CDU · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006
Forderungen zu Gesundheit und Pflege
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006 · Entwurf, noch nicht beschlossen · Original
Das Programm enthält 103 von 1.009 Forderungen zu „Gesundheit und Pflege“.
- 103Forderungen zum Politikfeld
- 10 %des Programms
- 78Seiten im Original
- 2006Wahljahr
Keine Treffer.
Gesundheit und Pflege 103
Eine möglichst weitgehende Rehabilitation wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
wir machen uns für eine möglichst weitgehende Rehabilitation stark Link zum Original
Eine Legalisierung sogenannter weicher Drogen wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
wir sprechen uns gegen eine Legalisierung so genannter weicher Drogen aus. Link zum Original
Vorbeugende Maßnahmen gegen Suchtmittelmissbrauch werden intensiviert.
Wortlaut im Programm
Vorbeugende Maßnahmen gegen Suchtmittelmissbrauch wollen wir intensivieren und therapeutische Angebote verbessern Link zum Original
Therapeutische Angebote gegen Sucht werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Vorbeugende Maßnahmen gegen Suchtmittelmissbrauch wollen wir intensivieren und therapeutische Angebote verbessern Link zum Original
Im Gesundheitssystem soll mehr Wettbewerb geschaffen werden, an dem sich Qualität und Versorgung messen lassen.
Wortlaut im Programm
Zum Beispiel mit der Schaffung von mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem werden sich die Beteiligten an hohen Qualitätsanforderungen und optimaler Versorgung der Versicherten messen lassen müssen. Link zum Original
Subventionen im Gesundheitswesen sollen verringert und bestenfalls abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Dabei wird die CDU darauf achten, dass Subventionen im Gesundheitswesen verringert und bestenfalls abgebaut werden. Link zum Original
Eine hochwertige gesundheitliche Versorgung soll für alle unabhängig vom Einkommen gesichert sein.
Wortlaut im Programm
Nur eine solidarische Gesellschaft sichert eine hochwertige gesundheitliche Versorgung für alle – unabhängig vom Einkommen. Link zum Original
Ein solidarisches Gesundheitswesen gilt als Faktor für soziale Gerechtigkeit und als Motor der Gesundheitsbranche.
Wortlaut im Programm
Für die CDU ist ein solidarisches Gesundheitswesen nicht nur ein wesentlicher Faktor für soziale Gerechtigkeit und sozialen Frieden. Es ist auch der zentrale Motor für eine florierende Gesundheitsbranche. Link zum Original
Ein modernes Gesundheitswesen soll den Menschen vor allem helfen, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden.
Wortlaut im Programm
Die Vorstellung der CDU Sachsen-Anhalts von einem modernen Gesundheitswesen ist, dass es unseren Bürgerinnen und Bürgern vor allem dabei hilft, gesund zu bleiben bzw. wieder gesund zu werden. Link zum Original
Eine Gesundheitspolitik, die von rein wirtschaftlichen Betrachtungen bestimmt wird, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lassen nicht weiter zu, dass die Gesundheitspolitik von rein wirtschaftlichen Betrachtungen bestimmt wird. Link zum Original
Die Gesundheitspolitik soll sich an den Erfordernissen der Menschen ausrichten.
Wortlaut im Programm
Gesundheitspolitik muss sich – wie die medizinische Versorgung eines Kranken – an den Erfordernissen der Menschen. ausrichten. Link zum Original
Das Land soll eine aktive Politik der Prävention betreiben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine aktive Politik der Prävention und wir wollen, dass sich jeder, der krank wird, auf die bestmögliche medizinische Hilfe verlassen kann. Link zum Original
Jeder Kranke soll sich auf die bestmögliche medizinische Hilfe verlassen können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine aktive Politik der Prävention und wir wollen, dass sich jeder, der krank wird, auf die bestmögliche medizinische Hilfe verlassen kann. Link zum Original
Der begonnene Prozess zur Umsetzung von Gesundheitszielen soll konsequent fortgesetzt werden.
Wortlaut im Programm
Der begonnene Prozess der Realisierung von Zielen im Gesundheitswesen soll konsequent fortgesetzt werden. Link zum Original
Prävention und Gesundheitsförderung stehen als vierte Säule gleichwertig neben Akutbehandlung, Rehabilitation und Pflege.
