AfD HH · Wahlprogramm zur Bürgerschaftswahl Hamburg 2020
Forderungen zu Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bürgerschaftswahl Hamburg 2020 · Original
Das Programm enthält 103 von 418 Forderungen zu „Bildung, Wissenschaft und Forschung“.
- 103Forderungen zum Politikfeld
- 25 %des Programms
- 40Seiten im Original
- 2020Wahljahr
Keine Treffer.
Bildung, Wissenschaft und Forschung 103
Familien werden von bestimmten Kosten für die Nutzung von Bildungseinrichtungen wie dem Schulmittagessen befreit.
Wortlaut im Programm
Um diese Familien zu entlasten, möchten wir sie von bestimmten Kosten, die durch Benutzung der Bildungsinstitutionen anfallen, befreien. Dazu zählen wir beispielsweise die Kosten für das Mittagessen in der Schule. Link zum Original
Das Bildungssystem ermöglicht allen Kindern und Jugendlichen eine Entwicklung nach Begabung, Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für ein Bildungssystem ein, in dem sich alle Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer Begabungen und Fähigkeiten wie auch ihrer Leistungsbereitschaft optimal entwickeln können. Link zum Original
Berufsqualifizierende Abschlüsse gelten als ebenso wertvoll wie Abitur und Studium.
Wortlaut im Programm
Berufsqualifizierende Abschlüsse sind in ihrer Wertigkeit und in ihrem Nutzen für Gesellschaft und Volkswirtschaft von ebenfalls hoher Bedeutung. Link zum Original
Stadtteilschulen und Gymnasien bilden die unterschiedlichen Bildungswege wieder profilierter ab.
Wortlaut im Programm
Wir sind der Überzeugung, dass die Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien diese unterschiedlichen Bildungswege wieder profilierter abbilden müssen. Link zum Original
Steigende Abiturientenquoten bei sinkenden Leistungsstandards werden gestoppt.
Wortlaut im Programm
Dazu ist die verheerende Entwicklung der vergangenen Jahre unter Rot-Grün zu immer höheren Abiturientenquoten, verbunden mit einer deutlichen Absenkung der Leistungsstandards, zu stoppen. Link zum Original
Ein differenziertes, leistungsorientiertes System von Stadtteilschulen und Gymnasien mit hochwertigen Abschlüssen wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir treten für ein differenziertes, leistungsorientiertes System von Stadtteilschulen und Gymnasien mit qualitativ hochwertigen Bildungsabschlüssen ein. Link zum Original
Die Verbesserung der Unterrichtsqualität orientiert sich an Befunden der empirischen Bildungsforschung statt an ideologischen Vorgaben.
Wortlaut im Programm
Der Schlüssel zu qualitativ hochwertigen Bildungsabschlüssen liegt in der Verbesserung der Unterrichtsqualität. Dieses Ziel darf sich aber nicht an ideologischen Befindlichkeiten oder Vorgaben politischer Korrektheit orientieren, sondern muss maßgeblich die Befunde und Erkenntnisse empirischer Bildungsforschung einbeziehen, u.a. die vielbeachtete Metastudie „Visible Learning“ von John Hattie. Link zum Original
In Unterricht und Lehrerausbildung bleibt das Strukturieren und Anleiten von Lernprozessen durch den Lehrer leitend.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns deshalb für einen Unterricht und eine Lehrerausbildung ein, in der methodische Vielfalt ihren Platz hat, aber das Strukturieren und Anleiten von Lernprozessen durch den Lehrer leitend bleiben muss. Link zum Original
Lehrer- und schülerzentrierte Wissensvermittlung werden angemessen gemischt.
Wortlaut im Programm
Lehrer- und schülerzentrierte Wissensvermittlung sollen in einer angemessenen Mischung erfolgen. Link zum Original
Lehrer sollen über hohes Fachwissen, fachdidaktische Kompetenz und pädagogisch-psychologische Schulung verfügen.
Wortlaut im Programm
Eine ebenso wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen liegt in der gründlichen Ausbildung der Lehrer. Sie sollen über ein hohes Fachwissen verfügen, die Fachdidaktik beherrschen und pädagogischpsychologisch geschult sein. Link zum Original
Die Lehrerausbildung wird nach Schulabschlüssen differenziert.
