SPD · Regierungsprogramm zur Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Schleswig-Holstein 1996 · Original
Das Programm enthält 33 von 847 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 33Forderungen zum Politikfeld
- 4 %des Programms
- 108Seiten im Original
- 1996Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 33
Der ökologische Landbau wird gestützt.
Wortlaut im Programm
Wir werden den ökologischen Landbau stützen, weil er auch einen sparsamen Energieverbrauch aufweist. Link zum Original
Der ländliche Raum wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir stärken den ländlichen Raum. Link zum Original
Dörfer erhalten Freiraum für eine eigenständige dorfgemäße Entwicklung.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen den Dörfern den Freiraum für eine eigenständige dorfgemäße Entwicklung geben. Link zum Original
Alle öffentlichen Fördermaßnahmen werden gebündelt, um die Dörfer unter Wahrung ihres Charakters wirtschaftlich, sozial und kulturell zu beleben.
Wortlaut im Programm
Wir wollen alle öffentlichen Fördermaßnahmen mit dem Ziel bündeln, bei Wahrung des dörflichen Charakters die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Belebung der Dörfer zu fördern. Link zum Original
Junge Menschen sollen im Dorf eine Wohnung und in erreichbarer Nähe einen Arbeitsplatz finden können.
Wortlaut im Programm
• Wer als junger Mensch im Dorf bleiben will, soll dort auch eine Wohnung und in erreichbarer Nähe einen Arbeitsplatz finden können. Link zum Original
Die Dorfentwicklung soll ortsangepasst unter Einbeziehung der vorhandenen Infrastruktur erfolgen.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen eine ortsangepaßte Entwicklung unter Einbeziehung der vorhandenen Infrastruktur. Link zum Original
Die Agrarpolitik der Europäischen Union soll weiter reformiert werden.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik der Europäischen Union muß weiter reformiert werden. Link zum Original
Überreglementierungen in der Agrarpolitik sollen abgebaut werden.
Wortlaut im Programm
Uberreglementierungen müssen abgebaut und die Entscheidungsfreiheit der Landwirte muß erhöht werden. Link zum Original
Die Entscheidungsfreiheit der Landwirte soll erhöht werden.
Wortlaut im Programm
Uberreglementierungen müssen abgebaut und die Entscheidungsfreiheit der Landwirte muß erhöht werden. Link zum Original
Die Agrarausgaben sollen einer umweltfreundlichen und wettbewerbsfähigen Land- und Ernährungswirtschaft zugutekommen.
Wortlaut im Programm
Die z. Zt. 70 Milliarden Mark Agrarausgaben müssen einer umweltfreundlichen und wettbewerbsfähigen Land-. und Ernährungswirtschaft zugute kommen. Link zum Original
Ziel der Landesagrarpolitik ist eine umweltfreundliche und wettbewerbsfähige Land- und Ernährungswirtschaft mit reichhaltigem Angebot gesunder Lebensmittel.
Wortlaut im Programm
Oberstes Ziel unserer Landesagrarpolitik ist eine umweltfreundliche und wettbewerbsfähige Land- und Ernährungswirtschaft mit einem reichhaltigen Angebot an gesunden Lebensmitteln. Link zum Original
Ein größerer Teil der landwirtschaftlichen Produkte soll im Land zu hochwertigen Lebensmitteln weiterverarbeitet werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen erreichen, daß ein größerer Teil der landwirtschaftlichen Produkte im Lande zu hochwertigen Lebensmitteln weiterverarbeitet wird. Hierfür muß die Zusammenarbeit von Land- und Ernährungswirtschaft weiter verbessert weden. So wird die Chance größer, mehr Verarbeitungs- und Veredelungsbetriebe bei uns aufzubauen, um die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu stärken. Link zum Original
Die Zusammenarbeit von Land- und Ernährungswirtschaft soll verbessert werden.
Wortlaut im Programm
• Wir wollen erreichen, daß ein größerer Teil der landwirtschaftlichen Produkte im Lande zu hochwertigen Lebensmitteln weiterverarbeitet wird. Hierfür muß die Zusammenarbeit von Land- und Ernährungswirtschaft weiter verbessert weden. So wird die Chance größer, mehr Verarbeitungs- und Veredelungsbetriebe bei uns aufzubauen, um die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu stärken. Link zum Original
Die Direktvermarktung vor Ort wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
• Wir unterstützen die Direktvermarktung vor Ort und den Aufbau einer regionalen Produktvermarktung auch über Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften. Link zum Original
Der Aufbau regionaler Produktvermarktung, auch über Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften, wird unterstützt.
Wortlaut im Programm
• Wir unterstützen die Direktvermarktung vor Ort und den Aufbau einer regionalen Produktvermarktung auch über Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften. Link zum Original
Umweltfreundliche Anbaumethoden im Rahmen einer nachhaltigen Landnutzung erhalten Vorrang.
Wortlaut im Programm
• Wir geben umweltfreundlichen Anbaumethoden im Rahmen einer „nachhaltigen Landnutzung" bei Anwendung hoher ökologischer Qualitätsziele den Vorrang. Link zum Original
Der Einsatz von Hormonen in der Tierproduktion wird abgelehnt.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Einsatz von Hormonen in der Tierproduktion ab und wollen eine artgerechte Tierhaltung. Link zum Original
Die Tierhaltung soll artgerecht sein.
