Arbeitslose
Personen: was die Programme zur Landtagswahl in Bremen und der Koalitionsvertrag für diese Gruppe fordern, zum Aufklappen nach Art der Wirkung.
Rechts in Rot die Zahl der Forderungen, die die Gruppe belasten, in Grau die teils, teils oder ohne klare Richtung, in Grün die, die sie begünstigen. Alle Zielgruppen in Bremen
Klicken Sie auf eine Partei, um ihre Forderungen zu sehen.
BIW HB0 belastende Forderungen0 begünstigende Forderungen
Programme zur Bürgerschaftswahl 2027
SPD HB 119
Mehr Rechte oder Angebote 18
- Geförderte Beschäftigung gibt Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen, die Chance auf Teilhabe.
- Mit den Jobcentern wird vereinbart, Vermittlungen in Leiharbeit zu reduzieren.
- Die im Passiv-Aktiv-Transfer eingesparten Leistungen für Unterkunft und Heizung werden mit Projekteinnahmen, Arbeitsmarktmitteln und zusätzlichen Landesmitteln zu einem Landesprogramm „Beschäftigung im Quartier“ gebündelt.
- Die Projekte werden vor allem in Quartieren mit vielen Langzeitarbeitslosen angesiedelt.
- Für die Arbeitsmarktintegration werden niedrigschwellige Beratungsstellen vor Ort in den Quartieren geschaffen.
- Die kommunale Unterstützung für Arbeitslose wird ausgeweitet.
- Die Kommunikation zwischen Erwerbslosen und Unternehmen vor Ort wird ausgebaut.
- Eine niedrigschwellige Arbeitsvermittlung an einem zentralen Ort in den Quartieren wird geschaffen.
- Im Projekt „Die Mischung macht's“ wird ein zentraler Ort im Quartier mit Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen und Unterstützung von Gewerbetreibenden eingerichtet.
- Die Landespolitik setzt einen Schwerpunkt auf passende Arbeitsangebote und chancenöffnende Bildung.
- Ein zusätzliches Landesprogramm gegen Langzeitarbeitslosigkeit setzt auf abschlussorientierte Qualifizierung.
- Für Menschen ohne Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden quartiersbezogene Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen.
- Langzeitarbeitslose ohne mittelfristige Perspektive auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sollen gemeinwohlorientierte Aufgaben übernehmen, weil das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.
- Eine nachhaltige, sozialräumlich orientierte Strategie gegen Langzeitarbeitslosigkeit soll vor allem Menschen ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt erreichen.
- Über die Trägerversammlungen der Jobcenter Bremen und Bremerhaven sollen die Grundlagen für einen quantitativen und qualitativen Ausbau von Beschäftigungsplätzen in den Quartieren geschaffen werden.
- Für Geförderte ohne Anschlussperspektive nach Ende einer Maßnahme sollen rechtzeitig Anschlüsse geschaffen werden.
- Für Arbeitssuchende sollen flexible und regionale Kinderbetreuungsangebote in den Stadtteilen bestehen.
- Für arbeitslose Alleinerziehende ohne Berufsabschluss soll eine Qualifizierungsoffensive gestartet werden.
CDU HB 29
Mehr Rechte oder Angebote 9
- Arbeitslose erhalten durch öffentliche abschlussorientierte Qualifizierungsmaßnahmen und bei Bedarf Beschäftigungsmaßnahmen im Sinne einer Fördertreppe eine Perspektive für den Wiedereinstieg in den Beruf.
- Die Anstrengungen zur Arbeitsmarktintegration werden gemeinsam mit den Bremer Arbeitgebern und den Kammern erhöht.
- Allen erwerbsfähigen Menschen wird eine Beschäftigung angeboten.
- Menschen werden nach ihren individuellen Möglichkeiten in Beschäftigung gebracht.
- Menschen werden bei Bedarf für eine Beschäftigung qualifiziert.
- Die Arbeitsmarktpolitik des Landes wird konsequenter auf die Eingliederung in Arbeit ausgerichtet.
- Die Arbeitsförderung wird auf berufliche Ausbildung mit Abschluss, Weiterbildung und Umschulung ausgerichtet.
- Das individuelle Fallmanagement wird ausgebaut.
- Unternehmen erhalten Anreize, sich proaktiv an der Integration anspruchsvollerer Fälle in den Arbeitsmarkt zu beteiligen.