Wortlaut im Programm
Dazu stehen Prävention und Gesundheitsförderung als vierte Säule und gleichwertig neben der Akutbehandlung, der Rehabilitation und der Pflege. Das betrifft auch die Unterstützung und die Förderung des betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutzes zur Senkung arbeitsbedingter Erkrankungen als Beitrag zur Verlängerung der Lebenszeit. Link zum Original
Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz soll zur Senkung arbeitsbedingter Erkrankungen unterstützt und gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Dazu stehen Prävention und Gesundheitsförderung als vierte Säule und gleichwertig neben der Akutbehandlung, der Rehabilitation und der Pflege. Das betrifft auch die Unterstützung und die Förderung des betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutzes zur Senkung arbeitsbedingter Erkrankungen als Beitrag zur Verlängerung der Lebenszeit. Link zum Original
Angestrebt wird eine lebenslange und altersunabhängige Gesundheitsvorsorge.
Wortlaut im Programm
Unser erklärtes Ziel ist eine lebenslange und altersunabhängige Gesundheitsvorsorge. Link zum Original
In Kindereinrichtungen und an Schulen soll ein Rauchverbot eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört das klare Bekenntnis der CDU zur Einführung eines Rauchverbotes in Kindereinrichtungen und an Schulen, welches schrittweise auf alle öffentlichen Bereiche ausgeweitet werden soll. Link zum Original
Das Rauchverbot soll schrittweise auf alle öffentlichen Bereiche ausgeweitet werden.
Wortlaut im Programm
Hierzu gehört das klare Bekenntnis der CDU zur Einführung eines Rauchverbotes in Kindereinrichtungen und an Schulen, welches schrittweise auf alle öffentlichen Bereiche ausgeweitet werden soll. Link zum Original
Ein Masterplan Gesundheitswirtschaft unter Einbindung aller Akteure soll das Land zu einem guten Standort für die Gesundheitsbranche machen.
Wortlaut im Programm
Wir sind für einen „Masterplan“ Gesundheitswirtschaft, der alle Akteure aus der Privatwirtschaft und dem selbst verwalteten Gesundheitswesen einbindet, um Sachsen-Anhalt zu einem guten Standort für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche und den Randbereichen wie Wellness, Freizeit und Sport zu machen. Link zum Original
Das Beschäftigungspotential der Gesundheitswirtschaft soll mit Unterstützung des Landes aktiviert werden.
Wortlaut im Programm
Der Jobmotor Gesundheit enthält ein wesentliches Beschäftigungspotential und damit realistische Chancen auf neue Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt. Wir wollen Unterstützung bieten bei der Aktivierung dieses Potenzials. Link zum Original
Patientenschutz und Qualitätssicherung im Gesundheitswesen werden ausdrücklich als notwendig anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns ausdrücklich zur Notwendigkeit des Patientenschutzes und der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Link zum Original
Die Gesundheitsziele des Landes sollen auch Versorgungsziele enthalten.
Wortlaut im Programm
Die Gesundheitsziele müssen auch Versorgungsziele enthalten. Link zum Original
Eine flächendeckende integrierte Versorgung durch enge Zusammenarbeit von ambulanter und stationärer Medizin, Pflege und Rehabilitation wird gefordert.
Wortlaut im Programm
So fordern wir eine flächendeckende integrierte Versorgung durch enge Zusammenarbeit ambulanter und stationärer Medizin, Pflege und Rehabilitation. Link zum Original
Die Gesundheitspolitik des Landes soll frühzeitig auf die Vermeidung von Krankheiten zielen.
Wortlaut im Programm
Eine zukunftsweisende Gesundheitspolitik des Landes muss früh genug die Vermeidung von Krankheiten zum Ziel haben. Link zum Original
Kindern und Jugendlichen soll frühzeitig gesundheitsbewusstes Verhalten nahegebracht werden.
Wortlaut im Programm
Kindern und Jugendlichen frühzeitig ein gesundheitsbewusstes Verhalten nahe bringen Link zum Original
Das Angebot gesunder Nahrungsmittel an Schulkiosken soll zur Verringerung von Übergewicht gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Verringerung von Übergewicht durch das Angebot gesunder Nahrungsmittel an den Schulkiosken fördern und dem Bewegungsmangel entgegenwirken Link zum Original
Dem Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen soll entgegengewirkt werden.
