FDP · Liberale Politik für Baden-Württemberg
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Baden-Württemberg 1992 · beschlossen 19.10.1991 · Original
Das Programm enthält 35 von 858 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 35Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 51Seiten im Original
- 1992Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 35
Landwirte übernehmen im Tourismus wichtige Aufgaben bei der Offenhaltung und Pflege der Landschaft.
Wortlaut im Programm
• Den Landwirten kommen bei eisichtigung des Umweltschutzes. ner solchen Tourismus-Konzeption Wir [ordern Pilotprojekte der Lanwichtige Aufgaben bei der Offendesregierung zur Förderung des haltung und pflege der Landschaft sanften, natur- und sozialverträglizu. Link zum Original
Umweltgerechte Landwirtschaft dient zugleich dem Schutz des Bodens und des Grundwassers.
Wortlaut im Programm
• Umweltgerechte Landwirtschaft muß zugleich dem Schutz des Bodens und des Grundwassers dienen. Dabei sind ökologische Gestaltung und Pflege zu honorieren. Link zum Original
Ökologische Gestaltung und Pflege durch die Landwirtschaft werden honoriert.
Wortlaut im Programm
• Umweltgerechte Landwirtschaft muß zugleich dem Schutz des Bodens und des Grundwassers dienen. Dabei sind ökologische Gestaltung und Pflege zu honorieren. Link zum Original
Die Flurbereinigung dient künftig verstärkt der Vernetzung naturnaher Flächen.
Wortlaut im Programm
• Die Flurbereinigung muß künftig verstärkt der Vemetzung naturnaher Flächen, also der Flurbereicherung dienen. Link zum Original
Die Landwirtschaft stellt sich den wachsenden Anforderungen des Umweltschutzes.
Wortlaut im Programm
Die Landwirtschaft muß sich den wachsenden Anforderungen im Interesse des Umweltschutzes steilen. Link zum Original
Wirtschaftliche Nachteile der Landwirtschaft aus Gewässerschutzauflagen werden gemäß Wasserhaushaltsgesetz ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
Wirtschaftliche Nachteile, die der Landwirtschaft aus Aul1agen im Interesse des Gewässerschutzes entstehen, müssen gemäß Wasserhaushaltsgesetz ausgeglichen werden. Link zum Original
Mit der Landwirtschaft werden Kooperationsabkommen geschlossen, um grundwasserunschädliche Dünge- und Pflanzenschutzmethoden durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
• Kooperationsabkommen mit der Landwirtschaft mit dem Ziel, im Zusammenwirken mit den Landwirten und Landwirtschaftsämtern grundwasserunschädliche Düngeund Pl1anzenschutzmethoden durchzusetzen. Link zum Original
Die bäuerliche Landwirtschaft produziert auch künftig Nahrungsmittel in bester Qualität und Vielfalt.
Wortlaut im Programm
Unsere bäuerliche Landwirtschaft muß auch in der Zukunft Nahrungsmittel in bester Qualität und Angebotsvielfalt prodU7ieren. Link zum Original
Die ländlichen Räume Baden-Württembergs als Kulturlandschaft und Lebens- und Erholungsraum werden erhalten und renaturiert.
Wortlaut im Programm
• Die ländlichen Räume in Baden-Württemberg, eine über 2.000 Jahre alte Kulturlandschaft, sind Lebens-und Erholungsraum für einen Großteil unserer Bevölkerung. Sie müssen erhalten und renaturiert werden. Link zum Original
Die Landwirtschaft ist unentbehrlicher Bestandteil von Gesellschaft und Volkswirtschaft.
Wortlaut im Programm
Unsere Landwirtschaft ist unentbehrlicher Bestandteil von Gesellschaft und Volkswirtschaft. Link zum Original
Maßnahmen der Agrarpolitik werden mit Gewerbe-, Handwerks- und Unternehmensansiedlung und insbesondere mit Umwelt- und Naturschutzpolitik in Einklang gebracht.
Wortlaut im Programm
• Maßnahmen der Agrarpolitik sind mit der Gewerbe-, Handwerks-und Unternehmensansiedelung sowie insbesondere mit Maßnahmen der Umwelt-und Naturschutzpolitik in Einklang zu bringen. Link zum Original
Die Attraktivität des ländlichen Raums wird weiter gefördert, etwa durch außerlandwirtschaftliche Arbeitsplätze.
