Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 2009 · beschlossen 01.08.2009 · Original
Das Programm enthält 39 von 709 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 39Forderungen zum Politikfeld
- 6 %des Programms
- 52Seiten im Original
- 2009Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 39
Kultur und Kunst gelten als unverzichtbarer Teil der Lebensqualität für alle Menschen und nicht als Privileg.
Wortlaut im Programm
Für uns sind Kultur und Kunst keine Privilegien, sondern unverzichtbarer Teil der Lebensqualität für alle Menschen. Link zum Original
Land, Kommunen, Bund und Europa sollen kulturelle Angebote und Kulturschaffen ohne soziale und wirtschaftliche Barrieren fördern.
Wortlaut im Programm
Land und Kommunen, aber auch der Bund und Europa stehen in der Pflicht, kulturelle Angebote und die Möglichkeiten des Kulturschaffens ohne soziale und wirtschaftliche Barrieren zu fördern. Link zum Original
Kultur und Bildung sollen in Stadt und Land für alle Bevölkerungsgruppen erreichbar sein.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, dass in den Städten ebenso wie im ländlichen Raum Kultur und Bildung für ältere wie für jüngere Menschen, für Frauen wie für Männer, für Familien wie für Alleinstehende, für Menschen ohne und mit Migrationshintergrund erreichbar sind. Link zum Original
Am Konzept „Kultur für alle“ wird festgehalten.
Wortlaut im Programm
Wir stehen zu diesem Konzept von „Kultur für alle“. Link zum Original
Öffentliche Büchereien und Theater werden weiterhin über den kommunalen Finanzausgleich abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die öffentlichen Büchereien und die Theater im Land sollen auch in Zukunft durch den kommunalen Finanzausgleich abgesichert werden. Link zum Original
Die Landesmuseen in Gottorf sollen noch mehr profilierte Ausstellungen zeigen.
Wortlaut im Programm
Mit über 360.000 jährlichen Besuchern sind die Landesmuseen in Gottorf ein besonderer Magnet. Wir wollen noch mehr profilierte Ausstellungen und eine besonderen Zusammenarbeit vom Museum für Volkskunde und dem Freiluftmuseum in Molfsee. Link zum Original
Das Museum für Volkskunde und das Freiluftmuseum in Molfsee sollen besonders zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Mit über 360.000 jährlichen Besuchern sind die Landesmuseen in Gottorf ein besonderer Magnet. Wir wollen noch mehr profilierte Ausstellungen und eine besonderen Zusammenarbeit vom Museum für Volkskunde und dem Freiluftmuseum in Molfsee. Link zum Original
Kultur und Kunst werden Kindern und Jugendlichen so früh wie möglich in Kita, Schule und Ausbildung vermittelt.
Wortlaut im Programm
Kultur und Kunst müssen den Kindern und Jugendlichen so früh wie möglich in Kindertagesstätten, Schule und Ausbildung vermittelt werden, damit sie innerhalb und außerhalb der Schule Kultur erleben und in ihrer Kreativität angeregt werden. Link zum Original
Jugendkulturvereinigungen und Musikschulen werden weiter unterstützt.
Wortlaut im Programm
Die Jugendkulturvereinigungen und das Musikschulwesen werden wir weiter stützen. Link zum Original
Das Freiwillige Soziale Jahr Kultur wird möglichst ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Das Freiwillige Soziale Jahr für Kultur ist hoch attraktiv. 1.200 Bewerbungen auf 160 Stellen im Jahr 2008 sprechen für sich. Wir wollen dieses Angebot möglichst ausbauen. Link zum Original
Kulturformen, die sich am Markt schwer behaupten, werden öffentlich unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine öffentliche Unterstützung insbesondere auch für Formen der Kultur, die es schwer haben, sich am Markt durchzusetzen. Link zum Original
Ein „Kreativ-Pakt“ aus Kultur, Wirtschaft und Politik wird angestoßen.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine öffentliche Unterstützung insbesondere auch für Formen der Kultur, die es schwer haben, sich am Markt durchzusetzen. Hierzu wollen wir einen „Kreativ-Pakt“ aus Kultur, Wirtschaft und Politik anstoßen. Link zum Original
Ein Kulturrat aus Verbänden, Künstlern, Parlamentariern und Kulturverwaltungen soll Kooperation und Beratung dienen.