Wortlaut im Programm
Verringerung von Übergewicht durch das Angebot gesunder Nahrungsmittel an den Schulkiosken fördern und dem Bewegungsmangel entgegenwirken Link zum Original
Die Prävention arbeits- und umweltbedingter Gefährdungen und Erkrankungen soll durch gesundheitlichen Arbeits- und Umweltschutz verstärkt werden.
Wortlaut im Programm
Verstärkung der Prävention von arbeitsund umweltbedingten Gefährdungen und Erkrankungen durch Förderung des gesundheitlichen Arbeitsund Umweltschutzes Link zum Original
Bei der Entwicklung von Präventionsarbeit sollen Praxisnähe und Bürgerbeteiligung verbessert werden.
Wortlaut im Programm
Praxisnähe und Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung von Präventionsarbeiten verbessern Link zum Original
Im Krankheitsfall soll eine leistungsfähige und wohnortnahe ärztliche Versorgung bestehen.
Wortlaut im Programm
Im Krankheitsfall brauchen wir eine leistungsfähige und wohnortnahe ärztliche Versorgung. Link zum Original
Ein Ärztemangel im Land soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Ein Mangel an Ärzten muss verhindert werden. Link zum Original
Die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten, vor allem ländlichen Gebieten wird weiter durch Zuschüsse zur Praxisausstattung gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen weiterhin die Niederlassung von Ärzten in unterversorgten Gebieten, insbesondere im ländlichen Raum, durch finanzielle Unterstützung bei der Ausstattung von Arztpraxen fördern. Link zum Original
Die Bedarfsplanung für die ärztliche Versorgung soll unabhängig von medizinischen Versorgungszahlen und Bevölkerungsentwicklung erfolgen.
Wortlaut im Programm
Die Bedarfsplanung zur ärztlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger muss unabhängig von den medizinischen Versorgungszahlen und der Bevölkerungsentwicklung erfolgen. Link zum Original
Klinikärzte sollen stärker als bisher in die ambulante Versorgung einbezogen werden.
Wortlaut im Programm
Stärker als bisher sollen die an Kliniken und Krankenhäusern beschäftigten Ärzte in die ambulante ärztliche Versorgung der Bevölkerung einbezogen werden. Link zum Original
Wo sich Krankheiten nicht vermeiden lassen, soll eine leistungsfähige und wohnortnahe medizinische Versorgung bestehen.
Wortlaut im Programm
Wo sich Krankheiten nicht vermeiden lassen, brauchen wir eine leistungsfähige und wohnortnahe medizinische Versorgung. Link zum Original
Ein Mangel an Ärzten und Pflegekräften soll gerade im ländlichen Raum verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Ein Mangel an Ärzten und Pflegekräften muss verhindert werden, gerade im ländlichen Bereich. Link zum Original
Jeder Einwohner soll ein Krankenhaus der Grundversorgung in der Nähe und eines der Schwerpunkt- oder Maximalversorgung in zumutbarer Entfernung finden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel für die stationäre Versorgung: Jede Bürgerin und jeder Bürger in Sachsen-Anhalt findet ein Krankenhaus der Grundversorgung in ihrer bzw. seiner Nähe und ein Krankenhaus der Schwerpunktbzw. Maximalversorgung in zumutbarer Entfernung. Link zum Original
Auch auf dem Land soll im Notfall jederzeit ärztliche Hilfe und rettungsmedizinische Ausstattung zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Im Notfall muss auch auf dem Land jederzeit die notwendige ärztliche Hilfe und technische Ausstattung der Rettungsmedizin zur Verfügung stehen. Link zum Original
Alle Einwohner sollen Anspruch auf eine wohnortnahe stationäre Versorgung haben.
Wortlaut im Programm
jede Bürgerin und jeder Bürger soll Anspruch auf eine wohnortnahe, stationäre Versorgung haben Link zum Original
Die Krankenhauskapazität soll ausreichen, um Wartelisten zu verhindern und die Notfallversorgung zu gewährleisten.
