Forderungen zu Klima, Umwelt und Naturschutz
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009 · beschlossen 01.08.2009 · Original
Das Programm enthält 51 von 709 Forderungen zu „Klima, Umwelt und Naturschutz“.
- 51Forderungen zum Politikfeld
- 7 %des Programms
- 52Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Klima, Umwelt und Naturschutz 51
Das Landesprofil in den Partnerschaftsnetzwerken setzt auf ökologische und energetische Nachhaltigkeit.
Wortlaut im Programm
• ökologische und energetische Nachhaltigkeit Link zum Original
Die Einlagerung von CO2 in Schleswig-Holstein wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
• Nur mit einer Landesregierung, die von der SPD geführt wird, wird ernst gemacht mit dem Ausstieg aus der Atomenergie, dem Abschalten der Pannenmeiler Brunsbüttel und Krümmel als nächste Schritte, der konsequenten Umstellung auf Energieeinsparung, erneuerbaren Energien und Effizienz, dem Widerstand gegen eine uferlose Kohleverstromung und gegen die Einlagerung von CO 2 in Schleswig-Holstein. Link zum Original
Die Landesregierung drängt darauf, dass Hamburg einen Elbe-Ökofonds mit jährlich 4 Prozent des Hafengeldes zur Finanzierung von Ausgleichsmaßnahmen einrichtet.
Wortlaut im Programm
Zur Finanzierung der Ausgleichsmaßnahmen wird eine SPD-geführte Landesregierung darauf drängen, dass die Hansestadt Hamburg einen Elbe-Ökofonds einrichtet, der mit jährlich 4% des Hafengeldes dotiert ist. Diese Mittel sind u.a. zur Verhinderung der zunehmenden Verschlickung der kleinen Elbhäfen einzusetzen. Link zum Original
Häfen erhalten Möglichkeiten für Landstrom, damit Seetourismus von Umweltschutz begleitet wird.
Wortlaut im Programm
Neue Wege und Formen von Seetourismus müssen von konsequentem Umweltschutz begleitet werden, mit Möglichkeiten für Landstrom in den Häfen und Schmutzentsorgung an Land. Link zum Original
In den Häfen wird eine Schmutzentsorgung an Land für Schiffe ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Neue Wege und Formen von Seetourismus müssen von konsequentem Umweltschutz begleitet werden, mit Möglichkeiten für Landstrom in den Häfen und Schmutzentsorgung an Land. Link zum Original
Die Entsorgung von Fäkalien aus Kreuzfahrtschiffen in die Ostsee wird schnellstmöglich beendet.
Wortlaut im Programm
100 Millionenfach werden Fäkalien aus Kreuzfahrtschiffen in die Ostsee entsorgt. Das muss schnellstens abgestellt werden. Link zum Original
Die überproportionale Fluglärmbelastung der Kommunen im Norden Hamburgs wird verringert.
Wortlaut im Programm
Einen Großflughafen Kaltenkirchen lehnen wir ab und werden uns weiterhin für eine gerechtere Verteilung der Flugbewegungen des Flughafens Fuhlsbüttel einsetzen und die überproportionale Lärmbelästigung der Kommunen im Norden von Hamburg verringern. Link zum Original
In den kommenden fünf Jahren wird die Energiewende für Nachhaltigkeit und Klimaschutz konsequent eingeleitet.
Wortlaut im Programm
In den kommenden fünf Jahren muss die Energiewende für Nachhaltigkeit und für mehr Klimaschutz mit aller Konsequenz eingeleitet werden. Link zum Original
Schleswig-Holstein soll Pionier bei der Bewältigung des Klimawandels sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Pioniere bei der Bewältigung des Klimawandels sein. Link zum Original
Schleswig-Holstein soll in Energieversorgung, Landnutzung, Siedlungs- und Mobilitätspolitik stärker zum Vorbild für Klimaschutz werden.
Wortlaut im Programm
Unser Land muss in der Energieversorgung, in der Landnutzung und Siedlungspolitik, in der Mobilitätspolitik noch stärker zum Vorbild werden. Link zum Original
Notwendig ist eine grundlegende Änderung der Wertvorstellungen in Politik, Wirtschaft und Konsum hin zu weniger materiellem Wachstum.
