SPD · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996
Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996 · Original
Das Programm enthält 42 von 847 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.
- 42Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 108Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 42
Der Schleswig-Holsteinische Kinopreis wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Den Schleswig-Holsteinischen Kinopreis werden wir sichern. Link zum Original
Der wissenschaftliche und kulturelle Austausch im Ostseeraum wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Ostseekooperation weiter ausbauen: Wir brauchen eine ausreichende, ökologisch verträgliche Verkehrsinfrastruktur, wir müssen das Netz von Wirtschaftskooperationen und den Technologietransfer erweitern sowie den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch intensivieren. Link zum Original
Stadtbildkultur, Denkmalpflege und bauliche Identität der Dörfer und Städte werden erhalten.
Wortlaut im Programm
Stadtbildkultur, Denkmalpflege und bauliche Identität unserer Dörfer und Städte wollen wir erhalten und das regionalgeschichtliche und kulturelle Erbe des Landes sowie den Städtetourismus in das Informations- und Vermarktungsangebot einbeziehen. Link zum Original
Differenzierte Kulturarbeit soll Neugier wecken, Zugänge erleichtern und die eigene Kreativität schulen.
Wortlaut im Programm
Eine differenzierte Kulturarbeit soll helfen, Neugier zu wecken, Zugänge zu erleichtern und die eigene Kreativität zu schulen. Link zum Original
Kulturelle Bildung, die Auseinandersetzung mit Grundfragen der Zeit ermöglicht, ist eine Pflichtaufgabe des Staates.
Wortlaut im Programm
Sofern kulturelle Bindung zugleich eine unmittelbare Auseinandersetzung von Menschen mit Grundfragen und Themen unserer Zeit ermöglicht, ist sie als notwendiges Forum gesellschaftlicher Sinnfindung eine Pflichtaufgabe des Staates. Link zum Original
Staatliche, kommunale und private Kulturförderung sollen sinnvoll ineinandergreifen.
Wortlaut im Programm
Staatliche, kommunale und private Kulturpflege und -förderung müssen sinnvoll ineinandergreifen. Link zum Original
Private Kulturförderung ergänzt die öffentliche Förderung, ersetzt sie aber nicht.
Wortlaut im Programm
Private Kulturförderung kann die öffentliche von Staat und Gemeinden ergänzen, aber nicht ersetzen. Link zum Original
Die Mittel der Kulturförderung werden gebündelt und vernetzt.
Wortlaut im Programm
Enger gewordene finanzielle Spielräume zwingen zur Bündelung und Vernetzung der Mittel. Link zum Original
Die Förderung der kulturellen Zusammenarbeit im Ostseeraum im Projekt Ars Baltica wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir haben die Zusammenarbeit im Ostseeraum in Form des Projektes „Ars Baltica" weiterentwickelt. Eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte (Ausstellungen, Jazz Baltica, usw.) hat deutlich gemacht, welcher Impuls von der Wieder belebung lange unterbrochener Verbindungen ausgehen kann. Wir werden die Förderung weiter stärken. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen dem Schleswig-Holstein Musik Festival und der heimischen Musikszene wird ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns dafür ein, daß die Zusammenarbeit zwischen dem Festival und der schleswig-holsteinischen Musikszene ausgebaut wird. Link zum Original
Die Aktivitäten von Amateurmusikerinnen und -musikern werden unterstützt.
Wortlaut im Programm
Daneben werden wir auch die Aktivitäten der Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker im Lande unterstützen. Link zum Original
Die kulturelle Filmförderung wird dauerhaft abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die Kulturelle Filmförderung hat eine lebendige und vielfältige Filmproduktion im Lande entstehen lassen. Wir werden sie dauerhaft absichern. Dies gilt auch für den Landespreis „Kommunales Kino". Link zum Original
Der Landespreis „Kommunales Kino“ wird dauerhaft abgesichert.
Wortlaut im Programm
Die Kulturelle Filmförderung hat eine lebendige und vielfältige Filmproduktion im Lande entstehen lassen. Wir werden sie dauerhaft absichern. Dies gilt auch für den Landespreis „Kommunales Kino". Link zum Original
Neben der institutionellen Förderung der Künstlerverbände werden weiterhin Künstlerstipendien ausgeschrieben.
