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FDP · Liberale Politik für Baden-Württemberg

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Baden-Württemberg 1992 · beschlossen 19.10.1991 · Original

Das Programm enthält 29 von 858 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 29
  1. Die Entlastung der Landeshaushalte auf Kosten der Kommunen wird gestoppt.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Entlastung der Landeshaushalte auf Kosten der Kommunen ist zu stoppen. Link zum Original
  2. Ziel der Regionalpolitik ist die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in allen Landesteilen unter Wahrung ihrer Eigenarten.

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    Wortlaut im Programm
    Ziel der Regionalpolitik ist nicht nur die Verbesserung, sondern die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den einzelnen Landesteilen und die Wahrung ihrer Eigenarten. Link zum Original
  3. Städte, Gemeinden und Landkreise arbeiten zur Erfüllung überörtlicher Aufgaben eng zusammen, um die Kräfte der Regionen zu mobilisieren.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Regionalpolitik setzt auf die Mobilisierung der inneren Kräfte der Regionen. Dazu ist es erforderlich, daß Städte, Gemeinden und Landkreise zur Erfüllung überörtlicher Aufgaben eng zusammenarbeiten. Link zum Original
  4. Nahverkehr, Abfallwirtschaft, Freiflächensicherung, Krankenhäuser, Messen und Fremdenverkehr werden regional und überregional in Kooperation organisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Der öffentliche Personennahverkehr, die l I Abfallwirtschaft, die Sicherung von Freiflächen, Planung und Betrieb von Krankenhäusern, die Veranstaltung von Messen, Märkten und Kongressen und die Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Region bedürfen der regionalen wie überregionalen Kooperation. Link zum Original
  5. Regionale Zweckverbände oder Gesellschaften stimmen Planungen nicht nur ab, sondern planen, investieren und tragen eigene Finanzverantwortung.

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    Wortlaut im Programm
    Je nach AufgabensteIlung bieten sich für die Wahrnehmung dieser Aufgaben unterschiedliche Organisationsformen an, die vom öffentlich-rechtlichen Zweckverband bis zur Gründung von Gesellschaften privaten Rechts reichen können. Diese Verbände sollen nicht nur die Planungen der beteiligten Träger regional abstimmen, sondern selbst planen, investieren und eigene Finanzverantwortung wahrnehmen. Link zum Original
  6. Gemeinden und Kreise verbessern die regionale Wirtschaftsstruktur durch gewerbliche Grundstücks- und Gebäudekataster und fördern Standortentscheidungen.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Verbesserung der jeweiligen regionalen Wirtschaftsstruktur können die Gemeinden und Kreise beitragen, indem sie gewerbliche Grundstücks-und Gebäudekataster einrichten und durch Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen Standortentscheidungen für die Region fördern und ermutigen. Link zum Original
  7. Bisher militärisch genutztes Gelände wird für Betriebserweiterungen und Neuansiedlungen genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    Der Einsatz bisher militärisch genutzen Geländes für anstehende Betriebserweiterungen und die Ansiedlung neuer Betriebe bietet gerade der weniger entwickelten Region unseres Landes neue Chancen. Link zum Original
  8. Die regionale Infrastruktur in Verkehr, Kommunikation und Forschungseinrichtungen wird verbessert und systematisch ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    • Eine Verbesserung und einen systematischen Ausbau der regionalen Infrastruktur, besonders in den Bereichen des Verkehrs, der Kommunikation und der wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen als Grundgerüst der regionalen Entwicklung. Link zum Original
  9. Fördertatbestände, Förderpräferenzen und Fördergebiete werden eingeschränkt und an künftigen Entwicklungen ausgerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    • Fördertatbestände, Förderpräferenzen und die Fördergebiete müssen eingeschränkt und an den Kriterien zukünftiger Entwicklungen und Erfordernisse ausgerichtet werden. Link zum Original
  10. Die flächendeckende Förderung nach dem Gießkannenprinzip wird sofort beendet, um Mitnahmeeffekte zu verhindern.

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    Wortlaut im Programm
    Eine sofortige Abkehr vom Gießkannenprinzip bei flächendeckender Förderung ist notwendig, um Mitnahmeeffekte zu verhindern. Link zum Original
  11. Die Landespolitik behält in Kooperation mit Bund und Europäischer Gemeinschaft Spielräume für den Ausgleich regionaler Standortnachteile.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landespolitik muß aber Spielräume für einen Ausgleich regionaler Standortnachteile erhalten; dies muß in Kooperation mit dem Bund und der Europäischen Gemeinschaft erreicht werden. Link zum Original
  12. Die Lasten der Fremdenverkehrsgemeinden werden gerecht verteilt.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Privatisierung der Fremdenverkehrsverwaltung auf allen Ebe-Deshalb fordert die F.D.P.: nen, um privaten Initiativen mehr Raum zu geben, und eine gerechte • Die Intensivierung der Touris-Verteilung der Lasten der musforschung für den Frem-Fremdenverkehrsgemeinden. Link zum Original
  13. Die finanziellen Belastungen durch die Hilfe für Nichtsesshafte werden zwischen Ballungsräumen und Umland gerecht ausgeglichen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zahl der Nichtseßhaften ist in den vergangenenJahren sprunghaft gestiegen. Auch wenn Hilfe in erster Linie auf kommunaler Ebene geleistet wird, muß sich das Land seiner Verantwortung bewußt bleiben. Deshalb fordert die ED.P.: • Eine bessere Kooperation aller Stellen, die mit diesem Problem befasst sind. • Einen gerechten Ausgleich der finanziellen Belastungen zwischen Ballungsräumen und dem Umland bei der Lösung dieser Probleme. • Nichtseßhaftigkeit nicht primär als ordnungsrechtliches, sondern als soziales Problem zu begreifen. Link zum Original
  14. Die ländlichen Regionen werden weiter gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    • Die ländlichen Regionen müssen weiter gestärkt werden. Link zum Original
  15. Staatliche Dienstleistungs- und Verwaltungsbehörden werden aus den Ballungsräumen in die ländlichen Regionen verlegt.

