SPD · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996
Forderungen zu Arbeit, Löhne und soziale Sicherung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996 · Original
Das Programm enthält 68 von 847 Forderungen zu „Arbeit, Löhne und soziale Sicherung“.
- 68Forderungen zum Politikfeld
- 8 %des Programms
- 108Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Arbeit, Löhne und soziale Sicherung 68
Die Mitbestimmung am Arbeitsplatz wird als Form der Beteiligung gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die direkte aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Gesellschaft als einen demokratischen und offenen Gestaltungsprozeß. Dies gilt sowohl für die Mitbestimmung am Arbeitsplatz als auch für die Mitwirkung an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungen. Link zum Original
Gefördert werden vor allem beschäftigungswirksame Initiativen, die Arbeitsplätze schaffen oder erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir wollen dabei vor allem beschäftigungswirksame Initiativen fördern, mit denen Arbeitsplätze geschaffen bzw. erhalten werden. Link zum Original
Die hohe Arbeitslosigkeit gilt als wichtigstes gesellschaftliches Problem.
Wortlaut im Programm
Dennoch: Die hohe Arbeitslosigkeit bleibt für Sozialdemokraten das gesellschaftliche Problem Nr. 1. Link zum Original
Die Wirtschaftspolitik soll sich in zusätzlicher Beschäftigung niederschlagen.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stehen • eine Wirtschaftspolitik, die nicht an den Arbeitslosen vorbeigeht, sondern sich in zusätzlicher Beschäftigung niederschlägt, • eine Arbeitszeitpolitik, die Arbeit gerechter verteilt,sowie • eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden sucht und die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierung und Beschäftigung zum Ziel hat. Link zum Original
Eine Arbeitszeitpolitik soll die Arbeit gerechter verteilen.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stehen • eine Wirtschaftspolitik, die nicht an den Arbeitslosen vorbeigeht, sondern sich in zusätzlicher Beschäftigung niederschlägt, • eine Arbeitszeitpolitik, die Arbeit gerechter verteilt,sowie • eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden sucht und die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierung und Beschäftigung zum Ziel hat. Link zum Original
Eine aktive Arbeitsmarktpolitik soll Arbeitslosigkeit vermeiden und Arbeitslose durch Qualifizierung und Beschäftigung integrieren.
Wortlaut im Programm
Im Mittelpunkt der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit stehen • eine Wirtschaftspolitik, die nicht an den Arbeitslosen vorbeigeht, sondern sich in zusätzlicher Beschäftigung niederschlägt, • eine Arbeitszeitpolitik, die Arbeit gerechter verteilt,sowie • eine aktive Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosigkeit zu vermeiden sucht und die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt durch Qualifizierung und Beschäftigung zum Ziel hat. Link zum Original
Für das Programm „Arbeit für Schleswig-Holstein III“ stellt das Land bis 2000 insgesamt 163 Millionen Mark bereit.
Wortlaut im Programm
Mit dem Programm „Arbeit für Schleswig-Holstein III" will die Regierung bis zum Jahr 2000 insgesamt 163 Millionen Mark zur Verfügung stellen. Link zum Original
Arbeitsmarktpolitische Instrumente sollen ausgebaut statt abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Der Ausbau arbeitsmarktpolitischer Instrumente, nicht ihr Abbau, ist das Gebot der Gegenwart. Link zum Original
Die aktive Unterstützung des Arbeitsmarktes wird fortgesetzt und qualitativ wie quantitativ ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir unsere erfolgreiche und aktive Unterstützung des Arbeitsmarktes fortsetzen und qualitativ wie quantitativ ausbauen. Link zum Original
Die Verantwortung von Unternehmen, Gewerkschaften und Regierung für Arbeitsplätze wird stärker eingefordert.
