CDU NW, Grundsatzprogramm 2024: nicht im Vertrag
Aus dem Programm „In Freiheit leben. Deutschland sicher in die Zukunft führen. Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands“ (Grundsatzprogramm 2024 der CDU), verglichen mit dem Koalitionsvertrag „Zukunftsvertrag für Nordrhein-Westfalen“
Modellauswertung der vorliegenden Forderungen, keine Aussage über eine Partei insgesamt. Stand: 19.10.2026.
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Alle Forderungen auf dieser Seite stammen aus dem Grundsatzprogramm 2024 der CDU, nicht aus dem Vertrag. 436 von 904 Forderungen dieses Programms finden sich im Koalitionsvertrag nicht wieder: Für sie gibt es im ganzen Vertrag keinen Punkt mit mindestens 30 Prozent Übereinstimmung. Bei jeder dieser Forderungen ist angegeben, welche anderen Parteien im Parlament sie teilen (Wahl- und Grundsatzprogramme, ab 30 Prozent Übereinstimmung).
Staat, Demokratie und Verwaltung46
- Der Staat ist um des Menschen willen da, nicht umgekehrt.
- Primat des Rechts, Gewaltenteilung, Pluralismus und Freiheit in Verantwortung werden bejaht.
- Rechtliche und bürokratische Hindernisse für die Kooperation von Hochschulen in der EU werden abgebaut.
- Forscher werden von unnötigen Formularen entlastet.
- Ein Gründungsprozess darf nicht länger als ein Fußballspiel dauern.
- Bürokratieabbau in der Pflege soll zu mehr Zeit für Pflegebedürftige führen.
- Bei der Staatsmodernisierung gilt der Grundsatz Privat vor Staat.
- Angestrebt wird ein Staat, der den Bürgern mehr ermöglicht, als er verhindert.
- In der öffentlichen Verwaltung wird Teamarbeit etabliert.
- Führungspositionen in der Verwaltung können befristet mit externen Experten besetzt werden.
- Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung sammeln Erfahrungen in privaten Organisationen.
- Jede staatliche Maßnahme wird mit klaren, messbaren Zielen hinterlegt.
- Die Notstandsverfassung des Grundgesetzes wird überarbeitet.
- Der Bundestag bleibt auch im Krisenfall das zentrale Verfassungsorgan.
- Verfassungswandel erfolgt nur durch Verfassungsänderung.
- Wichtige Regierungsentscheidungen werden in den gewählten Parlamenten debattiert.
- Die Auslagerung politischer Entscheidungen in informelle Gremien, Expertenkommissionen und auf die internationale Ebene wird abgelehnt.
- Parlamente sollen schlank und effizient sein.
- Abgeordnete legen ihre Bezüge immer erst für die Abgeordneten der nachfolgenden Wahlperiode fest.
- Ein reines Verhältniswahlrecht wird abgelehnt.
- Das Wahlrecht enthält Elemente des Personen- und Mehrheitswahlrechts.
- Direkt gewählte Wahlkreiskandidaten gehören stets dem Parlament an.
- Das Wahlalter bei Bundestagswahlen bleibt an volle Geschäftsfähigkeit und volle Strafmündigkeit gekoppelt.
- Auf Bundes- und Länderebene wird eine Subsidiaritätsprüfung von Gesetzesvorhaben mit Blick auf die kommunale Selbstverwaltung eingeführt.
- Als allgemeiner Grundsatz gilt: ein Projekt, ein Verfahren.
- Der Nationale Normenkontrollrat wird aufgewertet.
- Der Nationale Normenkontrollrat wird in das Bundeskanzleramt zurückgeholt.
- Einrichtungen wie der Normenkontrollrat werden auch in den Ländern befürwortet.
- In Behörden wird eine flexible interne Unternehmensberatung mit den Mitarbeitern eingerichtet.
- Gesetzgebung richtet sich stärker auf strategische Ziele und Kennziffern zur Zielerreichung aus.
- Gesetze treten grundsätzlich nur zum 1. Januar und 1. Juli in Kraft.
- Neue Gesetze werden in digitaltauglicher Form beschlossen, damit sie automatisiert ausgeführt werden können.
- Nicht notwendige Regelungen werden nicht erlassen.
- Die Zahl der Bundesbehörden wird reduziert.
- Die Behörden werden verkleinert.
- Das Personalwesen aller Ministerien wird gebündelt.
- Regierungen und Behörden kommen mit ihren vorhandenen Ressourcen aus.
- Nicht für jedes neue Problem wird ein neuer Beauftragter oder eine neue Behörde geschaffen.
- Der Staat wird nur tätig, wenn Private eine Leistung nicht ebenso gut oder besser erbringen können.
- Jede staatliche Aufgabe erhält ein gesamtstaatliches Preisschild.
- Für Bürger wird nachvollziehbar, welche staatliche Ebene für welche Aufgabe verantwortlich ist.
- Ein leistungsfähiger öffentlicher Dienst wird bejaht.
- Der öffentliche Dienst erhält flexiblere Einstiegsvoraussetzungen.
- Das Laufbahnrecht im öffentlichen Dienst wird flexibler.
- Die Vergütung im öffentlichen Dienst wird stärker leistungsorientiert.
- Der öffentliche Dienst bietet attraktivere Arbeitsorte.
Innere Sicherheit, Justiz und Bürgerrechte25
- Rechtsfreie Räume werden nicht geduldet.
- Strafen sollen der Tat unmittelbar folgen.
- Polizei und Ordnungskräfte sollen in Städten und ländlichen Räumen sichtbarer präsent sein.