Wortlaut im Programm
die Kapazität der Krankenhäuser muss ausreichen, um Wartelisten zu verhindern und die Notfallversorgung zu gewährleisten Link zum Original
Eine Doppelversorgung bei speziellen Behandlungszentren soll verhindert werden.
Wortlaut im Programm
eine Doppelversorgung bei speziellen Zentren soll verhindert werden Link zum Original
Kleineren Krankenhäusern soll die Regel- und Grundversorgung überlassen werden.
Wortlaut im Programm
kleineren Krankenhäusern sollen die Aufgaben der Regelund Grundversorgung überlassen werden, da sie ökonomischer wirtschaften Link zum Original
Die integrierte Versorgung soll als Baustein einer modernen Gesundheitswirtschaft fortentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Besondere Aufmerksamkeit widmet die CDU Sachsen-Anhalt der Fortentwicklung einer integrierten Versorgung als Baustein für eine moderne Gesundheitswirtschaft in unserem Bundesland. Link zum Original
Medizinische Versorgungszentren und integrierte Versorgung gelten als Ansatz für bessere Versorgung und unternehmerische Kerne im Gesundheitswesen.
Wortlaut im Programm
Dabei sieht die CDU in einer modernen integrierten Versorgung und durch die Einrichtung der so genannten Medizinischen Versorgungszentren einen Ansatzpunkt für eine qualitativ bessere Versorgung und für die Entwicklung unternehmerischer Kerne im Gesundheitswesen unseres Landes. Link zum Original
Neuartige unternehmerische Strukturen in der integrierten Versorgung sollen erschlossen und in ihren Wirkungen auf Beschäftigung und Versorgung in der Fläche unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Dabei setzt sich die CDU für eine weitere Erschließung von Optionen und Potenzialen für neuartige unternehmerische Strukturen ein und unterstützt dadurch Ausstrahlungseffekte der integrierten Versorgung auf die Beschäftigungsstruktur, auf die Veränderung lokaler Dienstleistungsmärkte und auf die Sicherung der medizinischen Versorgung in der Fläche unseres Landes. Link zum Original
Neue Versorgungsformen sollen die Versorgung absichern und Versorgungslücken in der Fläche verhindern.
Wortlaut im Programm
Dabei werden die neuen Versorgungsformen die Absicherung der Versorgung bewirken und weiße Flecken auf der Versorgungslandschaft verhindern. Link zum Original
Die Geltungspflicht der Arzneimittelpreisverordnung in Integrationsverträgen soll aufgehoben werden.
Wortlaut im Programm
Geltungspflicht der Arzneimittelpreisverordnung in den Integrationsverträgen aufheben Link zum Original
Apotheken und Pharmahersteller sollen erweiterte wettbewerbliche Möglichkeiten zur Beteiligung an der integrierten Versorgung erhalten.
Wortlaut im Programm
Schaffung erweiterter, wettbewerblicher Möglichkeiten für die Beteiligung von Apotheken und Pharmaherstellern an der integrierten Versorgung Link zum Original
Der Förderabschlag von einem Prozent für die integrierte Versorgung soll über 2006 hinaus verlängert werden.
Wortlaut im Programm
Verlängerung des Förderabschlages von ein Prozent über 2006 hinaus damit bei der weiteren Etablierung von Integrierter Versorgung Qualität vor Quantität gehen kann Link zum Original
Der Förderabschlag soll erhöht und der Mehrbetrag für Projekte in den neuen Ländern bei drohender oder bestehender Unterversorgung bereitgestellt werden.
Wortlaut im Programm
Erhöhung des Förderabschlages um den Erhöhungsbetrag für Projekte in den neuen Ländern zur Verfügung zu stellen, wenn Unterversorgung droht oder gegeben ist. Link zum Original
Die Krankenkassen sollen Leistungs- und Versorgungsdaten bei gesundheitsökonomisch bedeutsamen Indikationen verstärkt analysieren und veröffentlichen.
