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FDP · Wahlprogramm zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994

Forderungen zu Kultur, Medien, Religion und Erinnerung

Landtagswahl Sachsen-Anhalt 1994 · Original

Das Programm enthält 26 von 530 Forderungen zu „Kultur, Medien, Religion und Erinnerung“.

Kultur, Medien, Religion und Erinnerung 26
  1. Denkmalpflege und Erhaltung von Gebäuden, Plätzen und Häuserzeilen werden Grundsatz aller Planung.

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    Wortlaut im Programm
    Denkmalpflege, Erhaltung und Wiederherstellung von Gebäuden, Plätzen und Häuserzeilen sollten über bestehende Vorschriften hinaus zum Grundsatz aller Planung gehören. Link zum Original
  2. Zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit wird in Wittenberg ein Institut für Zeitgeschichte gegründet.

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    Wortlaut im Programm
    Zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit wird in Wittenberg ein Institut fllr Zeitgeschichte gegründet. Link zum Original
  3. Museen, Theater, Musik- und Kreativschulen sowie Bibliotheken bieten kinder- und jugendgerechte Angebote zur kreativen Betätigung.

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    Wortlaut im Programm
    kinder- und jugendgerechte Angebote zur kreativen und kulturellen Betätigung in Museen, Theatern, Musik- und Kreativschulen sowie Bibliotheken. Link zum Original
  4. Das 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz wird nach seiner Verabschiedung zügig umgesetzt.

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    Wortlaut im Programm
    - die zügige Umsetzung des 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes nach seiner Verabschiedung durch den Bundestag. Link zum Original
  5. Die Stasiakten bleiben der Bevölkerung zugänglich.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. setzt sich dafür ein, daß die sogenannten Stasiakten der Bevölkerung weiterhin zugänglich bleiben. Link zum Original
  6. Kulturpolitik setzt neben staatlicher Förderung auf Sponsoren, Mäzene, Fördervereine und Stiftungen.

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    Wortlaut im Programm
    Liberale Kulturpolitik setzt neben staatlicher Förderung auf Sponsoren aus der Wirtschaft, private Mäzene, Fördervereine und Stiftungen. Link zum Original
  7. Rundfunkanbieter tragen Verantwortung, jugend- und gesellschaftsgefährdende Einflüsse auszuschalten.

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    Wortlaut im Programm
    Die sich neu entwickelnde Rundfunklandschaft ermöglicht durch ihre Vielfalt ein breites Informationsangebot, bringt aber zugleich mehr Verantwortung für die Anbieter, um jugend- und gesellschafts gefährdende Einflüsse auszuschalten. Link zum Original
  8. Der Staat soll im Rundfunk nicht alles regeln; die Entscheidung liegt beim Konsumenten.

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    Wortlaut im Programm
    Die Chance des Konsumenten ist der Ausschaltknopf, denn der Staat kann und soll nicht alles regeln. Link zum Original
  9. Fortbildungskurse ermöglichen freischaffenden Künstlern qualifizierte Lehrtätigkeiten im sozialen, pädagogischen und therapeutischen Bereich.

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    Wortlaut im Programm
    - In unserem Land gibt es andererseits eine Vielzahl von freischaffenden Künstlern, die ein "zweites Standbein" für die Sicherung ihres Lebensunterhaltes benötigen. Fortbildungskurse an wissenschaftlichenAusbildungeinrichtungen sollen diesen Künstlern ermöglichen, qualifizierte Lehr- und Übungstätigkeiten im sozialen, pädagogischen und therapeutischen Bereich auszuüben. Link zum Original
  10. Ein Landesgesetz zur Förderung von Kunst und Kultur mit regelmäßiger Berichtspflicht der Landesregierung wird verabschiedet.

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    Wortlaut im Programm
    - Wir werden für Sachsen-Anhalt ein Gesetz zur Förderung von Kunst und Kultur, das die Landesregierung z.B. zur regelmäßigen Berichterstattung verpflichtet, verabschieden. Link zum Original
  11. Kulturelle Dachorganisationen des Landes wie der Museumsverband werden institutionell gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Zukünftig sollen "Dachorganisationen" des Landes, wie z.B. der Museumsverband Sachsen-Anhalts und der Friedrich-Bödecker-Kreis, institutionell gefördert werden. Link zum Original
  12. Überregionale Kulturprojekte wie die großen Theater, das Staatsorchester und die Händel- und Telemann-Festspiele erhalten eine langfristige Finanzplanung und -absicherung.

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    Wortlaut im Programm
    Für landestypische überregionale Objekte und Projekte, wie z.B. die großen Theater Halle, Dessau und Magdeburg, das Philharmonische Staatsorchester oder die Händelbzw. Telemann-Festspiele, muß es eine langfristige Finanzplanung und -absicherung geben. Link zum Original
  13. Für große Kulturbetriebe werden neue Managementformen, etwa als GmbH, gefunden.