- Die Zahl der gerichtlichen Instanzen soll verringert werden.
- Beschleunigte Verfahren sollen häufiger angewendet werden.
- Ein Sexkaufverbot wird unterstützt.
- Schutz der Menschen und staatliche Sicherheitsinteressen sollen Vorrang vor individuellen Datenschutzinteressen haben.
- Befugnisse der analogen Welt sollen gleichwertig in der digitalen Welt gelten.
- Gesetzesverstöße sollen nicht durch die Anonymität des Netzes geschützt sein.
- Verbindungsdaten sollen zur Bekämpfung schwerster Straftaten für eine Mindestdauer gespeichert und nach richterlicher Anordnung ausgelesen werden können.
- Bei der Gefahrenabwehr soll bundesweit ein gleichermaßen hoher Standard gelten.
- Das BKA soll als Zentralstelle für den länderübergreifenden polizeilichen Informationsaustausch gestärkt werden.
- Der Bund soll die Länder bei der inneren Sicherheit unterstützen können.
- In hochspezialisierten Sicherheitsbereichen soll eine freiwillige Übertragung von Gefahrenabwehrkompetenzen auf den Bund oder andere Länder möglich werden.
- Wo der Staat nicht selbst tätig sein darf, soll er die Bevölkerung verstärkt aufklären und informieren.
- Die Bürger sind selbst zur Vorsorge aufgefordert.
- Der Bund soll im Bevölkerungsschutz lageabhängig handeln können.
- Ein Nationaler Sicherheitsrat soll innere und äußere Sicherheit gebündelt in den Blick nehmen.
- Gefährder sollen früher identifiziert und im gesetzlichen Rahmen überwacht werden können.
- Die Scharia gehört nicht zu Deutschland.
- Der ideologische Nährboden des religiösen Extremismus soll deutlich intensiver in den Blick genommen werden.
- Islamische Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, dürfen weder Gesprächs- noch Vertragspartner des Staates sein.
- Vom Verfassungsschutz beobachtete islamische Organisationen erhalten keine staatliche Förderung.
- Es soll eine gemeinsame europäische Sicherheitsarchitektur geben.
- Operative polizeiliche Befugnisse sollen bei den Mitgliedstaaten bleiben.
Migration, Asyl, Integration und Staatsangehörigkeit32
- Alle, die in Deutschland leben wollen, sollen die Leitkultur vorbehaltlos anerkennen.
- Einbürgerung soll ein Bekenntnis zur Leitkultur und ihren Werten voraussetzen.
- Die Außengrenzen der EU sollen besser geschützt werden.
- Europa soll jederzeit wissen und kontrollieren, wer warum einreisen will, wer sich aufhält und wer wieder ausreist.
- Frontex soll zu einer echten Grenzpolizei und Küstenwache mit hoheitlichen Befugnissen werden.
- Die gemeinsamen europäischen Außengrenzen sollen gemeinsam europäisch geschützt werden.
- Ein funktionierender Außengrenzschutz soll Grenzkontrollen an den Binnengrenzen überflüssig machen.
- Bis zu einem funktionierenden Außengrenzschutz sollen Kontrollen an den Binnengrenzen möglich bleiben.
- Kontrollen an den Binnengrenzen sollen grundsätzlich mit der Zurückweisung von Personen verbunden werden, die bereits in einem anderen EU- oder Schengen-Staat aufgenommen wurden oder dort Asyl beantragen können.
- Die Kontrolle über die Migration soll zurückgewonnen werden.
- Die unkontrollierte Migration soll gestoppt werden.
- Die humanitäre Migration soll auf ein Maß begrenzt werden, das Deutschland nicht überfordert und der humanitären Verantwortung gerecht wird.
- Für mehr Humanität bei der Aufnahme von Schutzbedürftigen soll das europäische Asylrecht grundlegend geändert werden.
- Das Konzept der sicheren Drittstaaten soll umgesetzt werden.
- Wer in Europa Asyl beantragt, soll in einen sicheren Drittstaat überführt werden und dort das Verfahren durchlaufen.
- Bei positivem Ausgang des Verfahrens gewährt der sichere Drittstaat dem Antragsteller vor Ort Schutz.
- Die Anforderungen an sichere Drittstaaten sollen sich auf den Kern der Verpflichtungen aus Genfer Flüchtlingskonvention und Europäischer Menschenrechtskonvention beziehen.
- Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge sollen vornehmlich in der Nachbarschaft ihres Heimatlandes geschützt werden.
- Schutzsuchende, die die Sicherheit Deutschlands gefährden, dürfen nicht in Deutschland bleiben.
- Das Konzept der sicheren Drittstaaten soll nicht dazu führen, dass Europa sich seiner humanitären Verantwortung entzieht.
- Nach Einrichtung des Drittstaatenkonzepts soll die EU jährlich ein Kontingent schutzbedürftiger Menschen aufnehmen und gerecht auf die Mitgliedstaaten verteilen.
- Gelingt keine gemeinsame Einigung über ein EU-Aufnahmekontingent, soll eine Koalition der Willigen vorangehen.
- Von Einbürgerungswilligen wird ein ausdrückliches Bekenntnis zu den Werten, Grundsätzen und Regeln Deutschlands erwartet.
- Die doppelte Staatsbürgerschaft soll die Ausnahme bleiben.
- Die doppelte Staatsbürgerschaft soll künftig nicht mehr über Generationen weitervererbt werden.
- Die Aufnahme deutscher Spätaussiedler soll bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensgrundlagen in den Herkunftsgebieten fortgesetzt werden.
