SPD · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996
Forderungen zu Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996 · Original
Das Programm enthält 41 von 847 Forderungen zu „Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung“.
- 41Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 108Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung 41
Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Erholung sollen wieder räumlich zusammengeführt werden.
Wortlaut im Programm
Wir wollen Wohnen und Arbeiten mit Freizeit und Erholung wieder zu einer räumlichen Einheit zusammenführen. Link zum Original
Die Förderung von Niedrigenergiehäusern wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wir werden die Förderung von „Niedrigenergiehäusern" fortsetzen, von denen es in Schleswig-Hostein bereits ca. 1.000 gibt. Link zum Original
Durch Änderung der Bauleitplanung werden energie- und ressourcensparende Bau- und Siedlungsweisen gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir werden durch Änderung der Bauleitplanung energie- und ressourcensparende Bau- und Siedlungsweisen fördern. Link zum Original
Die Ausweisung von Mischgebieten gilt als Chance für Arbeitsplätze im Dorf.
Wortlaut im Programm
Eine besondere Chance für Arbeitsplätze ist die Aus weisung von Mischgebieten. Link zum Original
Umbau vorhandener Bausubstanz und dorfgemäßer Neubau sollen ermöglicht werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen den Umbau vorhandener Bausubstanz und dorfgemäßen Neubau möglich machen. Link zum Original
Per Bundesratsinitiative soll ermöglicht werden, ehemalige landwirtschaftliche Gebäude für andere Zwecke zu nutzen.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen, daß ehemalige landwirtschaftliche Gebäude für andere Zwecke genutzt werden können. Dazu werden wir eine Initiative im Bundesrat ergreifen. Link zum Original
Wohnungserhaltende Maßnahmen sollen gefördert werden, um Wohnungslosigkeit zu verhindern.
Wortlaut im Programm
• „vorbeugen statt heilen" als durchgängigen Grundsatz umsetzt, von der Vorsorge im Gesundheitswesen, auch eine vorsorgende Umweltpolitik ist gesundheitliche Vorsorge, über „Rehabilitation statt Pflege" bis zur Förderung wohnungserhaltender Maßnahmen anstelle von Wohnungslosigkeit; Link zum Original
Jeder Mensch in Schleswig-Holstein soll eine Wohnung haben.
Wortlaut im Programm
Ziel unserer Politik ist, daß jeder Mensch in Schleswig-Holstein eine Wohnung hat. Link zum Original
Die Förderung des Wohnungsbaus wird auf hohem Niveau fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
Auch wenn sich Anzeichen der Entspannung auf dem Wohnungsmarkt mehren: wir werden die Förderung des Wohnungsbaus auf hohem Niveau fortsetzen. Link zum Original
Neue, zielgenauere und personenbezogene Förderungsmodelle wie Wohnen ohne Auto, große Wohnungen für kinderreiche Familien, Wohngemeinschaftsmodelle und einkommensorientierte Förderung werden in Pilotprojekten erprobt.
Wortlaut im Programm
Dabei sind wir offen für neue, zielgenauere und personenbezogene Förderungsmodelle, z. B. Wohnen ohne Auto, große Wohnungen für kinderreiche Familien, Wohngemeinschaftsmodelle und die einkommensorientierte Förderung. Solche Modelle werden wir in Pilotprojekten erproben. Link zum Original
Der Fehlbestand an Wohnraum in Schleswig-Holstein wird abgebaut.
Wortlaut im Programm
Wir wollen den Fehlbestand an Wohnraum in Schleswig-Holstein abbauen. Link zum Original
Der Bau von Sozialwohnungen für einkommensschwache Familien im ersten Förderweg behält Vorrang.
Wortlaut im Programm
• Wir werden den Vorrang für den Bau von Sozialwohnungen für einkommensschwache Familien (1. Förderweg) beibehalten. Link zum Original
Neue Fördermodelle im Wohnungsbau werden erprobt.
Wortlaut im Programm
• Wir werden neue Fördermodelle erproben. Link zum Original
Im Bundesrat wird die Anhebung der Einkommensgrenzen für den Bezug von Sozialwohnungen angestrebt.
