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FDP · Wir machen Zukunft

Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie

Landtagswahl Bayern 13.09.1998 · beschlossen 16.05.1998 · Original

Das Programm enthält 40 von 531 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.

Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 40
  1. Eine leistungsfähige Wirtschaft gilt als die beste Sozialpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. meint: Eine leistungsfähige Wirtschaft ist die beste Sozialpolitik. Link zum Original
  2. Zur Schaffung neuer Arbeitsplätze sollen Subventionen abgebaut werden.

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    Wortlaut im Programm
    Neue Arbeitsplätze kann man nicht herbeizaubern. Aber wir können Sie uns im wahrsten Sinne "erarbeiten". Das setzt die richtige Weichenstellungen voraus: Weniger Steuern, weniger Subventionen, weniger Gängelung, weniger Staat. Link zum Original
  3. Mittelstand, Eigeninitiative und Arbeitsplätze sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mehr Mittelstand, mehr Initiative, mehr Freiheit, mehr Arbeitsplätze. Link zum Original
  4. Staat und Bürokratie sollen zurückgedrängt, Marktwirtschaft und Wettbewerb gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. ist in Bayern die einzige Partei, die weniger Staat und Bürokratie und mehr Marktwirtschaft und Wettbewerb will. Link zum Original
  5. Regionale oder branchenbezogene Strukturförderung soll nur als zeitlich befristete Anschubfinanzierung erfolgen.

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    Wortlaut im Programm
    Im Einzelfall mag die gezielte finanzielle Förderung der Strukturverbesserung bestimmter Regionen und Branchen sinnvoll sein. Dabei kann es sich aber nur um zeitlich befristete Anschubfinanzierungen handeln. Link zum Original
  6. Dauersubventionen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Dauersubventionen verzerren den Wettbewerb und lähmen die Eigenverantwortung der Unternehmen. Link zum Original
  7. Bayern soll seine Subventionen kürzen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Länder tragen mit 83,8 Mrd. DM jährlich die höchste direkte Subventionslast. Hier kann und muß Bayern kürzen! Link zum Original
  8. Ein Subventionsbericht soll alle Förderungen von Staat, Landesbank und LfA offenlegen.

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    Wortlaut im Programm
    einen schonungslosen Subventionsbericht, der den gesamten Förderdschungel von Staat, Landesbank und Landesanstalt für Aufbaufinanzierung (LFA) offenlegt; Link zum Original
  9. Alle Subventionen sollen spätestens nach 2 Jahren überprüft werden.

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    Wortlaut im Programm
    alle Subventionen spätestens nach 2 Jahren zu überprüfen und generell auf eine Dauer von maximal 5 Jahre zu beschränken; Link zum Original
  10. Subventionen sollen generell auf höchstens 5 Jahre befristet werden.

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    Wortlaut im Programm
    alle Subventionen spätestens nach 2 Jahren zu überprüfen und generell auf eine Dauer von maximal 5 Jahre zu beschränken; Link zum Original
  11. Alle Subventionen sollen pauschal um 10 Prozent pro Jahr gekürzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    alle Subventionen pauschal um 10 % pro Jahr zu kürzen; Link zum Original
  12. Neue Fördermaßnahmen sollen nur in innovativen Bereichen gewährt werden, in denen sie neue Arbeitsplätze schaffen.

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    Wortlaut im Programm
    neue Fördermaßnahmen nur noch in innovative Bereiche zu gewähren, wo sie neue Arbeitsplätze schaffen. Link zum Original
  13. Die Förderprogramme sollen aufeinander abgestimmt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Nach Vorlage des Subventionsberichts sind die Förderprogramme aufeinander abzustimmen und in ihrer Zahl deutlich zu begrenzen. Link zum Original
  14. Die Zahl der Förderprogramme soll deutlich begrenzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Nach Vorlage des Subventionsberichts sind die Förderprogramme aufeinander abzustimmen und in ihrer Zahl deutlich zu begrenzen. Link zum Original
  15. Die Berufs- und Gewerbefreiheit soll geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. schützt die grundgesetzlich garantierte Berufs- und Gewerbefreiheit. Link zum Original
  16. Die Vertriebswege der Industrie sollen nicht politisch reguliert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Vertriebswege der Industrie sind keine Sache der Politik. Link zum Original
  17. Factory Outlet Center sollen nach dem geltenden Raumordnungs- und Planungsrecht beurteilt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Factory Outlet Center unterliegen als großflächige Einzelhandelsunternehmen den Vorschriften des geltenden Raumordnungs- und Planungsrechtes. Link zum Original
  18. Staatliche Aufgaben sollen stärker privat erbracht werden.

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    Wortlaut im Programm
    Mehr privat - weniger Staat! Link zum Original
  19. Dauersubventionen sollen abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Weg mit Dauersubventionen! Link zum Original
  20. Durch weniger Staat und mehr Privatisierung sollen Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.

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    Wortlaut im Programm
    · Arbeitsplätze langfristig sichern. Gerade in Zeiten stärkeren Wettbewerbs erhalten und schaffen Unternehmen Arbeitsplätze nur, wenn sie im weltweiten Wettbewerb bestehen können Link zum Original
  21. Die Qualität der Dienstleistungen soll zugunsten der Bürger verbessert werden.

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    Wortlaut im Programm
    · die Qualität der Dienstleistungen zu Gunsten der Bürger verbessern Link zum Original
  22. Mittelständische Unternehmen sollen vor unlauterem Wettbewerb staatlicher Unternehmen geschützt werden.

