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FDP · Neue Kraft für Brandenburg damit sich etwas ändert!

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Brandenburg 2004 · Original

Das Programm enthält 33 von 559 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 33
  1. Die Förderung der Kultur als identitätsbewahrendes Element des Landes hat besonderes Gewicht.

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    Wortlaut im Programm
    Die Förderung der Kultur gerade auch als identitätsbewahrendes Element des Landes ist den Liberalen dabei ein besonderes Anliegen. Diese ist auch ein erfolgversprechendes Mittel, ein Ausbluten der Randregionen zu verhindern und die Abwanderung von gut qualifizierten Kräften, vor allem Frauen und jungen Leuten, zu stoppen. Link zum Original
  2. Mit dem kulturellen Erbe wird respektvoll umgegangen.

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    Wortlaut im Programm
    Verantwortung bedeutet auch einen respektvollen Umgang mit unserem reichen kulturellen Erbe und den natürlichen Lebensgrundlagen. Link zum Original
  3. Das Denkmalschutzgesetz wird unverzüglich dereguliert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Vergaberecht, das kommunale Wirtschaftsrecht und das Denkmalschutzgesetz müssen unverzüglich dereguliert werden. Link zum Original
  4. In Brandenburg wird ein europäisches Kulturinstitut errichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem unterstützt die FDP Brandenburg die Errichtung eines europäischen Kulturinstitutes in unserem Bundesland sowie die Umwandlung der Europa-Universität Viadrina in eine deutschfranzösisch-polnische Stiftungsuniversität. Link zum Original
  5. Kultur hat als Teil eigenverantwortlicher Lebensgestaltung eine besondere Rolle.

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    Wortlaut im Programm
    Für Liberale kommt der Kultur als Bestandteil der eigenverantwortlichen Lebensgestaltung eine besondere Rolle zu. Link zum Original
  6. Kulturausgaben gelten auch als Beitrag zur Wirtschaftsförderung.

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    Wortlaut im Programm
    Ausgaben für die Kultur sind daher auch ein Beitrag zur Wirtschaftsförderung. Link zum Original
  7. Die Kommunen sollen neben der Hochkultur auch das kulturelle Leben in Vereinen und in der freien Kulturszene tragen.

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    Wortlaut im Programm
    Zu einem lebendigen Kulturleben gehört nicht nur die etablierte Hochkultur, sondern auch das kulturelle Leben in den Vereinen und in der freien Kulturszene. Hier sind insbesondere die Kommunen gefordert. Link zum Original
  8. Kultur bleibt vorrangig eine gesellschaftliche Aufgabe.

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    Wortlaut im Programm
    Kultur muss vorrangig gesellschaftliche Aufgabe bleiben. Link zum Original
  9. Die Bemühungen um Sponsoren für die Kultur werden weiter verstärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die – teilweise bereits sehr erfolgreichen – Bemühungen um Sponsoren müssen aber weiter verstärkt werden. Link zum Original
  10. Das Land zieht sich bei Kulturförderung und -finanzierung, besonders im Verhältnis zu den Kommunen, nicht aus der Verantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Das Land darf sich bei der Kulturförderung und – finanzierung, insbesondere im Verhältnis zu den Kommunen, nicht aus der Verantwortung stehlen. Link zum Original
  11. Ein hochwertiges kulturelles Angebot wird auch in der Fläche aufrechterhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Es müssen Wege gefunden werden, ein hochwertiges kulturelles Angebot auch für die Fläche aufrecht zu erhalten. Link zum Original
  12. Die vor der Wende geschaffene kulturelle Infrastruktur wird nicht weiter abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Es darf nicht noch mehr von dem zerschlagen werden, was auch vor der Wende an kultureller Infrastruktur geschaffen worden ist. Link zum Original
  13. Die Verbindung von Kultur und Region bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Verbindung von Kultur und Region muss erhalten bleiben. Link zum Original
  14. Im Kulturbereich wird ein modernes Management eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Auch im Kulturbereich bedarf es eines modernen Managements. Link zum Original
  15. Unter dem Begriff Outsourcing werden keine Strukturen eingeführt, die der Projektförderung Mittel entziehen.

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    Wortlaut im Programm
    Es dürfen aber nicht unter dem Modebegriff des "outsourcing" Strukturen eingeführt werden, die der eigentlichen Projektförderung Mittel entziehen. Link zum Original
  16. Die Theater kooperieren stärker bis hin zu Verbundlösungen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich Theater ist eine verbesserte Kooperation zwischen den einzelnen Bühnen bis hin zu intelligenten Verbundlösungen anzustreben, d. h.: Link zum Original
  17. Ein auf Potsdam und Brandenburg an der Havel konzentrierter Theaterverbund für Sprech- und Musiktheater mit den Brandenburger Symphonikern wird gebildet.

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    Wortlaut im Programm
    • ein auf Potsdam und Brandenburg a.d.H. konzentrierter Theaterverbund ("Märkische Bühnen Potsdam/Brandenburg") für das Sprech- und Musiktheater mit den Brandenburger Symphonikern als Teil des Musiktheaters, Link zum Original
  18. Die Kooperation zwischen dem Staatstheater Cottbus und dem Kleist-Forum in Frankfurt (Oder) wird verbessert.

