FDP · Neue Kraft für Brandenburg damit sich etwas ändert!
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Brandenburg 2004 · Original
Das Programm enthält 31 von 559 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 31Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 67Seiten im Original
- 2004Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 31
Die Rahmenbedingungen ermöglichen in der Landwirtschaft flächendeckendes, unternehmerisches und eigentumsorientiertes Wirtschaften.
Wortlaut im Programm
Arbeitsplätze in der Landwirtschaft können nur erhalten werden oder neu entstehen, wenn die vorgegebenen Rahmenbedingungen ein flächendeckendes, unternehmerisches und eigentumsorientiertes Wirtschaften ermöglichen. Link zum Original
Das Marketing für landwirtschaftliche Produkte wird stärker verbraucherorientiert.
Wortlaut im Programm
Das Marketing für die Produkte muss mehr verbraucherorientiert erfolgen, damit ein Vertrauensverhältnis zwischen Produkt und Konsument hergestellt werden kann. Link zum Original
Alle Rechtsformen landwirtschaftlicher Betriebe werden gleich behandelt.
Wortlaut im Programm
• die Gleichbehandlung aller Rechtsformen und keine Förderobergrenzen, Link zum Original
Es gibt keine Förderobergrenzen in der Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
• die Gleichbehandlung aller Rechtsformen und keine Förderobergrenzen, Link zum Original
Konventioneller und ökologischer Anbau stehen gleichberechtigt nebeneinander.
Wortlaut im Programm
• ein gleichberechtigtes Nebeneinander von konventionellem und ökologischem Anbau, Link zum Original
Über den Anteil des ökologischen Anbaus entscheiden Markt und Verbraucher statt staatlicher Subventionen.
Wortlaut im Programm
• dass Markt und Verbraucher durch das Kaufverhalten und nicht staatliche Subventionen über den Anteil des ökologischen Anbaus entscheiden, Link zum Original
Ein höchstmöglicher Verbraucherschutz wird garantiert.
Wortlaut im Programm
• die Garantie eines höchstmöglichen Verbraucherschutzes, Link zum Original
Die Lebensmittelkontrolle wird verbessert.
Wortlaut im Programm
• die Verbesserung der Lebensmittelkontrolle, Link zum Original
Der Herkunftsnachweis von Lebensmitteln wird stärker berücksichtigt.
Wortlaut im Programm
• eine stärkere Berücksichtigung des Herkunftsnachweises von Lebensmitteln. Link zum Original
Der ländliche Raum wird als Wirtschaftsstandort und Wohnort gestärkt.
Wortlaut im Programm
Deshalb muss gerade in einem Flächenland wie Brandenburg mit einer geringen und regional unterschiedlichen Bevölkerungsstruktur der ländliche Raum gestärkt werden, um seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort und Wohnort zu steigern. Link zum Original
Die Landwirtschaft liefert hochwertige und vielfältige Nahrungsmittel zu vertretbaren Preisen.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft soll nicht nur qualitativ hochwertige und vielfältige Nahrungsmittel zu vertretbaren Preisen liefern, sondern auch die Flächen umwelt- und ressourcenschonend bewirtschaften und die Anforderungen einer artgerechten Tierhaltung berücksichtigen. Link zum Original
Landwirtschaftliche Flächen werden umwelt- und ressourcenschonend bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft soll nicht nur qualitativ hochwertige und vielfältige Nahrungsmittel zu vertretbaren Preisen liefern, sondern auch die Flächen umwelt- und ressourcenschonend bewirtschaften und die Anforderungen einer artgerechten Tierhaltung berücksichtigen. Link zum Original
Die Landwirtschaft berücksichtigt die Anforderungen einer artgerechten Tierhaltung.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft soll nicht nur qualitativ hochwertige und vielfältige Nahrungsmittel zu vertretbaren Preisen liefern, sondern auch die Flächen umwelt- und ressourcenschonend bewirtschaften und die Anforderungen einer artgerechten Tierhaltung berücksichtigen. Link zum Original
Konventionelle und ökologisch wirtschaftende Betriebe werden gleichberechtigt behandelt.
