FDP BW · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
Forderungen zu Energie
Landtagswahl Baden-Württemberg 2006 · beschlossen 04.01.2006 · Original
Das Programm enthält 17 von 665 Forderungen zu „Energie“.
- 17Forderungen zum Politikfeld
- 3 %des Programms
- 47Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Energie 17
Die Energieversorgung beruht auf einem wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Energiemix.
Wortlaut im Programm
Die FDP tritt ein für eine Umweltpolitik durch Wettbewerb der besten Lösungen; mehr Eigenständigkeit der Kommunen bei der Abfall- und Abwasserversorgung; wirtschaftliche, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung (Energiemix); Forschungsfreiheit auch in der Gentechnik; ökonomischer Sachverstand auch bei ökologischen Sachfragen. Link zum Original
Energiepolitik soll sich am sinnvoll Machbaren orientieren und nicht an Ideologien.
Wortlaut im Programm
Unserer Meinung nach muss auch Energiepolitik vom sinnvoll Machbaren geleitet sein und nicht von Ideologien. Link zum Original
Die Laufwasserkraftanlagen Iffezheim und Gambsheim am Oberrhein werden jeweils um eine fünfte Turbine ergänzt.
Wortlaut im Programm
Die Laufwasserkraftanlagen Iffezheim und Gambsheim am Oberrhein sollen jeweils um eine fünfte Turbine ergänzt werden. Link zum Original
Das Land fördert die tiefe Geothermie, indem es bei aussichtsreichen Erstbohrungen einen Teil des finanziellen Risikos übernimmt.
Wortlaut im Programm
Die tiefe geothermische Energienutzung fördert das Land durch die Übernahme eines Teilrisikos der finanziell risikoreichen Erstbohrungen soweit entsprechende Erfolgsaussichten dargelegt werden können. Link zum Original
Die Energiepolitik soll eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung mit Strom, Wärme und Gas sicherstellen.
Wortlaut im Programm
eine Energiepolitik betreiben, die dazu beiträgt, die Ziele des Energiewirtschaftsgesetzes zu erreichen: eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität, Wärme und Gas sicherzustellen; Link zum Original
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung wird bis 2010 auf mindestens 12 Prozent erhöht.
Wortlaut im Programm
den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromerzeugung bis 2010 auf mindestens 12 % erhöhen und damit dem nationalen Ziel einer Verdoppelung dieses Anteils gegenüber dem Jahr 2000 entsprechen, und bis 2020 einen Anteil der regenerativen Energieträger an der Stromerzeugung von mindestens 20 % erreichen; Link zum Original
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung soll bis 2020 mindestens 20 Prozent erreichen.
Wortlaut im Programm
den Anteil regenerativer Energieträger an der Stromerzeugung bis 2010 auf mindestens 12 % erhöhen und damit dem nationalen Ziel einer Verdoppelung dieses Anteils gegenüber dem Jahr 2000 entsprechen, und bis 2020 einen Anteil der regenerativen Energieträger an der Stromerzeugung von mindestens 20 % erreichen; Link zum Original
Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken wird gefördert, um Strom und Wärme effizienter zu erzeugen.
Wortlaut im Programm
darauf hinwirken, Strom- und Wärme effizienter zu erzeugen durch die Förderung dezentraler Energieerzeugungsstrukturen mit höheren Wirkungsgraden durch Kraft-Wärmekopplung in Blockheizkraftwerken; Link zum Original
Die Abhängigkeit von ausländischem Gas und Öl wird durch mehr Bioenergieheizungen, Erdwärme und Solarthermie deutlich verringert.
Wortlaut im Programm
vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte um russische Gaslieferungen die Abhängigkeit von ausländischen Gas- und Öllieferungen durch die stärkere Nutzung von Bioenergieheizungen (Holzscheit, Holzhackschnitzel, Pellets, Biogas), Erdwärme und Solarwärme/-thermie deutlich verringern; Link zum Original
Im Strombereich wird Energie eingespart und rationeller genutzt, um den Stromverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln.
Wortlaut im Programm
auch im Bereich der Elektrizitätsversorgung alle Anstrengungen unternehmen, um Energie einzusparen und rationeller zu nutzen, und so die Entwicklung des Stromverbrauchs vom wirtschaftlichen Wachstum zu entkoppeln; Link zum Original
Parallel zum Ausbau erneuerbarer Energien wird die Nutzung fossiler Energieträger und der Kernenergie schrittweise zurückgeführt.
Wortlaut im Programm
auf dieser Grundlage parallel zum Ausbau regenerativer Energien sowohl die Nutzung fossiler Energieträger wie der Kernenergie sukzessive zurückführen; Link zum Original
Auf Bundesebene wird eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke unter strengsten Sicherheitsanforderungen angestrebt, damit der Atomausstieg die Klimaschutzziele nicht durch mehr fossile Energie gefährdet.
Wortlaut im Programm
auf der Bundesebene erreichen, dass bei Wahrung strengster Sicherheitsanforderungen die Laufzeit der Kernkraftwerke verlängert werden kann, um auf diese Weise zu vermeiden, dass der Prozess des Atomausstiegs durch vermehrte Nutzung fossiler Energieträger die nationalen Klimaschutzziele konterkariert; Link zum Original
Mit den großen Energieversorgern werden Vereinbarungen geschlossen, damit ein Großteil des wirtschaftlichen Vorteils längerer Laufzeiten in Investitionen in erneuerbare Energien fließt.
Wortlaut im Programm
auf dieser Grundlage mit den großen Energieversorgungsunternehmen Vereinbarungen abschließen, die sicherstellen, dass ein Großteil des wirtschaftlichen Vorteils, der sich aus einer Verlängerung der Laufzeiten ergibt, in vermehrte Investitionen im Bereich regenerativer Energien umgesetzt wird; Link zum Original
Die Förderung erneuerbarer Energien setzt Schwerpunkte bei Geothermie, Biomasse, Biogas sowie großer und kleiner Wasserkraft.
Wortlaut im Programm
den Gegebenheiten des Landes entsprechend bei der Förderung regenerativer Energieträger Schwerpunkte auf die Förderung der geothermischen Wärme- und Stromerzeugung, der Nutzung von Biomasse und Biogasen sowie auf die Nutzung der großen und kleinen Wasserkraft setzen; Link zum Original
Windkraftanlagen werden auf Windvorranggebiete konzentriert.
Wortlaut im Programm
Windkraftanlagen auf Windvorranggebiete konzentrieren; Link zum Original
Landespolitische Maßnahmen konzentrieren sich weiter auf Forschung und Entwicklung bei erneuerbaren Energien, etwa solaren Wasserstofftechnologien.
Wortlaut im Programm
weiterhin den Schwerpunkt landespolitischer Maßnahmen auf die Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Bereich regenerativer Energien setzen, um damit die Grundlagen für einen langfristigen Übergang zu neuen Energieversorgungsstrukturen wie solaren Wasserstofftechnologien zu legen und damit zugleich den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken und neue Exportmärkte zu erschließen; Link zum Original
Durch Energiesparen, rationellere Energienutzung und erneuerbare Energien wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern gemindert.
Wortlaut im Programm
alle Anstrengungen unternehmen, um durch Energiesparen, eine rationellere Energienutzung und den Einsatz regenerativer Energieträger die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu mindern; Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.