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FDP · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2006

Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz

Landtagswahl Baden-Württemberg 2006 · beschlossen 04.01.2006 · Original

Das Programm enthält 30 von 665 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.

Klima, Umwelt und Naturschutz 30
  1. Leitbild der Umweltpolitik ist eine nachhaltige Entwicklung, die ökologische Belastungen reduziert und die Ressourcenproduktivität erhöht.

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    Wortlaut im Programm
    Liberales Leitbild ist eine nachhaltige, zukunftsverträgliche Entwicklung, die ökologische Belastungen weiter reduziert und die Ressourcenproduktivität erhöht. Link zum Original
  2. Umweltschutz schließt den Schutz von Kulturlandschaft und regionalen Identitäten ein.

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    Wortlaut im Programm
    Umweltschutz ist Bestandteil einer umfassenden Politik, die auch Kulturlandschaft und regionale Identitäten schützt. Link zum Original
  3. Der Staat beschränkt sich in der Umweltpolitik auf das Aufstellen klarer ökologischer Regeln.

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    Wortlaut im Programm
    Auch in der Umweltpolitik muss sich der Staat auf seine Kernaufgaben - die Aufstellung von klaren ökologischen Regeln - besinnen. Link zum Original
  4. Umweltpolitik setzt auf den Wettbewerb der besten Lösungen.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP tritt ein für eine Umweltpolitik durch Wettbewerb der besten Lösungen; mehr Eigenständigkeit der Kommunen bei der Abfall- und Abwasserversorgung; wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung (Energiemix); Forschungsfreiheit auch in der Gentechnik; ökonomischer Sachverstand auch bei ökologischen Sachfragen. Link zum Original
  5. Ökonomischer Sachverstand wird auch bei ökologischen Sachfragen einbezogen.

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    Wortlaut im Programm
    Die FDP tritt ein für eine Umweltpolitik durch Wettbewerb der besten Lösungen; mehr Eigenständigkeit der Kommunen bei der Abfall- und Abwasserversorgung; wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung (Energiemix); Forschungsfreiheit auch in der Gentechnik; ökonomischer Sachverstand auch bei ökologischen Sachfragen. Link zum Original
  6. Umweltpolitik soll nachhaltig sein, ohne Fortschritt zu bremsen.

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    Wortlaut im Programm
    Umweltpolitik muss nachhaltig sein, darf aber nicht zum Bremsklotz für Fortschritt und Bewegung werden. Link zum Original
  7. Naturschutz bezieht die Menschen ein, statt sie auszugrenzen.

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    Wortlaut im Programm
    Naturschutz kann nur erfolgreich sein, wenn er die Menschen einbezieht und nicht ausgrenzt oder gar als Störenfriede aus der Natur verdrängt. Link zum Original
  8. Der Dialog aller an Umwelt- und Naturschutz Beteiligten wird intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen deshalb den Dialog aller am Umwelt und Naturschutz Beteiligten intensivieren. Link zum Original
  9. Im Naturschutz gilt das Prinzip der Freiwilligkeit.

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    Wortlaut im Programm
    Wichtig für uns ist - wie in der Vergangenheit bei vielen Naturschutzmaßnahmen bewährt - das Prinzip der Freiwilligkeit und die Förderung der Partnerschaft des Naturschutzes mit der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, aber auch mit der Fischerei und der Jagd. Link zum Original
  10. Die Partnerschaft des Naturschutzes mit Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei und Jagd wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wichtig für uns ist - wie in der Vergangenheit bei vielen Naturschutzmaßnahmen bewährt - das Prinzip der Freiwilligkeit und die Förderung der Partnerschaft des Naturschutzes mit der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, aber auch mit der Fischerei und der Jagd. Link zum Original
  11. Eine dialogorientierte Umweltpolitik, die alle Betroffenen frühzeitig einbezieht, wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    den Prozess der dialogorientierten Umweltpolitik, die alle im jeweiligen Themenfeld betroffenen und engagierten Akteure frühzeitig einbezieht, weiter entwickeln; Link zum Original
  12. Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen wird zum Kernstück eines Biosphärengebiets Schwäbische Alb.

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    Wortlaut im Programm
    den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen zum Kernstück eines Biosphärengebiets „Schwäbische Alb" weiterentwickeln; Link zum Original
  13. Die geplanten Naturparkkonzeptionen für den nördlichen Schwarzwald und die Schwäbische Alb werden zügig umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    die zügige Umsetzung der geplanten Naturparkkonzeptionen für den nördlichen Schwarzwald und die Schwäbische Alb und die Konzentration der „PLENUM"-Gebiete auf bestehende und künftige Naturparks; Link zum Original
  14. Die PLENUM-Gebiete werden auf bestehende und künftige Naturparks konzentriert.

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    Wortlaut im Programm
    die zügige Umsetzung der geplanten Naturparkkonzeptionen für den nördlichen Schwarzwald und die Schwäbische Alb und die Konzentration der „PLENUM"-Gebiete auf bestehende und künftige Naturparks; Link zum Original
  15. Staatliches Handeln im Naturschutz beschränkt sich auf hoheitliche Kernbereiche und zieht sich aus operativen Tätigkeiten zurück.

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    Wortlaut im Programm
    die Beschränkung des staatlichen Handelns auf hoheitliche Kernbereiche, insbesondere den Rückzug aus den operativen Tätigkeiten und dadurch eine Stärkung der Eigenverantwortung der Handelnden; Link zum Original
  16. Für die einzelnen FFH-Gebiete wird klar festgelegt, welche Entwicklungsmöglichkeiten künftig bestehen.