Bleibt wie bisher 1
Ohne klare Richtung 1
Grüne HB 14
Mehr Geld 2
Mehr Rechte oder Angebote 13
- Langzeitarbeitslose werden intensiv beim dauerhaften Wiedereinstieg in die Arbeitswelt unterstützt.
- Flexible Arbeitszeitmodelle in arbeitsmarktpolitischen Programmen werden ausgebaut.
- Die Dauer arbeitsmarktpolitischer Integrationsprogramme wird ausgeweitet.
- Migrantinnen und Migranten, Langzeitarbeitslosen, Wiedereinsteigenden und Geringqualifizierten wird durch bessere Vorbereitungskurse die Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert.
- Arbeitsmarktpolitische Integrationsprogramme werden mit europäischen und Bundesmitteln fortgeführt, intensiviert und besser an die Bedürfnisse angepasst.
- Arbeitslosen- und Sozialberatung sowie Schulden- und Insolvenzberatung werden gefördert.
- Langzeitarbeitslose werden intensiv beim dauerhaften Wiedereinstieg in die Arbeitswelt unterstützt.
- Neben der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt werden Perspektiven durch einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt geschaffen.
- Auf Bundesebene soll das Teilhabechancengesetz doppelt entfristet werden, damit Langzeitarbeitslose über fünf Jahre hinaus gefördert werden können.
- Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf werden gezielter gefördert, um Arbeitsuchende in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen.
- Beschäftigungsprogramme schaffen Chancen für Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwerer haben.
- Für Langzeitarbeitslose wird ein sozialer Arbeitsmarkt etabliert.
- Die Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche geht über eine Erstberatung hinaus.
Linke HB 10
Mehr Geld 3
- Ein starker Sektor öffentlich geförderter Beschäftigung schafft existenzsichernde Arbeit, ohne vorrangig auf schnelle Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ausgerichtet zu sein.
- Die Dauer der geförderten Beschäftigung für Langzeitarbeitslose wird verlängert.
- Für Menschen ohne Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt werden dauerhaft öffentlich geförderte Arbeitsmöglichkeiten vorgehalten.
Mehr Rechte oder Angebote 10
- Es soll ein ausreichendes Angebot an Arbeitsplätzen geben, die nur eine geringe Qualifizierung voraussetzen.
- Ein starker Sektor öffentlich geförderter Beschäftigung schafft existenzsichernde Arbeit, ohne vorrangig auf schnelle Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ausgerichtet zu sein.
- Die ärztliche Bedarfsplanung orientiert sich zusätzlich an Einkommensarmut, Arbeitslosigkeit, Pflegebedarf und räumlichen Gegebenheiten.
- Gesellschaftliche Teilhabe wird auch für Menschen gewährleistet, die ihren Arbeitsplatz verlieren oder wegen Flucht oder sozialer Herkunft schlechtere Chancen haben.
- Der soziale Arbeitsmarkt wird ausgebaut, besonders in den Quartieren.
- Die Programme für Langzeitarbeitslose werden entfristet.
- Die Dauer der geförderten Beschäftigung für Langzeitarbeitslose wird verlängert.
- Für Menschen ohne Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt werden dauerhaft öffentlich geförderte Arbeitsmöglichkeiten vorgehalten.
- Unabhängige Beratungsstellen für Erwerbslose werden gestärkt und auskömmlich finanziert.
- Eine Abkehr von der 40-plus-Stunden-Woche gilt als Beitrag gegen Fachkräftemangel, Burn-out-Erkrankungen und Arbeitslosigkeit.
FDP HB 116
Mehr Rechte oder Angebote 6
- Arbeitsmarktmaßnahmen werden für die 2020er und 2030er Jahre zukunftsfähig gemacht.
- Öffentliche Mittel sollen mit größtmöglichem Nutzen eingesetzt werden und möglichst vielen Menschen einen Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit eröffnen.
- Die Arbeitsförderung konzentriert sich stärker auf die individuelle Förderung einzelner Arbeitsloser.
- Das Jobcenter stellt eine durchgehende Betreuung Arbeitsloser während einer Maßnahme sicher.
- Eine Qualifizierungsoffensive ermöglicht unzureichend qualifizierten Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt.
- Die Arbeitsvermittlung erfolgt begleitend und praxisnah.