Wortlaut im Programm
Sowohl den konventionell als auch den nach den verschiedenen ökologischen Standards wirtschaftenden Betrieben kommt eine gleichberechtigte Funktion zu. Link zum Original
Verbraucher erhalten Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Wahlfreiheit bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Erzeugungsprozessen.
Wortlaut im Programm
Für die Verbraucher sind hinsichtlich der Erzeugungsprozesse und der Erzeugnisse Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Wahlfreiheit von großer Bedeutung. Link zum Original
Die Land- und Forstwirtschaft orientiert sich unternehmerisch am Markt und an den Anforderungen der Endverbraucher.
Wortlaut im Programm
Leitbild der FDP Brandenburg ist einerseits eine sich unternehmerisch, an den Erfordernissen des Marktes, insbesondere den Anforderungen der Endverbraucher orientierende, und andererseits eine sich nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausrichtende Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
Die Land- und Forstwirtschaft richtet sich nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit aus.
Wortlaut im Programm
Leitbild der FDP Brandenburg ist einerseits eine sich unternehmerisch, an den Erfordernissen des Marktes, insbesondere den Anforderungen der Endverbraucher orientierende, und andererseits eine sich nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausrichtende Land- und Forstwirtschaft. Link zum Original
Die Eigenverantwortung landwirtschaftlicher Unternehmer wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dabei unterstützt die FDP Brandenburg die Eigenverantwortung der landwirtschaftlichen Unternehmer und spricht sich dafür aus, die Regelungsdichte abzubauen, ohne dass damit die zur Erfüllung der Anforderungen an die Land- und Forstwirtschaft erforderlichen Standards vernachlässigt werden. Link zum Original
Die Regelungsdichte in der Land- und Forstwirtschaft wird abgebaut, ohne erforderliche Standards zu vernachlässigen.
Wortlaut im Programm
Dabei unterstützt die FDP Brandenburg die Eigenverantwortung der landwirtschaftlichen Unternehmer und spricht sich dafür aus, die Regelungsdichte abzubauen, ohne dass damit die zur Erfüllung der Anforderungen an die Land- und Forstwirtschaft erforderlichen Standards vernachlässigt werden. Link zum Original
Agrarvorschriften auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene werden möglichst als Rahmenvorschriften gestaltet, um den Entscheidungsspielraum der Landwirte zu stärken.
Wortlaut im Programm
Ziel der FDP Brandenburg ist es, sich sowohl auf der Ebene des Landes, als auch – über den Bundesrat – auf der Bundesebene und der EU-Ebene für die Ausgestaltung möglichst vieler Vorschriften – sowohl der bestehenden, als auch der künftigen – als Rahmenvorschriften einzusetzen, so dass der Entscheidungsspielraum der Landwirte hinsichtlich der Erzeugung gestärkt wird. Link zum Original
Landwirte erhalten einen Ausgleich für gesellschaftliche Leistungen wie Landschaftspflege und Artenschutz, die der Markt nicht honoriert.
Wortlaut im Programm
Die Landwirte haben ein Recht darauf, dass ihnen die Leistungen, die die Gesellschaft von ihnen einfordert, die aber am Markt nicht oder nur unvollständig honoriert werden (Erhaltung der Kulturlandschaft, insbesondere Natur und Artenschutz, Förderung des Landschaftswasserhaushaltes), ausgeglichen werden. Link zum Original
Eine marktferne Subventionierung der landwirtschaftlichen Produktion wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Fortführung der bisherigen Subventionierung der Produktion, die ohne einen realen Bezug zum Markt erfolgt, macht dabei keinen Sinn. Link zum Original
Landwirte erhalten für die Erhaltung der Kulturlandschaft eine produktionsunabhängige, flächenbezogene Prämie.
Wortlaut im Programm
Die notwendige Unterstützung der Landwirtschaft muss so umgestellt werden, dass die Landwirte für ihre Leistungen zur Erhaltung der Kulturlandschaft eine produktionsunabhängige, auf die bewirtschaftete Fläche bezogene Prämie erhalten. Link zum Original
Die Entkopplung der landwirtschaftlichen Direktzahlungen von der Produktion nach der EU-Agrarreform 2003 wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Für die FDP Brandenburg geht daher der nach den Beschlüssen zur Reform der europäischen Agrarpolitik vom Sommer 2003 eingeschlagene Weg der Entkopplung der landwirtschaftlichen Direktzahlungen von der Produktion in die richtige Richtung. Link zum Original
Die Direktzahlungen werden konsequent und ohne Diskriminierung der Produktionsweisen als flächenbezogene Prämien ausgestaltet.
Wortlaut im Programm
Die Ausgestaltung der Direktzahlungen als flächenbezogene Prämien muss – ohne Diskriminierung der Produktionsweisen – konsequent durchgeführt werden; dabei ist auf die Wirtschaftsbedingungen besonderer Betriebszweige wie der Weidetierwirtschaft, insbesondere der Schäferei, ausreichend Rücksicht zu nehmen. Link zum Original
Bei den Direktzahlungen wird auf besondere Betriebszweige wie Weidetierhaltung und Schäferei Rücksicht genommen.
Wortlaut im Programm
Die Ausgestaltung der Direktzahlungen als flächenbezogene Prämien muss – ohne Diskriminierung der Produktionsweisen – konsequent durchgeführt werden; dabei ist auf die Wirtschaftsbedingungen besonderer Betriebszweige wie der Weidetierwirtschaft, insbesondere der Schäferei, ausreichend Rücksicht zu nehmen. Link zum Original
Die Gestaltungsspielräume des EU-Rechts werden für eine regionale Ausgestaltung der Agrarpolitik genutzt.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg fordert, die vom Gemeinschaftsrecht vorgesehenen Gestaltungsspielräume der Mitgliedstaaten für eine regionale Ausgestaltung zu nutzen, so dass die regionalen Strukturen angemessen berücksichtigt werden. Link zum Original
Eine Landwirtschaftskammer wird als selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg setzt sich daher dafür ein, dass nach dem Vorbild anderer Bundesländer eine Landwirtschaftskammer als selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet wird. Dieser Kammer sind soweit möglich die im Zusammenhang mit der Landwirtschaft stehenden Verwaltungsaufgaben des Landes sowie die gemeinschafts-rechtlich vorgeschriebene Beratung der Land- und Forstwirte zu übertragen. Link zum Original
Die Landwirtschaftskammer übernimmt landwirtschaftliche Verwaltungsaufgaben des Landes und die vorgeschriebene Beratung der Land- und Forstwirte.
Wortlaut im Programm
Die FDP Brandenburg setzt sich daher dafür ein, dass nach dem Vorbild anderer Bundesländer eine Landwirtschaftskammer als selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet wird. Dieser Kammer sind soweit möglich die im Zusammenhang mit der Landwirtschaft stehenden Verwaltungsaufgaben des Landes sowie die gemeinschafts-rechtlich vorgeschriebene Beratung der Land- und Forstwirte zu übertragen. Link zum Original
Die Landeswälder werden in einer geeigneten Betriebsform effizient und kostendeckend bewirtschaftet.
Wortlaut im Programm
Für die Forstwirtschaft des Landes ist zukünftig sicherzustellen, dass eine effiziente Bewirtschaftung der Landeswälder kostendeckend durch die geeignete Betriebsform erreicht werden kann. Link zum Original
Die Forstwirtschaft versteht sich als Dienstleister der Gesellschaft mit gleichberechtigten Eigentumsformen der Wälder.
Wortlaut im Programm
Eine moderne Forstwirtschaft muss sich als Dienstleister der Gesellschaft verstehen, bei der die verschiedenen Eigentumsformen der Wälder gleichberechtigt nebeneinander existieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.