Wortlaut im Programm
• Wir werden uns im Bundesrat für die Anhebung der Einkommensgrenzen zum Bezug von Sozialwohnungen einsetzen. Link zum Original
Die Kosten im sozialen Wohnungsbau werden gesenkt.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen die Kosten im sozialen Wohnungsbau senken. Link zum Original
Rechtliche Voraussetzungen sollen geschaffen werden, um leistungslose Spekulationsgewinne bei Grund und Boden durch einen Planungswertausgleich abzuschöpfen.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen uns dafür einsetzen, daß die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um leistungslose Spekulationsgewinne bei Grund und Boden durch einen angemessenen Planungswertausgleich abzuschöpfen. Link zum Original
Ein Fonds für Bodenbevorratung wird eingerichtet, um Bodenspekulation zu begegnen und Biotopvernetzung sowie Ausgleichsmaßnahmen zu ermöglichen.
Wortlaut im Programm
• Wir werden einen Fonds für Bodenbevorratung einrichten, um insbesondere in bevölkerungsreichen Regionen mit entsprechender Flächenknappheit der Bodenspekulation zu begegnen und um die Biotopvernetzung und Ausgleichsmaßnahmen zu ermöglichen. Link zum Original
Das Wohngeld wird angehoben und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
• Wir setzen uns für die Anhebung und den Ausbau des Wohngeldes ein. Link zum Original
Öffentliche Mittel werden für besondere Wohnungstauschprogramme als Pilotprojekt bereitgestellt.
Wortlaut im Programm
• Wir werden im Rahmen von Wohnungsförderungsmaßnahmen öffentliche Mittel zur Verfügung stellen, um besondere Wohnungstauschprogramme personell und finanziell organisieren und durchführen zu können (Pilotprojekt). Link zum Original
Die Förderprogramme im Wohnungsbau werden kontinuierlich fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
• Wir werden unsere Förderprogramme kontinuierlich fortsetzen. Link zum Original
Die öffentliche Förderung der Eigentumsbildung, vor allem für junge Familien und einkommensschwache Haushalte, wird fortgesetzt.
Wortlaut im Programm
• Wir werden die öffentliche Förderung der Eigentumsbildung fortsetzen, die insbesondere jungen Familien und einkommensschwachen Haushalten zugute kommt. Dabei setzen wir uns für eine progressionsunabhängige steuerliche Förderung ein. Link zum Original
Die steuerliche Förderung des Wohneigentums wird progressionsunabhängig gestaltet.
Wortlaut im Programm
• Wir werden die öffentliche Förderung der Eigentumsbildung fortsetzen, die insbesondere jungen Familien und einkommensschwachen Haushalten zugute kommt. Dabei setzen wir uns für eine progressionsunabhängige steuerliche Förderung ein. Link zum Original
Wohnungslosigkeit wird vermieden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen Wohnungslosigkeit vermeiden. Link zum Original
Konzepte gegen Wohnungsnot werden gemeinsam mit den Kommunen weiterentwickelt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir gemeinsam mit den Kommunen Konzepte gegen Wohnungsnot weiterentwickeln. Dazu gehört auch die verstärkte Nutzung von Belegungsrechten. Link zum Original
Belegungsrechte werden verstärkt genutzt.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir gemeinsam mit den Kommunen Konzepte gegen Wohnungsnot weiterentwickeln. Dazu gehört auch die verstärkte Nutzung von Belegungsrechten. Link zum Original
Die Rechte der Mieter werden gestärkt, unter anderem durch weitere Mietspiegel und neue Formen der Mitbestimmung.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen die Rechte der Mieter stärken, u.a. durch weitere Mietspiegel und neue Formen der Mitbestimmung. Link zum Original
Eine Aushebelung der Mieterrechte durch die Bundesregierung wird nicht hingenommen.
Wortlaut im Programm
Eine Aushebelung der Rechte von Mietern durch die Bundesregierung werden wir nicht zulassen. Link zum Original
Das Genossenschaftswesen wird neu belebt und gestärkt.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen das Genossenschaftswesen neu beleben und stärken. Link zum Original
Die Kapitalbeteiligung der Mitglieder von Genossenschaften wird steuerlich gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei setzen wir uns für die steuerliche Förderung der Kapitalbeteiligung der Mitglieder ein. Link zum Original
Aus landeseigenen Grundstücken werden vermehrt Erbbaurechte für den Mietwohnungsbau vergeben, um den genossenschaftlichen Mietwohnungsbau zu stärken.