Wortlaut im Programm
Wir lehnen den Einsatz von Hormonen in der Tierproduktion ab und wollen eine artgerechte Tierhaltung. Link zum Original
Gentechnisch hergestellte Lebensmittel werden abgelehnt.
Wortlaut im Programm
• Wir lehnen mit gentechnischen Verfahren hergestellte Lebensmittel ab. Link zum Original
Für alle gentechnisch hergestellten Lebensmittel soll eine umfassende Kennzeichnungspflicht gelten.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns für die umfassende Kennzeichnungspflicht für alle mit gentechnischen Verfahren hergestellten Lebensmittel einsetzen. Link zum Original
Der Strukturwandel in der Landwirtschaft wird sozial gestaltet.
Wortlaut im Programm
• Wir werden den Strukturwandel in der Landwirtschaft sozial gestalten. Link zum Original
Landwirte sollen Erwerbsmöglichkeiten im Naturschutz, in der Landschaftspflege und in der regenerativen Energieerzeugung erhalten.
Wortlaut im Programm
wollen, daß Landwirte Erwerbsmöglichkeiten im Naturschutz, bei der Land schaftspflege und der regenerativen Energieerzeugung erhalten. Link zum Original
Der Anteil ökologisch bewirtschafteter Nutzfläche soll von 2 Prozent bis 2005 auf 10 Prozent steigen.
Wortlaut im Programm
Ziel ist es, die derzeit 2 Prozent ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche bis zum Jahre 2005 auf 10 Prozent zu steigern. Link zum Original
Die Wettbewerbsfähigkeit ökologisch wirtschaftender Betriebe gegenüber der konventionellen Landwirtschaft wird gestärkt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe gegenüber der konventionellen Landwirtschaft stärken und letztere zum Umschwenken motivieren und sie dabei unterstützen. Link zum Original
Konventionelle Betriebe werden zur Umstellung auf ökologischen Landbau motiviert und dabei unterstützt.
Wortlaut im Programm
Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe gegenüber der konventionellen Landwirtschaft stärken und letztere zum Umschwenken motivieren und sie dabei unterstützen. Link zum Original
Der Aufbau von Vermarktungseinrichtungen für Ökoprodukte wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir den Aufbau für Vermarktungseinrichtungen für Ökoprodukte und die ökologische Fachberatung der Betriebe gezielt fördern und gesetzliche Vermarktungshemmnisse für Direktvermarkter abbauen. Link zum Original
Die ökologische Fachberatung landwirtschaftlicher Betriebe wird gezielt gefördert.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir den Aufbau für Vermarktungseinrichtungen für Ökoprodukte und die ökologische Fachberatung der Betriebe gezielt fördern und gesetzliche Vermarktungshemmnisse für Direktvermarkter abbauen. Link zum Original
Gesetzliche Vermarktungshemmnisse für Direktvermarkter werden abgebaut.
Wortlaut im Programm
Dabei wollen wir den Aufbau für Vermarktungseinrichtungen für Ökoprodukte und die ökologische Fachberatung der Betriebe gezielt fördern und gesetzliche Vermarktungshemmnisse für Direktvermarkter abbauen. Link zum Original
Es werden Wege gesucht, Baumschulbetriebe auf eine ökologisch verträgliche Produktionsweise umzustellen.
Wortlaut im Programm
• Wir werden nach neuen Wegen suchen, um auch die wirtschaftlich bedeutsamen Baumschulbetriebe auf eine ökologisch verträgliche Produktionsweise umzustellen. Link zum Original
Per Bundesrat soll das Tierschutzgesetz für eine artgerechte Tierhaltung geändert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns im Bundesrat erneut für die Änderung des Tierschutzgesetzes einsetzen, um eine artgerechte Tierhaltung und die Beschränkung von Tiertransporten zu verwirklichen. Dies soll nicht nur für Nutztiere, sondern auch für der Natur entnommene Wildtiere sowie Wildtiernachzuchten gelten. Link zum Original
Per Bundesrat soll das Tierschutzgesetz zur Beschränkung von Tiertransporten geändert werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns im Bundesrat erneut für die Änderung des Tierschutzgesetzes einsetzen, um eine artgerechte Tierhaltung und die Beschränkung von Tiertransporten zu verwirklichen. Dies soll nicht nur für Nutztiere, sondern auch für der Natur entnommene Wildtiere sowie Wildtiernachzuchten gelten. Link zum Original
Schlachttiertransporte sollen nur noch bis zur nächstgelegenen Schlachtstätte zugelassen werden.
Wortlaut im Programm
Wir werden uns dafür einsetzen, daß Schlachttier-Transporte nur noch bis zur nächstgelegenen Schlachtstätte zugelassen werden. Link zum Original
Lebendexporte von Schlachttieren sollen verhindert werden.
Wortlaut im Programm
Lebendexporte von Schlachttieren sollen verhindert werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.