BIW · Programm zur Bürgerschaftswahl Bremen 2011
Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Bürgerschaftswahl Bremen 2011 · Original
Das Programm enthält 27 von 391 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“.
- 27Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 24Seiten im Original
- 2011Wahljahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 27
Die starke Ausrichtung der bremischen Wirtschaft auf den Welthandel wird relativiert, exportunabhängige Sektoren werden gefördert.
Wortlaut im Programm
Für die Zukunft kommt es darauf an, die starke Ausrichtung der bremischen Wirtschaft auf den Welthandel zu relativieren und exportunabhängige Sektoren zu fördern. Link zum Original
Die Konkurrenzfähigkeit Bremens im Standortwettbewerb wird systematisch ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Kernziel Bremischer Wirtschaftspolitik muß es sein, die Konkurrenzfähigkeit Bremens im Wettbewerb mit anderen Standorten im In- und Ausland nicht nur zu erhalten, sondern systematisch und strategisch orientiert auszubauen. Link zum Original
Eine professionelle, langfristige Marketingkampagne macht die Standortvorteile Bremens national und international bekannt.
Wortlaut im Programm
a) Professionelle, langfristig angelegte Marketingkampagne als Teil der Wirtschaftsförderung, um die vielfältigen Vorteile des Standorts Bremen national wie international bekannt zu machen. Link zum Original
Das Standortmarketing richtet sich besonders an auswärtige produzierende Unternehmen, die Waren über die Bremischen Häfen beziehen.
Wortlaut im Programm
Eine wichtige Zielgruppe der Maßnahmen müssen außerhalb Bremens ansässige produzierende Unternehmen sein, die Halbwaren, Fertigteile oder Rohstoffe über die Bremischen Häfen beziehen, und für die eine Verlagerung ihrer Fertigung an die Weser Kosteneinsparungen bei Transport und Logistik mit sich bringen würde. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven nutzen ihre maritime Anbindung, um neue Industriebetriebe anzusiedeln.
Wortlaut im Programm
Bremen und vor allem Bremerhaven mit dem Überseehafen müssen ihre maritime Anbindung an den Welthandel nutzen, um neue Betriebe des produzierenden Gewerbes anzusiedeln und damit die Stellung der Freien Hansestadt als einen der wichtigsten Industriestandorte Deutschlands zu stärken. Link zum Original
Für neue Gewerbegebiete und Logistikzentren entlang der Hafenverbindungsstraßen werden neue Flächen erschlossen.
Wortlaut im Programm
b) Für den Neu- und Ausbau von Gewerbegebieten und Logistikzentren entlang der Verbindungsstraßen zu den Häfen sind neue Flächen zu erschließen. Link zum Original
Die Mittelstandsförderung in Bremen wird neu belebt.
Wortlaut im Programm
d) Die Mittelstandsförderung in Bremen ist neu zu beleben. Link zum Original
Die niedrige Selbständigenquote im Land wird gesteigert.
Wortlaut im Programm
Die Maßnahmen müssen vor allem darauf abzielen, die mit nur 9,1 Prozent sehr niedrige Selbständigenquote im Land zu steigern. Link zum Original
Die Bremer Aufbau Bank legt neue Finanzierungsprogramme für Gründung, Ausbau und Übernahme von Betrieben auf.
Wortlaut im Programm
Über die Bremer Aufbau Bank si nd neue Finanzierungsprogramme für die Gründung, den Ausbau und die Übernahme von Betrieben aufzulegen. Link zum Original
Die Kreditvergabe für Existenzgründer wird neu geregelt.
Wortlaut im Programm
Die Kreditvergabe ist speziell für Existenzgründer neu zu regeln. Link zum Original
Bei Gründerkrediten zählen neben banküblichen Kriterien gleichberechtigt Geschäftsidee, Persönlichkeit, Qualifikation und Referenzen des Gründers.
Wortlaut im Programm
Neben den banküblichen Bewertungskriterien sollen gleichberechtigt das Potential und die Kreativität der Geschäftsidee, die Persönlichkeit des F irmengründers und seine Qualifikation sowie vorhandene Referenzen berücksichtigt wer den. Link zum Original
Die Entwicklung Bremens zur High-Tech-City wird beschleunigt fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
e) Die Entwicklung Bremens zur „High-Tech-City“ ist beschleunigt fortzusetzen. Link zum Original
Bremen und Bremerhaven werden führende Innovationsstandorte in Deutschland.
Wortlaut im Programm
Bremen und Bremerhaven müssen zu den führenden Innovations standorten in Deutschland werden. Link zum Original
Die Gründerzentren im Umfeld der Hochschulen werden mit Schwerpunkten maritime Logistik sowie Energie- und Umweltwirtschaft ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Gründerzentren im Umfeld der Hochschulen und anderer Bildungseinrichtungen des Landes ausbauen, wobei die maritime Logistik sowie die Energie- und Umweltwirtschaft wichtige Schwerpunkte sind. Link zum Original
Der innerstädtische Einzelhandel wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
h) Der innerstädtische Einzelhandel, der sich im harten Wettbewerb mit den Einkaufszentren im Umland behaupten muß, ist zu stärken. Link zum Original
Geschäftsflächen werden gezielt mit Angeboten aus Gastronomie, Kultur und Unterhaltung verknüpft, um das Einkaufserlebnis attraktiver zu machen.
Wortlaut im Programm
Die „emotionale Attraktivität“ des Einkaufserlebnisses in Bremen und Bremerhaven ist zu steigern, indem Geschäftsflächen gezielt mit Dienstleistungsangeboten aus den Bereichen Gastronomie, Kultur und Unterhaltung verknüpft werden. Link zum Original
Durch Erweiterung des Bremischen Ladenschlussgesetzes gibt es mehr verkaufsoffene Sonntage, vor allem in der Vorweihnachtszeit.
Wortlaut im Programm
i) Mehr verkaufsoffene Sonntage im Land Bremen, vor allem in der umsatzstarken Vorweihnachtszeit, um den Einzelhandel zu unterstützen. § 10 Bremisches Ladenschlußgesetz ist entsprechend zu erweitern. Link zum Original
Eine völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine völlige Freigabe der Ladenöffnungszeiten im Land Bremen lehnen wir ab. Link zum Original
Bremen schöpft das Wachstumspotential des Städtetourismus konsequent aus.
Wortlaut im Programm
Dieses Potential muß Bremen im Wettbewerb mit anderen Reisezielen vor allem in Norddeutschland konsequent ausschöpfen. Link zum Original
Touristische Attraktionen werden ausgebaut und ein langfristiges Tourismus-Marketingkonzept aufgelegt.
Wortlaut im Programm
Neben dem Ausbau touristischer Attraktionen im Land bedarf es eines professionellen, langfristig angelegten Marketingkonzeptes, um die positive Entwicklung bei den Übernachtungszahlen der letzten Jahre zu verstetigen. Link zum Original
Bremen beteiligt sich verstärkt an überregionalen Marketingkampagnen und nationalen Werbeprogrammen der Bundesregierung.
Wortlaut im Programm
Außerdem soll Bremen verstärkt an überregionalen Marketingkampagnen sowie an nationalen Werbeprogram men der Bundesregierung teilnehmen, um die Hansestadt als Urlaubsziel einem möglichst breiten Publikum auch international bekannt zu machen. Link zum Original
Die Zwangsmitgliedschaft in Arbeitnehmerkammer, IHK und Handwerkskammer wird abgeschafft.
Wortlaut im Programm
m) Die Zwangsmitgliedschaft in der Bremer Arbeitnehmerkammer, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer ist abzuschaffen. Link zum Original
Die Kammern werden auf ihre Kernaufgaben beschränkt und beruhen auf freiwilliger Mitgliedschaft.
Wortlaut im Programm
Die Kammern müssen auf ihre Kernaufgaben beschränkt und grundsätzlich durch freiwillige Mitgliedschaft gebildet werden. Link zum Original
Klein- und mittelständische Unternehmen erhalten in der bremischen Politik ein größeres Gewicht.
Wortlaut im Programm
n) Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) stellen das Gros der Arbeits- und Ausbildungsplätze im Land Bremen. Sie sind das Rückgrat der hanseatischen Wirtschaft und müssen deshalb ein größeres Gewicht in der bremischen Politik erhalten. Link zum Original
Beim Senator für Wirtschaft und Häfen wird ein Mittelstandsbeauftragter für das Land Bremen eingesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen Mittelstandsbeauftragten für das Land Bremen, der beim Senator für Wirtschaft und Häfen anzusiedeln ist. Link zum Original
Die öffentliche Auftragsvergabe wird vereinfacht und stärker auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten.
Wortlaut im Programm
Das Verfahren der öffentlichen Auftragsvergabe im Land Bremen muß zugunsten der Anbieter vereinfacht und stärker auf die Bedürfnisse klein- und mittelständischer Unternehmen zugeschnitten werden. Link zum Original
Staatliche Subventionen dürfen den Wettbewerb nicht verzerren.
Wortlaut im Programm
Subventionen des Staates dürfen nicht zu Wettbewerbsverzerrungen am Markt führen. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.