Wortlaut im Programm
eine verstärkte Analyse und Veröffentlichung von Leistungsund Versorgungsdaten durch die Krankenkassen bei gesundheitsökonomisch bedeutsamen Indikationen Link zum Original
Das Management von Versorgung soll als steuerbefreite heilberufliche Leistung ausdrücklich in die Umsatzsteuerrichtlinien aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
„Management von Versorgung“ als steuerbefreite „heilberufliche Leistung“ explizit in die Umsatzsteuerrichtlinien aufnehmen Link zum Original
Die ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen einschließlich der Heilbäder sollen entsprechend dem demographischen und sozialen Wandel weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
die in unserem Land vorhandene, qualifizierte Struktur von ambulanten und stationären Rehabilitationseinrichtungen, z.B. Heilbäder, den Herausforderungen des demographischen und sozialen Wandels entsprechend weiterentwickeln Link zum Original
Die Zahl der Rettungsleitstellen soll nach Abschluss der Kreisgebietsreform sinken.
Wortlaut im Programm
Das Gesetz eröffnet die Möglichkeit, die Zahl der Rettungsleitstellen im Land nachhaltig zu verringern. Wir erwarten, dass sich deren Zahl nach Abschluss der Kreisgebietsreform verringern wird. Link zum Original
Ein landeseinheitliches Rettungssystem mit weiter verbesserter Qualität wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die CDU tritt nach wie vor für ein landeseinheitliches Rettungssystem mit weiterer Verbesserung der Qualität und Beibehaltung der bisherigen Hilfsfristen ein. Link zum Original
Die bisherigen Hilfsfristen im Rettungsdienst sollen beibehalten werden.
Wortlaut im Programm
Die CDU tritt nach wie vor für ein landeseinheitliches Rettungssystem mit weiterer Verbesserung der Qualität und Beibehaltung der bisherigen Hilfsfristen ein. Link zum Original
Im Notfall sollen jederzeit ärztliche Hilfe und rettungsmedizinische Ausstattung zur Verfügung stehen.
Wortlaut im Programm
Es wird sichergestellt, dass im Notfall jederzeit die notwendige ärztliche Hilfe und technische Ausstattung der Rettungsmedizin zur Verfügung steht. Link zum Original
Eine Zentralisierung und eine neue Trägerform im Rettungsdienst sind denkbar.
Wortlaut im Programm
Dabei sind wir offen für eine Zentralisierung und eine neue Trägerform. Link zum Original
Für alle im Rettungsdienst Tätigen soll ein leistungsorientiertes und zeitgerechtes Vergütungssystem eingeführt werden.
Wortlaut im Programm
Darüber hinaus wollen wir ein leistungs-orientiertes und zeitgerechtes Vergütungssystem für alle im Rettungsdienst Tätigen. Link zum Original
Das Land unterstützt interessierte öffentliche Einrichtungen bei der Ausbildung von Ersthelfern, damit dort automatisierte externe Defibrillatoren angeschafft werden können.
Wortlaut im Programm
Erfahrungsberichte aus aller Welt haben gezeigt, dass auch medizinische Laien eine Reanimation mit sog. automatisierten externen Defibrillatoren erfolgreich durchführen können. Das setzt aber eine entsprechende Unterweisung voraus. Damit in möglichst vielen öffentlichen Einrichtungen diese kleinen Geräte angeschafft werden können, werden wir alle interessierten Einrichtungen dabei unterstützen, die Ersthelfer auszubilden. Auch Rettungsassistenten und -sanitätern muss der Einsatz dieser Geräte erlaubt werden. Link zum Original
Rettungsassistenten und Rettungssanitäter sollen automatisierte externe Defibrillatoren einsetzen dürfen.
Wortlaut im Programm
Erfahrungsberichte aus aller Welt haben gezeigt, dass auch medizinische Laien eine Reanimation mit sog. automatisierten externen Defibrillatoren erfolgreich durchführen können. Das setzt aber eine entsprechende Unterweisung voraus. Damit in möglichst vielen öffentlichen Einrichtungen diese kleinen Geräte angeschafft werden können, werden wir alle interessierten Einrichtungen dabei unterstützen, die Ersthelfer auszubilden. Auch Rettungsassistenten und -sanitätern muss der Einsatz dieser Geräte erlaubt werden. Link zum Original
Die Pflegeversicherung gilt als bewährter und etablierter Bestandteil des Sozialsystems.
