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Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2001 · beschlossen 20.01.2001 · Original

Das Programm enthält 36 von 632 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 36
  1. Gemeinde- und Landkreisordnung werden geändert, um die Mitwirkung von Seniorinnen und Senioren zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    die Gemeinde- und Landkreisordnung mit dem Ziel ändern, die Mitwirkungsmöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde zu stärken. Link zum Original
  2. Öffentliche und private Investitionen in den Regionen werden auf Entwicklungsziele abgestimmt und vernetzt.

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    Wortlaut im Programm
    • in den Regionen des Landes öffentliche und private Investitionen auf Entwicklungsziele abstimmen und vernetzen. Link zum Original
  3. Zusätzliche Ansiedlungen in Konversionsgebieten werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Jetzt gilt es, diese Entwicklung in Gang zu halten und zusätzliche Ansiedlungen in den Konversionsgebieten zu fördern. Link zum Original
  4. Regionale netzgestützte Informationssysteme für ansiedlungswillige Unternehmen werden gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    • die Einrichtung regionaler, netzwerkgestützter Dateninformationssysteme fördern, um ansiedlungswilligen Unternehmen aktuelle und umfassende Informationen zum Standort liefern zu können. Link zum Original
  5. Die regionale Infrastruktur wird dort verbessert, wo die zivile Nachnutzung militärischer Flächen noch Probleme bereitet.

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    Wortlaut im Programm
    • die regionale Infrastruktur gezielt dort verbessern, wo noch Probleme beim Übergang von der militärischen zur zivilen Nutzung bestehen. Link zum Original
  6. Die Interessen von Rheinland-Pfalz werden weiterhin konsequent in Berlin und Brüssel vertreten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden auch weiterhin konsequent die rheinland-pfälzischen Interessen in Berlin und Brüssel vertreten! Link zum Original
  7. Der bundesstaatliche Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern und zwischen den Ländern wird neu geordnet.

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    Wortlaut im Programm
    Für die finanzielle Leistungsfähigkeit des Landes ist auch die notwendige Neuordnung des bundesstaatlichen Finanzausgleichs bedeutsam, durch den ein finanzieller Ausgleich zwischen dem Bund und den Ländern und zwischen den Ländern hergestellt werden muss. Link zum Original
  8. Das Land bringt in die Neuordnung des Finanzausgleichs ein eigenes Konzept mit ausgewogenem Verhältnis von Solidarität und Leistungsanreizen ein.

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    Wortlaut im Programm
    • uns mit einem eigenen Konzept, das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Solidarität und verbleibenden Leistungsanreizen vorsieht, in die bundespolitische Diskussion zur Neuordnung des Finanzausgleichs einbringen. Link zum Original
  9. Das Subsidiaritätsprinzip gilt auch für die Aufgabenverteilung zwischen den staatlichen Ebenen in Deutschland.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 64 ·

    Wortlaut im Programm
    Das Prinzip der Subsidiarität gilt für uns nicht nur für die Arbeitsteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedsstaaten beziehungsweise ihren Regionen, sondern auch für die Aufgabenverteilung zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen in der Bundesrepublik. Link zum Original
  10. Aufgaben werden vom Bund zu den Ländern zurückverlagert, um den Föderalismus zu stärken.

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    Wortlaut im Programm
    Der Föderalismus muss durch eine Rückverlagerung von Aufgaben vom Bund zu den Ländern und den Abbau von Mischfinanzierungen gestärkt werden. Link zum Original
  11. Mischfinanzierungen zwischen Bund und Ländern werden abgebaut.