Wortlaut im Programm
Neben der institutionellen Förderung der Künstlerverbände werden wir auch in Zukunft Stipendien ausschreiben. Link zum Original
Die Zusammenarbeit zwischen den Künstlerhäusern wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen den Künstlerhäusern intensivieren. Link zum Original
Museen werden als bürgernahes, besucherfreundliches und kindgerechtes Angebot ausgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen, daß Museen als bürgernahes, besucherfreundliches und kindgerechtes Kommunikationsangebot weiter ausgebaut werden. Link zum Original
Der Museumsschwerpunkt des Landes bleibt in Schleswig mit Schloss Gottorf und der Volkskundlichen Sammlung.
Wortlaut im Programm
Der Museumsschwerpunkt wird auch zukünftig in Schleswig mit Schloß Gottorf und der im Aufbau befindlichen Volkskundlichen Sammlung auf dem Hesterberg liegen. Link zum Original
Die Museumslandschaft wird konsolidiert.
Wortlaut im Programm
Die Konsolidierung der Museumslandschaft und die Verstärkung der Kooperation der Museen ist unser Ziel. Link zum Original
Die Kooperation der Museen wird verstärkt.
Wortlaut im Programm
Die Konsolidierung der Museumslandschaft und die Verstärkung der Kooperation der Museen ist unser Ziel. Link zum Original
Für den Erhalt von Bau- und Bodendenkmalen stellt das Land im Rahmen seiner Möglichkeiten Mittel bereit.
Wortlaut im Programm
Denkmalpflege und Denkmalschutz sind wichtige gesellschaftliche Aufgaben, sie bedürfen der Mithilfe aller. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten und im Rahmen unserer Möglichkeiten für den Erhalt von Bau- und Bodendenkmalen Ressourcen bereitstellen. Link zum Original
In der Denkmalpflege wird ein Schwerpunkt im Ensembleschutz gebildet.
Wortlaut im Programm
Wir haben einen Schwerpunkt im Bereich der Gartendenkmalpflege gesetzt und werden einen weiteren Schwerpunkt im Ensembleschutz bilden. Link zum Original
Eigentümer von Kulturdenkmalen erhalten weiterhin Mittel für denkmalbedingte Aufwendungen.
Wortlaut im Programm
Auch sollen weiterhin Mittel für denkmalbedingte Aufwendungen an Eigentümer und Eigentümerinnen von Kulturdenkmalen zur Verfügung gestellt werden. Link zum Original
Die nationalen Minderheiten werden zur Erhaltung ihrer kulturellen und sprachlichen Identität weiter gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Minderheiten weiterhin unterstützen und fördern, um so bei der Aufrechterhaltung ihrer kulturellen und sprachlichen Identität zu helfen. Link zum Original
Die deutschen Sinti und Roma werden als Minderheit anerkannt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß auch die Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als Minderheit erfolgt und diese Minderheit in der Landesverfassung genannt wird. Link zum Original
Die deutschen Sinti und Roma werden in der Landesverfassung als Minderheit genannt.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß auch die Anerkennung der deutschen Sinti und Roma als Minderheit erfolgt und diese Minderheit in der Landesverfassung genannt wird. Link zum Original
Die Mehrspartentheater in Schleswig-Holstein bleiben erhalten.
Wortlaut im Programm
Wir treten für den Erhalt der Mehrspartentheater in Schleswig-Holstein ein. Link zum Original
In Deutschland ist eine wirksame Kontrolle der Medienkonzentration erforderlich.
Wortlaut im Programm
Die Gefahren, die der fortschreitende Konzentrationsprozeß für den demokratisch verfaßten Staat auslösen kann, erfordern eine wirksame Konzentrationskontrolle in Deutschland. Link zum Original
Ein plurales Angebot der elektronischen Medien wird gesichert.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns nachdrücklich für die Sicherung eines pluralen Angebotes im Bereich der elektronischen Medien einsetzen. Link zum Original
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird in seinem Bestand und seinen Entwicklungsmöglichkeiten gesichert.
Wortlaut im Programm
Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt im dualen System eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung eines vielfältigen Angebotes zu. Ihn in seinem Bestand zu sichern und seine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten zu garantieren, ist das Grundanliegen unserer Medienpolitik. Link zum Original
Die öffentlich-rechtlichen Anbieter erhalten eine ausreichende Finanzausstattung, die auch den Einstieg in neue Angebote wie Pay-TV ermöglicht.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine angemessene und ausreichende Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Anbieter sichern, die ihnen auch den Einstieg in den Bereich neuer Angebote wie pay-TV, video-on-demand etc. ermöglicht. Dazu werden allerdings auch weiterhin innerhalb der Anstalten energische Sparmaßnahmen notwendig sein; Link zum Original
Innerhalb der öffentlich-rechtlichen Anstalten bleiben energische Sparmaßnahmen notwendig.