Wortlaut im Programm
Die im Jahre 1995 eingeführte Pflegeversicherung hat sich nach Auffassung der CDU Sachsen-Anhalts bewährt und ist mittlerweile ein etablierter Bestandteil des Sozialsystems in Deutschland. Link zum Original
Bei der Pflegeversicherung besteht wegen finanzieller Probleme und demographischer Entwicklung Reformbedarf.
Wortlaut im Programm
Dennoch sieht die CDU Sachsen-Anhalts Reformbedarf, insbesondere wegen der finanziellen Probleme aufgrund der konjunkturellen und wirtschaftlichen Lage sowie der demographischen Entwicklung. Link zum Original
Pflegebedürftige sollen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können.
Wortlaut im Programm
Pflegebedürftige sollen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können. Link zum Original
Demente Pflegeheimbewohner sollen in konzeptionell, räumlich und personell spezialisierten Pflegeheimen untergebracht werden.
Wortlaut im Programm
Falls demente Patienten in einem Pflegeheim untergebracht werden müssen, muss es sich um ein auf diese Krankheitsgruppen konzeptionell, räumlich und personell spezialisiertes Pflegeheim handeln. Link zum Original
Eine gerontopsychiatrische Pflegestufe soll geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Die Schaffung einer gerontopsychiatrischen Pflegestufe ist erforderlich, da mit der jetzigen Einstufung in Pflegestufe I bis III vor allem der körperliche Zustand erfasst wird. Link zum Original
Für die wachsende Zahl Pflegebedürftiger stehen eine bedarfsgerechte Pflegeinfrastruktur und ausreichend qualifiziertes Personal ambulant und stationär bereit.
Wortlaut im Programm
Für die wachsende Zahl an Pflegebedürftigen müssen eine bedarfsgerechte Pflegeinfrastruktur sowie ausreichend und gut qualifiziertes Personal im ambulanten und stationären Bereich zur Verfügung stehen. Link zum Original
Die Höhe der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung wird dynamisiert.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert die CDU Sachsen-Anhalts eine Dynamisierung der Höhe der Leistungsbeträge, eine Neujustierung zwischen den Pflegestufen, um das Ziel der Stärkung der ambulanten Pflege zu unterstützen, sowie eine Neudefinition des Pflegebegriffs, um den Anforderungen gerontopsychiatrisch veränderter Pflegebedürftiger Rechnung zu tragen. Link zum Original
Das Verhältnis zwischen den Pflegestufen wird neu justiert, um die ambulante Pflege zu stärken.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert die CDU Sachsen-Anhalts eine Dynamisierung der Höhe der Leistungsbeträge, eine Neujustierung zwischen den Pflegestufen, um das Ziel der Stärkung der ambulanten Pflege zu unterstützen, sowie eine Neudefinition des Pflegebegriffs, um den Anforderungen gerontopsychiatrisch veränderter Pflegebedürftiger Rechnung zu tragen. Link zum Original
Der Pflegebegriff wird neu definiert, damit gerontopsychiatrisch veränderte Pflegebedürftige berücksichtigt werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb fordert die CDU Sachsen-Anhalts eine Dynamisierung der Höhe der Leistungsbeträge, eine Neujustierung zwischen den Pflegestufen, um das Ziel der Stärkung der ambulanten Pflege zu unterstützen, sowie eine Neudefinition des Pflegebegriffs, um den Anforderungen gerontopsychiatrisch veränderter Pflegebedürftiger Rechnung zu tragen. Link zum Original
Pflegeleistungen orientieren sich an individuellen Bedürfnissen und objektiven Notwendigkeiten.
Wortlaut im Programm
Pflegeleistungen haben sich an individuellen Bedürfnissen und objektiven Notwendigkeiten zu orientieren. Link zum Original
Ambulante pflegerische Hilfe hat grundsätzlich Vorrang.
Wortlaut im Programm
Ambulanter pflegerischer Hilfe gebührt dabei grundsätzlich der Vorrang. Link zum Original
Hilfeleistungen werden aufeinander abgestimmt und sollen Hilfebedürftigen möglichst lange Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit sichern.