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    Wortlaut im Programm
    • Die ländlichen Regionen müssen weiter gestärkt werden. Deshalb ist es notwendig, staatliche Dienstleistungs-und Verwaltungsbehörden 3) Die Sonderknlturen fördern aus den Ballungsräumen heraus in die ländlichen Regionen zu verlegen. Link zum Original
  16. Bürgerbegehren und Bürgerantrag werden erleichtert.

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    Wortlaut im Programm
    • Bürgerbegehren und Bürgerantrag müssen erleichtert werden. Link zum Original
  17. Der Katalog der Gemeindeangelegenheiten, bei denen Bürgerbegehren und Bürgerentscheid möglich sind, wird erweitert.

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    Wortlaut im Programm
    Der Katalog der wichtigen Gemeindeangelegenheiten, bei denen ein Bürgerbegehren und ein Bürgerentscheid möglich ist, ist zu erweitern. Link zum Original
  18. Die Zahl der notwendigen Unterschriften für Bürgerantrag und Bürgerbegehren wird deutlich gesenkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Zahl der notwendigen Unterschriften für einen Bürgerantrag und für ein Bürgerbegehren ist deutlich zu senken. Link zum Original
  19. Der Landrat wird von den Bürgern des Landkreises direkt gewählt.

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    Wortlaut im Programm
    • Der Landrat ist von den Bürgern des Landkreises direkt zu wählen. Link zum Original
  20. Dem Kreistag gehören keine Bürgermeister an.

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    Wortlaut im Programm
    Dem Kreistag als Aufsichtsgremium über den L1ndkreis sollen keine Bürgermeister angehören. Link zum Original
  21. Bürgerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid werden auch auf Ebene des Landkreises eingeführt.

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    Wortlaut im Programm
    Bürgerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid sind auch auf der Ebene des Landkreises einzuführen. Link zum Original
  22. Die Rechte der Ortschaftsräte werden ausgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Rechte der Ortschaftsräte sind auszubauen und die Ortschaftsverfassung ist auch dort zuzulassen, so keine räumlich getrennten Teilorte bestehen. Link zum Original
  23. Die Ortschaftsverfassung wird auch dort zugelassen, wo keine räumlich getrennten Teilorte bestehen.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Rechte der Ortschaftsräte sind auszubauen und die Ortschaftsverfassung ist auch dort zuzulassen, so keine räumlich getrennten Teilorte bestehen. Link zum Original
  24. Die Ortsvorsteher werden direkt von den Bürgern gewählt, zumindest aber von den Mitgliedern des Ortschaftsrates.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Direktwahl der Ortsvorsteher durch die Bürger, zumindest aber deren Wahl durch die Mitglieder des Ortschaftsrates, ist einzuführen. Link zum Original
  25. Die Einnahmehoheit der Gemeinden wird erhalten und gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    • Erhaltung und Stärkung der Einnahmehoheit der Gemeinden sowie die Bereitstellung von angemessenen Anteilen der Steuerverbundmasse im Landeshaushalt für die Kreise und Gemeinden. Link zum Original
  26. Kreise und Gemeinden erhalten angemessene Anteile der Steuerverbundmasse im Landeshaushalt.

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    Wortlaut im Programm
    • Erhaltung und Stärkung der Einnahmehoheit der Gemeinden sowie die Bereitstellung von angemessenen Anteilen der Steuerverbundmasse im Landeshaushalt für die Kreise und Gemeinden. Link zum Original
  27. Zweckgebundene Zuweisungen werden stufenweise zugunsten frei verfügbarer Mittel im kommunalen Finanzausgleich abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    • Stufenweiser Abbau der "Töpfchen-Wirtschaft", d. h. der zweckgebundenen Zuweisungen zugunsten einer Erhöhung der freiverfiigbaren Mittel im Finanzausgleich des Landes. Link zum Original
  28. Gemeinden erhalten vollen Kostenersatz für Aufgaben, die ihnen von Bund oder Land übertragen werden.

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    Wortlaut im Programm
    • Voller Kostenersatz für Aufgaben, die den Gemeinden von Bund oder Land übertragen werden. Link zum Original
  29. Kommunen betätigen sich wirtschaftlich nur, wenn die Privatwirtschaft keine gleichwertigen oder besseren Lösungen anbieten kann.

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    Wortlaut im Programm
    • Die Kommunen sollen sich wirtschaftlich nur dann betätigen, wenn die Privatwirtschaft keine gleichwertigen oder bessere Lösungen im Einzelfall anbieten kann. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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