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SPD · Das neue Jahrzehnt

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009 · beschlossen 01.08.2009 · Original

Das Programm enthält 30 von 709 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 30
  1. Das Land strebt eine sachbezogene Aufteilung von Verwaltungsfunktionen und länderübergreifenden Aufgaben mit den norddeutschen Ländern an.

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    Wortlaut im Programm
    Wir haben gut von dem gemeinsamen Erfolg in der Metropolregion Hamburg und sind sehr interessiert und engagiert an einer sachbezogenen Aufteilung von Verwaltungsfunktionen und länderübergreifenden Aufgaben. Link zum Original
  2. Das Land soll mit anderen Ländern kooperieren und zugleich seine Eigenständigkeit bewahren.

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    Wortlaut im Programm
    Kooperativ sein und die Eigenständigkeit des Landes bewahren – das ist ein gutes Stück Föderalismus. Link zum Original
  3. Die Kreisgrenzen werden zur Beseitigung des strukturellen Haushaltsdefizits nicht als unantastbar betrachtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir halten die Kreisgrenzen im Lande nicht für unantastbar, wenn wir jetzt ernst machen müssen mit der Beseitigung des strukturellen Defizits von jährlich mehr als einer halben Milliarde im Land Schleswig-Holstein. Link zum Original
  4. Bund, Länder und Kommunen sollen in der Sache stärker zusammenarbeiten statt in Konkurrenz zu treten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir plädieren und kämpfen stattdessen für mehr Zusammenarbeit in der Sache bei Bund, Länder und Kommunen. Link zum Original
  5. Das Kooperationsverbot im Grundgesetz, besonders in Bildungsfragen, soll abgeschafft werden.

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    Wortlaut im Programm
    Das Kooperationsverbot im Grundgesetz, gerade in den für die Zukunft so überaus wichtigen Bildungsfragen, muss fallen. Link zum Original
  6. Von den Kommunen wird ein schnelles und flächendeckendes Engagement beim Ausbau der Betreuung unter Dreijähriger erwartet.

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    Wortlaut im Programm
    • Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren mit 18.000 zusätzlichen Plätzen bis 2013 ist ein zentrales Ziel für die nächsten Jahre. Aufgrund der finanziellen Unterstützung des Bundes und des Landes erwarten wir hier flächendeckend ein schnelles und umfassendes Engagement der Kommunen. Link zum Original
  7. Die Föderalismusreform darf nicht zu einem finanziellen Wettlauf zwischen reicheren und ärmeren Ländern führen.

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    Wortlaut im Programm
    Die Föderalismusreform darf nicht zu einem finanziellen Wettlauf zwischen reicheren und ärmeren Bundesländern führen. Link zum Original
  8. Die Fachkräftebasis soll auch in den kreisfreien Städten und ihrem Umfeld ausgebaut werden, nicht nur im Hamburger Umland.

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    Wortlaut im Programm
    Was im Hamburger Umland durch die Metropolregion an Talenten zuwächst, muss auch in den kreisfreien Städten und deren Umfeld ausgebaut werden. Link zum Original
  9. Die Landesregierung erstellt mit regionalen Akteuren rasch ein „Aktionsprogramm Vogelflugregion – Zukunft 2020“ und setzt es um.

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    Wortlaut im Programm
    Die Landesregierung muss zusammen mit den regionalen Akteuren möglichst schnell ein „Aktionsprogramm Vogelflugregion – Zukunft 2020“ erstellen und umsetzen, das die realistischen Entwicklungspotentiale für diese Region herausarbeitet. Link zum Original
  10. Für die Fehmarnbelt-Region wird ein ständiger Ausschuss von Land, Kommunen und regionalen Akteuren unter Einbeziehung dänischer Partner und der Bundesregierung eingerichtet.

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    Wortlaut im Programm
    Wir nehmen die Anliegen und Sorgen der Menschen und Kommunen in der Region ernst. Deshalb wird ein ständiger Ausschuss von Land, Kommunen und regionalen Akteuren eingerichtet, der auch die dänischen Partner und die Bundesregierung einbezieht. Link zum Original
  11. Eine gezielte Förderpolitik soll dafür sorgen, dass die Fehmarnbelt-Querung zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung auf Fehmarn, in Ostholstein und in Lübeck beiträgt.

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    Wortlaut im Programm
    Mit gezielter Förderungspolitik muss dafür gesorgt werden, dass diese neue „Logistiklinie“ zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung auf Fehmarn, auf dem ostholsteinischen Festland und in Lübeck beiträgt. Link zum Original
  12. Kommunen mit einem hohen Anteil armer Kinder werden unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir dürfen die Kommunen mit einem hohen Anteil an armen Kindern nicht allein lassen. Link zum Original
  13. Seniorenbeiräte in der Kommunalpolitik und ihre Beteiligung an allen seniorenrelevanten Themen werden landesrechtlich festgelegt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Einrichtung von Seniorenbeiräten in der Kommunalpolitik wird landesrechtlich ebenso festgelegt wie die Beteiligung dieser Beiräte an allen seniorenrelevanten Themen. Link zum Original
  14. Der ländliche Raum darf von nachhaltiger Entwicklung nicht abgehängt werden und soll eigene Perspektiven bieten.

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    Wortlaut im Programm
    Auch wenn wir wissen: Dem ländlichen Raum geht es nur gut, wenn es den Städten und den zentralen Orten gut geht, darf der ländlichen Raum von einer nachhaltigen Entwicklung nicht abgehängt werden, sondern muss eigene Perspektiven bieten. Link zum Original
  15. Abwanderung aus dem ländlichen Raum wird durch Stärkung des gemeindlichen Lebens verhindert.