Wortlaut im Programm
Es bedarf auch einer fundamentalen Änderung der Wertvorstellungen in Politik, Wirtschaft und bei den Konsumentinnen und Konsumenten. Wir müssen begreifen, dass wir besser leben können, ohne materiell immer mehr zu haben. Link zum Original
Eine Einspeicherung von CO2 aus Kohlekraftwerken in Schleswig-Holstein wird ausgeschlossen.
Wortlaut im Programm
Mit der SPD wird es keine Einspeicherung von CO 2 aus Kohlekraftwerken in Schleswig-Holstein geben! Link zum Original
Die CCS-Technologie gilt wegen höchster Risiken und Kosten als ungeeignet für den Einsatz in Schleswig-Holstein.
Wortlaut im Programm
Die CCS-Technologie sehen wir als mit höchsten Risiken und Kosten behaftet und damit nicht zum Einsatz in Schleswig-Holstein geeignet an. Link zum Original
Die Vermeidung von CO2-Emissionen hat Vorrang vor Abscheidung und unterirdischer Speicherung.
Wortlaut im Programm
Es ist allemal sinnvoller auf die Produktion von CO 2 zu verzichten, als es teuer abzuscheiden und dann aufwendig und risikoreich in den Untergrund zu pressen. Link zum Original
Bis zur Mitte des Jahrhunderts endet in Schleswig-Holstein die Nutzung fossiler Energien für Strom, Wärme und Kraftstoffe.
Wortlaut im Programm
Um den Klimawandel einzudämmen, müssen wir bis zur Mitte des Jahrhunderts wir in Schleswig- Holstein die Nutzung fossiler Energien als Primärenergie zur Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion beenden. Link zum Original
Die bisherigen industriellen Strukturen werden ökologisch umgebaut.
Wortlaut im Programm
Es gilt, unsere bisherigen industriellen Strukturen umzubauen. Link zum Original
Der ökologische Wandel umfasst technologische Innovationen für nachhaltiges Wirtschaften und veränderte Lebensstile.
Wortlaut im Programm
Der ökologische Wandel muss sowohl technologische Innovationen für nachhaltiges Wirtschaften als auch Änderungen unserer bisherigen Lebensstile mit sich bringen. Link zum Original
Über den Bundesrat wird auf eine Politik hoher Umweltstandards gedrängt.
Wortlaut im Programm
Schleswig-Holstein wird im Bundesrat darauf drängen, dass es eine Politik der hohen Umweltstandards gibt und Deutschland sich als Modell-Region der EU für Umwelttechnologien etabliert. Link zum Original
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie wird an Qualitätszielen orientiert und in Kooperation mit den Akteuren vor Ort umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die EU-Wasserrahmenrichtlinie an den Qualitätszielen orientiert und in Kooperation mit den Akteuren vor Ort umsetzen. Link zum Original
Eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen eine Privatisierung der Trinkwasserversorgung ab. Diese Aufgabe der Daseinsvorsorge muss eine öffentliche Aufgabe bleiben. Link zum Original
Die Vermeidung von Abfällen hat oberste Priorität.
Wortlaut im Programm
Die Vermeidung von Abfällen hat für uns die oberste Priorität. Link zum Original
Abfalltourismus wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
„Abfalltourismus“ lehnen wir ab. Link zum Original
Ein Konzept zur Verringerung von Flächenverbrauch und Versiegelung durch intensivere Nutzung von Gewerbeflächen, Industriebrachen und Altstandorten wird erarbeitet.
Wortlaut im Programm
Wir werden ein Konzept zur Verringerung der Flächeninanspruchnahme und der Versiegelung durch eine intensivere Nutzung von Gewerbeflächen und für die verstärkte Nutzung von Industriebrachen und Altstandorten auf den Weg bringen. Link zum Original
Bodeninformationssysteme und -kataster werden fortgeschrieben, um frühzeitig über Belastungen wie Altlasten zu informieren.