- Integration soll gefördert und eingefordert werden.
- Von Zugewanderten wird erwartet, sich einzubringen, die Werte zu leben und die Gesetze zu achten.
- Es sollen verpflichtende individuelle Integrationsvereinbarungen eingeführt werden.
- Wer dauerhaft in Deutschland lebt oder leben will, soll Deutsch sprechen.
- Die berufliche Qualifikation ist das entscheidende Kriterium für die Fachkräfteeinwanderung.
- Zuwanderung in die Sozialsysteme wird verhindert.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie23
- Die Soziale Marktwirtschaft soll erhalten und aktiv weiterentwickelt werden.
- Wirtschaftliche Abhängigkeiten, insbesondere bei strategischen Gütern, Energieversorgung und kritischen Rohstoffen, sollen verringert werden.
- Die Soziale Marktwirtschaft ist das maßgebliche Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.
- Die Soziale Marktwirtschaft bleibt das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.
- Der Staat setzt lediglich den Rahmen für die individuellen Entscheidungen, aus denen Wohlstand entsteht.
- Auf die Kraft des technologischen Fortschritts wird gesetzt.
- Eine Politik, die auf weniger Wachstum und Wohlstand ohne Leistung setzt, wird abgelehnt.
- Eine positive gesellschaftliche Grundhaltung zum Unternehmertum wird gefördert.
- Der industrielle Kern der Wirtschaft wird gestärkt.
- Europa soll bei der Versorgung mit kritischen Rohstoffen und wichtigen Wirtschaftsgütern geopolitisch souverän sein.
- Freihandel wird befürwortet.
- Protektionismus und unlautere Handelspraktiken werden abgelehnt.
- Neue Handelsabkommen werden abgeschlossen.
- Weltweit wird ein besserer Marktzugang für europäische Güter und Dienstleistungen angestrebt.
- Handelsabkommen werden nicht mit wirtschaftsfremden Themen überfrachtet.
- Die Freiheit der Handelswege wird unterstützt.
- Zu große und einseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten werden abgelehnt.
- Abhängigkeiten wird durch Handelsintegration mit unterschiedlichen, verlässlichen Partnern begegnet.
- Kritische Infrastrukturen und Unternehmen werden vor Übernahmen durch systemische Rivalen geschützt.
- Die Bevorratung strategischer Rohstoffe ist zunächst eine privatwirtschaftliche Aufgabe.
- Die Vorstellung, der Staat wisse besser, wie sich Menschen und Unternehmen aufstellen, wird abgelehnt.
- Unternehmensnachfolgen werden vereinfacht.
- Privateigentum und Erspartes bleiben geschützt.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung28
- Der Sozialstaat soll Sicherheit bei wesentlichen Lebensrisiken geben, Benachteiligungen ausgleichen und auf Hilfe zur Selbsthilfe zielen.
- Die Lohnfindung bleibt Sache der Tarifpartner ohne direkten politischen Einfluss.
- Arbeitsfähige Empfänger von Sozialleistungen sollen arbeiten.
- Der Grundsatz Fördern und Fordern soll immer gelten.
- Untere Einkommen werden spürbar entlastet, vor allem bei den Sozialversicherungsbeiträgen.
- Ein bedingungsloses Grundeinkommen wird abgelehnt.
- Vollbeschäftigung bleibt Leitbild für den Arbeitsmarkt.
- Wer mehr arbeiten möchte, soll attraktive Rahmenbedingungen vorfinden.
- Es werden mehr Anreize geschaffen, Arbeit anzunehmen; wer arbeiten kann, soll arbeiten.
- Arbeit gilt als solidarische Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft, die auch öffentliche, gemeinnützige Beschäftigung umfassen kann.
- Arbeitsfähige Leistungsbezieher, die Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung verweigern, stehen finanziell spürbar schlechter als Arbeitsuchende.
- Der Grundsatz Fördern und Fordern gilt immer.
- Digitalisierung wird als Teil der Antwort auf den Arbeits- und Fachkräftemangel genutzt.
- Sozialpolitik stellt aktivierende Vorsorge in den Mittelpunkt und folgt dem Subsidiaritätsprinzip.
- In den Sozialversicherungen werden beitragsbezogene Leistungen klarer von steuerfinanzierten abgegrenzt.
- Der Gesamtbeitrag zu den Sozialversicherungen wird stabil niedrig gehalten.
- Möglichst viele soziale Leistungen werden zusammengefasst.
- Die Bürger werden im Sozialstaat persönlicher begleitet.
- Die positive und die negative Koalitionsfreiheit werden respektiert.
- Die Lohnfindung bleibt ohne direkten politischen Einfluss in der Hand der Tarif- und Arbeitsvertragsparteien.
- Der Lohn soll immer auch Ausdruck von Leistung und Produktivität sein.
- Wer Vollzeit arbeitet, soll davon leben können.
- Der Mindestlohn bleibt wichtiger Teil der Arbeitsmarktordnung.
- Löhne kleiner und mittlerer Einkommen werden von Steuern und Beiträgen entlastet.
- Löhne sollen einen Abstand zu zielgenauen Sozialleistungen wahren.
- Mitarbeiterkapitalbeteiligungen werden attraktiver gestaltet.
- Alle Arbeitnehmer werden am Produktivkapital des Landes beteiligt.
- Aus dem Land der Sparer soll ein Land der Anteilseigner werden.
Steuern, Haushalt und öffentliche Finanzen29
- Die Unternehmensteuer soll attraktiver werden.
