werden als Ausgleich für ihre Gemeinwohlleistungen von staatlichen Zwangsabgaben entlastet.

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    Wortlaut im Programm
    Entlastung der Eigentümer von Privatwäldern im Hinblick auf staatliche Zwangsabgaben zum Ausgleich für die von ihnen durch den Wald erbrachten Gemeinwohlleistungen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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