Wortlaut im Programm
Hilfeleistungen müssen daher aufeinander abgestimmt sein und darauf abzielen, dem Hilfebedürftigen möglichst lange größtmögliche Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit zu gewährleisten. Link zum Original
Der Sozialhilfeträger eröffnet mit Einrichtungsträgern, Kommunen und Diensten bisherigen Heimbewohnern die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben außerhalb stationärer Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
Zugleich muss vom Sozialhilfeträger in Zusammenarbeit mit Einrichtungsträgern, Kommunen, Wohnungsunternehmen, Sozialarbeitern und ambulanten Diensten bisherigen Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern die Chance eröffnet werden, außerhalb stationärer Einrichtungen mit der notwendigen Unterstützung wieder ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Link zum Original
Die Behinderten- und Seniorenpolitik wird neu ausgerichtet, mit verbesserten Strukturen und neuen Netzwerken auf örtlicher Ebene.
Wortlaut im Programm
Hierzu bedarf es einer Neuausrichtung in der Behindertenund Seniorenpolitik, verbesserter Strukturen und neuer Netzwerke auf örtlicher Ebene sowie des Abbaus von Anreizen zur stationären Vollversorgung anstelle ambulanter Betreuung. Link zum Original
Anreize zur stationären Vollversorgung anstelle ambulanter Betreuung werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Hierzu bedarf es einer Neuausrichtung in der Behindertenund Seniorenpolitik, verbesserter Strukturen und neuer Netzwerke auf örtlicher Ebene sowie des Abbaus von Anreizen zur stationären Vollversorgung anstelle ambulanter Betreuung. Link zum Original
Eine hohe Pflegequalität wird sichergestellt, deren Standards jeder Leistungserbringer sichert und die dem Stand der Pflegewissenschaft angepasst werden.
Wortlaut im Programm
die Sicherstellung einer hohen Pflegequalität, deren Standards von jedem Leistungserbringer zu sichern sind und die dem jeweils aktuellen Stand der Pflegewissenschaft angepasst werden Link zum Original
Die medizinische Behandlungspflege bei stationärer Pflege wird dauerhaft und als Sachleistung von der Pflegeversicherung finanziert.
Wortlaut im Programm
die Finanzierungszuständigkeit für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege bei stationärer Pflege soll dauerhaft – und als Sachleistung – der Pflegeversicherung zugeordnet werden Link zum Original
Die Pflege wird gemeinsam von allen gesetzlich und privat Versicherten finanziert.
Wortlaut im Programm
zur Durchsetzung einer umfassenden Solidarität in der Pflegeversicherung soll eine gemeinsame Finanzierung der Pflege durch alle gesetzlich und privat Versicherten erfolgen Link zum Original
Alle pflegebedürftigen Menschen im Land sollen auch im Alter in Würde leben.
Wortlaut im Programm
alle pflegebedürftigen Menschen in unserem Lande sollen auch im Alter in Würde leben Link zum Original
Eine Bürokratisierung der Pflege wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
keine Pflegebürokratie Link zum Original
Pflege findet von Mensch zu Mensch statt und ermöglicht Bedürftigen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben.
Wortlaut im Programm
eine Pflege von Mensch zu Mensch, um dem Bedürftigen ein weitgehend selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen Link zum Original
Der Stand der Pflegewissenschaft ist Maßstab aller pflegerischen Versorgung.
Wortlaut im Programm
der Stand der Pflegewissenschaft muss Maßstab aller pflegerischen Versorgung sein Link zum Original
Die Bildung möglichst gemeindenaher gerontopsychiatrischer Wohngruppen wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
die Bildung gerontopsychiatrischer Wohngruppen, möglichst gemeindenah, wollen wir unterstützen, denn sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen ambulanter Betreuung und Heimunterbringung. Link zum Original
In der gerontopsychiatrischen Pflege werden vorhandene Ressourcen gefördert und begleitende Therapien wie Ergo- und Physiotherapie angeboten.
Wortlaut im Programm
gemäß dem Ziel der gerontopsychiatrischen Pflege sollen die noch vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen gefördert und begleitende Therapien angeboten werden (Ergotherapie, Physiotherapie). Link zum Original
Eine ausreichende Zahl an Therapeuten für begleitende Therapien wird vorgehalten.
