Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · beschlossen 16.05.1998 · Original
Das Programm enthält 24 von 531 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 24Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 44Seiten im Original
- 1998Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 24
Gewalt unter Kindern und Jugendlichen wird durch ein verantwortungsvolleres Verhalten der Medien abgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Gewaltpotential unter Jugendlichen und Kindern muß durch geeignete Sport- und Freizeitangebote und ein verantwortungsvolleres Verhalten der Medien abgebaut werden. Link zum Original
Kinder- und Jugendschutzbestimmungen gegen Darstellungen krimineller Gewalt und harter Pornographie in elektronischen Medien werden verschärft.
Wortlaut im Programm
· verschärfte Kinder- und Jugendschutzbestimmungen gegen die Darstellung von krimineller Gewalt und harter Pornographie in den elektronischen Medien. Link zum Original
Über die grundlegenden Fragen der künftigen Medienlandschaft soll eine breite Diskussion in der Bevölkerung stattfinden.
Wortlaut im Programm
Was fehlt, ist eine breite Diskussion in der Bevölkerung über die grundlegenden Fragen der Gestaltung der zukünftigen Medienlandschaft. Link zum Original
Eine Kulturpolitik, die auf dem Verordnungsweg Kultur anschafft und abschafft und große medienpolitische Entscheidungen der Mitentscheidung des Volkes entzieht, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir bekämpfen die regierungsamtliche Kulturpolitik der CSU, die auf dem Verordnungsweg Kultur anschafft und abschafft (Kreuze, Rechtschreibung, Museen), die wirklich großen Veränderungen aber der Mitentscheidung des Volkes entzieht (Kirch-Kredit, Lizenzvergabe für Sender). Link zum Original
Eine Kulturpolitik, die einseitig auf Soziokultur setzt und sie gegen die sogenannte Hochkultur ausspielt, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir bekämpfen auch die Kulturpolitik von SPD und Grünen, weil sie statt eines einheitlichen Kulturbegriffes einseitig auf Soziokultur setzen und diese gegenüber der sog. "Hochkultur" ausspielen. Link zum Original
Kulturpolitik zielt auf Medienkompetenz und betreibt Erwachsenenbildung, technologischen Fortschritt, kulturelle Belange und Schulpädagogik aus einem einheitlichen Gesichtspunkt.
Wortlaut im Programm
Kulturpolitik muß heute auf Medienkompetenz zielen und daher Erwachsenenbildung, technologischen Fortschritt, kulturelle Belange und Schulpädagogik aus einem einheitlichen Gesichtspunkt betreiben. Link zum Original
Anstelle staatlicher Kulturförderung nach dem Gießkannenprinzip erhalten die Kommunen kulturelle Selbstbestimmung mit entsprechender Finanzhoheit.
Wortlaut im Programm
An die Stelle der überdimensionalen Kulturgießkanne der Staatsregierung setzen wir die kulturelle Selbstbestimmung der Kommune mit entsprechender Finanzhoheit. Link zum Original
Kulturinstitutionen wie Museen, Bibliotheken, Theater, Musikschulen und Orchester werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir treten ein für den Erhalt und den Ausbau von Kulturinstitutionen wie z.B. Museen, Bibliotheken, Theatern, Musikschulen, Orchestern. Link zum Original
Der Staat soll im Medienbereich den freien Markt sichern und Kartellbildung verhindern, statt einseitig einzugreifen.
Wortlaut im Programm
Statt im Machtkampf der Interessen den freien Markt zu sichern und allenfalls auszugleichen, bzw. Kartellbildung zu verhindern, greift die Landesregierung einseitig ein. Link zum Original
Eine staatliche Aufsicht über die Medien ist sinnvoll und notwendig, weil Medien die kulturelle Identität und Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln.