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    Wortlaut im Programm
    · gerade auch mittelständische Unternehmen vor unlauterem Wettbewerb staatlicher Unternehmen schützen. Link zum Original
  23. Der Freistaat verkauft seine Beteiligung an der VIAG AG.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert daher den sofortigen Rückzug des Staates aus Industrie, Handel und Dienstleistung durch Verkauf von Beteiligungen, beispielsweise: · VIAG AG (25,19 %) · Bayerische Landesbank (50 %) und Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (über Landesstiftung) · Flughäfen München und Nürnberg. Link zum Original
  24. Der Freistaat verkauft seine Anteile an der Bayerischen Landesbank und seine Beteiligung an der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert daher den sofortigen Rückzug des Staates aus Industrie, Handel und Dienstleistung durch Verkauf von Beteiligungen, beispielsweise: · VIAG AG (25,19 %) · Bayerische Landesbank (50 %) und Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (über Landesstiftung) · Flughäfen München und Nürnberg. Link zum Original
  25. Der Freistaat verkauft seine Beteiligungen an den Flughäfen München und Nürnberg.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. fordert daher den sofortigen Rückzug des Staates aus Industrie, Handel und Dienstleistung durch Verkauf von Beteiligungen, beispielsweise: · VIAG AG (25,19 %) · Bayerische Landesbank (50 %) und Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG (über Landesstiftung) · Flughäfen München und Nürnberg. Link zum Original
  26. Privatisierung gilt als wirtschaftliches Ordnungsprinzip und als Mittel politischer Kultur in einer Demokratie.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. sieht in der Privatisierung nicht nur ein wirtschaftliches Odnungsprinzip, sondern auch ein Mittel politischer Kultur in einer Demokratie. Link zum Original
  27. Eigenbetriebe und Zweckverbände werden zunächst formal privatisiert, indem sie in eine GmbH oder AG umgewandelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    2. Zunächst unechte (formale) Privatisierung durch Rechtsformwechsel von Eigenbetrieben und Zweckverbänden in GmbH oder AG. Link zum Original
  28. Es folgt eine echte Privatisierung, teils über Public-Private-Partnerships bis hin zu privat finanzierten öffentlichen Investitionen.

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    Wortlaut im Programm
    3. Echte Privatisierung z.T. über einen Zwischenschritt der "Public Private- Partnerships" oder bis hin zu privatfinanzierten öffentlichen Investitionen. Link zum Original
  29. Ganze Unternehmen werden verkauft oder an die Börse gebracht.

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    Wortlaut im Programm
    4. Verkauf/Börsengang ganzer Unternehmen. Link zum Original
  30. Die leistungsfähige mittelständische Wirtschaft in Bayern wird gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Eine der zentralen Aufgaben der F.D.P. ist daher die Stärkung einer leistungsfähigen, mittelständischen Wirtschaft in Bayern. Link zum Original
  31. Die Bereitstellung privaten Eigenkapitals als Wagniskapital wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    · die Förderung der Bereitstellung privaten Eigenkapitals (Wagniskapital), Link zum Original
  32. Die Landesanstalt für Aufbaufinanzierung wird auf Mittelstandsförderung, insbesondere Existenzgründungen, beschränkt.

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    Wortlaut im Programm
    · sowie die Beschränkung der Landesanstalt für Aufbaufinanzierung auf Mittelstandsförderung, insbesondere Existenzgründungen. Link zum Original
  33. Es werden ausreichend attraktive Gewerbe- und Industriegebiete ausgewiesen.

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    Wortlaut im Programm
    · Die Ausweisung von ausreichenden attraktiven Gewerbe- und Industriegebieten. Link zum Original
  34. Für den Fremdenverkehr soll ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot vorhanden sein.

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    Wortlaut im Programm
    Darüberhinaus muß ein interessantes und abwechslungsreiches Freizeitangebot vorhanden sein. Link zum Original
  35. Im Fremdenverkehr soll das Preis-Leistungs-Verhältnis im Wettbewerb mit anderen Ferienregionen stimmen.

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    Wortlaut im Programm
    Da Bayern im Wettbewerb zu anderen Ferienregionen steht, muß auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Link zum Original
  36. Gemeinden verstärken ihr gemeinsames Marketing und stimmen Freizeitangebote in der Region ab.

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    Wortlaut im Programm
    · Verstärkte gemeinsame Marketingbemühungen von Gemeinden und Abstimmung von Freizeitangeboten in der Region; Link zum Original
  37. Das mittelständische Gast- und Hotelgewerbe bildet Einkaufs- und Marketingkooperationen, um im Preiswettbewerb zu bestehen.

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    Wortlaut im Programm
    · Einkaufs- und Marketingkooperation des mittelständischen Gast- und Hotelgewerbes, um im Preiswettbewerb bestehen zu können. Link zum Original
  38. Existenzgründer werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    4. Existenzgründer fördern und Investivlohn unterstützen Link zum Original
  39. Die bestehenden Förderprogramme für Existenzgründer werden zusammengefasst und vereinfacht.

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    Wortlaut im Programm
    Die bereits bestehenden Förderprogramme für Existenzgründer müssen zusammengefaßt und vereinfacht werden. Link zum Original
  40. Gründer von Betrieben werden schnell und ohne übermäßige Bürokratie gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Gerade wer einen Betrieb neu gründen und Arbeitsplätze schaffen möchte, soll schnell gefördert und darf nicht wieder mit einer übermächtigen Bürokratie konfrontiert werden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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