Wortlaut im Programm
Wir werden auch die Verantwortung von Unternehmen, von Gewerkschaften und der Regierung für Arbeitsplätze stärker einfordern. Link zum Original
In der Arbeitsmarktpolitik sollen Arbeitsverwaltung, Sozialhilfeträger, Unternehmen, Gewerkschaften und Maßnahmeträger eng zusammenarbeiten.
Wortlaut im Programm
Erforderlich ist dabei eine enge Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsverwaltung, den Sozialhilfeträgern, den Unternehmen, den Gewerkschaften und den Trägern der Beschäftigungsmaßnahmen. Link zum Original
Alle jungen Menschen sollen den Einstieg in Beruf und Arbeitsleben finden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daß alle jungen Menschen den Einstieg in das Berufs- und Arbeitsleben finden und der drohende Kollaps des dualen Systems der Berufsausbildung verhindert wird. Link zum Original
Der Wiedereinstieg von Frauen in das Erwerbsleben wird erleichtert.
Wortlaut im Programm
Wir werden den Wiedereinstieg von Frauen in das Erwerbsleben erleichtern und insbesondere die Existenzgründung von Frauen fördern. Link zum Original
Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt soll hergestellt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt herstellen. Link zum Original
Langzeitarbeitslose sollen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. Link zum Original
Das Programm „Arbeit für Schleswig-Holstein III“ wird bis 2000 fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Programm „Arbeit für Schleswig-Holstein III" bis zum Jahr 2000 fortsetzen. Damit wollen wir 22.000 Menschen mit Arbeit und Qualifizierung helfen. Link zum Original
Mit dem Programm sollen 22.000 Menschen Arbeit und Qualifizierung erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir werden das Programm „Arbeit für Schleswig-Holstein III" bis zum Jahr 2000 fortsetzen. Damit wollen wir 22.000 Menschen mit Arbeit und Qualifizierung helfen. Link zum Original
Beschäftigung wird verstärkt in Umweltbereichen, bei der Erschließung von Gewerbeflächen und beim Bau von Jugendbegegnungsstätten gefördert.
Wortlaut im Programm
So wollen wir Beschäftigung auch verstärkt in Umweltbereichen, bei der Erschließung von Gewerbeflächen, Errichtung von Jugendbegegnungsstätten u.a.m. fördern. Link zum Original
Die Entwicklung von Beschäftigungsgesellschaften wird gemeinsam mit Gewerkschaften und Handwerk unterstützt und gefördert.
Wortlaut im Programm
Solange die Arbeitslosigkeit noch so hoch ist, sind Beschäftigungsgesellschaften eine geeignete Form, Arbeitslosigkeit zu vermeiden und zu vermindern. Zusam men mit den Gewerkschaften und dem Handwerk, das von den Aktivitäten solcher Gesellschaften profitieren kann, wollen wir ihre Entwicklung unterstützen und fördern. Link zum Original
Selbstverwaltete Projekte und Initiativen leisten unverzichtbare Beiträge zur sozialen Stabilisierung und Beschäftigung.
Wortlaut im Programm
Daneben leisten selbstverwaltete Projekte und Initiativen weiterhin unverzichtbare Beiträge zur sozialen Stabilisierung und Beschäftigung von Personengruppen. Link zum Original
Die präventive Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit gilt als zunehmend wichtige Aufgabe.
Wortlaut im Programm
Die präventive Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sehen wir deshalb als zunehmend wichtige Aufgabe an. Link zum Original
Ausbildung und Qualifikation jedes Jugendlichen einschließlich des Ausgleichs fehlender sozialer Qualifikationen haben Vorrang.
