Forderungen zu Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie
Grundsatzprogramm · beschlossen 07.05.2024 · Original
Das Programm enthält 50 von 904 Forderungen zu „Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie“, die meisten zum Schwerpunkt „Unternehmensgründungen“ (7).
- 50Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 82Seiten im Original
- 2024Beschlussjahr
Keine Treffer.
Wirtschaft, Wettbewerb und Industrie 50
Unternehmensgründungen 7
Mehr Unternehmertum aus der Wissenschaft wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Räume für Sprunginnovationen schaffen. Hierzu setzen wir auf mehr Unternehmertum aus der Wissenschaft. Ihnen wollen wir Hochleistungsinfrastruktur zur Verfügung stellen. Link zum Original
Eine positive gesellschaftliche Grundhaltung zum Unternehmertum wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werben für eine positive gesellschaftliche Grundhaltung zum Unternehmertum. Link zum Original
Deutschland soll eine neue Gründerzeit erleben.
Wortlaut im Programm
Deutschland braucht eine neue Gründerzeit. Link zum Original
Rahmenbedingungen und Prozesse für Unternehmensgründungen werden erheblich verbessert.
Wortlaut im Programm
Rahmenbedingungen und Prozesse für Gründungen müssen erheblich verbessert werden. Link zum Original
Mit Gründerschutzzonen werden in der Startphase bürokratie- und regulierungsfreie Räume geschaffen.
Wortlaut im Programm
Mit Gründerschutzzonen in der Startphase wollen wir bürokratie- und regulierungsfreie Räume schaffen. Link zum Original
Mehr Unternehmergeist und Ausgründungen aus der Wissenschaft werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für mehr Unternehmergeist und Ausgründungen aus der Wissenschaft ein. Link zum Original
Es braucht mehr verfügbares Investitionskapital und bessere Rahmenbedingungen für Ausgründungen.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr verfügbares Investitionskapital und bessere Rahmenbedingungen. Hierfür bedarf es eines strategischen Ansatzes auch in Form einer nationalen Ausgründungs- und Patentstrategie. Link zum Original
Außenhandel 7
Der europäische Binnenmarkt soll wettbewerbsfähig bleiben.
Wortlaut im Programm
Der europäische Binnenmarkt muss wettbewerbsfähig bleiben. Link zum Original
Freihandel wird befürwortet.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum Freihandel. Protektionismus und unlautere Handelspraktiken lehnen wir ab. Link zum Original
Protektionismus und unlautere Handelspraktiken werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum Freihandel. Protektionismus und unlautere Handelspraktiken lehnen wir ab. Link zum Original
Die Handelspolitik basiert auf Wechselseitigkeit und strategischen Allianzen.
Wortlaut im Programm
Unsere Handelspolitik basiert auf Wechselseitigkeit und strategischen Allianzen. Link zum Original
Weltweit wird ein besserer Marktzugang für europäische Güter und Dienstleistungen angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir streben weltweit Verbesserungen beim Marktzugang für europäische Güter und Dienstleistungen an. Link zum Original
Die Freiheit der Handelswege wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
Zudem machen wir uns für die Freiheit der Handelswege stark. Diese müssen wir gegebenenfalls auch militärisch schützen. Link zum Original
Abhängigkeiten wird durch Handelsintegration mit unterschiedlichen, verlässlichen Partnern begegnet.
Wortlaut im Programm
Zu große und einseitige Abhängigkeiten lehnen wir ab. Wo möglich, begegnen wir diesem Risiko durch eine Handelsintegration mit unterschiedlichen, möglichst verlässlichen Partnern. Link zum Original
Industriestandort 6
Zur Verringerung wirtschaftlicher Abhängigkeiten sollen Lieferketten und Produktion diversifiziert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir wirtschaftliche Abhängigkeiten verringern – insbesondere bei strategischen Wirtschaftsgütern, der Energieversorgung und kritischen Rohstoffen. Dies erreichen wir durch Diversifizierung von Lieferketten und Produktion, durch den Schutz sicherheitsrelevanter Technologien und digitaler Infrastrukturen sowie durch eine stärkere politische Kooperation mit Nord- und Südamerika, Partnern auf dem afrikanischen Kontinent und den Ländern des Indopazifiks und Zentralasiens. Link zum Original
Deutschland soll führendes Industrieland bleiben.
Wortlaut im Programm
Deutschland muss führendes Industrieland bleiben. Link zum Original
Der industrielle Kern der Wirtschaft wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den industriellen Kern unserer Wirtschaft stärken. Link zum Original
Deutschland soll attraktiver für neue industrielle Geschäftsfelder werden.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Deutschland attraktiver für neue industrielle Geschäftsfelder wird. Wir werden deshalb der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz einen deutlich höheren Stellenwert einräumen. Link zum Original
Kritische Infrastrukturen und Unternehmen werden vor Übernahmen durch systemische Rivalen geschützt.