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    Wortlaut im Programm
    Der Föderalismus muss durch eine Rückverlagerung von Aufgaben vom Bund zu den Ländern und den Abbau von Mischfinanzierungen gestärkt werden. Link zum Original
  12. Das Land prüft fortlaufend, welche Aufgaben Gemeinden, Städte und Landkreise besser erfüllen können als die Landesebene.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden deshalb auch in unserem Land fortlaufend prüfen, welche Aufgaben sich auf der Ebene der Gemeinden, Städte und Landkreise besser als auf der Landesebene erfüllen lassen. Hierbei ist der Kommunale Rat angemessen zu beteiligen. Link zum Original
  13. Der Kommunale Rat wird an der Prüfung der Aufgabenverlagerung auf die Kommunen angemessen beteiligt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden deshalb auch in unserem Land fortlaufend prüfen, welche Aufgaben sich auf der Ebene der Gemeinden, Städte und Landkreise besser als auf der Landesebene erfüllen lassen. Hierbei ist der Kommunale Rat angemessen zu beteiligen. Link zum Original
  14. Die Zuständigkeiten und Entscheidungsspielräume der Kommunen werden ausgebaut.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 66 ·

    Wortlaut im Programm
    • die Zuständigkeiten und Entscheidungsspielräume der Kommunen bei gleichzeitiger Sicherung der notwendigen Finanzierungsmittel ausbauen. Link zum Original
  15. Bei erweiterten kommunalen Zuständigkeiten werden die notwendigen Finanzierungsmittel gesichert.

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    Wortlaut im Programm
    • die Zuständigkeiten und Entscheidungsspielräume der Kommunen bei gleichzeitiger Sicherung der notwendigen Finanzierungsmittel ausbauen. Link zum Original
  16. Neue Formen der interkommunalen Zusammenarbeit von Städten und Umland werden erprobt und gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    • neue Formen der interkommunalen Zusammenarbeit von Städten und Umland erproben und fördern, um die Handlungs- und Entwicklungsfähigkeit der Städte bei Erhalt bewährter kommunaler Strukturen zu stärken. Link zum Original
  17. Das kommunale Haushaltsrecht wird mit modernen Formen des betrieblichen Rechnungswesens und der Steuerung reformiert, um Kostenbewusstsein und Effizienz zu erhöhen.

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    Wortlaut im Programm
    • das kommunale Haushaltsrecht im Hinblick auf die Einführung von modernen Formen des betrieblichen Rechnungswesens und der Organisations- und Unternehmenssteuerung weiter reformieren mit dem Ziel von mehr Kostenbewusstsein und -effizienz. Link zum Original
  18. Rheinland-Pfalz soll als europäische Kernregion die Chancen der Verflechtung mit den Nachbarregionen nutzen und seinen Anteil an diesen Regionen weiterentwickeln.

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    Wortlaut im Programm
    Als europäische Kernregion muss Rheinland-Pfalz die Chancen konsequent nutzen, die in diesen Verflechtungen liegen und als aktiver Partner seinen starken und zukunftsträchtigen Anteil an diesen Regionen weiterentwickeln. Link zum Original
  19. Die länderübergreifenden Ballungsräume werden durch verstärkte Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschung sowie abgestimmte Raumordnung im Wettbewerb gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    durch verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit insbesondere von Hochschulen und Forschung sowie abgestimmter Raumordnung die länderübergreifenden Ballungsräume im innerdeutschen und europäischen Wettbewerb stärken. Link zum Original
  20. Die rheinland-pfälzischen Projekte des Bonn/Berlin-Ausgleichs in Remagen, Rolandseck und in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied werden abgeschlossen.

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    Wortlaut im Programm
    die rheinland-pfälzischen Projekte im Rahmen des Bonn/Berlin-Ausgleichs in Remagen, Rolandseck und im Kreis Ahrweiler und Neuwied erfolgreich abschließen. Link zum Original
  21. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit des Landes mit Partnern und Nachbarn wird auf allen Ebenen intensiviert.

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    Wortlaut im Programm
    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Rheinland-Pfalz mit seinen Partnern und Nachbarn wollen wir auf allen Ebenen intensivieren und weiterentwickeln. Link zum Original
  22. Grenzüberschreitende Projekte, insbesondere im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg III, werden verstärkt fortgeführt.

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    Wortlaut im Programm
    die grenzüberschreitenden Projekte insbesondere im Rahmen der EU- Gemeinschaftsinitiative Interreg III verstärkt fortführen. Link zum Original
  23. Die bilaterale Zusammenarbeit mit Elsass, Lothringen, Luxemburg, Wallonie und Ostbelgien wird durch gemeinsame Infrastrukturprojekte vertieft.