- Kleine und mittlere Einkommen werden entlastet.
- Arbeitende Rentner werden steuerlich bessergestellt.
- Das steuerliche Ehegattensplitting soll beibehalten werden.
- Kinder sollen steuerlich künftig stärker berücksichtigt werden.
- Die Staatsquote soll sinken.
- Steuern sollen Leistungsanreize bewahren.
- Steuerliche Anpassungen dienen als Mittel, den Markt über Anreize auf langfristige Perspektiven auszurichten.
- Steuerliche Anreize werden regelmäßig auf ihre Notwendigkeit überprüft.
- Das Steuersystem soll im internationalen Vergleich attraktiv und wettbewerbsfähig sein.
- Maßstab der Besteuerung ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
- Es wird ein steuerliches Gesamtkonzept von der Unternehmens- bis zur Einkommensteuer erarbeitet.
- Das Steuersystem setzt Anreize zu Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft und sorgt für Rechtssicherheit.
- Auch die übrigen Abgaben werden auf Transparenz, Gerechtigkeit und Vereinfachung geprüft und gegebenenfalls angepasst.
- Die arbeitende Mitte wird entlastet.
- Der linear-progressive Einkommensteuertarif bleibt erhalten.
- Der Einkommensteuertarif wird angepasst und der Mittelstandsbauch spürbar abgeflacht.
- Die Einkommensgrenze, ab der der Spitzensteuersatz greift, wird deutlich erhöht.
- Die Unternehmensteuer soll für den Standort Deutschland attraktiv sein.
- Eine rechtsformneutrale Unternehmensbesteuerung wird eingeführt.
- Familienunternehmen werden in der Erbfolge nicht in der Substanz belastet.
- Eine Vermögensteuer wird abgelehnt.
- Überstunden bei Vollzeitbeschäftigung werden steuerfrei gestellt.
- Schattenhaushalte werden grundsätzlich abgelehnt.
- Schuldenfinanzierte Sondervermögen werden nur in äußersten Ausnahmefällen eingerichtet.
- Schuldenfinanzierte Sondervermögen dürfen später nicht für andere Zwecke umgewidmet werden.
- Bürger können sich jährlich und digital über die Wirkungskennzahlen staatlicher Leistungen informieren.
- Haushalte weisen immer auch ihre Zukunftslasten aus.
- Die Kosten für Pensionsrückstellungen werden klar beziffert.
Rente und Alterssicherung12
- Die Rente soll für alle Generationen gerecht und zuverlässig sein.
- Wer gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, soll mehr erhalten als jemand ohne Arbeit und Beiträge.
- Die gesetzliche Rente soll durch eine verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge ergänzt werden.
- Eine Aktivrente wird eingeführt: Wer nach Erreichen des Rentenalters freiwillig weiterarbeitet, erhält sein Gehalt bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei.
- Die Rente wird langfristig gesichert und generationengerecht gestaltet.
- Wer gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss im Alter mehr haben als jemand, der dies nicht getan hat.
- Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten können, werden passgenaue Lösungen geschaffen.
- Die Regelaltersgrenze wird an die Lebenserwartung gekoppelt, die Lebensarbeitszeit für Arbeitsfähige steigt.
- Wer vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden muss, erhält eine auskömmliche Alterssicherung.
- Für alle wird eine verpflichtende kapitalgedeckte Altersvorsorge eingeführt.
- Bestehende kapitalgedeckte Altersvorsorgen werden bei der Pflicht berücksichtigt.
- Menschen mit geringem Einkommen erhalten staatliche Zuschüsse zur kapitalgedeckten Altersvorsorge.
Gesundheit und Pflege19
- Aktive Sterbehilfe wird abgelehnt.
- Die ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativversorgung soll ausgebaut werden.
- Das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung wird erhalten und gestärkt.
- Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen werden effizienter.
- Im Gesundheitswesen wird auf Eigenverantwortung gesetzt.
- Jeder soll mehr auf die eigene Gesundheit achten.
- Eine Legalisierung von Drogen wird strikt abgelehnt.
- Kinder und Jugendliche werden vor Drogenkonsum und Sucht geschützt.
- Das Gesundheitssystem erhält eine solide Finanzierung, auch durch Strukturreformen.
- Der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen wird gestärkt, um die Gesundheitsausgaben zu dämpfen.
- Die solidarische Beitragsfinanzierung im Gesundheitswesen bleibt erhalten.
- Die Eigenvorsorge wird gestärkt und das Kostenbewusstsein der Versicherten geschärft.
- Die Präsenzapotheken werden gestärkt.
- Die Selbstversorgungsfähigkeit Europas mit Medikamenten und deren Bevorratung werden unterstützt, um Lieferengpässe zu vermeiden.
- Die Hausarztpraxis bleibt erste Anlaufstelle für Patienten vor Ort.
- Die Heimkosten in der Pflege sollen kalkulierbar sein.
- Bezahlbare Pflegezusatzversicherungen werden eingeführt, um die Finanzierungslücke in der Pflege zu schließen.
- In der Pflege wird mehr Eigenvorsorge angestrebt.
- Die Pflegeversicherung bleibt eine Teilkaskoversicherung.
Familie, Kinder, Gleichstellung und Gesellschaft24
- Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr soll eingeführt werden.
- Das Leitbild von Ehe und Familie wird bejaht.
- Ein weltoffener, einladender Patriotismus wird vertreten.
- Eine Kultur des Hinsehens, mehr Respekt und mehr Zivilcourage werden angestrebt.
- Hilfen beim Ausstieg aus der Prostitution werden unterstützt.