Wortlaut im Programm
Wir schützen unsere kritischen Infrastrukturen und Unternehmen vor Übernahmen durch systemische Rivalen. Link zum Original
Der Rahmen für die Transformation wird so gestaltet, dass Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Rahmen für die Transformation so gestalten, dass unsere Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben. Link zum Original
Innovationsförderung 5
Auf die Kraft des technologischen Fortschritts wird gesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf die Kraft des technologischen Fortschritts. Link zum Original
Der Staat setzt einen Rahmen für Innovationen.
Wortlaut im Programm
Wir sehen unsere Aufgabe darin, einen Rahmen für Innovationen zu setzen und leistungsfähige Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen. Link zum Original
Unternehmen erhalten Freiräume für die Entwicklung führender Technologien und Anwendungen.
Wortlaut im Programm
Innovationen entstehen in Unternehmen: Sie brauchen Freiräume, um führende Technologien, Anwendungen und neue Arbeitswelten zu entwickeln. Link zum Original
Deutschland soll bei technologischen Durchbrüchen und Sprunginnovationen wieder Weltspitze werden.
Wortlaut im Programm
Bei technologischen Durchbrüchen und Sprunginnovationen muss Deutschland wieder Weltspitze werden. Link zum Original
Eine nationale Ausgründungs- und Patentstrategie wird eingeführt.
Wortlaut im Programm
Wir brauchen mehr verfügbares Investitionskapital und bessere Rahmenbedingungen. Hierfür bedarf es eines strategischen Ansatzes auch in Form einer nationalen Ausgründungs- und Patentstrategie. Link zum Original
Mittelstand und Handwerk 4
Ein starker Mittelstand wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir setzen auf einen starken Mittelstand. Link zum Original
Rechtliche Rahmenbedingungen werden zuerst aus dem Blickwinkel des Mittelstands gedacht.
Wortlaut im Programm
Rechtliche Rahmenbedingungen müssen immer zuerst aus dem Blickwinkel des Mittelstands gedacht, bürokratische und steuerliche Belastungen reduziert werden. Link zum Original
Mittelstand, Handwerk, Familienunternehmen, Selbständige, freie Berufe, Landwirtschaft, Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel werden wertgeschätzt und unterstützt.
Wortlaut im Programm
Mittelständische Betriebe, das Handwerk, eigentümergeführte und Familienunternehmen, Dienstleister, Selbständige, freie Berufe, Landwirtschaft, Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel haben in unserem Land eine wichtige wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale und stabilisierende Bedeutung. Diese gilt es wertzuschätzen und zu unterstützen. Link zum Original
Unternehmensnachfolgen werden vereinfacht.
Wortlaut im Programm
Familienunternehmen wollen wir in der Erbfolge nicht in der Substanz belasten und Unternehmensnachfolgen vereinfachen, damit auch die nächsten Generationen das Unternehmen weiterführen können. Link zum Original
Rohstoffversorgung 4
Europa soll bei der Versorgung mit kritischen Rohstoffen und wichtigen Wirtschaftsgütern geopolitisch souverän sein.
Wortlaut im Programm
Zudem setzen wir auf die geopolitische Souveränität Europas bei der Versorgung mit kritischen Rohstoffen und wichtigen Wirtschaftsgütern. Link zum Original
Durch mehr europäische, transatlantische und internationale Rohstoffpartnerschaften wird einseitigen Abhängigkeiten entgegengewirkt.
Wortlaut im Programm
Mit einer größeren Zahl an europäischen, transatlantischen und internationalen Rohstoffpartnerschaften wollen wir einseitigen und riskanten Abhängigkeiten entgegenwirken. Link zum Original
Die Bevorratung strategischer Rohstoffe ist zunächst eine privatwirtschaftliche Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Durch die Bevorratung strategischer Rohstoffe ist es möglich, schnell und flexibel auf Marktschwankungen zu reagieren. Dies ist zunächst eine privatwirtschaftliche Aufgabe. Es braucht aber auch koordinierte staatliche Unterstützung für Krisensituationen. Link zum Original
Für Krisensituationen gibt es koordinierte staatliche Unterstützung bei der Rohstoffbevorratung.
Wortlaut im Programm
Durch die Bevorratung strategischer Rohstoffe ist es möglich, schnell und flexibel auf Marktschwankungen zu reagieren. Dies ist zunächst eine privatwirtschaftliche Aufgabe. Es braucht aber auch koordinierte staatliche Unterstützung für Krisensituationen. Link zum Original
Handelsabkommen 3
Freier Handel soll regelbasiert sein.
