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CDU · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original

Das Programm enthält 32 von 1.009 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 32
  1. Die Abwanderung junger Menschen aus Sachsen-Anhalt soll gestoppt werden.

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    Wortlaut im Programm
    die Abwanderung junger Menschen aus Sachsen-Anhalt muss gestoppt werden. Die CDU wird sich weiterhin dafür stark machen, dass Unternehmen vor allem jungen Frauen mehr Arbeitsund Ausbildungsplätze eröffnen. Die aus diesem Bemühen entstandenen Landesinitiativen haben sich als wirksames Mittel erwiesen und müssen auch auf Akademikerinnen ausgeweitet werden Link zum Original
  2. Der Bund muss die Zahlungen für die Sonder- und Zusatzversorgungssysteme der ehemaligen DDR als teilungsbedingte Sonderlast mittragen.

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    Wortlaut im Programm
    Außerdem stehen die Zahlungen im Rahmen der Sonderund Zusatzversorgungssysteme der ehemaligen DDR, die inzwischen auf 418 Mio. Euro jährlich angestiegen sind, an. Sie sind eine teilungsbedingte Sonderlast, die auch der Bund mit tragen muss. Link zum Original
  3. Die Leistungen aus dem Länderfinanzausgleich müssen für das Land unbedingt erhalten bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Leistungen aus dem Länderfinanzausgleich müssen daher unbedingt erhalten bleiben. Link zum Original
  4. Die Kommunalfinanzen sollen an die veränderte Einwohnerzahl angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Aber auch die Kommunalfinanzen müssen angepasst werden. Link zum Original
  5. Nach der Neugliederung von Gemeinden und Landkreisen soll das Finanzausgleichsgesetz reformiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine Reform des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) ist nach der Kommunalneugliederung von Gemeinden und Landkreisen notwendig. Link zum Original
  6. Die Kommunen sollen wie die Landesverwaltung ihre Personalausgaben weiter reduzieren.

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    Wortlaut im Programm
    Auch sind ebenso wie in der Landesverwaltung die Personalausgaben weiterhin zu reduzieren. Link zum Original
  7. Die Kommunen sollen ihr Gebührenpotential ausschöpfen und an ihre jeweilige Leistungsfähigkeit anpassen.

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    Wortlaut im Programm
    Das Gebührenpotential muss ausgeschöpft und der jeweiligen Leistungsfähigkeit der Kommune angepasst werden. Das gleiche gilt für die Festsetzung von Kostendeckungsgraden. Link zum Original
  8. Die Festsetzung von Kostendeckungsgraden soll an die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommune angepasst werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Gebührenpotential muss ausgeschöpft und der jeweiligen Leistungsfähigkeit der Kommune angepasst werden. Das gleiche gilt für die Festsetzung von Kostendeckungsgraden. Link zum Original
  9. Das Finanzausgleichsgesetz soll für starke und gesunde Kommunen reformiert werden.

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    Wortlaut im Programm
    wir wollen eine Reform des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) für starke und gesunde Kommunen Link zum Original
  10. Die freiwillige kommunale Gemeinschaftsarbeit in Arbeitsgemeinschaften, Zweckvereinbarungen und Zweckverbänden wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    wir wollen die Weiterentwicklung der kommunalen Gemeinschaftsarbeit fördern, damit sich Kommunen freiwillig in diversen Formen der gemeinsamen Erledigung von und der Arbeitsteilung bei kommunalen Aufgaben organisieren (Arbeitsgemeinschaften, Zweckvereinbarungen und Zweckverbände). Link zum Original
  11. Die Stabilisierung und Verbesserung der kommunalen Finanzen hat zentrale Bedeutung in der Kommunalpolitik.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stabilisierung und auch Verbesserung der kommunalen Finanzsituation nimmt eine zentrale Position in der Politik der CDU für die Kommunen ein. Link zum Original
  12. Kommunen konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenzen.

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    Wortlaut im Programm
    Kommunen müssen sich auf Kernkompetenzen konzentrieren. Link zum Original
  13. Nicht zwingend erforderliche kommunale Vorhaben werden kritisch hinterfragt.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht zwingend erforderliche Vorhaben sind kritisch zu hinterfragen. Die Entscheidung darüber kann von Kommune zu Kommune variieren und ist von den gewählten Repräsentanten in Gemeinderäten und Kreistagen zu treffen. Link zum Original
  14. Über verzichtbare Vorhaben entscheiden die gewählten Vertreter in Gemeinderäten und Kreistagen.

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    Wortlaut im Programm
    Nicht zwingend erforderliche Vorhaben sind kritisch zu hinterfragen. Die Entscheidung darüber kann von Kommune zu Kommune variieren und ist von den gewählten Repräsentanten in Gemeinderäten und Kreistagen zu treffen. Link zum Original
  15. Kommunen behalten durch einen guten Überblick über Finanzen und Vermögen ihre Haushaltslage stets im Blick.

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    Wortlaut im Programm
    wir wollen sicherstellen, dass die Kommune die eigene Finanzund Haushaltslage stets im Blick behalten kann durch einen guten Überblick über die Finanzund Vermögenssituation. Link zum Original
  16. Das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen wird auf die kaufmännische Buchführung (Doppik) umgestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Hierzu wird das kommunale Haushaltsund Rechnungswesen auf die kaufmännische Buchführung („Doppik“) umgestellt, die die wirtschaftliche Situation einer Kommune besser widerspiegelt als die bisherige Praxis Link zum Original
  17. Aufgaben werden, wo möglich, kommunalisiert, ohne die Kommunen zu überfordern.

