FDP ST · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994
Forderungen zu Verkehr und Infrastruktur
Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original
Das Programm enthält 27 von 530 Forderungen zu „Verkehr und Infrastruktur“.
- 27Forderungen zum Politikfeld
- 5 %des Programms
- 21Seiten im Original
- 1994Wahljahr
Keine Treffer.
Verkehr und Infrastruktur 27
Für die Infrastruktur sind neue Finanzierungswege wie die Privatfinanzierung des Straßenbaus nötig.
Wortlaut im Programm
Dennoch ist festzustellen, daß Sachsen-Anhalt das Niveau der Verkehrsinfrastruktur der alten Bundesländer erst im Jahre 2020 erreichen wird, wenn wir nicht neue Wege bei der Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen wie Z.B. der Privatfinanzierung des Straßenbaus gehen. Link zum Original
Die Verkehrspolitik berücksichtigt zugleich die Mobilität der Bürger, die Bedürfnisse der Wirtschaft und den Umweltschutz.
Wortlaut im Programm
Eine verantwortungsvolle und zukunftsweisende Verkehrspolitik muß gleichzeitig die Sicherung der Mobilität der Bürger, die Bedürfnisse der Wirtschaft und den Schutz der Umwelt im Blick haben. Link zum Original
Umweltbelastung und Landschaftsverbrauch durch Verkehr werden so gering wie möglich gehalten und die Belastung der Bevölkerung deutlich verringert.
Wortlaut im Programm
Gleichzeitig muß die Belastung der Umwelt und der Verbrauch von Landschaftsgebieten so gering wie möglich gehalten und die Belastung der Bevölkerung deutlich zurückgedrängt werden. Link zum Original
Beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere beim Autobahnneubau, wird auch Privatfinanzierung angewendet.
Wortlaut im Programm
daß bei dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere ftir den Neubau der Autobahnen, auch das Modell der Privatfinanzierung angewendet wird. Link zum Original
Der Neubau der A 14 wird so schnell wie möglich begonnen.
Wortlaut im Programm
- daß der Neubau der A 14 so schnell wie möglich begonnen wird und daß die A 14 durch die Altmarkregion nach Hamburg und Schwerin fortgesetzt wird. Link zum Original
Die A 14 wird durch die Altmark nach Hamburg und Schwerin fortgeführt.
Wortlaut im Programm
- daß der Neubau der A 14 so schnell wie möglich begonnen wird und daß die A 14 durch die Altmarkregion nach Hamburg und Schwerin fortgesetzt wird. Link zum Original
Die A 2 und die A 9 werden zügig sechsstreifig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß der sechsstreifige Ausbau der A2 und A9 zügig realisiert wird. Link zum Original
Die A 82 Halle–Göttingen wird frühestmöglich gebaut.
Wortlaut im Programm
- zügiges Vorantreiben des Raumordnungsverfahrens für die frühestmögliche Realisierung des Baues der A 82 Halle-Göttingen. Link zum Original
Bestimmte Abschnitte des Bundesfernstraßennetzes werden vierstreifig ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß bestimmte Streckenabschnitte des Bundesfernstraßennetzes vierstreifig ausgebaut werden. Link zum Original
Der Ausbau des ÖPNV hat in Ballungsgebieten und größeren Städten Vorrang vor dem Individualverkehr.
Wortlaut im Programm
- daß der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Ballungsgebieten und in größeren Städten Vorrang vor dem Individualverkehr hat, wobei dieser Ausbau in einer ausgewogenen und sinnvoll abgestimmten Kombination der verschiedenen Verkehrsträger (Bus, Straßenbahn, S-Bahn, Nahverkehrszüge etc.) bestehen muß. Durch die Bildung von Tarif- und Verkehrsverbänden kann dieses gewährleistet werden. Link zum Original
Der ÖPNV wird als abgestimmte Kombination von Bus, Straßenbahn, S-Bahn und Nahverkehrszügen ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Ballungsgebieten und in größeren Städten Vorrang vor dem Individualverkehr hat, wobei dieser Ausbau in einer ausgewogenen und sinnvoll abgestimmten Kombination der verschiedenen Verkehrsträger (Bus, Straßenbahn, S-Bahn, Nahverkehrszüge etc.) bestehen muß. Durch die Bildung von Tarif- und Verkehrsverbänden kann dieses gewährleistet werden. Link zum Original
Tarif- und Verkehrsverbünde werden gebildet.
Wortlaut im Programm
- daß der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Ballungsgebieten und in größeren Städten Vorrang vor dem Individualverkehr hat, wobei dieser Ausbau in einer ausgewogenen und sinnvoll abgestimmten Kombination der verschiedenen Verkehrsträger (Bus, Straßenbahn, S-Bahn, Nahverkehrszüge etc.) bestehen muß. Durch die Bildung von Tarif- und Verkehrsverbänden kann dieses gewährleistet werden. Link zum Original
Für ländliche Regionen wird ein angepasstes, flexibles System des öffentlichen Personen- und Schienennahverkehrs entworfen.
Wortlaut im Programm
daß für die ländlichen Regionen ein angepaßtes, flexibles System des öffentlichenPersonen- und Schienennahverkehrs entworfen wird, denn gerade im ländlichen Raum ist der ÖPNV ein wichtiges Element der Daseinsfürsorge. Link zum Original
Ein ÖPNV-Gesetz zur technischen und finanziellen Umsetzung einer verkehrspolitischen Neuorientierung wird verabschiedet.