Wortlaut im Programm
• Wir werden uns dafür einsetzen, daß vermehrt aus landeseigenen Grund stücksbeständen Erbbaurechte für den Mietwohnungsbau vergeben werden und auf diese Weise der genossenschaftliche Mietwohnungsbau gestärkt wird. Link zum Original
Die Programme für ökologisches Bauen und Niedrigenergiehäuser werden erweitert.
Wortlaut im Programm
Deshalb werden wir die Programme für ökologisches Bauen und Niedrigenergiehäuser erweitern. Link zum Original
Baulücken und Blockränder werden geschlossen.
Wortlaut im Programm
Wir werden Baulücken und Blockränder schließen und eine behutsame Nachverdichtung in Wohn- und Gewerbegebieten vornehmen. Link zum Original
In Wohn- und Gewerbegebieten wird behutsam nachverdichtet.
Wortlaut im Programm
Wir werden Baulücken und Blockränder schließen und eine behutsame Nachverdichtung in Wohn- und Gewerbegebieten vornehmen. Link zum Original
Der Bevölkerungszuwachs in der Metropolregion Hamburg wird durch ein gemeinsam mit Hamburg finanziertes und mit den Kommunen abgestimmtes Sonderprogramm gesteuert.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen den Bevölkerungszuwachs in der Metropolregion Hamburg durch ein gemeinsam mit Hamburg finanziertes und mit den schleswigholsteinischen Kommunen abgestimmtes Sonderprogramm in geordnete Bahnen leiten. Link zum Original
Das Wohnumfeld wird verbessert und die notwendige Infrastruktur errichtet.
Wortlaut im Programm
• Wir fordern die Verbesserung des Wohnumfeldes und die Errichtung der notwendigen Infrastruktur, denn allein die Schaffung von Wohnraum reicht nicht aus. Link zum Original
Kinder-, jugend- und behindertengerechtes Bauen wird gefördert.
Wortlaut im Programm
Wir wollen kinder-, jugend- und behindertengerechtes Bauen fördern. Link zum Original
Der Wohnungsbau wird bedarfsgerecht gefördert und richtet sich an der Vielfalt der Wohn- und Lebensformen statt an der Familie mit zwei Kindern aus.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen einen bedarfsgerechten Wohnungsbau fördern. Nicht mehr die Familie mit zwei Kindern darf der Maßstab sein, sondern die vorhandene Vielfalt von unterschiedlichen Wohn- und Zusammenlebensformen muß zum Maßstab werden. Link zum Original
Beim Wohnungsbau zählen neben der Größe auch Lage und Erreichbarkeit sozialer und öffentlicher Einrichtungen.
Wortlaut im Programm
Dabei kommt es aber nicht nur auf die Größe an, sondern auch auf die Lage und die Erreichbarkeit von sozialen und öffentlichen Einrichtungen. Link zum Original
Barrierefreies Bauen und Wohnen wird Grundlage des Städte- und Wohnungsbaus, besonders beim öffentlichen und öffentlich geförderten Bauen.
Wortlaut im Programm
Wir werden sicherstellen, daß barrierefreies Bauen und Wohnen Grund lage des Städte- und Wohnungsbaus, insbesondere des öffentlichen und öffentlich geförderten Bauens, wird. Link zum Original
Im Wohnungsbau werden Wohnungen bereitgestellt, die den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung und ihren Familien gerecht werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen im Wohnungsbau darauf hinwirken, daß Wohnungen bereitgestellt werden, die den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und deren Familien gerecht werden. Wohnungseigentum wollen wir über die normalen Programme hinaus zusätzlich fördern. Link zum Original
Wohnungseigentum von Menschen mit Behinderung wird über die normalen Programme hinaus gefördert.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen im Wohnungsbau darauf hinwirken, daß Wohnungen bereitgestellt werden, die den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen und deren Familien gerecht werden. Wohnungseigentum wollen wir über die normalen Programme hinaus zusätzlich fördern. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.