Wortlaut im Programm
Dabei hat das Ziel der Ausbildung und Qualifikation für jeden Jugendlichen Vorrang, auch der Ausgleich fehlender sozialer Qualifikationen vor und während der Ausbildung, z. B. durch berufsvorbereitende Maßnahmen oder Betreuung, wie von der Landesregierung schon modellhaft initiiert. Link zum Original
Eine konzertierte Aktion „Jugend und Arbeit“ mit Unternehmen und Gewerkschaften soll allen Jugendlichen Ausbildung und Berufseinstieg ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine konzertierte Aktion „Jugend und Arbeit" ins Leben rufen und gemeinsam mit Unternehmen und Gewerkschaften nach Wegen suchen, um allen Jugendlichen eine berufliche Erstausbildung und einen Berufseinstieg nach der Ausbildung zu ermöglichen. Wir wollen, daß der öffentliche Dienst dabei eine Vorreiterrolle übernimmt. Link zum Original
Der öffentliche Dienst soll bei Ausbildung und Berufseinstieg von Jugendlichen eine Vorreiterrolle übernehmen.
Wortlaut im Programm
Wir werden eine konzertierte Aktion „Jugend und Arbeit" ins Leben rufen und gemeinsam mit Unternehmen und Gewerkschaften nach Wegen suchen, um allen Jugendlichen eine berufliche Erstausbildung und einen Berufseinstieg nach der Ausbildung zu ermöglichen. Wir wollen, daß der öffentliche Dienst dabei eine Vorreiterrolle übernimmt. Link zum Original
Ein wachsender Teil der Sozialhilfeausgaben wird zugunsten aktiver Beschäftigungsmaßnahmen umgelenkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen einen wachsenden Teil der Sozialhilfeaufwendungen zugunsten aktiver Beschäftigungsmaßnahmen in eine produktivere Richtung umlenken. Link zum Original
Die Beschäftigungsdauer von Sozialhilfeberechtigten im Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“ wird verlängert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Beschäftigungsdauer von Sozialhilfeberechtigten im Programm „Arbeit statt Sozialhilfe" ausdehnen und werden deshalb die Anreize für Sozialhilfeträger erhöhen. Link zum Original
Die Anreize für Sozialhilfeträger im Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“ werden erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Beschäftigungsdauer von Sozialhilfeberechtigten im Programm „Arbeit statt Sozialhilfe" ausdehnen und werden deshalb die Anreize für Sozialhilfeträger erhöhen. Link zum Original
Frauen sollen entsprechend ihrer Betroffenheit von Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebezug an den Förderprogrammen beteiligt werden.
Wortlaut im Programm
Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, damit eine Teilhabe von Frauen entsprechend ihrer Betroffenheit von Arbeitslosigkeit bzw. Sozialhilfebezug an den Programmen und Fördermöglichkeiten erreicht wird. Link zum Original
Arbeitslose alleinerziehende Frauen in der Sozialhilfe erhalten auf Wunsch Teilzeitbeschäftigung in Beschäftigungsgesellschaften.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Rahmenbedingungen dafür schaffen, daß arbeitslose alleinerziehende Frauen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind und Teilzeitbeschäftigung wün schen, diese im Rahmen der Programme in Beschäftigungsgesellschaften erhalten. Link zum Original
Die aktive Arbeitsmarktpolitik wird um Instrumente präventiver Arbeitsmarktpolitik ergänzt.
Wortlaut im Programm
Die aktive Arbeitsmarktpolitik muß um neue Instrumente präventiver Arbeitsmarktpolitik ergänzt werden. Link zum Original
Innovations- und Personalentwicklungsgesellschaften nach dem Prinzip „qualifizieren statt entlassen“ sollen den regionalen Strukturwandel sozialverträglich gestalten.