Wortlaut im Programm
Die AfD Hamburg setzt sich für eine nach Schulabschlüssen differenzierte Lehrerausbildung ein. Link zum Original
Die Reform der Hamburger Lehrerausbildung mit dem Einheitslehrer für Stadtteilschulen und Gymnasien wird zurückgenommen.
Wortlaut im Programm
Reform der Hamburger Lehrerausbildung, die teilweise den Einheitslehrer für Stadtteilschulen und Gymnasien vorsieht, muss zurückgenommen werden. Link zum Original
Regelmäßige Unterrichtspraktika werden frühzeitig im Lehramtsstudium verankert.
Wortlaut im Programm
Regelmäßige Unterrichtspraktika sind frühzeitig in das Studium zu implementieren. Link zum Original
Angehende Lehrer werden in den Unterrichtspraktika psychologisch zu ihrer Eignung für den Lehrberuf beraten.
Wortlaut im Programm
Regelmäßige Unterrichtspraktika sind frühzeitig in das Studium zu implementieren. Angehende Lehrer sollen im Rahmen dieser Unterrichtspraktika auch hinsichtlich ihrer Eignung für den fachlich und insbesondere pädagogisch anspruchsvollen Lehrberuf psychologisch beraten werden. Link zum Original
Der Unterricht wird wieder stärker an fachlichen Inhalten statt einseitig an Kompetenzen ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Unterricht wieder stärker an fachlichen Inhalten ausrichten, anstatt einseitig auf den Erwerb von Kompetenzen zu setzen. Link zum Original
Üben und Wiederholen werden mit verbindlichen Zeitumfängen in den Bildungsplänen für Mathematik, Deutsch und die erste Fremdsprache festgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen daher die Prinzipien des Übens und Wiederholens in die Bildungspläne der Kernfächer Mathematik, Deutsch sowie der ersten Fremdsprache mit verbindlichen Zeitumfängen festschreiben. Link zum Original
Jährlich werden Vergleichsarbeiten und Tests durchgeführt.
Wortlaut im Programm
Jährlich sollen Vergleichsarbeiten und Tests durchführt werden. Link zum Original
Der Lernzuwachs wird durch jährliche Vergleichsarbeiten überprüft.
Wortlaut im Programm
Jährlich sollen Vergleichsarbeiten und Tests durchführt werden. Der Lernzuwachs ist durch diese Vergleichsarbeiten zu überprüfen. Link zum Original
Die Lerngruppen in den Kernfächern werden stärker nach Leistungsniveau zusammengesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammensetzung der Lerngruppen an den Hamburger Schulen in den besonders wichtigen Kernfächern wieder stärker an den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Schüler ausrichten. Link zum Original
Übertriebene Binnendifferenzierung und Individualisierung des Unterrichts werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die übertriebene „Binnendifferenzierung“ und „Individualisierung“ des Unterrichts, wie sie Rot -Grün propagiert, ist an ihre Grenzen gestoßen. Link zum Original
An größeren Stadtteilschulen werden die Jahrgänge in Mathematik, Deutsch und erster Fremdsprache in leistungsstärkere und leistungsschwächere Gruppen aufgeteilt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns insbesondere dafür einsetzen, dass in den (größeren) Stadtteilschulen die Jahrgangsstufen in den Kernfächern Mathematik, Deutsch sowie der ersten Fremdsprache in leistungsstärkere und leistungsschwächere Gruppen aufgeteilt werden, damit die Schüler weder über - noch unterfordert werden. Link zum Original
Hamburger Schulen bilden verstärkt für innovative Technologien aus.
Wortlaut im Programm
Unser Wohlstand beruht auch auf dem Einsatz von innovativen Technologien. Die Hamburger Schulen müssen verstärkt auf diese Qualifikationen hin ausbilden. Link zum Original
Das Gewicht der MINT-Fächer im Stundenplan wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Das Gewicht der „MINT“ -Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) im Stundenplan ist zu erhöhen. Link zum Original
Ein mit der Wirtschaft aufgelegtes MINT-Förderprogramm finanziert moderne Fachraumausstattung und die Anwerbung zusätzlicher Fachlehrer.