Wortlaut im Programm
Wir werden Bodeninformationssysteme und -kataster schrittweise fortschreiben, um frühzeitig über Belastungen (z.B. Altlasten) zu informieren und rechtzeitig mit den verantwortlichen Gebietskörperschaften reagieren zu können. Link zum Original
Umgebungslärmrichtlinie und Luftqualitätsrichtlinie werden miteinander verzahnt umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen die Ziele der Umgebungslärmrichtlinie und werden die Umgebungslärm- und die Luftqualitätsrichtlinie miteinander verzahnen. Link zum Original
Die Lärmbelastung in Städten und an Verkehrswegen wird verringert.
Wortlaut im Programm
Die Lärmbelastung in den Städten und an Verkehrswegen wollen wir verringern. Link zum Original
Der Küstenschutz berücksichtigt den vorhergesagten Meeresspiegelanstieg.
Wortlaut im Programm
Der Küstenschutz muss den bei uns vorhergesagten Meeresspiegelanstieg beachten. Link zum Original
An der Ostseeküste und im Binnenland werden neben Deicherhöhungen auch natürliche Überschwemmungsflächen als Puffer genutzt.
Wortlaut im Programm
Im Bereich der fast 640 km Ostseeküste und im Binnenland können neben notwendigen Deicherhöhungen auch natürliche Überschwemmungsflächen als Puffer für die Fluten dienen. Link zum Original
Beim Küstenschutz hat der Schutz der an der Küste lebenden Menschen Vorrang.
Wortlaut im Programm
In jedem Falle aber hat der Schutz der an der Küste lebenden Menschen Vorrang. Link zum Original
Zum Schutz der biologischen Vielfalt wird Grünlandumbruch vermieden.
Wortlaut im Programm
Den Schutz der biologischen Vielfalt wollen wir erreichen durch: • die Vermeidung von Grünlandumbruch und durch intensiveren Moorschutz, Link zum Original
Der Moorschutz wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Den Schutz der biologischen Vielfalt wollen wir erreichen durch: • die Vermeidung von Grünlandumbruch und durch intensiveren Moorschutz, Link zum Original
Die europäische Wasserrahmenrichtlinie wird zum Schutz der Biodiversität weiter umgesetzt.
Wortlaut im Programm
die weitere Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, Link zum Original
Das Biotopverbundsystem wird vernetzt mit Lebensraumkorridoren ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den Ausbau des Biotopverbundsystems vernetzt mit den Lebensraumkorridoren und den Ausbau der Integrierten Stationen. Link zum Original
Die Integrierten Stationen werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
den Ausbau des Biotopverbundsystems vernetzt mit den Lebensraumkorridoren und den Ausbau der Integrierten Stationen. Link zum Original
Eine eigene Biodiversitätsstrategie für das Land wird entwickelt.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine eigene Biodiversitätsstrategie für das Land entwickeln. Link zum Original
Arten und Landschaften Schleswig-Holsteins werden unter Einbeziehung von Verbänden und Bürgerschaft geschützt und entwickelt.
Wortlaut im Programm
Mit den Ideen aus Verbänden und aus der Bürgerschaft werden wir die schleswig-holsteinischen Arten und Landschaften schützen und sich entwickeln lassen. Link zum Original
Der Flächenverbrauch wird durch nachhaltige Verkehrs- und Siedlungspolitik reduziert.
Wortlaut im Programm
Den Flächenverbrauch werden wir durch eine nachhaltige Verkehrs- und Siedlungspolitik mit sparsamer, natur- und sozialverträglicher Flächennutzung reduzieren. Link zum Original
Alle neuen Gesetze, Verordnungen und Pläne werden einem Nachhaltigkeits- bzw. Biodiversitäts-Check unterzogen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen Nachhaltigkeits- bzw. Biodiversitäts-Check für alle neuen Gesetze, Verordnungen und Pläne ein. Link zum Original
Umweltverbände werden auf Landesebene institutionell und durch Projektförderung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Umweltverbände sind als unverzichtbare Akteure auch zukünftig institutionell und durch Projektförderung auf der Landesebene zu unterstützen. Link zum Original
Das europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 ist zentrales Naturschutzinstrument unter Einbindung von Wissenschaft und Ehrenamt.