Wortlaut im Programm
• Die Attraktivität des ländlichen Raumes muß weiter gefördert werden, zum Beispiel durch die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze, durch mehr Angebote für "Ferien auf dem Bauernhof" und durch den Erhalt einer Mindestbesiedlungsdichte. Link zum Original
Das Angebot an Ferien auf dem Bauernhof wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Die Attraktivität des ländlichen Raumes muß weiter gefördert werden, zum Beispiel durch die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze, durch mehr Angebote für "Ferien auf dem Bauernhof" und durch den Erhalt einer Mindestbesiedlungsdichte. Link zum Original
Im ländlichen Raum wird eine Mindestbesiedlungsdichte erhalten.
Wortlaut im Programm
• Die Attraktivität des ländlichen Raumes muß weiter gefördert werden, zum Beispiel durch die Schaffung außerlandwirtschaftlicher Arbeitsplätze, durch mehr Angebote für "Ferien auf dem Bauernhof" und durch den Erhalt einer Mindestbesiedlungsdichte. Link zum Original
Die Agrarsozialpolitik wird reformiert und bewertet Beitragszeiten und Nebenerwerbslandwirtschaft neu.
Wortlaut im Programm
• Die Agrarsozialpolitik muß reformiert werden. Der rasante Strukturwandel in der Landwirtschaft verlangt eine andere Bewertung der Beitragszeiten und der Nebenerwerbslandwirtschaft. Notwendig ist ein Übergang in andere Alterssicherungssysteme, ohne daß hier Nachteile auftreten. Link zum Original
Über eine stärkere Umweltorientierung der Agrarpolitik werden Überschüsse abgebaut.
Wortlaut im Programm
Die F.D.P. verfolgt konsequent über eine stärkere Umweltorientierung der Agrarpolitik den Abbau von Überschüssen. Link zum Original
Die Agrarpolitik auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene schafft durch neue Finanzierungssysteme Rahmenbedingungen für eine vielfältige Landwirtschaft mit möglichst vielen Betriebsformen.
Wortlaut im Programm
• Die Agrarpolitik auf Landes-, Bundes-und Europäischer Ebene muß durch neue Finanzierungssysteme Rahmenbedingungen für den Erhalt einer vielfältigen Landwirtschaft schaffen, in der möglichst viele Betriebsformen ihren Platz finden können. Link zum Original
Die Agrarpolitik wird stärker regionalisiert, um verbrauchernahe Produktion zu ermöglichen und flexibel auf Umwelt- und Naturschutzbelange einzugehen.
Wortlaut im Programm
• Eine stärkere Regionalisierung, die Raum schafft für eine verbrauchsorientierte und verbrauchernahe Produktion und die flexibel auf Belange der Umwelt und des Naturschutzes eingehen kann. Link zum Original
Bewirtschaftungsbeschränkungen im Interesse des Landschafts-, Natur- und Wasserschutzes werden ausgeglichen.
Wortlaut im Programm
So sind etwa Bewirtschaftungsbeschränkungen im Interesse des Landschafts-, Naturund Wasserschutzes auszugleichen. Link zum Original
Das Haupteinkommen der Vollerwerbsbetriebe wird weiterhin über den Preis erwirtschaftet.
Wortlaut im Programm
• Das Haupteinkommen der Vollerwerbsbetriebe soll nach wie vor über den Preis erwirtschaftet werden. Link zum Original
Produktion und Pflege der Kulturlandschaft durch die Landwirtschaft werden finanziell honoriert.
Wortlaut im Programm
Die Produktion von Kulturlandschaft und deren Pflege kann jedoch nicht länger zum "Null. tarif" erfolgen und muß zukünftig auch finanziell honoriert werden. Link zum Original
Besondere landschaftspflegerische Leistungen wie Mahd von Steilhangwiesen, extensive Weidenutzung, Grünlanderhalt, Streuobstanbau, Ackerrandstreifen und Heckenanlage werden über ein Kulturlandschaftsprogramm Baden-Württemberg entschädigt.
Wortlaut im Programm
Besondere landschaftspllegerische Leistungen, wie zum Beispiel die Mahd von Steilhangwiesen, die extensive Weidennutzung und Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung von Grünland oder die Förderung des extensiven Streuobstanbaus sowie die Einbeziehung eines Ackerrandstreifenprogrammes und die Anlage von Hecken müssen in Form eines "Kulturlandschaftsprogramm Baden-Württemberg" entschädigt werden. Link zum Original
Nachwachsende Rohstoffe werden weiter gefördert, mit Verwendungsgeboten etwa bei Forstsägen und in der Binnenschifffahrt.