Wortlaut im Programm
Ein gemeinsam mit der Wirtschaft aufzulegendes Förderprogramm „MINT“ würde für eine Ausstattung der Fachräume nach neuestem technologischen Standard und der zusätzlichen Anwerbung von Fachlehrern sorgen. Link zum Original
An Schulen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt werden zusätzlich Laborleiter eingestellt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen in diesem Zusammenhang auch an Schulen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt die zusätzliche Einstellung von Laborleitern forcieren, um den Unterricht besser vor- und nachbereiten zu können und die effektive Lernzeit des naturwissenschaftlichen Unterrichts zu erhöhen. Link zum Original
Die Erziehung zu Lern- und Leistungsbereitschaft gilt als grundlegend wichtig.
Wortlaut im Programm
Während linke Politik einseitig auf einen natürlichen Lerntrieb des Kindes baut, sieht die AfD Hamburg die Erziehung zu Lern- Leistungsbereitschaft als fundamental wichtig an. Link zum Original
An allen Hamburger Grundschulen werden ab der 2. Klasse verbindlich Noten vergeben.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass Bewertungen in Notenform anhand sachlicher Kriterien ab der 2. Klasse verbindlich an allen Hamburger Grundschulen erfolgen. Link zum Original
Eine weitere Aushöhlung der schulischen Leistungsbewertung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
wenden uns gegen eine weitere Aushöhlung der Instrumente schulischer Leistungsbewertung, wie sie von Rot-Grün in den vergangenen Jahren betrieben wurde. Link zum Original
Für die Note „ausreichend“ müssen wieder mindestens 50 Prozent der Gesamtpunktzahl erreicht werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden daher die 50-Prozent-Regel bei Tests und Klassenarbeiten wieder einführen, welche festlegt, dass Schüler für die Note „4“ (ausreichend) wieder mindestens 50 Prozent der Gesamtpunktzahl erreichen müssen. Link zum Original
Klassenkonferenzen können bei Nichterfüllung festgelegter Mindestanforderungen die Wiederholung einer Klasse beschließen.
Wortlaut im Programm
Die Wiederholung von Klassen soll deshalb bei Nichterfüllung festgelegter Mindestanforderungen von den Klassenkonferenzen beschlossen werden können. Link zum Original
Der Förderunterricht für versetzungsgefährdete Schüler bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Das bisherige System des Förderunterrichts soll für diejenigen Schüler erhalten bleiben, denen aufgrund hoher Lerndefizite ein Sitzenbleiben droht. Link zum Original
An Gymnasien wird bei unzureichenden Leistungen stärker von der Abschulung auf die Stadtteilschule Gebrauch gemacht.
Wortlaut im Programm
Insbesondere an Gymnasien ist bei unzureichenden Leistungen wieder stärker von der Möglichkeit der Abschulung auf die Stadtteilschule Gebrauch zu machen. Link zum Original
Leistungsstarke Stadtteilschüler können auf das Gymnasium wechseln.
Wortlaut im Programm
Diese Durchlässigkeit sollte grundsätzlich auch für leistungsstarke Stadtteilschüler möglich sein, die auf das Gymnasium wechseln möchten. Link zum Original
Physische und verbale Gewalt an Schulen wird strikt abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns strikt gegen jegliche Formen physischer oder verbaler Gewalt an Schulen. Solche Vorfälle sind konsequent zu melden und müssen zeitnah auf einer Klassenkonferenz thematisiert werden. Link zum Original
Gewaltvorfälle an Schulen werden konsequent gemeldet und zeitnah in einer Klassenkonferenz behandelt.
Wortlaut im Programm
Wir wenden uns strikt gegen jegliche Formen physischer oder verbaler Gewalt an Schulen. Solche Vorfälle sind konsequent zu melden und müssen zeitnah auf einer Klassenkonferenz thematisiert werden. Link zum Original
Jeder Gewaltvorfall an einer Schule wird den Eltern mitgeteilt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass jeder Gewaltvorfall auch den Eltern mitgeteilt wird, um so die Erstverantwortlichen in der Erziehung ihrer Kinder zu bestärken und die schulische Null-Toleranz-Grenze gegenüber Gewalt zu verdeutlichen. Link zum Original
Religiöses Mobbing an Hamburger Schulen wird frühzeitig erkannt und unverzüglich unterbunden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen mit großer Sorge, dass es in Hamburger Schulen immer wieder zu Konflikten kommt, die eine religiöse Konnotation aufweisen. Davon sind Schüler jüdischen Glaubens überproportional betroffen. Solche Formen religiösen Mobbings stellen für Kinder eine schwere Belastung dar und stören deren Entwicklung nachhaltig. Aus diesem Grund muss sichergestellt sein, dass entsprechende Fälle frühzeitig erkannt und unverzüglich unterbunden werden. Link zum Original
Zuspätkommen und Schulschwänzen werden konsequent geahndet.