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    Wortlaut im Programm
    die bilaterale Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn im Elsass, in Lothringen, in Luxemburg, in der Wallonie und in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens durch gemeinsame Infrastrukturprojekte und den Ausbau der Zusammenarbeit im wissenschaftlich-technologischen Bereich sowie den Austausch von Führungskräften vertiefen. Link zum Original
  24. Der Austausch von Führungskräften mit den Nachbarregionen wird zur Vertiefung der Zusammenarbeit genutzt.

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    Wortlaut im Programm
    die bilaterale Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn im Elsass, in Lothringen, in Luxemburg, in der Wallonie und in der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens durch gemeinsame Infrastrukturprojekte und den Ausbau der Zusammenarbeit im wissenschaftlich-technologischen Bereich sowie den Austausch von Führungskräften vertiefen. Link zum Original
  25. Die Institutionen der interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz und am Oberrhein werden handlungsfähiger gemacht.

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    Wortlaut im Programm
    die Institutionen der interregionalen Zusammenarbeit im Großraum Saar-Lor-Lux- Rheinland-Pfalz und im Oberrheingebiet handlungsfähiger machen. Link zum Original
  26. Die Europäische Union muss die kommunale Selbstverwaltung respektieren.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 81 ·

    Wortlaut im Programm
    Gerade deshalb muss die EU unsere kommunale Selbstverwaltung respektieren. Link zum Original
  27. Der Wettbewerb der Gemeinden um die eigene Identität wird gefördert.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fördern den Wettbewerb um die eigene Identität. Link zum Original
  28. Uniforme, bürgerferne Gemeinden nach abstraktem Muster werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Gemeinden nach abstrakt uniformem Bild und damit bürgerfern wird es in Rheinland-Pfalz nicht geben. Link zum Original
  29. Kommunale Kultur- und Sportpolitik wird als wichtige Aufgabe der Kommunen gestärkt.

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    Wortlaut im Programm
    Und gerade deshalb machen wir uns stark für die kommunale Kultur- und Sportpolitik als wichtige Aufgabe der Kommunen. Link zum Original
  30. Die Kommunen sollen preiswertere Dienstleistungsangebote für ihre Bürgerinnen und Bürger entwickeln.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 82 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen preiswertere Dienstleistungsangebote für ihre Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Dazu brauchen Städte und Gemeinden gleiche Chancen am Markt. Link zum Original
  31. Städte und Gemeinden sollen gleiche Chancen am Markt erhalten.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 82 ·

    Wortlaut im Programm
    Die Kommunen müssen preiswertere Dienstleistungsangebote für ihre Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Dazu brauchen Städte und Gemeinden gleiche Chancen am Markt. Link zum Original
  32. Kommunen sollen untereinander und mit privaten Dritten zusammenarbeiten können.

    KI-Umschreibung · PDF-Seite 82 ·

    Wortlaut im Programm
    Zusammenarbeit zwischen Kommunen und mit privaten Dritten kann vorteilhaft sein. Link zum Original
  33. Die Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs soll fortgesetzt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Die Neuregelung des Finanzausgleichs im Land hat zu einer größeren Verteilungsgerechtigkeit knapper Mittel geführt. Dies ist ein guter Ansatz, den es gilt fortzusetzen. Link zum Original
  34. Für die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen sowie zwischen Kommunen gilt der Grundsatz, dass zahlt, wer bestellt.

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    Wortlaut im Programm
    Die Alltagsweisheit, nach der, ”wer bestellt auch bezahlt”, muss auch die finanziellen Beziehungen zwischen Land und Kommunen sowie zwischen Kommunen untereinander prägen. Link zum Original
  35. Bei der Übertragung von Aufgaben auf Kommunen ist für eine entsprechende Finanzausstattung zu sorgen.

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    Wortlaut im Programm
    Bei der Übertragung von Aufgaben ist für die entsprechende Finanzausstattung zu sorgen. Link zum Original
  36. Kommunen sollen Orte bürgernaher und alltagsgerechter Entscheidungen statt Kirchturmspolitik sein.

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    Wortlaut im Programm
    Städte, Gemeinden und Landkreise sollen keine Orte der Kirchturmspolitik, sondern bürgernaher und alltagsgerechter Entscheidungen sein. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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