Ohne klare Richtung 1
Weniger Rechte oder Angebote 1
Koalitionsvertrag 312
Mehr Geld 3
- Eine aktive Arbeitsmarktpolitik in den Quartieren bringt mehr Menschen in geförderte Beschäftigung.
- Für Menschen ohne Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt werden dauerhaft öffentlich geförderte Arbeitsmöglichkeiten vorgehalten.
- Der Landeshaushalt finanziert die Löhne dieser Personen im ersten Jahr sowie die pädagogische Fachsprachausbildung.
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Möglichst vielen Menschen wird der Zugang zu qualifizierter und existenzsichernder Arbeit eröffnet, um die Arbeitslosigkeit zu senken.
- Eine aktive Arbeitsmarktpolitik in den Quartieren bringt mehr Menschen in geförderte Beschäftigung.
- Zur Vermeidung verfestigter Langzeitarbeitslosigkeit werden schulische und berufliche Qualifizierung, deren Anerkennung, Sprachförderung und Integration verstärkt gefördert.
- Für Menschen ohne Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt werden dauerhaft öffentlich geförderte Arbeitsmöglichkeiten vorgehalten.
- Der Soziale Arbeitsmarkt wird ausgebaut, um gemeinwohlorientierte Arbeit in den Quartieren zu stärken.
- Für den Ausbau des Sozialen Arbeitsmarkts werden Landesmittel bereitgestellt.
- Die arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme werden mit den Beschäftigungsträgern ausgebaut.
- Das Land setzt sich für eine Aufstockung der Fördermittel ein, damit mehr Menschen beschäftigt werden können.
- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden genau auf die Bedarfe der Kundinnen und Kunden abgestimmt.
- Die Modelle „Wege in Beschäftigung“ und „Perspektive Arbeit für Frauen“ werden ausgebaut.
- Mindestens 100 weiteren Personen, vor allem arbeitslosen und langzeitarbeitslosen Frauen, wird der Einstieg in den Erziehungsbereich ermöglicht.
- Der Landeshaushalt finanziert die Löhne dieser Personen im ersten Jahr sowie die pädagogische Fachsprachausbildung.
Bleibt wie bisher 3
- Angesichts sinkender ESF-Mittel wird eine auskömmliche Finanzierung arbeitsmarktpolitischer Programme sichergestellt.
- Sprachförderung und Grundbildung werden als Querschnittsaufgabe in Arbeitslosigkeit, Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung verstetigt.
- Die Arbeitslosen- und Sozialberatung wird weiter gefördert.
Linke HB, Programmentwurf zur Bürgerschaftswahl 2027 312
Mehr Rechte oder Angebote 12
- Ein sozialer Arbeitsmarkt soll sinnvolle Beschäftigung schaffen statt Druck zu erzeugen.
- Über quartiersnahe Infrastruktur wird ein niedrigschwelliger und inklusiver zweiter Arbeitsmarkt aufgebaut.
- Träger, Beschäftigte und Teilnehmende von Arbeitsmarktprojekten erhalten langfristige Perspektiven und Planungssicherheit.
- Der soziale Arbeitsmarkt wird als freiwilliges Angebot für alle ausgebaut, die (noch) nicht in den ersten Arbeitsmarkt zurückkehren können oder wollen.
- Projekte des sozialen Arbeitsmarkts werden durch dauerhaft ausfinanzierte sozialarbeiterische und psychologische Unterstützungsangebote begleitet.
- Ein dauerhaft angelegter sozialer Arbeitsmarkt wird fester Bestandteil der Landesarbeitsmarktstrategie.
- Der soziale Arbeitsmarkt richtet sich an Menschen ohne oder mit nur sehr eingeschränkten Perspektiven auf dem regulären Arbeitsmarkt.
- Der soziale Arbeitsmarkt ermöglicht gesellschaftlich sinnvolle Arbeit, die sich über den regulären Arbeitsmarkt nicht finanzieren lässt.
- Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen mit diskriminierendem Verhalten oder ungenügender Qualität werden nicht weitergeführt.
- Öffentliche Wirtschaftsförderung bei Unternehmensansiedlungen soll zur Integration von Menschen in Arbeit beitragen.
- Bei geförderten Neuansiedlungen und Investitionen werden verbindliche Beschäftigungsziele für zuvor arbeitslose Menschen vereinbart.
- Die Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt soll ausgebaut werden.
Bleibt wie bisher 1
Vorläufige Auswertung. Wie das entsteht