Wortlaut im Programm
Zuspätkommen und Schulschwänzen sind konsequent zu ahnden. Link zum Original
Bei Schulschwänzen werden auch Bußgelder verhängt.
Wortlaut im Programm
Zuspätkommen und Schulschwänzen sind konsequent zu ahnden. Die Zahlungen staatlicher Transferleistungen soll daran gekoppelt werden, dass Eltern ihren Pflichten nachkommen, z. B. bezüglich des regelmäßigen Schulbesuches ihrer Kinder. Auch Bußgelder sollen verhängt werden. Link zum Original
Lehrer leben Pünktlichkeit im Schulalltag vor.
Wortlaut im Programm
Für die AfD Hamburg ist ebenso klar, dass Pünktlichkeit im Schulalltag von Lehrern vorgelebt werden muss. Link zum Original
Die Vereinnahmung von Schülern für parteipolitische oder weltanschauliche Ziele wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir wehren uns gegen jegliche Versuche, Schüler für parteipolitische oder weltanschauliche Ziele zu vereinnahmen. Link zum Original
Schüler bilden ihre politischen Urteile im Diskurs auf Grundlage ausgewogener und kontroverser Materialien.
Wortlaut im Programm
Schüler sollen ihre politischen Urteile im Diskurs und auf der Grundlage einer ausgewogenen und kontroversen Materialauswahl entwickeln können. Link zum Original
Der Beutelsbacher Konsens wird an Schulen strikt eingehalten.
Wortlaut im Programm
Der Beutelsbacher Konsens ist strikt einzuhalten. Link zum Original
Die Schulbehörde ahndet Verstöße gegen das Verbot politischer Werbung an Schulen konsequent.
Wortlaut im Programm
Verstöße gegen das Neutralitätsgebot müssen von der Schulbehörde konsequent geahndet werden. Das betrifft auch das Verbot politischer Werbung an Schulen. Link zum Original
Propaganda für extremistische Gruppierungen und Aufrufe zu politischen Demonstrationen haben an Schulen keinen Platz.
Wortlaut im Programm
Propaganda für extremistische Gruppierungen jeglicher Couleur oder Aufruf e zu politischen Demonstrationen haben an Schulen keinen Platz. Link zum Original
Digitale Technologien sollen den analogen Präsenzunterricht unterstützen, aber nicht ersetzen.
Wortlaut im Programm
Digitale Technologien können Lehrer darin unterstützen, Lernprozesse zielgenau zu gestalten, sie können aber nicht den analogen und sozial interaktiven Präsenzunterricht ersetzen. Link zum Original
Für die Digitalisierung der Schulen wird eine Gesamtstrategie unter Einbeziehung von Fachdidaktikern, Wissenschaft und Verwaltung entwickelt.
Wortlaut im Programm
Für eine sinnvolle Umsetzung der Digitalisierung in Schulen bedarf es einer Gesamtstrategie unter Einbeziehung von Fachdidaktikern sowie Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung. Link zum Original
Der digitale Strukturwandel an Schulen wird durch ausreichende Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte begleitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns insbesondere dafür einsetzen, dass der digitale Strukturwandel an den Hamburger Schulen durch ausreichend Fort- und Weiterbildungen für die Lehrkräfte begleitet und der didaktische Nutzen digitaler Medien im Unterricht in regelmäßigen Abständen wissenschaftlich evaluiert wird. Link zum Original
Der didaktische Nutzen digitaler Medien im Unterricht wird regelmäßig wissenschaftlich evaluiert.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns insbesondere dafür einsetzen, dass der digitale Strukturwandel an den Hamburger Schulen durch ausreichend Fort- und Weiterbildungen für die Lehrkräfte begleitet und der didaktische Nutzen digitaler Medien im Unterricht in regelmäßigen Abständen wissenschaftlich evaluiert wird. Link zum Original
Über die weiterführende Schule entscheiden Schule und Eltern gemeinsam statt allein die Eltern.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert eine gemeinsame Entscheidung von Schule und Eltern für die richtige Wahl der weiterführenden Schule. Link zum Original
Bei Uneinigkeit zwischen Schule und Eltern über die weiterführende Schule entscheiden schriftliche Prüfungen.