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    Wortlaut im Programm
    • eine verbesserte Kooperation zwischen dem Staatstheater Cottbus und dem Kleist-Forum in Frankfurt (Oder), sowie Link zum Original
  19. Die Bühnen in Schwedt und Senftenberg bleiben erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    • den Erhalt der Bühnen in Schwedt und Senftenberg. Link zum Original
  20. Die Vielfalt des Orchesterangebots und die Versorgung der Fläche bleiben erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich Orchester muss sowohl die Vielfalt des Angebots erhalten werden als auch eine Versorgung der Fläche garantiert bleiben. Dies bedeutet insbesondere Erhaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) und die Versorgung auch des nordöstlichen Raumes, wobei für eine weitere Landesförderung eine Kooperation zwischen Uckermark und Barnim notwendig ist. Link zum Original
  21. Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder) bleibt erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich Orchester muss sowohl die Vielfalt des Angebots erhalten werden als auch eine Versorgung der Fläche garantiert bleiben. Dies bedeutet insbesondere Erhaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) und die Versorgung auch des nordöstlichen Raumes, wobei für eine weitere Landesförderung eine Kooperation zwischen Uckermark und Barnim notwendig ist. Link zum Original
  22. Eine weitere Landesförderung für die Orchesterversorgung des nordöstlichen Raumes setzt eine Kooperation zwischen Uckermark und Barnim voraus.

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    Wortlaut im Programm
    Im Bereich Orchester muss sowohl die Vielfalt des Angebots erhalten werden als auch eine Versorgung der Fläche garantiert bleiben. Dies bedeutet insbesondere Erhaltung des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) und die Versorgung auch des nordöstlichen Raumes, wobei für eine weitere Landesförderung eine Kooperation zwischen Uckermark und Barnim notwendig ist. Link zum Original
  23. Ein flächendeckendes Angebot an Musikschulen bleibt erhalten, auch bei der Ausweitung des Ganztagsschulangebots.

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    Wortlaut im Programm
    Erforderlich sind daher die Erhaltung eines flächendeckenden Angebotes an Musikschulen, auch bei der künftigen Ausweitung des Angebotes im Ganztagsschulbereich, wobei die Kooperation anzustreben ist und die Wiederherstellung der ursprünglichen, im Gesetz festgelegten Förderung. Link zum Original
  24. Die ursprüngliche, gesetzlich festgelegte Förderung der Musikschulen wird wiederhergestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Erforderlich sind daher die Erhaltung eines flächendeckenden Angebotes an Musikschulen, auch bei der künftigen Ausweitung des Angebotes im Ganztagsschulbereich, wobei die Kooperation anzustreben ist und die Wiederherstellung der ursprünglichen, im Gesetz festgelegten Förderung. Link zum Original
  25. Neben Schlössern, Gärten, Geschichtsmuseen und Klöstern erhalten auch die Kunstmuseen des Landes besondere Förderung.

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    Wortlaut im Programm
    Neben dem Erbe der Geschichte (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Museum der Preußisch-Brandenburgischen Geschichte in Potsdam) sowie dem Märkischen Erbe (etwa den Klöstern Chorin, Zinna, Lehnin und Neuzelle) verdienen auch die Kunstmuseen des Landes besondere Förderung. Link zum Original
  26. Für die DDR-Kunst aus der Burg Beeskow werden unter Erweiterung des Burgensembles Räume zur angemessenen Präsentation geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Brandenburg will die Schaffung von Räumlichkeiten zur angemessenen Präsentation der ehemaligen DDR-Kunst aus der Burg Beeskow unter Erweiterung des Burgensembles und die Übernahme dieser Kunstsammlung als Landesaufgabe. Link zum Original
  27. Das Land übernimmt die DDR-Kunstsammlung der Burg Beeskow als Landesaufgabe.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Brandenburg will die Schaffung von Räumlichkeiten zur angemessenen Präsentation der ehemaligen DDR-Kunst aus der Burg Beeskow unter Erweiterung des Burgensembles und die Übernahme dieser Kunstsammlung als Landesaufgabe. Link zum Original
  28. Die Kunstsammlung Cottbus und das Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) kooperieren stärker.

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    Wortlaut im Programm
    Zwischen der Kunstsammlung Cottbus und dem Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder) sollte es eine verstärkte Kooperation geben. Link zum Original
  29. Statt der Denkmalschutzmittel im Gemeindefinanzierungsgesetz wird ein landesweiter, angemessen ausgestatteter Denkmalpflegefonds eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einbeziehung der Mittel für den Denkmalschutz in das Gemeindefinanzierungsgesetz hat sich nicht bewährt. Erforderlich ist daher die Einrichtung eines landesweiten und angemessen dotierten Denkmalpflegefonds. Link zum Original
  30. Die Bewerbung Potsdams als Kulturhauptstadt Europas 2010 wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP Brandenburg unterstützt die Bewerbung Potsdams als Kulturhauptstadt Europas 2010. Link zum Original
  31. Die Sorben haben das Recht, alle Bereiche ihres nationalen Lebens bestmöglich zu entwickeln.

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    Wortlaut im Programm
    Das Volk der Sorben hat das Interesse und das Recht, alle Bereiche seines nationalen Lebens bestmöglich zu entwickeln. Link zum Original
  32. Von Sorben selbst initiierte Bemühungen zur Pflege des sorbischen Brauchtums werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Alle Bemühungen, welche Sorben selbst initiieren, um das sorbische Brauchtum zu pflegen, werden von den Liberalen unterstützt. Dazu gehört u. a. das WITAJ-Modell (zweisprachiger Unterricht ab 1. Klasse), welches z. B. sicherstellt, dass Kinder auch in Kindergärten und Grundschulen die sorbische Sprache erlernen und sprechen. Link zum Original
  33. Hemmnisse durch die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen im sorbischen Siedlungsgebiet werden durch aktive Zusammenarbeit mit Sachsen beseitigt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Hemmnisse, welche durch die Teilung des Volkes der Sorben (durch die Verwaltungsländergrenze Brandenburg – Sachsen) entstehen, werden die Liberalen von Brandenburg durch eine aktive Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen aus dem Weg räumen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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