Wortlaut im Programm
Freier Handel muss regelbasiert sein, damit er den weltweiten Wohlstand mehrt – auch unseren. Link zum Original
Neue Handelsabkommen werden abgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zu den Prinzipien des freien Welthandels und wollen neue Handelsabkommen abschließen. Link zum Original
Handelsabkommen werden nicht mit wirtschaftsfremden Themen überfrachtet.
Wortlaut im Programm
Handelsabkommen dienen der Verbesserung der Handelsbeziehungen und dürfen nicht mit wirtschaftsfremden Themen überfrachtet werden. Link zum Original
Finanzmarkt 1
Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen in allen Wachstumsphasen werden verbessert.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns ein für bessere Finanzierungsbedingungen in allen Wachstumsphasen. Link zum Original
Weitere Forderungen 13
Die Soziale Marktwirtschaft soll erhalten und aktiv weiterentwickelt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ideen der Sozialen Marktwirtschaft auch in Zukunft erhalten und dabei aktiv weiterentwickeln – national und international. Link zum Original
Zukunftsinvestitionen sollen erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine Wachstumsagenda mit einer attraktiven Unternehmensteuer, schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren, weniger Bürokratie und Regulierung sowie mehr Zukunftsinvestitionen. Link zum Original
Wirtschaftliche Abhängigkeiten, insbesondere bei strategischen Gütern, Energieversorgung und kritischen Rohstoffen, sollen verringert werden.
Wortlaut im Programm
Deshalb wollen wir wirtschaftliche Abhängigkeiten verringern – insbesondere bei strategischen Wirtschaftsgütern, der Energieversorgung und kritischen Rohstoffen. Link zum Original
Die Soziale Marktwirtschaft ist das maßgebliche Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.
Wortlaut im Programm
Wir Christdemokraten setzen auf das erfolgreichste Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell der Welt: die Soziale Marktwirtschaft. Link zum Original
Das Wohlstandsversprechen wird erneuert durch Eigentumsschutz, Nachhaltigkeit, Technologieoffenheit, fairen Wettbewerb, freien Handel und größere wirtschaftliche Souveränität.
Wortlaut im Programm
In Zeiten großer Umbrüche und wachsender Herausforderungen müssen wir das Wohlstandsversprechen erneuern. Dabei setzen wir auf den Schutz des Eigentums, das Prinzip der Nachhaltigkeit, auf Ideenreichtum und Technologieoffenheit, die Kraft des Aufbruchs und der Digitalisierung, auf fairen Wettbewerb, freien Handel, größere wirtschaftliche Souveränität und soziale Verantwortung. Link zum Original
Die Soziale Marktwirtschaft bleibt das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell.
Wortlaut im Programm
Die Soziale Marktwirtschaft ist und bleibt unser Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell. Sie umfasst auch eine ökologische Dimension. Diese soziale und ökologische Marktwirtschaft setzt auf die Kräfte und Steuerungsmechanismen des Marktes, um einen schonenden Umgang mit Natur und Umwelt zu erreichen. Link zum Original
Der Staat setzt lediglich den Rahmen für die individuellen Entscheidungen, aus denen Wohlstand entsteht.
Wortlaut im Programm
Wohlstand entsteht durch Millionen individuelle Entscheidungen, der Staat setzt lediglich den Rahmen für diese Entscheidungen. Link zum Original
Nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum wird angestrebt.
Wortlaut im Programm
Wir stehen für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum. Link zum Original
Eine Politik, die auf weniger Wachstum und Wohlstand ohne Leistung setzt, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen eine Politik ab, die auf weniger Wachstum und einen Wohlstand ohne Leistung und Anstrengung setzt. Link zum Original
Für internationale Wettbewerbsfähigkeit wird auf marktwirtschaftliche Instrumente, Entlastung, Deregulierung, Bürokratieabbau und Technologieoffenheit gesetzt.
Wortlaut im Programm
Für internationale Wettbewerbsfähigkeit setzen wir konsequent auf marktwirtschaftliche Instrumente, Entlastung, Deregulierung und Bürokratieabbau, Subsidiarität, Anreize, Innovation und Technologieoffenheit. Link zum Original
Zu große und einseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Zu große und einseitige Abhängigkeiten lehnen wir ab. Wo möglich, begegnen wir diesem Risiko durch eine Handelsintegration mit unterschiedlichen, möglichst verlässlichen Partnern. Link zum Original
Die Vorstellung, der Staat wisse besser, wie sich Menschen und Unternehmen aufstellen, wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir müssen Schluss machen mit der Idee, dass der Staat besser weiß, wie sich Menschen und Unternehmen für die Zukunft aufstellen. Link zum Original
Privateigentum und Erspartes bleiben geschützt.
Wortlaut im Programm
Privateigentum und Erspartes müssen deshalb eine sichere Bank bleiben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.