Wortlaut im Programm
Bei einem Dissens zwischen Schule und Eltern entscheiden schriftliche Prüfungen. Link zum Original
Die Entwertung der Gymnasien und des Abiturs soll beendet werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen diese von Rot-Grün betriebene, ideologisch motivierte Entwertung der Gymnasien und des Abiturs beenden. Link zum Original
Die Versetzungs- und Prüfungsanforderungen an Gymnasien werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Hierzu sind die Versetzungs - und Prüfungsanforderungen zu erhöhen. Link zum Original
Die Zahl der verbindlich in die Abiturnote einzubringenden Fächer und Punktzahlen aus der Studienstufe wird erhöht.
Wortlaut im Programm
Ebenso soll die Anzahl der verbindlich einz ubringenden Fächer und Punktzahlen aus der Studienstufe in die Abiturnote erhöht werden. Link zum Original
Klassenstärken und materielle Ausstattung von Gymnasien werden denen der Stadtteilschulen angeglichen.
Wortlaut im Programm
Die Benachteiligungen der Gymnasien gegenüber den Stadtteilschulen hinsichtlich der Klassenstärken und der materiellen Ausstattung sind aufzuheben und wieder einander anzugleichen; so ist derzeit unter anderem die maximale Klassenstärke bei den Gymnasien deutlich höher als bei den Stadtteilschulen. Link zum Original
G9 wird als Wahlmöglichkeit, nicht verpflichtend, wieder eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für eine Wiedereinführung von G9 stark machen – nicht obligatorisch, sondern als Wahlmöglichkeit. Link zum Original
Gymnasien entscheiden selbst, ob sie bei G8 bleiben oder zu G9 zurückkehren.
Wortlaut im Programm
Die Gymnasien sollen selbst entscheiden können, ob sie bei G8 bleiben oder zu G9 zurückkehren. Link zum Original
Der Ausbau bestehender Schulen zu immer größeren Einheiten mit höherer Zügigkeit soll gestoppt werden.
Wortlaut im Programm
Die Antwort von Rot-Grün auf diese Entwicklung ist der Ausbau bestehender Schulen zu immer größeren Einheiten mit höherer Zügigkeit. Wir wollen diesen Trend stoppen, um die traditionsreichen Hamburger Schulen nicht zu unpersönlichen Massen-Lernanstalten werden zu lassen. Link zum Original
Es werden deutlich mehr Schulen neu gegründet, um kleine und mittelgroße Schulen mit weniger als 1.000 Schülern an festen Standorten zu erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns deshalb für deutlich mehr Schul-Neugründungen einsetzen, um das bewährte Modell der kleinen und mittelgroßen Schulen mit weniger als 1.000 Schülern und weniger als 100 Lehrkräften an jeweils einem festen Schulstandort in Hamburg zu erhalten. Link zum Original
An einzelnen Gymnasien werden Leistungszentren für die zweijährige Oberstufe bis zum Abitur eingerichtet.
Wortlaut im Programm
Die AfD will daher Leistungszentren für die zweijährige Oberstufe bis zum Abitur an einzelnen Gymnasien einrichten. Link zum Original
Leistungszentren sollen besonders leistungsfähige Schüler herausragend fordern und fördern.
Wortlaut im Programm
Leistungszentren verfolgen das Ziel, vergleichbar den Elitezentren des Sports, besonders leistungsfähige Schüler herausragend zu fordern und fördern. Link zum Original
Die Aufnahme in die Leistungszentren erfolgt durch anonyme Prüfungen, offen für Gymnasial- und Stadtteilschüler.