Wortlaut im Programm
• Weitere Förderung von nachwachsenden Rohstoffen mit Verwendungsgeboten, z.B. im Bereich der Forstsägen und der Binnenschiffahrt. Link zum Original
Landwirtschaft und Industrie werden besser verzahnt.
Wortlaut im Programm
Ebenfalls ist eine bessere Verzahnung zwischen Landwirtschaft und Industrie anzustreben. Link zum Original
Biogasanlagen werden als einzelbetriebliche Maßnahme zur Energiegewinnung und Güllentgiftung gefördert.
Wortlaut im Programm
• Förderung von Biogasanlagen als einzelbetriebliche Maßnahme zur Gewinnung von Energie und zur Entgiftung der Gülle, sowie von Gemeinschaftsanlagen, die auch geeignet sind, sonstige organische Materialien zu verwerten. Link zum Original
Biogas-Gemeinschaftsanlagen, die auch sonstige organische Materialien verwerten, werden gefördert.
Wortlaut im Programm
• Förderung von Biogasanlagen als einzelbetriebliche Maßnahme zur Gewinnung von Energie und zur Entgiftung der Gülle, sowie von Gemeinschaftsanlagen, die auch geeignet sind, sonstige organische Materialien zu verwerten. Link zum Original
Land- und Forstwirte erhalten, gerade auch im Zu- und Nebenerwerb, zusätzliche Qualifikationen und flächendeckende Beratung.
Wortlaut im Programm
• Die Vermittlung zusätzlicher Qualifikationen und flächendeckender Beratung für Land- und Forstwirte gerade auch im Zu- und Nebenerwerbsbereich Link zum Original
In allen Agrarbereichen gibt es flächendeckende Vor-Ort-Beratung, etwa durch Häuser für die Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
• Flächendeckende Vor-Ort-Beratung in allen Agrarbereichen. Dies kann durch die Schaffung von "Häusern für die Landwirtschaft" erreicht werden. Gleichzeitig gilt es, das Niveau der Landwirtschaftsschulen so zu erhöhen, daß diese zu echten Betriebsleiterschulen werden. Link zum Original
Den Betrieben der Sonderkulturen dürfen im internationalen Wettbewerb keine weiteren Sonderopfer abverlangt werden.
Wortlaut im Programm
Im immer härter werdenden internationalen Wettbewerb dürfen unseren Betrieben nicht immer weitere Sonderopfer abverlangt werden. Link zum Original
Wettbewerbsverzerrungen bei Sonderkulturen werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
• Wettbewerbsverzerrungen sind abzubauen und EG-einheitliche Regelungen bei Pflanzenschutzund Düngemitteleinsatz durchzusetzen. Link zum Original
EG-einheitliche Regelungen für Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatz werden durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
• Wettbewerbsverzerrungen sind abzubauen und EG-einheitliche Regelungen bei Pflanzenschutzund Düngemitteleinsatz durchzusetzen. Link zum Original
Der integrierte Pflanzenschutz einschließlich des Einsatzes von Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung wird unterstützt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen den integrierten Pflanzenschutz, auch die Möglichkeiten des Einsatzes von nützlichen Insekten zur Schädlingsbekämpfung unterstützen und ausbauen. Link zum Original
Umweltschonender Sonderkulturenanbau wird durch weiteren Einsatz von Pilzwarngeräten gefördert.
Wortlaut im Programm
• Förderung des umweltschonenden Sonderkulturenanbaus durch weiteren Einsatz von Pilzwarngeräten. Link zum Original
Anbauversuche mit pilzresistenten Rebsorten werden ausgeweitet und die Versuchsbedingungen praktikabler gestaltet.
Wortlaut im Programm
• Förderung der Ausweitung von Anbauversuchen mit pilzresistenten Rebsorten mit praktikablerer Gestaltung der derzeitigen Versuchsbedingungen. Link zum Original
Mittelständische Forstbetriebe an benachteiligten Standorten, die durch das Waldsterben in ihrer Existenz bedroht sind, erhalten Ausgleichszahlungen.
Wortlaut im Programm
• Die Gewährung von Ausgleichszahlungen für mittelständische Forstbetriebe, die in benachteiligten Standorten liegen und durch das Waldsterben in ihrer Existenz bedroht werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.