Wortlaut im Programm
- daß ein ÖPNV-Gesetz zur soliden technischen und finanziellen Umsetzung einer Neuorientierung in der Verkehrspolitik verabschiedet wird. Link zum Original
Sanierung von Ortsdurchfahrten und Neubau von Ortsumgehungen werden mit allen Betroffenen abgestimmt.
Wortlaut im Programm
- daß die Sanierung der Ortsdurchfahrten und der Neubau von Ortsumgehungen mit allen Betroffenen abgestimmt wird. Ausbau und Sanierung bestehender Straßen haben Vorrang vor dem Straßenneubau. Link zum Original
Ausbau und Sanierung bestehender Straßen haben Vorrang vor Straßenneubau.
Wortlaut im Programm
- daß die Sanierung der Ortsdurchfahrten und der Neubau von Ortsumgehungen mit allen Betroffenen abgestimmt wird. Ausbau und Sanierung bestehender Straßen haben Vorrang vor dem Straßenneubau. Link zum Original
Das Schienennetz wird ausgebaut und modernisiert, damit die Eisenbahn im Personen- und Güterverkehr attraktiver wird.
Wortlaut im Programm
- daß das Schienennetz ausgebaut und modernisiert wird, denn die Eisenbahn muß mittelund langfristig sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr wieder an Attraktivität und Akzeptanz gewinnen. Dabei spielt die Bahnstrukturreform mit der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs eine wichtige Rolle. Link zum Original
Die Hochgeschwindigkeitsstrecken Hannover–Stendal–Berlin und Erfurt–Halle/Leipzig–Berlin werden so schnell wie möglich aus- und neugebaut.
Wortlaut im Programm
- daß der Aus- undNeubau der Hochgeschwindigkeitsstrecken Hannover-Stendal-Berlin und Erfurt-HallelLeipzig-Berlin so schnell wie möglich vollzogen wird. Link zum Original
In Stendal und Magdeburg werden ICE-Haltepunkte vorgesehen.
Wortlaut im Programm
- daß Haltepunkte des ICE in Stendal und Magdeburg vorgesehen werden. Link zum Original
Der Ausbau der Strecken Helmstedt–Magdeburg–Berlin, Halle–Eichenberg und Uelzen–Salzwedel wird vorangetrieben.
Wortlaut im Programm
- daß der Streckenausbau Helmstedt-Magdeburg-Berlin, Halle-Eichenberg und Uelzen- Salzwedel weiter vorangetrieben wird. Link zum Original
Moderne Fahrzeuge und abgestimmte Fahrpläne erhöhen Attraktivität und Zuverlässigkeit des Schienenpersonennahverkehrs.
Wortlaut im Programm
- daß durch den Einsatz moderner Fahrzeuge und durch eine sinnvolle Abstimmung der Fahrpläne die Attraktivität und Zuverlässigkeit des Schienenpersonennahverkehrs erhöht wird. Link zum Original
Die S-Bahn-Systeme in den Räumen Halle/Leipzig und Magdeburg werden ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß die S-Bahn-Systeme in den Verdichtungsräumen Halle/Leipzig und Magdeburg ausgebaut werden. Link zum Original
Bahnhöfe in Mittel- und Oberzentren werden zu modernen Reiseverkehrszentren umgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß die Mittel- und Oberzentren zu modemen Reiseverkehrszentren umgebaut und daß größere Güterbahnhöfe zu Knotenpunkten für den Straßengüterverkehr, der dadurch entlastet wird, ausgebaut werden. Link zum Original
Größere Güterbahnhöfe werden zu Knotenpunkten ausgebaut, um den Straßengüterverkehr zu entlasten.
Wortlaut im Programm
- daß die Mittel- und Oberzentren zu modemen Reiseverkehrszentren umgebaut und daß größere Güterbahnhöfe zu Knotenpunkten für den Straßengüterverkehr, der dadurch entlastet wird, ausgebaut werden. Link zum Original
Das Wasserstraßennetz wird auf eine Verlagerung von Transporten auf den Wasserweg ausgerichtet.
Wortlaut im Programm
- daß das Wasserstraßennetz dem Anspruch nach einer Verlegung der Transportleistungen auf den Wasserweg gerecht wird. Deshalb muß der Ausbau des Mittellandkanals/ Elbe-Havel-Kanals und der Ausbau der Binnenhäfen und UmschlagsteIlen weiterverfolgt werden. Link zum Original
Der Ausbau des Mittellandkanals, des Elbe-Havel-Kanals sowie der Binnenhäfen und Umschlagstellen wird weiterverfolgt.
Wortlaut im Programm
- daß das Wasserstraßennetz dem Anspruch nach einer Verlegung der Transportleistungen auf den Wasserweg gerecht wird. Deshalb muß der Ausbau des Mittellandkanals/ Elbe-Havel-Kanals und der Ausbau der Binnenhäfen und UmschlagsteIlen weiterverfolgt werden. Link zum Original
Die Fähren über die Wasserstraßen des Landes werden erhalten und ausgebaut.
Wortlaut im Programm
- daß der Erhalt und Ausbau der Fähren über Sachsen-Anhalts Wasserstraßen weiterverfolgt und betrieben wird. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.