Wortlaut im Programm
Die Aufnahme in diese Leistungszentren erfolgt durch anonyme Prüfungen, an denen sich sowohl Gymnasial- als auch Stadtteilschüler beteiligen sollen. Link zum Original
Eine Schule für alle, die jedes Kind unabhängig von Art und Schwere der Behinderung aufnimmt, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine „Schule für alle“, die jedes Kind aufnehmen und fördern soll, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung, ist abzulehnen, da sie nachweislich nach nationalem und internationalem Forschungsstand nicht allen Kindern gerecht wird. Link zum Original
Unterschiedliche Beschulungsformen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Unterschiedliche Beschulungsformen müssen erhalten bleiben. Link zum Original
Die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung wird grundsätzlich befürwortet.
Wortlaut im Programm
Die AfD befürwortet das Prinzip der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung, hält aber spezielle Einrichtungen grundsätzlich für unverzichtbar. Link zum Original
Spezielle Einrichtungen für Kinder mit Behinderung gelten als grundsätzlich unverzichtbar.
Wortlaut im Programm
Die AfD befürwortet das Prinzip der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung, hält aber spezielle Einrichtungen grundsätzlich für unverzichtbar. Link zum Original
Die Schulwahlfreiheit der Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf bleibt erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Schulwahlfreiheit der Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf muss erhalten bleiben. Link zum Original
Der geeignete Förderort eines Kindes, allgemeine Schule oder Förderschule, wird in Abstimmung mit den Eltern bestimmt.
Wortlaut im Programm
In Abstimmung mit den Eltern soll der für das Kind geeignete Förderort gefunden werden. Link zum Original
Das Kindeswohl steht im Mittelpunkt jeder Entscheidung über den Förderort.
Wortlaut im Programm
Das Kindeswohl muss im Mittelpunkt jeder Entscheidung stehen. Link zum Original
Förderschulen bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Die AfD Hamburg setzt sich dafür ein, Förderschulen zu erhalten. Link zum Original
Eine Dequalifizierung der sonderpädagogischen Lehrerausbildung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine Dequalifizierung in der Lehrerausbildung darf nicht stattfinden, um jedem sonderpädagogisch zu fördernden Kind optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen. Link zum Original
Die sieben Förderschwerpunkte des Lehramts Sonderpädagogik bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Die sieben Förderschwerpunkte des Lehramtes „Sonderpädagogik“ müssen erhalten bleiben. Link zum Original
Die sonderpädagogische Expertise wird über Lehrstühle statt über Lehraufträge gesichert.
Wortlaut im Programm
Die nötige Expertise muss über Lehrstühle gesichert sein und darf nicht über Lehraufträge abgedeckt werden. Link zum Original
In Schulen werden Werte wie Verantwortung, Ehrlichkeit, Toleranz, Gewaltfreiheit, Rechtsstaat und Demokratie vermittelt.
Wortlaut im Programm
Die für unser Zusammenleben entscheidenden Werte, z. B. Verantwortung, Teamfähigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Verlässlichkeit, Toleranz, Kameradschaft, Gewaltfreiheit, Solidarität, individuelle Freiheit, Primat des Rechtsstaats und Demokratie sollen in Schulen vermittelt werden. Link zum Original
Die Vermittlung der deutschen Sprache gilt als unverzichtbarer Teil des schulischen Bildungsauftrags.
Wortlaut im Programm
Ebenso ist die Beherrschung der deutschen Sprache ein wesentlicher und unverzichtbarer Teil des Bildungsauftrags der Schule. Link zum Original
Klassenfahrten, Sportveranstaltungen und Theateraufführungen mit Teilnahme aller Schüler dienen als Mittel der Integrationsförderung.
Wortlaut im Programm
Auch Schulveranstaltungen sind ein Mittel der Integrationsförderung; dazu gehören Klassenfahrten, Sportveranstaltungen oder Theateraufführungen, an denen alle teilnehmen. Link zum Original
Schüler neu eingewanderter Familien ohne ausreichende Deutschkenntnisse werden zunächst in Vorbereitungsklassen unterrichtet.
Wortlaut im Programm
Schüler von neu eingewanderten Migranten, welche die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen, sind zunächst in Vorbereitungsklassen zu unterrichten. Link zum Original
Schüler aus Familien mit Bleibeperspektive werden auf einen Abschluss in Deutschland vorbereitet.