Wortlaut im Programm
Zentrales Instrument des Naturschutzes ist das europäische Schutzgebietsnetz NATURA 2000 mit Einbindung des wissenschaftlichen Sachverstandes des Landes und der ehrenamtlichen Akteure vor Ort. Link zum Original
Der Nationalpark Wattenmeer wird weiterentwickelt, um den Schutz im Einklang mit den Bedürfnissen der Menschen an der Westküste zu verbessern.
Wortlaut im Programm
Die SPD setzt sich für eine Weiterentwicklung des Nationalparks ein, die den Schutz des Wattenmeers im Einklang mit den Bedürfnissen der Menschen an der Westküste verbessert und auch der Wirtschaftsentwicklung neue Impulse gibt. Link zum Original
Das Multimar bleibt als Einrichtung für Naturschutz und Tourismus erhalten und wird weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Dabei soll die zentrale Rolle des Multimar als Einrichtung für Naturschutz und Tourismus erhalten und weiterentwickelt werden. Link zum Original
Die Wälder bleiben erlebbar und zugänglich.
Wortlaut im Programm
Für die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes und als Grundlage für den Tourismus müssen die Wälder erlebbar und zugänglich bleiben. Link zum Original
Der Waldanteil wird von etwa 10 auf mindestens 13 Prozent erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir werden daher den Anteil des Waldes weiter von derzeit etwa 10 % auf mindestens 13 Prozent erhöhen und dabei mindestens 10 % Naturwaldanteil erhalten. Dafür werden wir ausreichend Fördermittel für die Aufforstung des Waldes im öffentlichen und privaten Eigentum bereit stellen. Link zum Original
Ein Naturwaldanteil von mindestens 10 Prozent wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir werden daher den Anteil des Waldes weiter von derzeit etwa 10 % auf mindestens 13 Prozent erhöhen und dabei mindestens 10 % Naturwaldanteil erhalten. Dafür werden wir ausreichend Fördermittel für die Aufforstung des Waldes im öffentlichen und privaten Eigentum bereit stellen. Link zum Original
Für die Aufforstung in öffentlichem und privatem Eigentum werden ausreichend Fördermittel bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
Wir werden daher den Anteil des Waldes weiter von derzeit etwa 10 % auf mindestens 13 Prozent erhöhen und dabei mindestens 10 % Naturwaldanteil erhalten. Dafür werden wir ausreichend Fördermittel für die Aufforstung des Waldes im öffentlichen und privaten Eigentum bereit stellen. Link zum Original
Der Landeswald bleibt in öffentlicher Trägerschaft.
Wortlaut im Programm
Der Landeswald ist in öffentlicher Trägerschaft zu halten. Eine Privatisierung der gegründeten Anstalt öffentlichen Rechts für den Landeswald, eine Angliederung der Anstalt an andere Bundesländer oder den Verkauf des Landeswaldes werden wir verhindern. Link zum Original
Privatisierung, Angliederung an andere Länder oder Verkauf des Landeswaldes werden verhindert.
Wortlaut im Programm
Der Landeswald ist in öffentlicher Trägerschaft zu halten. Eine Privatisierung der gegründeten Anstalt öffentlichen Rechts für den Landeswald, eine Angliederung der Anstalt an andere Bundesländer oder den Verkauf des Landeswaldes werden wir verhindern. Link zum Original
Die Kriterien für gute und nachhaltige fachliche Praxis in allen Wäldern werden erhalten und fortentwickelt.
Wortlaut im Programm
Die geltenden Kriterien für die gute und nachhaltige fachliche Praxis in allen Wäldern Schleswig-Holsteins werden wir erhalten und qualitativ fortentwickeln. Link zum Original
Die Lotterie Bingo bleibt zur Förderung der Umweltbildung dauerhaft erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Lotterie für Umwelt und Entwicklung Bingo ist auf Dauer für die Förderung der Umweltbildung zu erhalten. Link zum Original
Der maritime Umwelt- und Naturschutz wird weiter ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir entwickeln deshalb unsere europäische Nord- und Ostseepolitik weiter, indem wir unsere maritime Politik in Wirtschaft und Wissenschaft ausbauen, indem wir Schiffssicherheit und Seeverkehre stärken; indem wir uns weiter auf maritimen Umwelt- und Naturschutz spezialisieren. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.