- Die aufsuchende Arbeit bei Kindern, Jugendlichen und Eltern soll im Bedarfsfall schnell und entschlossen erfolgen.
- Deutschland soll sich zu einer Leitkultur bekennen.
- Das Bekenntnis zum Existenzrecht Israels gehört ausdrücklich zur deutschen Leitkultur.
- Angestrebt wird ein weltoffener Patriotismus.
- Eltern und Angehörige von Menschen mit Behinderungen sollen unterstützt werden.
- Ehe und Familie bleiben das gesellschaftliche Leitbild.
- Elternzeit und Elterngeld sollen als familienpolitische Leistungen erhalten bleiben.
- Finanzielle Spielräume von Familien sollen gesichert werden.
- Technologischer Fortschritt darf nicht zur Ausgrenzung führen.
- Die Forschung zu Einsamkeit soll verstärkt werden.
- Das ungeborene Leben soll besonders geschützt werden.
- Die hohe Zahl an Abtreibungen soll gesenkt werden.
- Ein ideologischer Genderbegriff wird abgelehnt.
- Die rechtliche Unterscheidung der beiden biologischen Geschlechter soll beibehalten werden.
- Für das verpflichtende Gesellschaftsjahr soll es eine bundesweit einheitliche Regelung geben.
- Die Gesellschaft braucht eine lebendige Debattenkultur.
- Geschlechtergerechte Sprache wird befürwortet, ein Gender-Zwang abgelehnt.
- In Behörden, Schulen, Hochschulen, staatlichen Einrichtungen und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk soll keine grammatikalisch falsche Gender-Sprache verwendet werden.
- Auch Kindererziehung, häusliche Pflege und Ehrenamt gelten als Beitrag zum Gemeinwesen neben der Erwerbsarbeit.
Bildung, Wissenschaft und Forschung29
- Kinder ohne Deutschkenntnisse sollen stärker unterstützt werden.
- Kinder mit Förderbedarf sollen zur Teilnahme an einem vorschulischen Programm verpflichtet werden.
- Zivilklauseln an Hochschulen sollen abgeschafft werden.
- Zwischen den Ländern wird ein Kooperationsgebot für abgestimmte und vergleichbare Schulsysteme eingeführt.
- Die Kultusministerkonferenz wird reformiert, um mehr Verbindlichkeit, bessere Vergleichbarkeit der Schulformen und Schulabschlüsse sowie mehr Effizienz zu erreichen.
- Das föderale Bildungswesen und der Wettbewerb um die besten Bildungskonzepte bleiben erhalten.
- Die Bildungsinvestitionen werden mindestens auf das Niveau des OECD-Durchschnitts angehoben.
- Die Länder führen verpflichtende, institutionenübergreifende Bildungspläne ein.
- Die Länder legen verbindliche bundeseinheitliche Qualitätsmindeststandards fest.
- Kinder sollen in den ersten Lebensjahren motorische Fähigkeiten, Bewegungsfreude und Konzentrationsfähigkeit entwickeln.
- Jedes Kind durchläuft im Alter von vier Jahren einen einheitlichen und verpflichtenden Sprachtest.
- Kinder mit Förderbedarf werden zur Teilnahme an einem vorschulischen Programm in Kita, Kindergarten oder Vorschule verpflichtet.
- In den ersten Schuljahren liegt der Schwerpunkt auf Lesen, Schreiben und Rechnen.
- Die Achtung vor Demokratie und Rechtsstaat wird immer wieder neu vermittelt.
- Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen findet generell in deutscher Sprache statt.
- Wer nicht am Religionsunterricht teilnimmt, kann das Fach Ethik wählen.
- Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken werden in der Bildung gestärkt.
- Wirtschaft und Recht werden bereits in den Schulen vermittelt.
- Präsenzunterricht hat Vorrang, digitale Lernsysteme ersetzen die Lehrkraft nicht.
- Ausbildungsinteressierte sollen frühestmöglich einen Berufsabschluss erwerben können.
- Das Hochschulsystem soll auf Leistungsorientierung basieren.
- Das elternabhängige BAföG als Sozialleistung wird gestärkt.
- Die KfW-Studienkredite und die Begabtenförderwerke werden gestärkt.
- Es wird ein differenziertes und individuell anpassbares Bildungsangebot geschaffen.
- Das duale Studium gilt als wertvoller Beitrag zur Sicherung des Wirtschafts- und Bildungsstandorts.
- Angestrebt wird ein Wissenschaftssystem mit eigenverantwortlichen, konkurrierenden und kooperierenden Hochschulen.
- Die Forschungsrahmenprogramme bleiben Kern der künftigen europäischen Forschungspolitik.
- Hochschulen sollen strategischer und enger mit anderen Hochschulen in der EU kooperieren können.
- Unternehmerischen Ausgründungen aus der Wissenschaft wird Hochleistungsinfrastruktur zur Verfügung gestellt.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung5
Verkehr und Infrastruktur6
- Niemandem wird vorgeschrieben, welches Verkehrsmittel er nutzt.
- Das Automobil wird unabhängig von der Antriebsart befürwortet.
- Netz und Betrieb der Bahn werden für mehr Wettbewerb stärker voneinander getrennt.
- Das Bahnnetz ist grundsätzlich Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.
- Ausbau und Zuverlässigkeit des Nahverkehrs haben Vorrang vor einer weiteren Senkung der Fahrpreise.
- Mobilität auf Nachfrage wird ausgebaut.
Energie5
Klima, Umwelt und Naturschutz8
- Ökologie, Ökonomie und Soziales gehören auch im Hinblick auf Generationengerechtigkeit untrennbar zusammen.