Wortlaut im Programm
Medien sind kein bloßes Objekt wirtschaftlicher Tätigkeit, sie spiegeln die kulturelle Identität und Vielfalt der Gesellschaft wider. Daher ist eine staatliche Aufsicht (Regulierung an dieser Stelle) sinnvoll und notwendig. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und private Medien sollen nebeneinander bestehen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen beides: Öffentlich-rechtlichen Rundfunk und private Medien. Link zum Original
Zwischen öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privaten Medien gilt eine klare Trennung im wirtschaftlichen und publizistischen Bereich, die sich im Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks widerspiegelt.
Wortlaut im Programm
Die bayerische F.D.P. fordert hierbei eine klare Trennung im wirtschaftlichen und publizistischen Bereich, der sich vor allem im Programmauftrag (Information, Bildung, Unterhaltung) des öffentlich-rechtlichen Rundfunk widerspiegelt. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird überwiegend durch Gebühren finanziert.
Wortlaut im Programm
Für das öffentlich-rechtliche System gilt: · Finanzierung überwiegend durch Gebühren, Link zum Original
Politiker gehören nicht in die Gremien der Rundfunkanstalten.
Wortlaut im Programm
· Politiker haben in den Gremien der Rundfunkanstalten nichts zu suchen, Link zum Original
Die Zahl der Rundfunkanstalten wird so gestaltet, dass jede als wirtschaftliche Einheit ohne fremde Hilfe arbeiten kann.
Wortlaut im Programm
· die Zahl der Rundfunkanstalten ist so zu gestalten, daß jede einzelne als wirtschaftliche Einheit ohne fremde Hilfe arbeiten kann, Link zum Original
Redaktionelle Mitarbeiter öffentlich-rechtlicher Anstalten erhalten ein Mitspracherecht bei Einstellung und Entlassung von Redakteuren.
Wortlaut im Programm
· die redaktionellen Mitarbeiter haben ein Mitspracherecht bei der Einstellung und Entlassung von Redakteuren. Link zum Original
Für private Medien gilt ein bundeseinheitliches Zulassungsverfahren durch eine von den Ländern getragene Bundesmedienanstalt.
Wortlaut im Programm
Für die privaten Medien gilt: · Bundeseinheitliche Zulassungsverfahren durch die Errichtung einer von den Ländern getragenen Bundesmedienanstalt, Link zum Original
In privaten Medien wird eine Binnenpluralität geschaffen, die die Unabhängigkeit der redaktionellen Mitarbeiter schützt.
Wortlaut im Programm
· Schaffung einer Binnenpluralität, die die Unabhängigkeit der redaktionellen Mitarbeiter schützt, Link zum Original
Ein Ombudsmann in Bayern stärkt die Bürgerrechte gegen Sensationsjournalismus.
Wortlaut im Programm
· Stärkung der Bürgerrechte gegen Sensationsjournalismus durch einen Ombudsmann in Bayern. Link zum Original
Der künstlerische Auftrag öffentlich finanzierter Theater umfasst auch das nicht Marktgerechte und Unbequeme.
Wortlaut im Programm
Der künstlerische Auftrag des öffentlich finanzierten Theaters erstreckt sich aber gerade auch auf das, was nicht marktgerecht, ja auch was unbequem ist. Link zum Original
Kulturinstitutionen werden in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt.
Wortlaut im Programm
· Die Institutionen müssen in ihrer Eigenverantwortlichkeit gestärkt werden. Link zum Original
In der Kulturförderung werden Werke statt Personen unterstützt, um mehr Wettbewerb zu schaffen.
Wortlaut im Programm
· Mehr Wettbewerb durch Unterstützung von Werken statt Personen entwickeln. Link zum Original
Vergleichbar den Sportheimen werden Kulturhäuser als kulturelle Räume in der Fläche geschaffen.
Wortlaut im Programm
· Kulturhäuser vergleichbar den Sportheimen als kulturelle Räume in der Fläche schaffen. Link zum Original
Kulturgüter aus den Depots werden in ihre Ursprungsregion zurückgebracht.
Wortlaut im Programm
Die Kulturgüter aus den Depots müssen endlich wieder in ihre Ursprungsregion gebracht werden! Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.