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    Wortlaut im Programm
    wo immer es möglich ist, wollen wir Aufgaben kommunalisieren, jedoch ohne dass die Kommunen dabei überfordert werden. Link zum Original
  18. Kommunale Entscheidungsträger bestimmen selbst, was sich ihre Kommune leisten will und kann.

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    Wortlaut im Programm
    Die kommunalen Entscheidungsträger sollen darüber befinden, ob und was sie sich leisten wollen und können Link zum Original
  19. Die Debatte über strukturpolitische Konzepte für eine längerfristige Perspektive des Landes wird fortgesetzt.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 57 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Debatte über strukturpolitische Konzepte im Rahmen einer längerfristigen Perspektivgebung für Sachsen-Anhalt wird fortgesetzt. Link zum Original
  20. Dem Zentralismus wird eine dezentrale Bündelung staatlicher Ressourcen entgegengesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    Dem Zentralismus als Antwortversuch der Linksparteien auf die demografischen Herausforderungen wollen wir den Ansatz einer dezentralen Bündelung staatlicher Ressourcen entgegensetzen. Link zum Original
  21. Das Zentrale-Orte-Konzept im Landesentwicklungsplan soll unter Berücksichtigung von Entwicklungsachsen überarbeitet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört die Überarbeitung des Zentrale-Orte-Konzeptes im Landesentwicklungsplan unter Berücksichtigung ausgewiesener Entwicklungsachsen und die Bildung einer „Metropolregion Mitteldeutschland“. Link zum Original
  22. Eine Metropolregion Mitteldeutschland soll gebildet werden.

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    Wortlaut im Programm
    Dazu gehört die Überarbeitung des Zentrale-Orte-Konzeptes im Landesentwicklungsplan unter Berücksichtigung ausgewiesener Entwicklungsachsen und die Bildung einer „Metropolregion Mitteldeutschland“. Link zum Original
  23. Am Grundsatz einer ausgewogenen Landesentwicklung und vergleichbarer Lebenschancen in allen Landesteilen wird festgehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten dabei am Grundsatz einer ausgewogenen Landesentwicklung und vergleichbarer Lebenschancen in allen Teilen des Landes fest. Link zum Original
  24. Der gesetzliche Rahmen der Raumentwicklung soll an neue Kommunalstrukturen angepasst und weiterentwickelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    den gesetzlichen Rahmen der Raumentwicklung mit Blick auf neue Kommunalstrukturen anpassen und weiter entwickeln Link zum Original
  25. Die Raumordnung soll durch abgestimmte Planungen und Verträge zwischen Ländern eine europäische Dimension erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    der Raumordnung eine europäische Dimension geben, in dem abgestimmte Planungen und entsprechende Verträge und Vereinbarungen zwischen einzelnen Ländern ausgebaut werden. Link zum Original
  26. Eine Metropolregion Mitteldeutschland mit Halle, Magdeburg und Dessau soll dem Land auf europäischer Bühne mehr Gehör verschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    Mit der Bildung einer Metropolregion Mitteldeutschland unter Einbeziehung der drei Oberzentren Halle, Magdeburg und Dessau wollen wir auf europäischer Bühne mehr Gehör finden. Link zum Original
  27. Die Wirtschaftsregionen sollen durch enge Zusammenarbeit von Städten und Umland gestärkt werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 57 ·

    Wortlaut im Programm
    die Wirtschaftsregionen des Landes durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Städten und ihrem jeweiligen Umland stärken Link zum Original
  28. Staatliche Ressourcen sollen in der Fläche durch eine Stärkung zentraler Orte konzentriert werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 58 ·

    Wortlaut im Programm
    angesichts knapper werdender Handlungsspielräume in der Landespolitik die Konzentration staatlicher Ressourcen in der Fläche durch eine Stärkung zentraler Orte. Link zum Original
  29. Standortentscheidungen und Investitionen der öffentlichen Hand sollen sich stärker am Zentrale-Orte-System orientieren.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 58 ·

    Wortlaut im Programm
    Bei allen Standortentscheidungen und Investitionen der öffentlichen Hand muss sich stärker am Zentrale-Orte-System des Landesentwicklungsplanes orientiert werden Link zum Original
  30. Grund-, Mittel- und Oberzentren sollen funktionsfähig und für Bürger in höchstens 30 bis 45 Minuten erreichbar bleiben.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 58 ·

    Wortlaut im Programm
    bestandsfähige Grund-Mittelund Oberzentren, die Ihre Funktionen auch in Zukunft erfüllen können und für den Bürger in einer Zeitspanne von höchstens 30 bis 45 Minuten erreichbar bleiben Link zum Original
  31. Die Entschuldung der Wasser- und Abwasserverbände soll erfolgreich abgeschlossen werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 75 ·

    Wortlaut im Programm
    Entschuldung der Wasserund Abwasserverbände erfolgreich abschließen Link zum Original
  32. Den Herausforderungen des demografischen Wandels soll bei der Umsetzung der EU-Förderpolitik verstärkt begegnet werden.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 78 ·

    Wortlaut im Programm
    Der demografische Wandel wird erhebliche Veränderungen im Aufbau unserer Bevölkerung und in der Struktur unserer Gesellschaft mit sich bringen. Er ist ein maßgeblicher Faktor bei der weiteren Umsetzung der EU-Förderpolitik auf nationaler und regionaler Ebene. Diesen Herausforderungen werden wir uns verstärkt widmen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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