Wortlaut im Programm
Instrumente einer solchen Arbeitsmarktpolitik können nach dem Prinzip „qualifizieren statt entlassen" Innovations- und Personalentwicklungsgesellschaften sein, mit denen wir den regionalen wirtschaftlichen Strukturwandel sozialverträglich gestalten. Link zum Original
Die Arbeitsförderung soll grundlegend reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine grundlegende Reform der Arbeitsförderung. Link zum Original
Im Bundesrat wird ein Arbeits- und Strukturförderungsgesetz mit Vorrang für aktive Arbeitsmarktpolitik unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen im Bundesrat den Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion für ein Arbeits- und Strukturförderungsgesetz (ASFG), mit dem der Vorrang für aktive Arbeitsmarktpolitik festgeschrieben wird. Der Rechtsanspruch für Arbeitslose auf Teilnahme an Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung, der Fortbildung sowie der Umschu lung muß darin vorgeschrieben werden. Link zum Original
Arbeitslose sollen einen Rechtsanspruch auf Arbeitsbeschaffungs-, Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen im Bundesrat den Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion für ein Arbeits- und Strukturförderungsgesetz (ASFG), mit dem der Vorrang für aktive Arbeitsmarktpolitik festgeschrieben wird. Der Rechtsanspruch für Arbeitslose auf Teilnahme an Maßnahmen der Arbeitsbeschaffung, der Fortbildung sowie der Umschu lung muß darin vorgeschrieben werden. Link zum Original
Die Bundesanstalt für Arbeit soll dezentralisiert werden.
Wortlaut im Programm
Außerdem treten wir dafür ein, daß die Bundesanstalt für Arbeit dezentralisiert wird und die Arbeitsämter vor Ort mehr Kompetenzen erhalten. Link zum Original
Die Arbeitsämter vor Ort sollen mehr Kompetenzen erhalten.
Wortlaut im Programm
Außerdem treten wir dafür ein, daß die Bundesanstalt für Arbeit dezentralisiert wird und die Arbeitsämter vor Ort mehr Kompetenzen erhalten. Link zum Original
Eine Arbeitszeitpolitik soll zur gerechteren Verteilung der Arbeit beitragen.
Wortlaut im Programm
Wichtiges Element unserer Wirtschaftspolitik ist eine Arbeitszeitpolitik, die dazu beiträgt, die Arbeit gerechter zu verteilen. Link zum Original
Private Wirtschaft und öffentlicher Dienst sollen eine Teilzeitoffensive starten.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind eine Teilzeitoffensive der privaten Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes, flexible Übergänge in den Ruhestand und weitere tarifliche Arbeitszeitverkürzungen. Link zum Original
Weitere tarifliche Arbeitszeitverkürzungen werden befürwortet.
Wortlaut im Programm
Notwendig sind eine Teilzeitoffensive der privaten Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes, flexible Übergänge in den Ruhestand und weitere tarifliche Arbeitszeitverkürzungen. Link zum Original
Anstrengungen der Tarifparteien zu einer beschäftigungsorientierten Arbeitszeitpolitik werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Daher unterstützen wir alle Anstrengungen der Tarifvertragsparteien zu einer beschäftigungsorientierten Arbeitszeitpolitik. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll das Arbeitszeitgesetz so reformiert werden, dass Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden darüber hinaus mit einer Initiative im Bundesrat das Arbeitszeitgesetz so reformieren, daß Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. Link zum Original
Für öffentliche Investitionen und Subventionen wird ein Gütesiegel Beschäftigungswirksamkeit eingeführt.
Wortlaut im Programm
Die schleswig-holsteinische SPD fordert ein „Gütesiegel Beschäftigungswirksamkeit" für öffentliche Investitionen bzw. Subventionen. Link zum Original
Der Einsatz öffentlicher Mittel soll sich positiv auf den Erhalt oder die Schaffung von Arbeitsplätzen und Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitslose auswirken.
Wortlaut im Programm
Der Einsatz öffentlicher Mittel muß sich positiv auf den Erhalt oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze bzw. neuer Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitslose auswirken. Link zum Original
Mit Gewerkschaften und Arbeitgebern werden Gespräche über sozialverträgliche und tariflich abgesicherte Telearbeitsplätze aufgenommen.
Wortlaut im Programm
Wir werden mit Gewerkschaften und Arbeitgebern das Gespräch darüber aufnehmen, wie dort auch sozialverträgliche und tarifvertraglich abgesicherte Tele-Arbeitsplätze entstehen können. Link zum Original
Der Sozialstaat soll gesichert und, wo nötig, modernisiert werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen deshalb den Sozialstaat sichern und, wo notwendig, modernisieren. Link zum Original
Unternehmen und Staat haben dafür zu sorgen, dass Menschen Arbeit haben.
