SPD NW · Unser NRW. Mutig. Herzlich. Gerecht.
Forderungen zu Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum
Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010 · beschlossen 09.05.2010 · Original
Das Programm enthält 18 von 830 Forderungen zu „Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum“.
- 18Forderungen zum Politikfeld
- 2 %des Programms
- 66Seiten im Original
- 2010Wahljahr
Keine Treffer.
Landwirtschaft, Ernährung und ländlicher Raum 18
Die Agrarpolitik des Landes soll Leistungen der Landwirtschaft zur Erhaltung der Kulturlandschaft fördern.
Wortlaut im Programm
Die Agrarpolitik des Landes muss Leistungen der Landwirtschaft zur Erhaltung der Kulturlandschaft fördern. Durch konkrete Zielvereinbarungen soll auch in NRW verstärkt der Bodenschutz und die Artenvielfalt geschützt werden. Link zum Original
Das Modell der „Bürgerwälder“ soll für die wirtschaftlich genutzten Staatswälder geprüft werden.
Wortlaut im Programm
Das Modell der "Bürgerwälder" wollen wir für die wirtschaftlich genutzten Staatswälder in NRW prüfen. Link zum Original
Tierschutz gilt als wichtiges Anliegen.
Wortlaut im Programm
Tierschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Link zum Original
Tierschutzorganisationen sollen ein Verbandsklagerecht erhalten.
Wortlaut im Programm
Die Stärkung des Tierschutzes mittels eines Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen. Link zum Original
Tierversuche sollen reduziert werden.
Wortlaut im Programm
Die Reduzierung der Tierversuche, Link zum Original
Haltung und Transport landwirtschaftlicher Nutztiere sollen tiergerechter gestaltet werden.
Wortlaut im Programm
Die Bedingungen von Haltung und Transport landwirtschaftlicher Nutztiere tiergerechter auszugestalten; der von der SPD durchgesetzte Tierschutz-TÜV ist hierfür ein staatliches Steuerungsinstrument. Link zum Original
Das europäische Recht soll so geändert werden, dass gentechnikfreie Regionen verbindlich eingerichtet werden können.
Wortlaut im Programm
Wir wollen auch eine Änderung des europäischen Rechts, damit die verbindliche Einrichtung gentechnikfreier Regionen möglich wird. Link zum Original
Die Allianz von Stadt und Land wird gestärkt, indem Lebensqualität, Perspektiven, Wertschöpfung und Infrastruktur im ländlichen Raum gefördert werden.
Wortlaut im Programm
Die SPD will die Allianz von Stadt und Land stärken: Wer eine gute Politik für die Menschen in den ländlichen Räumen machen möchte, muss neben einer nachhaltigen Landwirtschaftspolitik vor allem auch die Lebensqualität und die Perspektiven von jungen Menschen, von Familien sowie der älteren Generation fördern und die Entwicklung von Wertschöpfung und Infrastruktur im ländlichen Raum sichern. Link zum Original
Die Landwirtschaftspolitik wird in eine „Politik für die ländlichen Räume“ integriert.
Wortlaut im Programm
Die SPD steht für eine Politik, die die Landwirtschaftspolitik in eine „Politik für die ländlichen Räume“ integriert. Link zum Original
Die Liberalisierung der Agrarmärkte darf die landwirtschaftliche Produktion in benachteiligten Regionen nicht gefährden.
Wortlaut im Programm
Die Liberalisierung der Agrarmärkte darf aber keinesfalls dazu führen, dass die landwirtschaftliche Produktion in den benachteiligten Regionen unseres Landes gefährdet wird. Link zum Original
Leistungen der Landwirte für Natur, Landschaft und Umwelt werden im Rahmen einer nachhaltigen Agrarpolitik stärker entlohnt.
Wortlaut im Programm
Denn dann wären zugleich die Leistungen der Landwirte für den Erhalt von Natur und Landschaft und zum Schutz der Umwelt nicht mehr gewährleistet. Diese Leistungen müssen wir im Rahmen einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Agrarpolitik künftig stärker entlohnen. Link zum Original
Die „Zweite Säule“ des EU-Agrarfonds wird gestärkt, um eine multifunktionale, flächendeckende und umweltfreundliche Landbewirtschaftung zu finanzieren.
Wortlaut im Programm
Dazu muss die so genannte „Zweite Säule“ des EU-Agr arfonds gestärkt werden, um in Zukunft Programme für eine multifunktionale, flächendeckende und umweltfreundliche Landbewirtschaftung bezahlen zu können. Eine Möglichkeit dafür ist die schrittweise verstärkte Modulation der Direktzahlungen der EU-Agrarhilfen. Link zum Original
Die Modulation der Direktzahlungen der EU-Agrarhilfen wird schrittweise verstärkt.
Wortlaut im Programm
Dazu muss die so genannte „Zweite Säule“ des EU-Agr arfonds gestärkt werden, um in Zukunft Programme für eine multifunktionale, flächendeckende und umweltfreundliche Landbewirtschaftung bezahlen zu können. Eine Möglichkeit dafür ist die schrittweise verstärkte Modulation der Direktzahlungen der EU-Agrarhilfen. Link zum Original
Eine Initiative verzahnt Landwirtschaft, Ernährungshandwerk und Lebensmittelindustrie zu einem NRW-Netzwerk „Ernährung“.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Initiative, die Landwirtschaft, Ernährungshandwerk und Lebensmittelindustrie stärker verzahnt und so ein NRW-Netzwerk "Ernährung" schafft. Dabei soll die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer und regional erzeugter Agrarprodukte einen besonderen Schwerpunkt bilden. Link zum Original
Produktion, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer und regional erzeugter Agrarprodukte bilden einen Schwerpunkt des Netzwerks.
Wortlaut im Programm
Wir fordern eine Initiative, die Landwirtschaft, Ernährungshandwerk und Lebensmittelindustrie stärker verzahnt und so ein NRW-Netzwerk "Ernährung" schafft. Dabei soll die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer und regional erzeugter Agrarprodukte einen besonderen Schwerpunkt bilden. Link zum Original
Ökologische und regionale Agrarprodukte werden durch eine Herkunftsbezeichnung unterstützt.
Wortlaut im Programm
Dabei soll die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer und regional erzeugter Agrarprodukte einen besonderen Schwerpunkt bilden. Dies kann durch eine Herkunftsbezeichnung weiter unterstützt werden. Link zum Original
Die Potenziale der Forst- und Holzwirtschaft werden für Wachstum und Beschäftigung im ländlichen Raum stärker ausgeschöpft.
Wortlaut im Programm
Die Forst- und Holzwirtschaft stellt für NRW einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Dieser Sektor erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 35 Mrd. €. Mit einer weiteren Ausschöpfung dieser Potenziale lassen sich im ländlichen Raum als auch in der Weiterverarbeitung Wachstum und Beschäftigung schaffen. Link zum Original
Modelle zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Infrastruktur im ländlichen Raum, etwa bei medizinischer Versorgung, Kommunikation, Nahversorgung und Mobilität, werden erprobt und umgesetzt.
Wortlaut im Programm
Wer im ländlichen Raum lebt, braucht Perspektiven. Darum müssen wir Modelle zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Infrastruktur (z.B. medizinische Versorgung, Kommunikationstechnologie, Wohnen, Nahversorgung, Mobilität und Ausbildung) erprobt und umgesetzt werden. Link zum Original
Jede Forderung ist aus dem Programmtext abgeleitet; maßgeblich ist der Wortlaut im Original. Unter „Wortlaut im Programm“ stehen auch die Wortlaute der früheren Programme, neueste zuerst. Was „Gefordert seit“ heißt
Reihenfolge
- a) ↑ Politikfelder: In der festen Reihenfolge unseres Katalogs, nicht nach Menge, damit jedes Politikfeld überall am selben Platz steht. „Ohne Politikfeld“ steht am Ende.
- Schwerpunkte im Politikfeld: Die mit den meisten Forderungen zuerst, „Weitere Forderungen“ am Ende.
- Forderungen: In der Reihenfolge des Dokuments, also nach Seitenzahl.
- Frühere Wortlaute: Das aktuelle Programm zuerst, dann die älteren.
- Die Zahl der Forderungen hängt vom Umfang der Programme ab und sagt nichts darüber, wie wichtig einer Partei ein Punkt ist.