Wortlaut im Programm
Schüler aus Familien mit Bleibeperspektive sollen auf einen Abschluss in Deutschland vorbereitet werden, Schüler ohne Bleibeperspektive auf eine Rückkehr in ihre Heimat. Link zum Original
Schüler ohne Bleibeperspektive werden auf eine Rückkehr in ihre Heimat vorbereitet.
Wortlaut im Programm
Schüler aus Familien mit Bleibeperspektive sollen auf einen Abschluss in Deutschland vorbereitet werden, Schüler ohne Bleibeperspektive auf eine Rückkehr in ihre Heimat. Link zum Original
Der Übergang in Regelklassen setzt gute Deutsch- und Fachkenntnisse voraus, die durch Tests geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Die Übernahme der Schüler in die Regelklassen setzt gute Deutschkenntnisse sowie Fachkenntnisse voraus; diese sind durch Tests zu prüfen. Link zum Original
Hochschulen brauchen akademische Freiheit und Autonomie.
Wortlaut im Programm
Hochschulen sind Institutionen, die besonderen feld- und fachspezifischen Regeln und Anreizen folgen, sie brauchen akademische Freiheit und Autonomie. Link zum Original
Hochschulen werden von staatlicher Bürokratie entlastet.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert als Einstieg in eine bessere Hochschulpolitik die Entlastung von staatlicher Bürokratie. Link zum Original
Eine generelle Rückkehr zu den früheren Studiengängen und Abschlüssen wird wegen des Aufwands nicht gefordert.
Wortlaut im Programm
Die AfD fordert nur deshalb keine generelle Rückkehr zu den bewährten Studiengängen und Abschlüssen, weil dies erneut sehr aufwändig wäre. Link zum Original
Die Hochschulen entscheiden selbst über die angebotenen Abschlüsse.
Wortlaut im Programm
Die Entscheidung über die angebotenen Abschlüsse soll den Hochschulen überlassen bleiben. Link zum Original
Die Förderung ideologisch geprägter Lehrveranstaltungen der Gender-Forschung an Hamburger Hochschulen wird eingestellt.
Wortlaut im Programm
Die Förderung von Lehrveranstaltungen wie „Gay Antifa Porn – Wie politisch ist Pornografie?“ (Universität Hamburg, Wintersemester 2018/19) oder „Queer-feministische Organisierung gegen den G20-Gipfel in Hamburg“ (Universität Hamburg, Sommersemester 2017) ist aufgrund ihres ideologischen Gehalts als wissenschaftsfremd einzustellen. Link zum Original
Die Geschlechterforschung soll naturwissenschaftliche Erkenntnisse vollumfänglich berücksichtigen.
Wortlaut im Programm
Die Erforschung von Geschlecht, Geschlechterrollen und -strukturen soll hingegen naturwissenschaftliche Erkenntnisse vollumfänglich berücksichtigen. Link zum Original
Die Betreuungsschlüssel in frühkindlicher Bildung und Kindertagesbetreuung werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Bei frühkindlicher Bildung und Kindertagesbetreuung hat Hamburg bundesweit die schlechtesten Betreuungsschlüssel. Dies muss verbessert werden. Link zum Original
Kinder nehmen vor der Einschulung ein Jahr täglich an einer Kindergruppe teil.
Wortlaut im Programm
Kinder sollen deshalb vor Einschulung ein Jahr täglich an einer Kindergruppe teilgenommen haben. Link zum Original
Bei Defiziten in deutschen Sprachkenntnissen wird der Kindergartenbesuch verpflichtend.
Wortlaut im Programm
Insbesondere bei Defiziten im Erwerb deutscher Sprachkenntnisse soll der Kindergartenbesuch verpflichtend sein. Link zum Original
Eine Überbewertung universitärer Ausbildung zu Lasten der beruflichen Bildung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Die AfD Hamburg wendet sich gegen die Überbewertung universitärer Ausbildung zu Lasten der beruflichen Bildung. Link zum Original
Die duale Berufsbildung wird weiter vorangetrieben und vom Staat unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Duale Berufsbildung, besonders in den gewerblichen Berufen, trägt auch zur Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in das Arbeitsleben in Deutschland bei. Es gehört ohne Zweifel zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren im globalen Wettbewerb und ist zudem tief in unserer Kultur verwurzelt. Es muss weiter vorangetrieben und vom Staat unterstützt werden. Link zum Original
Versuche der EU, das duale Ausbildungssystem einschließlich des Meistertitels zu schwächen oder abzuschaffen, werden abgewehrt.
