Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Grundsatzprogramm · beschlossen 07.05.2024 · Original
Das Programm enthält 36 von 904 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“, die meisten zum Schwerpunkt „Islam“ (9).
- 36Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 82Seiten im Original
- 2024Beschlussjahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 36
Islam 9
Muslime sind Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands.
Wortlaut im Programm
Muslime sind Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands und unserer Gesellschaft. Link zum Original
Ein Islam, der die freiheitlichen Werte ablehnt, gehört nicht zu Deutschland.
Wortlaut im Programm
Ein Islam, der unsere Werte nicht teilt und unsere freiheitliche Gesellschaft ablehnt, gehört nicht zu Deutschland. Link zum Original
Muslime, die nicht in den großen Islamverbänden organisiert sind, sollen bei ihrer Selbstorganisation unterstützt werden.
Wortlaut im Programm
Die wenigsten von den in Deutschland lebenden Muslimen sind in den großen islamischen Verbänden organisiert. Wir unterstützen sie dabei, sich in Deutschland zu organisieren. Link zum Original
Muslimisches Gemeindeleben soll auf dem Boden des Grundgesetzes und seiner Werte stattfinden.
Wortlaut im Programm
Unser Ziel ist ein lebendiges Gemeindeleben auf dem Boden des Grundgesetzes und seiner Werte. Link zum Original
Forschung und Lehre der islamischen Theologie sollen weiter ausgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört der weitere Ausbau von Forschung und Lehre der islamischen Theologie und die Ausbildung von deutschsprachigen Imamen an deutschen Hochschulen. Link zum Original
Imame sollen deutschsprachig an deutschen Hochschulen ausgebildet werden.
Wortlaut im Programm
Dazu gehört der weitere Ausbau von Forschung und Lehre der islamischen Theologie und die Ausbildung von deutschsprachigen Imamen an deutschen Hochschulen. Link zum Original
Für die Auslandsfinanzierung von Moscheegemeinden sollen Alternativen gefunden werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen Alternativen zur Auslandsfinanzierung von Moscheegemeinden und zur Entsendung von Imamen aus dem Ausland gefunden werden. Link zum Original
Für die Entsendung von Imamen aus dem Ausland sollen Alternativen gefunden werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen Alternativen zur Auslandsfinanzierung von Moscheegemeinden und zur Entsendung von Imamen aus dem Ausland gefunden werden. Link zum Original
Ausländische Regierungen dürfen keinen Einfluss auf Moscheegemeinden, Islamverbände und Muslime in Deutschland nehmen.
Wortlaut im Programm
Es darf keine Einflussnahme ausländischer Regierungen auf hiesige Moscheegemeinden, Islamverbände, muslimische Organisationen und deutsche Muslime geben. Link zum Original
Religionsgemeinschaften 7
Der Gottesbezug des Grundgesetzes wird bekräftigt.
Wortlaut im Programm
Wir bekennen uns zum Gottesbezug unseres Grundgesetzes und wissen zugleich, dass unser freiheitlicher Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Link zum Original
Religionsfreiheit und das geltende Religionsverfassungsrecht mit staatlicher Neutralität und Kooperation sollen erhalten bleiben.
Wortlaut im Programm
Daher bekennen wir uns ausdrücklich zur Religionsfreiheit und zum geltenden Religionsverfassungsrecht, das die religiöse und weltanschauliche Neutralität des Staates umsetzt und gleichzeitig Kooperationen ermöglicht. Link zum Original
Religionen stehen nicht über dem Grundgesetz und rechtfertigen weder intolerante Ideen noch Straftaten.
Wortlaut im Programm
Religionen stehen nicht über dem Grundgesetz, sind kein Freibrief zur Verbreitung intoleranter Ideen und kein Rechtfertigungsgrund für die Begehung von Straftaten. Link zum Original
Friedliches Zusammenleben der Religionen und interreligiöser Dialog sollen gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Das friedliche Zusammenleben der Religionen und der interreligiöse Dialog sind uns wichtig. Link zum Original
Kirchen und Gemeinden sind wichtige Partner bei der Gestaltung des Gemeinwesens.
Wortlaut im Programm
Unsere Kirchen und Gemeinden sind wichtige Partner bei der Gestaltung unseres Gemeinwesens. Link zum Original
Christliche Symbole und Traditionen sollen im öffentlichen Raum sichtbar bleiben.
Wortlaut im Programm
Christliche Symbole und Traditionen müssen im öffentlichen Raum sichtbar bleiben, sie sind ebenso zu schützen wie der Sonntag und die christlichen Feiertage. Link zum Original
Der Sonntag und die christlichen Feiertage sollen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Christliche Symbole und Traditionen müssen im öffentlichen Raum sichtbar bleiben, sie sind ebenso zu schützen wie der Sonntag und die christlichen Feiertage. Link zum Original
Jüdisches Leben 4
Jüdisches Leben gehört zu Deutschland.
Wortlaut im Programm
Jüdisches Leben gehört zu Deutschland. Link zum Original
Deutschland trägt besondere Verantwortung für ein lebendiges und sicheres jüdisches Leben.
Wortlaut im Programm
Deutschland trägt besondere Verantwortung für ein lebendiges und sicheres jüdisches Leben. Link zum Original
Jüdisches Leben soll geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, jüdisches Leben zu schützen und in Deutschland im Alltag wieder sichtbarer zu machen. Link zum Original
Jüdisches Leben soll im Alltag wieder sichtbarer werden.