Wortlaut im Programm
Wir wollen eine angemessene und ausreichende Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Anbieter sichern, die ihnen auch den Einstieg in den Bereich neuer Angebote wie pay-TV, video-on-demand etc. ermöglicht. Dazu werden allerdings auch weiterhin innerhalb der Anstalten energische Sparmaßnahmen notwendig sein; Link zum Original
Die aufsichtsbefugten Landesrundfunkanstalten werden in die Lage versetzt, Konzentrationsvorschriften durchzusetzen.
Wortlaut im Programm
Um eine wirkungsvolle Konzentrationskontrolle zu ermöglichen, wollen wir die zur Aufsicht befugten Landesrundfunkanstalten in die Lage versetzen, die bestehenden Vorschriften auch durchsetzen zu können. Link zum Original
Ein wirksamer Verbraucherschutz gegenüber den Rundfunksendern wird geschaffen.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen wirksamen „Verbraucherschutz" gegenüber den Sendern ein. Eine Stiftung „Medientest" soll für Transparenz bei Programmen und Anbietern sorgen. Link zum Original
Eine Stiftung Medientest sorgt für Transparenz bei Programmen und Anbietern.
Wortlaut im Programm
Wir setzen uns für einen wirksamen „Verbraucherschutz" gegenüber den Sendern ein. Eine Stiftung „Medientest" soll für Transparenz bei Programmen und Anbietern sorgen. Link zum Original
Die Tätigkeit privater Rundfunkveranstalter auf verwandten Märkten wie Presse, Rechtehandel und Sendenetzbetrieb wird gesetzlich begrenzt und notfalls verboten.
Wortlaut im Programm
Wir treten dafür ein, die gleichzeitige Tätigkeit privater Rundfunkveranstalter auf den verwandten Märkten für Tageszeitungen, Programmzeitschriften, Rechtehandel, Produktion oder Sendenetzbetrieb durch klare gesetzliche Vorschriften zu begrenzen und erforderlichenfalls auch zu verbieten. Link zum Original
Private Rundfunkveranstalter unterliegen weitreichenden Transparenz- und Publizitätspflichten zu Eigentums- und Beteiligungsverhältnissen.
Wortlaut im Programm
weitreichende Transparenzvorschriften und Publizitätspflichten für Veranstalter privaten Rundfunks, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, Eigentums- und Beteiligungsverhältnisse erkennen zu können, Link zum Original
Die Landesrundfunkanstalten erhalten umfassende Befugnisse zur Überprüfung der Angaben privater Veranstalter.
Wortlaut im Programm
klare und umfassende Befugnisse der Landesrundfunkanstalten zur Überprüfung der gemachten Angaben, Link zum Original
Eine bundesweit tätige Institution der Länder übernimmt Zulassung und Kontrolle bundesweiter Rundfunkveranstalter.
Wortlaut im Programm
die Bildung einer bundesweit tätigen Institution der Länder, die die Zuständigkeiten im Bereich der Zulassung und Kontrolle bundesweiter Veranstalter übernimmt, Link zum Original
Die norddeutschen Länder bilden eine gemeinsame Landesmedienanstalt für landesweite und regionale Programme und die Kabeleinspeisung.
Wortlaut im Programm
die Bildung einer gemeinsamen Landesmedienanstalt norddeutscher Länder mit der Verantwortung für landesweite und regionale Programme und für die Entscheidungen über die Kabeleinspeisung. Link zum Original
Die Offenen Kanäle werden erhalten, ausgebaut und angemessen finanziert.
Wortlaut im Programm
den Erhalt, den Ausbau und die angemessene Finanzierung der Offenen Kanäle, die den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden und Initiativen die Teilhabe an den technischen und publizistischen Möglichkeiten der elektronischen Medien ermöglichen, Link zum Original
Der Schutz der Nutzer elektronischer Medien sowie Jugend- und Verbraucherschutz werden verbessert.
Wortlaut im Programm
eine Verbesserung des Schutzes der Nutzer der elektronischen Medien, mehr Jugend- und Verbraucherschutz und intensivere Anstrengungen im Bereich der Medienpädagogik. Link zum Original
Die Medienpädagogik wird intensiviert.
Wortlaut im Programm
eine Verbesserung des Schutzes der Nutzer der elektronischen Medien, mehr Jugend- und Verbraucherschutz und intensivere Anstrengungen im Bereich der Medienpädagogik. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.