Wortlaut im Programm
Ein Kulturrat aus den Kulturverbänden, Vertretungen der 4.000 freischaffenden Künstler in Schleswig-Holstein, Parlamentariern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kulturverwaltungen des Landes und der kommunalen Ebene soll der Kooperation und Beratung dienen. Link zum Original
Die kulturelle Zusammenarbeit mit den Ländern und Regionen des Ost- und Nordseeraums wird ausgeweitet.
Wortlaut im Programm
Ausgehend von der erfolgreichen Ostsee-Kulturinitiative „ars baltica“ werden wir gemeinsam mit Kommunen, Regionen und EU die kulturelle Zusammenarbeit besonders mit den Ländern und Regionen des Ost- und Nordseeraumes ausweiten. Link zum Original
Für grenzüberschreitende Beteiligungen an weiteren Weltkulturerbe-Projekten, etwa mit Haithabu und der Rendsburger Schwebefähre, wird geworben.
Wortlaut im Programm
Mit den historischen Stätten in Haithabu als Teil der Wikinger-Kultur und der Rendsburger Schwebefähre als einem einmaligen technischen Bauwerk werben wir für grenzüberschreitende Beteiligungen an weiteren Projekten des Weltkulturerbes. Link zum Original
Allen Kindern und Jugendlichen wird ein leichter Zugang zu Kultur ermöglicht.
Wortlaut im Programm
zu ermöglichen, dass für alle Kinder und Jugendliche die Teilhabe an Kultur leicht zugänglich ist. Link zum Original
Von Jugendlichen organisierte Kultur wird gemeinsam mit den Kommunen gestärkt.
Wortlaut im Programm
gemeinsam mit Kommunen die Kultur, die von Jugendlichen organisiert wird, zu stärken. Link zum Original
Sachgerechte Altersbeschränkungen bei Medien werden durchgesetzt.
Wortlaut im Programm
Kinder und Jugendliche in ihrer Medienkompetenz zu fördern und sachgerechte Altersbeschränkungen durchzusetzen. Link zum Original
Die Vielfalt der Medien wird erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Vielfalt der Medien erhalten bleibt. Dazu gehört ein zukunftsfähiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der seine Informationen auch über das Internet anbietet. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bleibt zukunftsfähig und bietet seine Informationen auch im Internet an.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, dass die Vielfalt der Medien erhalten bleibt. Dazu gehört ein zukunftsfähiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der seine Informationen auch über das Internet anbietet. Link zum Original
Die regionalen Dritten Programme der ARD werden als Teil der Grundversorgung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die regionalen Dritten Programme der ARD-Anstalten als Teil der Grundversorgung stärken, genauso stärken wie den Offenen Kanal Schleswig-Holstein, der bundesweit anerkannt ist als eigenständiger Bürgerkanal. Link zum Original
Der Offene Kanal Schleswig-Holstein wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die regionalen Dritten Programme der ARD-Anstalten als Teil der Grundversorgung stärken, genauso stärken wie den Offenen Kanal Schleswig-Holstein, der bundesweit anerkannt ist als eigenständiger Bürgerkanal. Link zum Original
Die Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein wird finanziell stärker unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Filmförderung „Hamburg-Schleswig-Holstein“ stärker als bisher finanziell unterstützen, damit der Standort dauerhaft gesichert bleibt und noch gestärkt wird. Link zum Original
Die Filmwirtschaft wird durch Anwerbung von Produktionen gefördert.
Wortlaut im Programm
Mit der Anwerbung von Produktionen in unser Land wollen wir auch unsere Filmwirtschaft fördern. Link zum Original
Der Schleswig-Holstein-Filmpreis und die Nordischen Filmtage in Lübeck werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Der Schleswig-Holstein- Filmpreis und die Nordischen Filmtage werden als Leuchttürme der Filmförderung in Lübeck erhalten. Link zum Original
Die Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein wird befähigt, mit dem Offenen Kanal jungen und älteren Menschen Medienkompetenz zu vermitteln.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Medienanstalt Hamburg-Schleswig-Holstein in die Lage versetzen, jungen, aber auch älteren Menschen gemeinsam mit dem Offenen Kanal umfassende Medienkompetenz zu vermitteln. Link zum Original
Der gesetzliche Auftrag zu mehr Untertitelung und Audiodeskription im Fernsehen wird zügig umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Dazu muss zügig der gesetzliche Auftrag zur verstärkten Einführung von Untertitelung und Audiodeskription im Fernsehen umgesetzt werden. Link zum Original
Seh- und hörbeeinträchtigte Menschen erhalten Zugang zu öffentlich-rechtlichen Angeboten nach aktuellem Stand der Technik.