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    Wortlaut im Programm
    Vorrangig sollen dabei neue Formen des Managements gefunden werden, Z.B. als GmbH. Link zum Original
  14. Das Zuwendungsrecht der öffentlichen Hand wird liberalisiert, um die wirtschaftliche Eigenverantwortung der Theater zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    - Anzustreben ist eine Liberalisierung des Zuwendungsrechts der öffentlichen Hand und 33 damit die stärkere wirtschaftliche Eigenverantwortung der Theaterbetriebe. Link zum Original
  15. Im Süden, in der Mitte und im Norden des Landes bilden sich kooperative Theaterverbände.

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    Wortlaut im Programm
    In Sachsen-Anhalt sollten sich im Süden, in der Mitte und im Norden kooperative Theaterverbände bilden. Link zum Original
  16. Die kulturelle Versorgung des Landes erfolgt geographisch ausgewogen.

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    Wortlaut im Programm
    - Die kulturelle Entwicklung und "Versorgung" des Landes sollte geographisch "ausgewogen" erfolgen. Link zum Original
  17. Das kulturelle Nord-Süd-Gefälle im Land wird abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    - Die kulturelle Entwicklung und "Versorgung" des Landes sollte geographisch "ausgewogen" erfolgen. Das bestehende Nord-Süd-Gefälle muß abgebaut werden. Link zum Original
  18. Ein Landesdenkmalrat wird geschaffen.

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    Wortlaut im Programm
    - Dringend benötigt wird die vom Kultusministerium immer wieder hinausgeschobene Schaffung eines Landesdenkmalrates. Link zum Original
  19. Museen, Tiergärten und andere kommunale Begegnungsstätten werden durch gezieltes regionales Sponsoring erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    - Museen, Tiergärten u.a. Begegnungsstätten in den Kommunen werden durch die Möglichkeit gezielter Sponsoren der Region am Leben erhalten; die F.D.P. setzt sich für eine abrechenbare Sponsorenpolitik des Mittelstandes ein. Link zum Original
  20. Angestrebt wird eine abrechenbare Sponsorenpolitik des Mittelstandes.

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    Wortlaut im Programm
    - Museen, Tiergärten u.a. Begegnungsstätten in den Kommunen werden durch die Möglichkeit gezielter Sponsoren der Region am Leben erhalten; die F.D.P. setzt sich für eine abrechenbare Sponsorenpolitik des Mittelstandes ein. Link zum Original
  21. Kulturkreise und Vereine werden von Land und Kommunen gefördert, um regionale Traditionen zu beleben.

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    Wortlaut im Programm
    - Kulturkreise, Vereine erhalten eine Förderung durch Land und Kommunen, um den Traditionsrahmen der einzelnen Regionen zu beleben. Link zum Original
  22. Nicht landesgeförderte Baudenkmale werden durch gezielte Unterstützung der Kommunen erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    - Nicht in Landesförderungen festgelegte Baudenkmale werden durch eine gezielte Unterstützung der Kommunen am Leben gehalten. Die F.D.P. setzt sich für eine Teilprivatisierung von derartigen Objekten ein; durch die Mittelbehörden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz müssen Fördermaßnahmen zur Erhaltung und zum Bestand erarbeitet werden. Link zum Original
  23. Nicht landesgeförderte Baudenkmale werden teilweise privatisiert.

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    Wortlaut im Programm
    - Nicht in Landesförderungen festgelegte Baudenkmale werden durch eine gezielte Unterstützung der Kommunen am Leben gehalten. Die F.D.P. setzt sich für eine Teilprivatisierung von derartigen Objekten ein; durch die Mittelbehörden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz müssen Fördermaßnahmen zur Erhaltung und zum Bestand erarbeitet werden. Link zum Original
  24. Mittelbehörden erarbeiten mit dem Denkmalschutz Fördermaßnahmen zur Erhaltung von Baudenkmalen.

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    Wortlaut im Programm
    - Nicht in Landesförderungen festgelegte Baudenkmale werden durch eine gezielte Unterstützung der Kommunen am Leben gehalten. Die F.D.P. setzt sich für eine Teilprivatisierung von derartigen Objekten ein; durch die Mittelbehörden in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz müssen Fördermaßnahmen zur Erhaltung und zum Bestand erarbeitet werden. Link zum Original
  25. Das Gesetz über den privaten Rundfunk in Sachsen-Anhalt wird novelliert, um kommerzielle Stadt- und Regionalsender zuzulassen.

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    Wortlaut im Programm
    Die F.D.P. setzt sich für eine Novellierung des Gesetzes über den privaten Rundfunk in Sachsen-Anhalt ein, um kommerzielle Stadt- und Regionalsender zuzulassen. Link zum Original
  26. Gewaltverherrlichung soll aus den Medien verschwinden.

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    Wortlaut im Programm
    Aus den Medien muß endlich die Verherrlichung von Gewalt verschwinden. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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