- Es besteht Verantwortung für die vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen.
- Der Emissionshandel wird international vorangebracht.
- Der EU-Emissionshandel wird durch schrittweise Einbeziehung aller Sektoren mit energiebedingten Emissionen gestärkt.
- Einnahmen aus der CO2-Bepreisung werden grundsätzlich zur Entlastung von Bürgern und Wirtschaft verwendet.
- Für den Biodiversitätsschutz werden neben Schutzmaßnahmen die Chancen moderner Technik genutzt.
- Schutz und Nutzung der Meere werden stets zusammen gedacht.
- Bei der Nutzung von Nord- und Ostsee werden Ansätze wie Naturschutz auf Zeit gefördert.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum14
- Die nachhaltige Fischerei wird als Teil der maritimen Wirtschaft unterstützt.
- Landwirte sind für Innovationen und neue Geschäftsmodelle auf Investitionen auch von Risikokapitalgebern angewiesen.
- Ein Ausverkauf landwirtschaftlicher Flächen an Kapitalinvestoren wird abgelehnt.
- Ernährungssicherheit wird als Staatsziel verankert.
- Ein wesentlicher Beitrag zur Welternährung wird geleistet.
- Konventionelle und ökologische Landwirtschaft gelten als gleich wichtig.
- Indikatoren, die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Erzeugung gleichwertig abbilden, werden Grundlage der Agrarpolitik.
- Die Eigenverantwortung der Betriebe wird gestärkt und staatliche Feinsteuerung vermieden.
- Die Landwirtschaft erhält zur Erreichung klima- und umweltpolitischer Ziele Freiräume und Planungssicherheit statt detaillierter Vorgaben.
- In der Agrarumweltpolitik wird auf Innovationen und Anreize statt auf Verbote gesetzt.
- Ein verantwortungsvoller, auf klaren Regeln basierender Einsatz neuer Technologien in der Landwirtschaft wird ermöglicht.
- Ein freier und fairer Agrarhandel wird befürwortet.
- Landwirte brauchen gleiche Wettbewerbschancen gegenüber internationalen und europäischen Nachbarn.
- Der Staat sorgt dafür, dass Menschen auch auf dem Land alles zum Leben vorfinden.
Digitalisierung, Daten und Technologie7
- Die Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten mit Künstlicher Intelligenz soll transparent gemacht werden.
- Angestrebt wird ein souveräner europäischer digitaler Binnenmarkt mit einheitlichen Regeln für Unternehmen.
- Angestrebt wird ein digital souveränes Europa mit eigenen technologischen Fähigkeiten.
- Der Datenschutz wird einfacher und innovationsfreundlicher.
- Datenerheber und Datenverarbeiter müssen Sorgfaltsstandards erfüllen.
- Die Datenschutzaufsicht wird gebündelt.
- Die Datenschutz-Grundverordnung wird reformiert.
Europa, Euro und europäische Institutionen36
- Der europäische Binnenmarkt soll gestärkt werden.
- Eine europäische Schulden- und Haftungsunion wird abgelehnt.
- Die geostrategische Handlungsfähigkeit der EU und die Durchsetzung ihrer gemeinsamen Interessen sollen gestärkt werden.
- Die deutsch-französische Zusammenarbeit und das Weimarer Dreieck mit Polen sind elementar.
- Mehr europäische Zuständigkeit soll es dort geben, wo Europa konkreten Mehrwert schafft, vor allem bei Binnenmarkt, Wettbewerbsfähigkeit, Währungsunion, Forschung, Klima, Energie, Außenhandel, Migration, Digitalisierung, Sicherheit und Verteidigung.
- Die Mitgliedstaaten sollen auch künftig über die Verteilung der Zuständigkeiten in der EU entscheiden.
- Eine sinnvolle Übertragung weiterer Hoheitsrechte auf die EU ist möglich.
- Der Identitätskern der deutschen Verfassung soll geschützt werden.
- Die vertragliche Kompetenzverteilung in der EU soll stetig überprüft und ihre Einhaltung wirksam kontrolliert werden.
- Die Handlungsfähigkeit der EU soll durch eine Reform der EU und ihrer inneren Prozesse substanziell gestärkt werden.
- Entscheidungsverfahren der EU sollen vereinfacht und beschleunigt werden.
- In der Außen- und Sicherheitspolitik der EU sollen qualifizierte Mehrheitsentscheidungen eingeführt werden.
- Das Europäische Parlament soll ein Initiativrecht erhalten.
- Am Ende einer Legislaturperiode nicht beschlossene Gesetzesvorschläge sollen verfallen und gegebenenfalls neu eingebracht werden müssen.
- Die Europäische Kommission soll spürbar verkleinert werden.
- Die Instrumente der verstärkten Zusammenarbeit sollen im Sinne eines Europas der Pioniere häufiger genutzt werden.
- Die Europäische Politische Gemeinschaft soll weiterentwickelt werden, um den Dialog über die EU hinaus und die Nachbarschaftspolitik zu stärken.
- Das Beitrittsversprechen gegenüber Kandidatenländern soll realistisch sein.
- Bei den Beitrittskriterien soll es keine Abstriche geben.
- Der Weg zum EU-Beitritt soll schrittweise über Binnenmarktzugang, Grundfreiheiten, Programmteilnahme und Beobachterstatus zur Mitgliedschaft führen.
- Die EU soll eine Stabilitäts- und Wachstumsunion sein.
- In Europa soll eine verantwortungsvolle Finanzpolitik betrieben werden.