Wortlaut im Programm
• daß Unternehmen und Staat dafür zu sorgen haben, Link zum Original
Menschen sollen bei Krankheit, im Alter und bei Pflegebedürftigkeit abgesichert sein.
Wortlaut im Programm
• daß sie bei Krankheit, im Alter und bei Pflegebedürftigkeit gesichert sind und Link zum Original
Sozialpolitik soll sich nicht auf die Umverteilung materieller Ressourcen beschränken, sondern gestalten.
Wortlaut im Programm
Sozialpolitik hat Gestaltungsfunktion. Sie darf sich nicht auf das Umverteilen materieller Ressourcen beschränken. Link zum Original
Die Sozialpolitik soll durchgängig den Grundsatz „vorbeugen statt heilen“ umsetzen, einschließlich Vorsorge im Gesundheitswesen.
Wortlaut im Programm
• „vorbeugen statt heilen" als durchgängigen Grundsatz umsetzt, von der Vorsorge im Gesundheitswesen, auch eine vorsorgende Umweltpolitik ist gesundheitliche Vorsorge, über „Rehabilitation statt Pflege" bis zur Förderung wohnungserhaltender Maßnahmen anstelle von Wohnungslosigkeit; Link zum Original
Die Sozialpolitik soll konsequent Wege aus der Sozialhilfe ebnen.
Wortlaut im Programm
• konsequent Wege aus der Sozialhilfe ebnet; Link zum Original
Die Sozialpolitik soll vernetzte statt isolierte Hilfsansätze vorantreiben, etwa im Programm „Arbeit plus“.
Wortlaut im Programm
• Vernetzung statt isolierte Hilfsansätze forciert wie beim Programm „Arbeit plus"; Link zum Original
Entbürokratisierung und Partizipation sollen Bestandteil sozialpolitischer Reformen sein.
Wortlaut im Programm
• Entbürokratisierung und Partizipation als Bestandteil sozialpolitischer Reformen sieht und Link zum Original
Eine Bundesratsinitiative zielt auf einen einheitlichen Arbeitsschutz für alle Beschäftigten auf europäischer Ebene, einschließlich öffentlichem Dienst, Seeschifffahrt und Landwirtschaft.
Wortlaut im Programm
Wir werden im Bundesrat eine Initiative einbringen, den einheitlichen Arbeitsschutz für alle Beschäftigten auch auf europäischer Ebene durchzusetzen, der auch den öffentlichen Dienst, die Seeschiffahrt und die Landwirtschaft umfaßt. Link zum Original
Der staatliche Arbeitsschutz wird so organisiert, dass ein größtmöglicher Schutz der Beschäftigten erreicht wird.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den staatlichen Arbeitsschutz künftig so organisieren, daß ein größtmöglicher Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht werden kann. Link zum Original
Die Zusammenarbeit der Gewerbeaufsichtsämter mit den Gesundheitsämtern im Arbeitsschutz wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammenarbeit der Gewerbeaufsichtsämter mit den Gesundheitsämtern in Fragen des Arbeitsschutzes verstärken. Link zum Original
Bundesweit wird eine soziale Grundsicherung angestrebt.
Wortlaut im Programm
Dabei werden wir bundesweit dafür eintreten, daß eine soziale Grundsicherung verwirklicht und daß endlich Rentengerechtigkeit zwischen Männern und Frauen geschaffen wird. Link zum Original
Arbeitsverhältnisse unterliegen der Sozialversicherungspflicht.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, daß Arbeitsverhältnisse der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Wir wollen, daß dies auch in den Kreisen, Städten und Gemeinden ermöglicht wird. Link zum Original
Auch in Kreisen, Städten und Gemeinden sollen Arbeitsverhältnisse sozialversicherungspflichtig sein.
