Jäger, Angler, Waffenbesitzer
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Sachsen-Anhalt
SPD00
Ohne Einzug ins Parlament
AfD 2310
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Schreckschusswaffen, die nur Platzpatronen verschießen können, werden wieder freigegeben.
- Besonders gefährdete Bürger können zum Selbstschutz einen Waffenschein erhalten.
- Jedem Sportschützen wird ein Grundkontingent von bis zu drei Lang- und zwei Kurzwaffen zugestanden.
- Der Einsatz montierter Nachtsichtgeräte und von Schalldämpfern bei der Jagd wird erlaubt.
Weniger Pflichten 8
- Die kommunalen Waffenbehörden werden angewiesen, nur noch die Zuverlässigkeit und nicht mehr die politische Gesinnung zu prüfen.
- Schreckschusswaffen, die nur Platzpatronen verschießen können, werden wieder freigegeben.
- Der Kleine Waffenschein wird abgeschafft.
- Das deutsche Waffenrecht wird im Sinne einer Vereinfachung und Konzentration auf scharfe Waffen reformiert.
- Das waffenrechtliche Bedürfnis im Schützensport gilt schon durch die Vereinsmitgliedschaft als nachgewiesen.
- Bestimmte Waffenarten wie Luftdruckwaffen oder Schwarzpulvereinzellader werden aus dem Waffenrecht herausgenommen.
- Der Einsatz montierter Nachtsichtgeräte und von Schalldämpfern bei der Jagd wird erlaubt.
- Das System der Jagdgenossenschaften und Jagdpachten wird reformiert und vereinfacht.
Bleibt wie bisher 2
Ohne klare Richtung 1
CDU 11
Grüne 8
Mehr Pflichten 8
- Die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht soll rückgängig gemacht und sein Schutz wieder im Bundesnaturschutzrecht verankert werden.
- Jagdrechtliche Regelungen des Landes sollen auf einem unabhängigen, wissenschaftlich fundierten Wolfsmanagement beruhen und Abschüsse nur in eng begrenzten Ausnahmefällen zulassen.
- Die Schonzeiten für Wildtiere sollen verlängert werden.
- Die Jagdzeiten sollen verkürzt werden.
- Tierschutzwidrige Jagd- und Trainingsmethoden wie Fallen im Wald, Schliefanlagen und die Abrichtung von Hunden an lebenden Tieren sollen verboten werden.
- Es sollen jagdfreie Gebiete eingerichtet werden, insbesondere in Natur- und Wildschutzgebieten.
- Der Abschuss von Hunden und Katzen bei der Jagd soll verboten werden.
- Waffenbesitzer werden engmaschig kontrolliert.
Linke 26
Mehr Rechte oder Angebote 5
- Angler werden bei Gewässerpflege, Besatz und Wiederansiedlung heimischer Fischbestände gestärkt.
- Ein modernes Jagdrecht ermöglicht eine ökologisch verantwortliche, tierschutzgerechte und praxisnahe Bejagung.
- Revierübergreifende Jagden werden erleichtert.
- Moderne Technik wird praxisnah zur sicheren und tierschutzgerechten Bejagung eingesetzt.
- Die Zusammenarbeit von Jägerschaft, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz wird gefördert.
Weniger Pflichten 2
BSW 3
Mehr Rechte oder Angebote 1
FDP 22
Mehr Rechte oder Angebote 2
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
FW 5
Mehr Rechte oder Angebote 4
- Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden so gestaltet, dass Jäger ihre Aufgaben waidgerecht, effektiv und rechtssicher erfüllen können.
- Das Landesjagdgesetz und angrenzende Vorschriften werden überarbeitet, um Rechtssicherheit und praktikable Lösungen für Jäger zu schaffen.
- Ausbildung und Einsatz brauchbarer Jagdhunde werden durch rechtssichere Regelungen gestärkt.
- Die Leistungen der Jägerschaft bei Wildunfällen und im Katastrophenschutz werden anerkannt und unterstützt.
Koalitionsvertrag 3
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht