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SPD NW · NRW auf gutem Weg

Forderungen zu Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2012 · Original

Das Programm enthält 31 von 269 Forderungen zu „Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung“.

Föderalismus, Kommunen und regionale Entwicklung 31
  1. Ein Landesentwicklungsplan soll den überörtlichen und fachübergreifenden Ausgleich der Raumansprüche mittel- bis langfristig festlegen.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden einen Landesentwicklungsplan (LEP) auf den Weg bringen, der den überörtlichen und fachübergreifenden Ausgleich der Ansprüche an den Raum mittel-‐ bis langfristig festlegt. Link zum Original
  2. Der Landesentwicklungsplan soll die Rahmenbedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Klimaschutz setzen.

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    Wortlaut im Programm
    Der LEP wird die notwendigen Rahmenbedingungen setzen, um die Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien und beim Klimaschutz zu erreichen. Link zum Original
  3. Der Landesentwicklungsplan soll der Rohstoff gewinnenden Industrie Planungs- und Investitionssicherheit geben.

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    Wortlaut im Programm
    Er wird gewährleisten, dass die Rohstoff gewinnende Industrie die notwendige Planungs-‐ und Investitionssicherheit erhält und durch kluge Planung wieder Akzeptanz vor Ort erhalten kann. Link zum Original
  4. Das Land verhandelt mit den Kommunen auf gleicher Augenhöhe.

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    Wortlaut im Programm
    • Wir reden mit den Kommunen auf gleicher Augenhöhe. Link zum Original
  5. Kommunen in besonderen Notlagen erhalten über den Stärkungspakt Stadtfinanzen in den nächsten zehn Jahren rund 5,3 Milliarden Euro zur Haushaltssanierung.

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    Wortlaut im Programm
    • Mit dem „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ erhalten Kommunen in besonderen Notlagen in den nächsten 10 Jahren rund 5,3 Mrd. Euro zur Haushaltssanierung. Link zum Original
  6. Daseinsvorsorge wie Energie, Ver- und Entsorgung und Verkehr soll nicht allein dem privaten Gewinnstreben überlassen werden.

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    Wortlaut im Programm
    • Energie, Ver-‐ und Entsorgung, Verkehr und andere Aufgaben der Daseinsvorsorge dürfen nicht alleine dem privaten Gewinnstreben überlassen werden. Link zum Original
  7. Der Stärkungspakt Stadtfinanzen erfordert weiterhin Solidarität des Landes mit den Kommunen und der Kommunen untereinander.

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    Wortlaut im Programm
    Der Stärkungspakt Stadtfinanzen verlangt auch in Zukunft große Anstrengungen und Solidarität des Landes mit den Kommunen als auch der Kommunen untereinander. Link zum Original
  8. Städte, Gemeinden, Kreise und Kommunalverbände sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Ein Ausspielen von Städten, Gemeinden und Kreisen sowie der Kommunalverbände gegeneinander werden wir nicht zulassen. Link zum Original
  9. Haushaltskonsolidierung darf die kommunale Selbstverwaltung nicht aushöhlen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Zwang zur Haushaltskonsolidierung darf die kommunale Selbstverwaltung nicht aushöhlen. Link zum Original
  10. Die Kommunen sollen nicht kaputtgespart werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Kommunen nicht „kaputtsparen“. Link zum Original
  11. Betriebsbedingte Kündigungen werden abgelehnt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Kommunen nicht „kaputtsparen“. Betriebsbedingte Kündigungen kommen für uns nicht in Frage. Link zum Original
  12. Ausbildung junger Menschen und Beförderung qualifizierter Kräfte sollen möglich bleiben.

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    Wortlaut im Programm
    Die Ausbildung junger Menschen und Beförderung qualifizierter Kräfte muss möglich bleiben. Link zum Original
  13. Auch finanzschwache Kommunen sollen an wichtigen Förderprogrammen teilnehmen können.

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    Wortlaut im Programm
    Wir stellen sicher, dass auch die finanzschwachen Kommunen an wichtigen Förderprogrammen teilnehmen können. Link zum Original
  14. Das System der Gemeindefinanzierung wird weiterentwickelt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden das System der Gemeindefinanzierung weiterentwickeln. Link zum Original
  15. Eine angemessene Finanzausstattung der Kommunen soll in der Landesverfassung verankert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Durch die Verankerung einer angemessenen Finanzausstattung der Kommunen in der Landesverfassung wollen wir eine dem Kommunalisierungsgrad in NRW entsprechende Finanzierung der Kommunen dauerhaft absichern. Link zum Original
  16. Auch für den Bund soll gegenüber den Kommunen der Grundsatz „Wer bestellt, muss auch zahlen“ gelten.

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    Wortlaut im Programm
    Wie auf Landesebene muss auch für den Bund der Grundsatz gelten: „Wer bestellt, muss auch zahlen“. Link zum Original
  17. Der Bund soll sich deutlich stärker an den Kosten der gesetzlichen Sozialleistungen der Kommunen beteiligen.

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    Wortlaut im Programm
    Mit der Rückendeckung des gesamten Landtages fordern wir eine weitaus stärkere finanzielle Bundesbeteiligung an den Kosten der gesetzlichen Sozialleistungen der Kommunen: Link zum Original
  18. Die Regelung zu Höhe und Berechnung der Kosten der Unterkunft nach dem SGB II soll zugunsten der Kommunen geändert werden.

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    Wortlaut im Programm
    Höhe und Berechnung der Kosten der Unterkunft nach dem SGB II benachteiligen immer noch die Kommunen. Die erreichte Regelung kann nicht das letzte Wort sein. Link zum Original
  19. Der Bund soll sich an den Kosten der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen beteiligen.

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    Wortlaut im Programm
    Als weitere wirksame Hilfe fordern wir eine Beteiligung des Bundes an den Kosten der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft. Link zum Original
  20. Städte und Gemeinden sollen jetzt Unterstützung erhalten.

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    Wortlaut im Programm
    Unsere Städte und Gemeinden brauchen jetzt Unterstützung, weil sie in ihrer Finanznot Schwimmbäder, Büchereien und Jugendtreffs schließen müssen. Link zum Original
  21. Strukturschwache Regionen und Städte außerhalb Ostdeutschlands sollen nicht vernachlässigt werden.

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    Wortlaut im Programm
    So richtig es in den letzten 20 Jahren war und immer noch ist, mit vielen Mitteln den Aufbau Ost voranzubringen: Auf allen Ebenen muss das Bewusstsein wachsen, dass darüber strukturschwache Regionen und Städte in anderen Teilen Deutschlands nicht vernachlässigt werden dürfen. Link zum Original
  22. Regionalförderung soll sich nach Bedürftigkeit statt nach Himmelsrichtung richten.

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    Wortlaut im Programm
    Wir fordern eine Förderung, für die gilt: Bedürftigkeit statt Himmelsrichtung. Link zum Original
  23. Den strukturschwachen Kommunen in Nordrhein-Westfalen soll jetzt geholfen werden.

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    Wortlaut im Programm
    Es geht jedoch darum, den strukturschwachen Kommunen in unserem Land jetzt zu helfen. Link zum Original
  24. Bund und andere Länder sollen Verantwortung auch für bedürftige Regionen und Kommunen in Westdeutschland übernehmen.

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    Wortlaut im Programm
    Der Bund wie auch die anderen Länder müssen sich klar zu ihrer Verantwortung auch für bedürftige Regionen und Kommunen in Westdeutschland bekennen. Link zum Original
  25. Bis 2019 sollen Mittel aus den Infrastruktur-Förderprogrammen des Bundes entsprechend der Größe des Landes nach Nordrhein-Westfalen fließen.

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    Wortlaut im Programm
    Bis 2019 müssen nun zügig aus den Förderprogrammen des Bundes für Infrastruktur – also zum Beispiel Straßen, Schienen, Bahnhöfe oder auch im Bereich Forschung – die Mittel in der Höhe nach NRW fließen, die der Größe des Landes entspricht. Link zum Original
  26. Die Wahlzeiten von Bürgermeistern und Räten sollen wieder angeglichen und auf fünf Jahre festgelegt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir werden die Wahlzeiten von Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Räten wieder angleichen und auf fünf Jahre festlegen. Link zum Original
  27. Die Ratsarbeit soll effektiver werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Ratsarbeit effektiver machen und die Möglichkeiten stärken, ein kommunalpolitisches Ehrenamt wahrzunehmen. Link zum Original
  28. Die Möglichkeiten zur Wahrnehmung eines kommunalpolitischen Ehrenamts sollen gestärkt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Wir wollen die Ratsarbeit effektiver machen und die Möglichkeiten stärken, ein kommunalpolitisches Ehrenamt wahrzunehmen. Link zum Original
  29. Interkommunale und regionale Zusammenarbeit, auch über Ländergrenzen und in Metropolregionen, wird unterstützt.

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    Wortlaut im Programm
    Wir unterstützen interkommunale und regionale Zusammenarbeit, beispielsweise über Ländergrenzen wie Aachen/Maastricht oder in Metropolregionen wie dem Ruhrgebiet. Link zum Original
  30. Das Gesetz über den Regionalverband Ruhr wird modernisiert.

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    Wortlaut im Programm
    Das Gesetz für den Regionalverband Ruhr werden wir modernisieren. Link zum Original
  31. Nordrhein-Westfalen soll bei der Infrastrukturförderung und bei der Neuregelung der Finanzverteilung zwischen Bund und Ländern fair behandelt werden.

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    Wortlaut im Programm
    Aber wir wollen fair behandelt werden: Bei der Förderung der Infrastruktur und wenn die Finanzverteilung zwischen Bund und Ländern neu geregelt wird. Link zum Original

Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt

Reihenfolge

  • a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
  • Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
  • Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
  • Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
  • Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.

KI-Hinweis

Die Inhalte dieser Seite sind mit KI erstellt und können Ungenauigkeiten und Fehler enthalten. Maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Stand der Daten: . Wie KI hier arbeitet · Zur Methode

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