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    Wortlaut im Programm
    Die Lebensbedingungen im ländlichen Raum müssen attraktiv bleiben, wir wollen eine Abwanderung durch eine Stärkung des gemeindlichen Lebens verhindern. Link zum Original
  16. Im ländlichen Raum werden Markttreffs, Gemeinschaftseinrichtungen, lokale Dienstleistungen, ärztliche Versorgung und ÖPNV-Anbindung wichtiger.

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    Wortlaut im Programm
    Umso wichtiger werden Markttreffs für eine ortsnahe Versorgung wie Gemeinschafts- und Kultureinrichtungen, ein lebendiges Vereinsleben, das Angebot lokaler Dienstleistungen und ärztlicher Versorgung, der Erhalt bäuerlicher Betriebe, die Ansiedlung von Handwerk, der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr. Link zum Original
  17. Das kommunale Ehrenamt wird als demokratischer Bürgerdienst gegen Politikverdrossenheit verteidigt.

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    Wortlaut im Programm
    Das Engagement ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger in den Selbstverwaltungsgremien der Gemeinden, Städte, Amtsverwaltungen und Landkreise ist ein demokratischer Bürgerdienst, den wir offensiv gegen Politikverdrossenheit und Politikerschelte verteidigen. Link zum Original
  18. Die gesetzlichen Grundlagen der kommunalen Gremien werden überarbeitet, um die Entscheidungsspielräume der gewählten Politiker zu erweitern.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die gesetzlichen Grundlagen für die kommunalen Gremien soweit überarbeiten, dass die Entscheidungsspielräume für die gewählten Politiker wieder stärker erweitert werden. Link zum Original
  19. Kommunale Vertreter in Aufsichtsräten kommunaler Unternehmen werden nach dem d’Hondtschen Höchstzahlverfahren entsandt.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Besetzung von Aufsichtsräten in Unternehmen mit kommunaler Beteiligung soll entsprechend die Entsendung der kommunalen Vertreter in die Ausschüsse nach dem d`Hondtschen Höchstzahlverfahren erfolgen. Link zum Original
  20. Auch sonstige kommunale Entsendungen in Gremien wie Stiftungsräte erfolgen nach dem d’Hondtschen Höchstzahlverfahren.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Besetzung von Aufsichtsräten in Unternehmen mit kommunaler Beteiligung soll entsprechend die Entsendung der kommunalen Vertreter in die Ausschüsse nach dem d`Hondtschen Höchstzahlverfahren erfolgen. Dies gilt auch für sonstige von der Kommune vorzunehmende Entsendung in andere Gremien (z. B. Stiftungsräte u. ä). Link zum Original
  21. Die Direktwahl hauptamtlicher Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wird beibehalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Direktwahl der hauptamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wollen wir beibehalten. Link zum Original
  22. Die kommunalen Finanzen werden gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Stärkung der kommunalen Finanzen ist wichtig, damit Kommunalpolitik vor Ort Leistungen für die Menschen gestalten und selbst verantworten kann. Link zum Original
  23. Die Gebietskörperschaften werden so gestaltet, dass kommunale Politik weiterhin ehrenamtlich geleistet werden kann.

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    Wortlaut im Programm
    Dabei sind die Gebietskörperschaften so zu gestalten, dass der demokratische Bürgerdienst auch weiterhin ehrenamtlich geleistet werden kann. Link zum Original
  24. Landesaufgaben werden weitgehend bei vollem Kostenersatz auf die kommunale Ebene übertragen.

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    Wortlaut im Programm
    Um die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung zu erhöhen und um Doppelarbeit zu vermeiden, streben wir eine weitgehende Übertragung von Landesaufgaben auf die kommunale Ebene – bei vollem Kostenersatz – an. Link zum Original
  25. Kommunale Betriebe erhalten Vorrang bei der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben gegenüber einer Privatisierung.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stehen zu unseren kommunalen Betrieben und ihren Arbeitnehmern und wollen einen Vorrang für die öffentliche Wahrnehmung für diese Aufgaben. Link zum Original
  26. Die Landespolitik konzentriert sich besonders auf die Entwicklung und Förderung der Städte und Großgemeinden.

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    Wortlaut im Programm
    Eine moderne Landespolitik muss sich deshalb besonders auf die Entwicklung und Förderung der Städte und der Großgemeinden konzentrieren. Link zum Original
  27. Die Landesplanung verhindert Zersiedelung und stärkt die Wohnbauzentren mit guter Infrastruktur für alle Altersgruppen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Landesplanung ist dafür zu sorgen, dass kein Siedlungsbrei entsteht, sondern die Wohnbauzentren mit ihrer guten Infrastruktur für alle Altersgruppen gestärkt werden. Link zum Original
  28. Eine neue strategische Partnerschaft Norddeutschlands soll dessen Position in Europa ausbauen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Position Norddeutschlands in Europa ausbauen, indem wir eine neue strategische Partnerschaft gründen. Link zum Original
  29. Mit den norddeutschen Nachbarn werden mehr gemeinsame Projekte, Initiativen und Strukturen verwirklicht.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr gemeinsame Projekte, Initiativen und auch Strukturen verwirklichen; die Kooperation mit den norddeutschen Nachbarn in den europäischen Institutionen wollen wir vertiefen. Link zum Original
  30. Die Kooperation mit den norddeutschen Nachbarn in den europäischen Institutionen wird vertieft.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 50 ·

    Wortlaut im Programm
    Wir wollen mehr gemeinsame Projekte, Initiativen und auch Strukturen verwirklichen; die Kooperation mit den norddeutschen Nachbarn in den europäischen Institutionen wollen wir vertiefen. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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