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    Wortlaut im Programm
    im Rahmen der NATURA-2000-Konzeption klare Definitionen, welche Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen FFH-Gebieten zukünftig bestehen und die Entscheidung unter Einbeziehung aller Beteiligten vorbereiten; Link zum Original
  17. Entscheidungen zu FFH-Gebieten werden unter Einbeziehung aller Beteiligten vorbereitet.

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    Wortlaut im Programm
    im Rahmen der NATURA-2000-Konzeption klare Definitionen, welche Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen FFH-Gebieten zukünftig bestehen und die Entscheidung unter Einbeziehung aller Beteiligten vorbereiten; Link zum Original
  18. Die drastische Reduzierung der CO2-Belastung hat in der Umweltpolitik Priorität.

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    Wortlaut im Programm
    eine Priorität in der Umweltpolitik hinsichtlich des Ziels der drastischen Reduzierung der CO, Belastung; Link zum Original
  19. Umweltstandards werden europaweit vereinheitlicht.

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    Wortlaut im Programm
    die europaweite Vereinheitlichung von Umweltstandards; Link zum Original
  20. Das Abfallrecht wird mit Schwerpunkt auf Vermeidung und Verwertung fortentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    eine Fortentwicklung des Abfallrechts mit Schwerpunkt auf Vermeidungs- und Verwertungskriterien entsprechend der europäischen Abfallrahmenrichtlinie und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie dem weiteren Ausbau kreisübergreifender, großräumiger Kooperationen; Link zum Original
  21. Kreisübergreifende, großräumige Kooperationen in der Abfallwirtschaft werden weiter ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    eine Fortentwicklung des Abfallrechts mit Schwerpunkt auf Vermeidungs- und Verwertungskriterien entsprechend der europäischen Abfallrahmenrichtlinie und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sowie dem weiteren Ausbau kreisübergreifender, großräumiger Kooperationen; Link zum Original
  22. Freiflächen werden geschützt.

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    Wortlaut im Programm
    den Schutz von Freiflächen; Link zum Original
  23. Der Flächenverbrauch wird verringert.

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    Wortlaut im Programm
    den Flächenverbrauch verringern und dazu die Förderprogramme des Landes wie das Landeswohnungsbauprogramm, das Programm für städtebauliche Sanierung und Erneuerung und das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum auf dieses Ziel abstimmen. Link zum Original
  24. Die Förderprogramme des Landes für Wohnungsbau, Städtebau und ländlichen Raum werden auf die Verringerung des Flächenverbrauchs abgestimmt.

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    Wortlaut im Programm
    den Flächenverbrauch verringern und dazu die Förderprogramme des Landes wie das Landeswohnungsbauprogramm, das Programm für städtebauliche Sanierung und Erneuerung und das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum auf dieses Ziel abstimmen. Link zum Original
  25. Altlastengrundstücke werden verstärkt saniert.

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    Wortlaut im Programm
    eine verstärkte Sanierung von Altlastengrundstücken; Link zum Original
  26. Die Lärmsanierung in übermäßig lärmbelasteten Gebieten der Städte und Gemeinden wird zu einem vorrangigen Thema der Landespolitik.

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    Wortlaut im Programm
    die Lärmsanierung in der von übermäßiger Lärmbelastung betroffenen Gebiete der Städte und Gemeinden zu einem vorrangigen Thema der Landespolitik machen und hierfür durch Umschichtungen innerhalb des kommunalen Umweltfonds zusätzliche Mittel bereitstellen. Link zum Original
  27. Für die Lärmsanierung werden durch Umschichtungen im kommunalen Umweltfonds zusätzliche Mittel bereitgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    die Lärmsanierung in der von übermäßiger Lärmbelastung betroffenen Gebiete der Städte und Gemeinden zu einem vorrangigen Thema der Landespolitik machen und hierfür durch Umschichtungen innerhalb des kommunalen Umweltfonds zusätzliche Mittel bereitstellen. Link zum Original
  28. Europäische und nationale Klimaschutzinstrumente wie Emissionshandel, Ökosteuer und Erneuerbare-Energien-Gesetz werden besser aufeinander abgestimmt, um die Kyoto-Ziele kostengünstig zu erreichen.

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    Wortlaut im Programm
    darauf hinwirken, dass europäische und nationale Regelungen zum Klimaschutz (Emmissionshandel, Okosteuer, Erneuerbare-Energien-Gesetz) besser aufeinander abgestimmt werden, um die Ziele des Kyoto-Protokolls bei möglichst geringen Kosten für Wirtschaft und Beschäftigung zu erreichen; Link zum Original
  29. Die energetische Sanierung und Modernisierung des Altbaubestands wird in Abstimmung zwischen Bund und Ländern verstärkt.

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    Wortlaut im Programm
    die Anstrengungen zur energetischen Sanierung und Modernisierung des Altbaubestands in Abstimmung zwischen Bund und Ländern verstärken, da hier die größten Potentiale liegen, Kohlendioxidemissionen zu vermeiden; Link zum Original
  30. Das Land gibt bei seinen Liegenschaften im Rahmen von PPP-Modellen Beispiele für Energieeinsparung.

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    Wortlaut im Programm
    bei den Liegenschaften des Landes im Rahmen von PPP-Modellen Beispiele geben und beim Landeswohnungsbauprogramm die Vorgaben der Energieeinsparverordnung deutlich unterschreiten. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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