Wortlaut im Programm
Alle Versuche der EU, das duale Ausbildungssystem zu schwächen oder gar abzuschaffen, z. B. auch beim Meistertitel, werden wir abwehren. Link zum Original
Die Rahmenbedingungen für die berufliche Ausbildung werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Es gilt, die objektiven Rahmenbedingungen für die Ausbildung zu verbessern. Link zum Original
Institutionalisierte Hilfen zur Berufswahl für Schulabgänger werden beschleunigt und flächendeckend eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die institutionalisierten Hilfen für die Wahl des für den Schulabgänger „richtigen“ Berufes sind beschleunigt und flächendekkend einzuführen. Link zum Original
Im Bereich Klima wird weitere Forschung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Die AfD strebt im Bereich Klima weitere Forschungen an. Link zum Original
Es werden ausreichend Plätze in Kindertagesstätten geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir werden Spielplätze und Parks sanieren, sichere und von den Straßen klar getrennte Fuß- und Radwege erbauen, ausreichend Plätze in Kindertagesstätten schaffen, eine gute Schuldbildung sicherstellen und Fehlentwicklungen und Defizite in der frühkindlichen Bildung verhindern (siehe Kapitel 5). Link zum Original
Eine gute Schulbildung wird sichergestellt.
Wortlaut im Programm
Wir werden Spielplätze und Parks sanieren, sichere und von den Straßen klar getrennte Fuß- und Radwege erbauen, ausreichend Plätze in Kindertagesstätten schaffen, eine gute Schuldbildung sicherstellen und Fehlentwicklungen und Defizite in der frühkindlichen Bildung verhindern (siehe Kapitel 5). Link zum Original
Fehlentwicklungen und Defizite in der frühkindlichen Bildung werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Wir werden Spielplätze und Parks sanieren, sichere und von den Straßen klar getrennte Fuß- und Radwege erbauen, ausreichend Plätze in Kindertagesstätten schaffen, eine gute Schuldbildung sicherstellen und Fehlentwicklungen und Defizite in der frühkindlichen Bildung verhindern (siehe Kapitel 5). Link zum Original
Der Einsatz digitaler Techniken im Schulunterricht soll gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Wir befürworten den Einsatz digitaler Techniken im Schulunterricht und wollen ihn fördern. Link zum Original
Das Erlernen der Handschrift und der Grundrechenarten soll Grundlage der schulischen Bildung bleiben.
Wortlaut im Programm
Grundlage jeder schulischen Bildung muss aber weiterhin das Erlernen und Beherrschen der Handschrift und der Grundrechenarten sein. Link zum Original
Die Digitalisierung des Unterrichts darf nicht zum Verlust grundlegender Kulturtechniken führen.
Wortlaut im Programm
Die Digitalisierung des Unterrichts darf nicht dazu führen, dass diese grundlegenden Kulturtechniken verlorengehen. Link zum Original
Hamburgs Funktion als Standort internationaler Institutionen soll in den Lehrplan der Schulen aufgenommen werden.
Wortlaut im Programm
Hamburg soll noch attraktiver als Standort für ausländische Konsulate und sonstige international agierende Institutionen werden. Im Rahmen von Stadtwerbekampagnen soll Hamburg als ein solcher Standort stärker international bekannt gemacht werden. Hamburg soll seine Funktion als Standort genannter Institutionen durch Schautafeln im Hamburger Stadtbereich und Aufnahme in den Lehrplan der Schulen stärker bei den Hamburgern bekannt machen. Link zum Original
Hamburger Schulen sollen zu den Festen der Städtepartnerschaften beitragen und Hamburger Kultur und Geschichte präsentieren.
Wortlaut im Programm
Die Hamburger Schulen sollen zu diesen Festen beitragen, um die Hamburger Kultur und Geschichte zu präsentieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.