- Eine Schulden- und Haftungsunion wird abgelehnt.
- Der Europäische Stabilitätsmechanismus soll zu einem Europäischen Währungsfonds weiterentwickelt werden.
- Mittel aus ESM und künftigem Europäischem Währungsfonds sollen nur unter eindeutigen Konditionen vergeben werden.
- Die Banken- und Kapitalmarktunion soll vollendet werden.
- Die europäischen Fiskalregeln sollen im Sinne einer vorsorgenden Haushaltspolitik weiterentwickelt werden.
- Verstöße gegen die Stabilitätskriterien sollen konsequent sanktioniert werden.
- Für Mitgliedstaaten soll ein Insolvenzverfahren eingeführt werden.
- Die Europäische Zentralbank soll unabhängig bleiben.
- Die Europäische Zentralbank darf keine monetäre Staatsfinanzierung betreiben.
- Eine Weiterentwicklung des europäischen Wiederaufbaufonds zu einer Transferunion wird abgelehnt.
- Die Fiskalregeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts und des Fiskalvertrags werden weiterentwickelt.
- Die Maastricht-Kriterien mit 60 Prozent Schuldenstandsquote und drei Prozent Defizit bleiben für alle Mitgliedstaaten verbindlich.
- Eine direkte Verschuldung auf europäischer Ebene, insbesondere mit gesamtschuldnerischer Haftung, wird abgelehnt.
- Die Subsidiaritätsprüfung der EU wird gestärkt.
Außenpolitik, Verteidigung und Entwicklungszusammenarbeit61
- Geopolitische Handlungsfähigkeit und strategische Interessen Deutschlands und Europas sollen stärker in den Fokus rücken.
- Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die Kampffähigkeit der Bundeswehr haben Priorität staatlichen Handelns.
- Die Bundeswehr soll bei besonderen Bedrohungslagen im Inland eingesetzt werden dürfen, wenn nur sie über die nötigen Fähigkeiten verfügt.
- Fluchtursachen sollen vor Ort bekämpft werden.
- Menschen sollen in ihrer Heimat Lebensperspektiven erhalten.
- Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik braucht einen grundlegenden Perspektivwechsel.
- Die geopolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands soll stärker in den Fokus rücken.
- Außenpolitische Partnerschaften sollen sich stärker an strategischen Interessen ausrichten.
- Deutschland soll sich enger mit seinen Partnern abstimmen und gemeinsame Interessen mit ihnen durchsetzen können.
- Der UN-Sicherheitsrat soll reformiert werden.
- Deutschland soll zur Linderung der Not in den ärmsten Ländern der Welt beitragen.
- Entwicklungspolitik setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe, ausgerichtet an den UN-Nachhaltigkeitszielen.
- Entwicklungszusammenarbeit soll besser gebündelt und mit der europäischen Entwicklungszusammenarbeit abgestimmt werden, auch um die Global Gateway Initiative der EU zu stärken.
- Privatwirtschaftliche Initiativen sollen stärker unterstützt werden.
- Im Rahmen der EU werden Partnerschaften mit afrikanischen Ländern gebildet, die deren wirtschaftliche, gesellschaftliche und nachhaltige Entwicklung unterstützen.
- Auf dem afrikanischen Kontinent soll keine Einflusszone systemischer Konkurrenten Europas entstehen.
- Die Afrikanische Union und andere regionale Zusammenschlüsse sollen gestärkt werden, damit afrikanische Staaten für Sicherheit und Wachstum sorgen und die kontinentale Freihandelszone gelingt.
- Universelle Menschenrechte sollen geschützt werden.
- Die Wahrung des Völkerrechts und der Schutz der multilateralen Ordnung sind nicht verhandelbar.
- Ein anderes Russland soll eines Tages als kalkulierbarer politischer und wirtschaftlicher Partner zurückgewonnen werden.
- Russland muss das Existenzrecht seiner Nachbarstaaten uneingeschränkt akzeptieren, bis dahin wird europäische Sicherheit gegen Russland organisiert.
- Es sollen wirkungsvolle Instrumente zur Durchsetzung des Völkerrechts geschaffen werden.
- Die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson.
- Deutschland soll sich für eine Entwicklung hin zur Zweistaatenlösung einsetzen.
- Deutschland soll sich für die Stabilisierung des Nahen und Mittleren Ostens einsetzen.
- Die Bundeswehr soll stark, verteidigungs- und kampffähig sein.
- Deutschland soll wieder in der Lage sein, das eigene Land, die EU-Partner und das NATO-Bündnis gemeinsam mit Partnern zu verteidigen.
- Die Streitkräfte sollen modern ausgerüstet, kampfstark und durchhaltefähig sein.
- Die Bundeswehr soll über eine gut ausgebildete Reserve verfügen.
- Die Aussetzung der Wehrpflicht soll schrittweise zurückgenommen werden.
- Die Wehrpflicht soll in ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr überführt werden.
- Bis zur Einführung des Gesellschaftsjahres soll eine Kontingentwehrpflicht eingeführt werden.
- Die Bundeswehr soll grundlegend reformiert werden.
- Die militärischen und zivilen Strukturen der Bundeswehr sollen neu aufgestellt und auf den militärischen Zweck ausgerichtet werden.
- Die Bundeswehr soll personell und materiell deutlich gestärkt werden.
- Beschaffungswesen und rüstungsindustrielle Basis sollen neu und strategisch ausgerichtet werden.
- Für gemeinsame europäische Rüstungsprojekte sollen gemeinsame Exportregeln ermöglicht werden.