Wortlaut im Programm
Hierfür muss jedoch eine ausreichende Zahl an Therapeuten vorgehalten werden Link zum Original
Ein flächendeckendes Netzwerk ambulanter, teilstationärer und stationärer Einrichtungen wird aufgebaut.
Wortlaut im Programm
ein flächendeckendes Netzwerk mit der Verknüpfung ambulanter, teilstationärer und stationärer Einrichtungen soll aufgebaut werden Link zum Original
Qualitätsmanagement zur Sicherung der Prozess- und Ergebnisqualität wird Standardaufgabe aller pflegerischen Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
das Qualitätsmanagement zur Sicherung der pflegerischen Prozessund Ergebnisqualität in Pflegeheimen soll zur Selbstverständlichkeit und zur Standardaufgabe aller im pflegerischen Bereich wirkenden Einrichtungen werden. Link zum Original
Schulungsangebote für pflegende Angehörige werden passgenauer gestaltet und angeboten.
Wortlaut im Programm
die Schulungsangebote für pflegende Angehörige müssen passgenauer gestaltet und angeboten werden. Link zum Original
Die gemeinsame Verantwortung für eine leistungsfähige, ortsnahe und abgestimmte ambulante und stationäre Pflegeversorgung wird konsequent umgesetzt.
Wortlaut im Programm
eine konsequente Umsetzung der gemeinsamen Verantwortung für eine leistungsfähige, regional gegliederte, ortsnahe und aufeinander abgestimmte ambulante und stationäre pflegerische Versorgung der Bevölkerung, wie es im Pflegeversicherungsgesetz steht. Link zum Original
Das Sterben gilt als Teil des Lebens und nicht als Tabuthema.
Wortlaut im Programm
Für uns ist das Sterben ein Teil des Lebens und kein Tabuthema. Link zum Original
Jedem Menschen wird bis zum Tod Anteilnahme und Geborgenheit entgegengebracht.
Wortlaut im Programm
jedem Menschen muss Anteilnahme und Geborgenheit bis zum Tode entgegengebracht werden Link zum Original
Jeder Mensch wird bis zuletzt als wertvolles Mitglied der Gesellschaft anerkannt.
Wortlaut im Programm
jeder Mensch muss bis zuletzt als wertvolles Mitglied der Gesellschaft anerkannt werden Link zum Original
Die Hospizarbeit wird allgemein gefördert.
Wortlaut im Programm
wir machen uns für die Förderung der Hospizarbeit allgemein stark Link zum Original
Die Situation der Kinderhospize, die Kinder und Angehörige ab der Diagnose begleiten, wird verbessert.
Wortlaut im Programm
insbesondere die Verbesserung der Situation der Kinderhospize, die eine Begleitung der Kinder und Angehörigen ab dem Zeitpunkt der Diagnosestellung anbieten, ist uns wichtig Link zum Original
Die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten in der Schmerzversorgung wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
eine Besserung der Versorgung der Schmerzpatienten durch Intensivierung der Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten sowie Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit der beteiligten Heilund Pflegeberufe Link zum Original
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Heil- und Pflegeberufe in der Schmerzversorgung wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
eine Besserung der Versorgung der Schmerzpatienten durch Intensivierung der Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten sowie Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit der beteiligten Heilund Pflegeberufe Link zum Original
Eine angemessene Zahl von Lehrstühlen für Palliativmedizin wird eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Einrichtung einer angemessenen Zahl von Lehrstühlen für Palliativmedizin Link zum Original
Die palliativmedizinische Forschung wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Intensivierung palliativmedizinischer Forschung Link zum Original
Die Palliativmedizin erhält einen hohen Stellenwert in der Ausbildung von Ärzten und Pflegeberufen.
Wortlaut im Programm
hoher Stellenwert für die Palliativmedizin in der Ausbildung der Ärzte und der Pflegeberufe Link zum Original
Die Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung muss gefördert und wo bereits modellhaft erprobt in die Regelversorgung übernommen werden Link zum Original
Modellhaft erprobte Vernetzungen ambulanter und stationärer Versorgung werden in die Regelversorgung übernommen.
Wortlaut im Programm
Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung muss gefördert und wo bereits modellhaft erprobt in die Regelversorgung übernommen werden Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.