Wortlaut im Programm
Besonders der Zugang zu den öffentlich-rechtlichen Angeboten muss auch seh- und hörbeeinträchtigten Menschen auf dem aktuellen Stand der Technik ermöglicht werden. Link zum Original
Beiderseits der deutsch-dänischen Grenze sollen dänische und deutsche Sender empfangen werden können.
Wortlaut im Programm
Es ist unser Ziel, dass auf beiden Seiten sowohl dänische als auch deutsche Sender empfangen werden können. Wir setzen uns dafür ein, dass in der Grund-versorgung mit öffentlich-rechtlichen Fernsehangeboten keine neue Grenze entsteht. Link zum Original
In der Grundversorgung mit öffentlich-rechtlichem Fernsehen entsteht keine neue Grenze.
Wortlaut im Programm
Es ist unser Ziel, dass auf beiden Seiten sowohl dänische als auch deutsche Sender empfangen werden können. Wir setzen uns dafür ein, dass in der Grund-versorgung mit öffentlich-rechtlichen Fernsehangeboten keine neue Grenze entsteht. Link zum Original
Minderheiten können ihre Kultur erhalten und ihre Sprache sichern.
Wortlaut im Programm
Die SPD tritt dafür ein, dass die intensive Zusammenarbeit mit allen Minderheiten in Schleswig-Holstein weiter ausgebaut wird. Sie müssen ihre Kultur erhalten und ihre Sprache sichern können. Link zum Original
Eine neue Sprachenpolitik zum Erhalt der Minderheiten- und Regionalsprachen wird entwickelt.
Wortlaut im Programm
Es muss eine neue „Sprachenpolitik“ entwickelt werden, denn der Erhalt der Minderheiten- und Regionalsprachen wird in der Zukunft schwieriger. Link zum Original
Das Gespräch mit Kirchen und Religionsgemeinschaften wird gefördert und vertieft.
Wortlaut im Programm
Die SPD Schleswig-Holstein fördert und vertieft das Gespräch mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften in Schleswig-Holstein. Link zum Original
Die religiösen Überzeugungen jedes Menschen sowie Freiheit und Eigenständigkeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften werden geachtet.
Wortlaut im Programm
Wir achten die religiösen Grundüberzeugungen und Glaubenshaltungen eines jeden Menschen und erkennen die Freiheit und Eigenständigkeit der Kirchen und Religionsgemeinschaften an. Link zum Original
Die Beziehungen und Vereinbarungen zwischen Land und Kirchen und Religionsgemeinschaften werden fortgesetzt und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir werden deshalb in unserer Regierungsverantwortung die guten Beziehungen und engen Vereinbarungen zwischen den Kirchen und Religionsgemeinschaften und dem Land Schleswig-Holstein fortsetzen und ausbauen. Link zum Original
Die sozialen, diakonischen und bildungspolitischen Aktivitäten der Kirchen werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen insbesondere die sozialen, diakonischen und bildungspolitischen Aktivitäten der Kirchen sowie verstärkt die engagierte Friedens- und „Eine Welt“-Politik. Link zum Original
Die Friedens- und „Eine Welt“-Arbeit der Kirchen wird verstärkt unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen insbesondere die sozialen, diakonischen und bildungspolitischen Aktivitäten der Kirchen sowie verstärkt die engagierte Friedens- und „Eine Welt“-Politik. Link zum Original
Der interreligiöse Dialog wird fortgesetzt und begleitet.
Wortlaut im Programm
Wir begleiten die Fortsetzung des interreligiösen Dialogs und wir vertiefen weiter-hin die Kontakte zu den muslimischen Gemeinden in Schleswig-Holstein. Link zum Original
Die Kontakte zu den muslimischen Gemeinden werden vertieft.
Wortlaut im Programm
Wir begleiten die Fortsetzung des interreligiösen Dialogs und wir vertiefen weiter-hin die Kontakte zu den muslimischen Gemeinden in Schleswig-Holstein. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.