Wortlaut im Programm
Wir werden dafür sorgen, daß Arbeitsverhältnisse der Sozialversicherungspflicht unterliegen. Wir wollen, daß dies auch in den Kreisen, Städten und Gemeinden ermöglicht wird. Link zum Original
Nicht arbeitslosen- und rentenversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse im Landesdienst werden abgeschafft und nicht neu begründet.
Wortlaut im Programm
Beschäftigungsverhältnisse im öffentlichen Dienst des Landes, die nicht der Arbeitslosen- und Rentenversicherungspflicht unterliegen, werden wir abschaffen und neue nicht begründen. Link zum Original
Das Land vergibt keine Aufträge mehr an Firmen, die geringfügig Beschäftigte einsetzen.
Wortlaut im Programm
Künftig werden wir keine Aufträge mehr an Firmen vergeben, die mit geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tätig werden. Bundesweit werden wir eine Initiative zur generellen Abschaffung solcher Beschäftigungsverhältnisse starten. Link zum Original
Eine bundesweite Initiative zielt auf die generelle Abschaffung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse.
Wortlaut im Programm
Künftig werden wir keine Aufträge mehr an Firmen vergeben, die mit geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern tätig werden. Bundesweit werden wir eine Initiative zur generellen Abschaffung solcher Beschäftigungsverhältnisse starten. Link zum Original
Teilzeitarbeit und flexible Arbeitszeitformen werden auch in Führungsebenen ausgebaut, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für den Ausbau von Teilzeitarbeit und flexiblen Arbeitszeitformen auch in Führungsebenen einsetzen, um Männern wie Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dabei werden wir unsere Möglichkeiten im Landesdienst nutzen und solche Arbeitsplätze vorbildhaft einrichten und erproben. Link zum Original
Im Landesdienst werden solche Arbeitsplätze vorbildhaft eingerichtet und erprobt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für den Ausbau von Teilzeitarbeit und flexiblen Arbeitszeitformen auch in Führungsebenen einsetzen, um Männern wie Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dabei werden wir unsere Möglichkeiten im Landesdienst nutzen und solche Arbeitsplätze vorbildhaft einrichten und erproben. Link zum Original
Frauen mit Behinderung werden entsprechend ihrem Anteil an den Schwerbehinderten im Landesdienst ausgebildet und eingestellt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß Frauen mit Behinderung entsprechend ihrem Anteil an den Schwerbehinderten im Landesdienst ausgebildet und eingestellt werden. Link zum Original
Zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung werden geschaffen.
Wortlaut im Programm
• Um die Zahl der Schwerbehinderten Arbeitslosen zu verringern, wollen wir zusätzliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen. Link zum Original
In Gesprächen mit der Privatwirtschaft wird auf mehr Arbeitsplätze für Schwerbehinderte hingewirkt.
Wortlaut im Programm
In Ge sprächen mit der privaten Wirtschaft wollen wir uns dafür einsetzen, daß die Zahl der Arbeitsplätze für Schwerbehinderte erhöht wird. Link zum Original
Die Schwerbehindertenabgabe wird von 200 auf 400 Mark erhöht.
Wortlaut im Programm
Wir unterstützen nachhaltig die Initiative auf Bundesebene, die Schwerbehindertenabgabe von 200 Mark auf 400 Mark zu erhöhen, jedoch ist ein Arbeitsplatz wichtiger als eine Schwerbehindertenabgabe. Link zum Original
Ein Sozialgesetzbuch IX fasst alle sozialrechtlichen Regelungen für Menschen mit Behinderung zusammen.
Wortlaut im Programm
Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck auf, endlich die versprochene Neuschaffung eines Sozialgesetzbuches IX umzusetzen, in dem alle sozialgesetzlichen Regelungen für Menschen mit Behinderung zusammengefaßt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.