Wortlaut im Programm
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, jüdisches Leben zu schützen und in Deutschland im Alltag wieder sichtbarer zu machen. Link zum Original
Kulturförderung 4
Kulturpolitik soll gute Rahmenbedingungen schaffen, ohne in die Freiheit des kulturellen Schaffens einzugreifen.
Wortlaut im Programm
Wir definieren unseren politischen Auftrag darin, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, ohne in die Freiheit des kulturellen Schaffens einzugreifen. Link zum Original
Kultureinrichtungen, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agieren, etwa durch antisemitische Narrative, sollen keine staatliche Förderung erhalten.
Wortlaut im Programm
Kultureinrichtungen, die gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung agieren und beispielsweise antisemitische Narrative verbreiten, dürfen keine staatliche Förderung erhalten. Link zum Original
Eine ideologische Kulturpolitik wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Eine ideologische Kulturpolitik lehnen wir ab. Link zum Original
Die Freiheit der Kunst und das geistige Eigentum sollen geschützt werden.
Wortlaut im Programm
Leitlinie unserer Politik bleibt der Schutz der Freiheit der Kunst und des geistigen Eigentums. Link zum Original
NS-Aufarbeitung 3
Es soll eine lebendige Erinnerungskultur geben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine lebendige Erinnerungskultur. Link zum Original
Die Gedenkkultur soll offen, lebendig, dezentral und frei von weltanschaulicher Vereinnahmung sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine offene, lebendige, dezentrale Gedenkkultur, die frei von weltanschaulicher Vereinnahmung jeder Art ist. Link zum Original
Gedenkstätten und Museen sollen als wissenschaftlich fundierte Lernorte dienen.
Wortlaut im Programm
Wir bauen auf Gedenkstätten und Museen als Lernorte, die auf dem festen Fundament wissenschaftlicher Forschung stehen. Link zum Original
Medienvielfalt 2
Freie Medien sowie Meinungs- und Pressefreiheit sollen gesichert werden.
Wortlaut im Programm
Unsere Demokratie braucht freie Medien, sie braucht Meinungs- und Pressefreiheit. Link zum Original
Medienpolitik soll fairen Wettbewerb sichern, insbesondere gegenüber internationalen Digitalkonzernen und marktbeherrschenden Plattformen sowie im dualen Rundfunksystem.
Wortlaut im Programm
Deswegen ist es eine Aufgabe von Medienpolitik, dafür Sorge zu tragen, dass ein fairer Wettbewerb stattfinden kann. Dies gilt insbesondere mit Blick auf internationale Digitalkonzerne und marktbeherrschende Plattformen, aber auch mit Blick auf das duale System von öffentlich-rechtlichen und privaten Medienanstalten. Link zum Original
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk 2
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll sich stärker auf seinen Kernauftrag konzentrieren.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich stärker auf seinen Kernauftrag konzentrieren. Ihm kommt in einer freiheitlich verfassten, pluralistischen Demokratie eine besondere Verantwortung zu, die er besser wahrnehmen muss. Er muss dem Publikum umfassend, ausgewogen und qualitativ hochwertig Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll umfassend, ausgewogen und qualitativ hochwertig Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten.
Wortlaut im Programm
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss sich stärker auf seinen Kernauftrag konzentrieren. Ihm kommt in einer freiheitlich verfassten, pluralistischen Demokratie eine besondere Verantwortung zu, die er besser wahrnehmen muss. Er muss dem Publikum umfassend, ausgewogen und qualitativ hochwertig Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten. Link zum Original
Vertriebene und Minderheiten 1
Die Erinnerung an Aufbauleistung und Integration der Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler nach dem Zweiten Weltkrieg soll gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Erinnerung an die Aufbauleistung und Integration der Flüchtlinge, Vertriebenen und Aussiedler nach dem Zweiten Weltkrieg stärken, die zu den großen Erfolgsgeschichten unseres Landes gehören. Link zum Original
Rundfunkfinanzierung 1
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll für Beitragsstabilität wirtschaftlich mit seinen Mitteln umgehen.
Wortlaut im Programm
Für Beitragsstabilität muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen Finanzmitteln wirtschaftlich umgehen. Link zum Original
Weitere Forderungen 3
Nationale Symbole sollen im öffentlichen Leben gestärkt werden.
Wortlaut im Programm
Unsere nationalen Symbole wollen wir im öffentlichen Leben stärken. Link zum Original
Der 23. Mai soll als Tag des Grundgesetzes nationaler Gedenktag mit einer Rede zur Lage der Nation werden.
Wortlaut im Programm
Der 23. Mai als Tag des Grundgesetzes soll nationaler Gedenktag mit einer „Rede zur Lage der Nation“ werden. Link zum Original
Deutschland soll Kulturnation bleiben.
Wortlaut im Programm
Deutschland muss Kulturnation bleiben. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Ein Grundsatzprogramm ist kein Wahlprogramm: Seine Forderungen stehen nur hier und gehen nicht in die Politikfelder und Vergleiche zu den Wahlen ein. Die Schwerpunkte sind für alle Parteien und Verträge dieselben. Wie das entsteht
Reihenfolge
- Schwerpunkte: Die Politikfelder mit den meisten Forderungen zuerst, bis 40 Prozent aller Forderungen erreicht sind.
- Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.