- Die Zeitenwende braucht mehr als ein einmaliges, zeitlich begrenztes Sondervermögen.
- Zur Finanzierung der Bundeswehr sollen die EU- und NATO-Verpflichtungen umfassend erfüllt werden.
- Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr erhalten Rückhalt.
- Öffentliche Gelöbnisse werden unterstützt.
- Ein nationaler Ehrentag für verwundete oder gefallene Soldatinnen und Soldaten und für Veteranen soll eingeführt werden.
- Soldatinnen und Soldaten sollen regelmäßig im täglichen Leben präsent sein.
- Soldatinnen und Soldaten sollen auch zur Nachwuchsgewinnung an Schulen präsent sein.
- Herausragende militärische Leistungen sollen deutlich höhere Anerkennung erfahren.
- Die Bundeswehr soll als Arbeitgeber materiell attraktive Rahmenbedingungen bieten.
- Zur Sicherung des Personalbedarfs der Streitkräfte soll es keine Denkverbote geben.
- Das verpflichtende Gesellschaftsjahr soll auch den Streitkräften zugutekommen.
- Der europäische Pfeiler der NATO soll gestärkt werden.
- Die europäischen NATO-Partner sollen eigenständig militärisch handeln können, wenn die NATO als Ganzes dies nicht kann.
- Die sicherheitspolitische und militärische Eigenständigkeit Europas im NATO- und EU-Rahmen soll gestärkt werden.
- Die militärischen Strukturen der europäischen NATO-Partner sollen stärker integriert werden.
- Militärische Ausrüstung soll wo möglich gemeinsam mit europäischen Partnern entwickelt und beschafft werden.
- Sicherheits- und verteidigungsrelevante Forschungskooperation mit Hochschulen soll ermöglicht und gestärkt werden.
- Die nukleare Teilhabe soll mit europäischen Partnern wie Frankreich und dem Vereinigten Königreich zu einem gemeinsamen atomaren Schutzschirm weiterentwickelt werden.
- Langfristiges Ziel ist eine europäische Armee.
- Ein internationales und europäisches Volksgruppen- und Minderheitenrecht soll gestärkt werden.
- Das Recht auf Heimat, eigene Sprache und Kultur soll fortgelten.
- Vertreibungen jeder Art sollen international geächtet werden.
- Durch Vertreibung verletzte Rechte sollen anerkannt werden.
- Handelswege werden gegebenenfalls auch militärisch geschützt.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung18
- Nationale Symbole sollen im öffentlichen Leben gestärkt werden.
- Der 23. Mai soll als Tag des Grundgesetzes nationaler Gedenktag mit einer Rede zur Lage der Nation werden.
- Der Gottesbezug des Grundgesetzes wird bekräftigt.
- Religionen stehen nicht über dem Grundgesetz und rechtfertigen weder intolerante Ideen noch Straftaten.
- Christliche Symbole und Traditionen sollen im öffentlichen Raum sichtbar bleiben.
- Ein Islam, der die freiheitlichen Werte ablehnt, gehört nicht zu Deutschland.
- Muslimisches Gemeindeleben soll auf dem Boden des Grundgesetzes und seiner Werte stattfinden.
- Für die Auslandsfinanzierung von Moscheegemeinden sollen Alternativen gefunden werden.
- Für die Entsendung von Imamen aus dem Ausland sollen Alternativen gefunden werden.
- Ausländische Regierungen dürfen keinen Einfluss auf Moscheegemeinden, Islamverbände und Muslime in Deutschland nehmen.
- Deutschland soll Kulturnation bleiben.
- Kultureinrichtungen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agieren, etwa durch antisemitische Narrative, sollen keine staatliche Förderung erhalten.
- Eine ideologische Kulturpolitik wird abgelehnt.
- Die Freiheit der Kunst und das geistige Eigentum sollen geschützt werden.
- Die Erinnerung an Aufbauleistung und Integration der Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler nach dem Zweiten Weltkrieg soll gestärkt werden.
- Gedenkstätten und Museen sollen als wissenschaftlich fundierte Lernorte dienen.
- Freie Medien sowie Meinungs- und Pressefreiheit sollen gesichert werden.
- Medienpolitik soll fairen Wettbewerb sichern, insbesondere gegenüber internationalen Digitalkonzernen und marktbeherrschenden Plattformen sowie im dualen Rundfunksystem.
Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung9
- Der Anteil der Kommunen an den Gemeinschaftsteuern wird dauerhaft strukturell erhöht.
- Der Gestaltungsrahmen für eigene kommunale Steuern wird erweitert.
- Übergeordnete Ebenen nehmen nur Aufgaben wahr, die sie besser lösen können als untergeordnete Ebenen.
- Die Aufgaben von Bund und Ländern werden entflochten, um klare Verantwortlichkeiten zu schaffen.
- Die Länder sollen stärker in den Wettbewerb um die besten Ideen gehen.
- Die Kommunen bleiben föderaler Bestandteil der Länder.
- Die Förderpraxis und Kofinanzierung von Landesaufgaben durch den Bund wird zurückgedrängt.
- Die Föderalismusreform löst die Herausforderungen digitaler und technischer Standardisierung im Bundesstaat.
- Mischfinanzierungen zwischen staatlichen Ebenen werden verhindert.
„Nicht gefunden“ heißt nicht, dass es zu dem Thema keine Forderung gibt. Wie das entsteht
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der Reihenfolge unseres Katalogs; „Ohne Politikfeld“ steht hier am Anfang.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Programms, also nach Seitenzahl.